DEP0003830BA - Schaltung von zwei Senderöhren, insbesondere für U.K.W.-Diathermie-Geräte - Google Patents
Schaltung von zwei Senderöhren, insbesondere für U.K.W.-Diathermie-GeräteInfo
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Description
Die bisher bekannt gewordenen Schaltungen von zwei Senderöhren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist sind und beide ihre Hochfrequenzenergie an einen gemeinsamen Auskopplungskreis abgeben, sind derart aufgebaut, dass sie entweder im Eintakt oder im Gegentakt betrieben werden. Bei der Eintaktschaltung wird das Netz oder der Netztransformator nur in der einen Halbwelle der Wechselspannung belastet. Beide Senderöhren bekommen dabei gleichzeitig Spannung und der Ausgangskreis für die abzugebende Hochfrequenzenergie führt nur in der einen Halbwelle Strom. Für eine bestimmte Senderleistung ist die Strombelastung bei Halbwellenbetrieb für alle Leitungsteile der Senderröhrenkreise des hohen quadratischen Strommittelwerts ungünstiger als bei Vollweg-Schaltung. Bei der bekannten Gegentaktschaltung der Senderöhren ist zwar für das Netz und für den Ausgangskreis der Vorteil des Vollweg-Betriebes gegeben, jedoch nicht für den Netztransformator, der mit Mittelanzapfung und mit zwei nur im Eintakt arbeitenden, die beiden Senderöhren je für sich speisenden und für die volle Röhrenspannung ausgelegten sekundären Wicklungen versehen sein muss.
Die dritte Möglichkeit nun, die im Vorbild der Gleichrichterschaltungen nicht vorkommt, hat die Erfindung zur Grundlage. Sie bezieht sich auf die Schaltung von zwei Senderöhren,
deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist sind, die wechselweise arbeiten und beide ihre Hochfrequenzenergie an einen gemeinsamen Auskopplungskreis abgeben, insbesondere für UKW-Diathermie-Geräte, und besteht darin, dass jeweils die Kathode der einen und die Anode der andere Senderöhre mit einem Pol der Speisewechselspannung galvanisch verbunden sind. Mit anderen Worten sind bei der erfindungsgemässen Schaltung beide Senderöhren an die eine vorhandene Transformator-Sekundärwicklung angeschlossen, jedoch mit vertauschtem Anoden- und Kathodenanschluss. Dadurch arbeitet die eine Röhre in der einen Halbwelle der Wechselspannung, die andere in der anderen, und die Sekundärwicklung des Transformators wird somit in beiden Halbwellen belastet, wodurch der quadratische Strommittelwert sinkt. Diese Schaltungsart ist deshalb bei Senderöhren möglich, weil die Energieabgabe induktiv auf den Belastungs- bzw. Ausgangskreis erfolgt. Bei Gleichrichterschaltungen mit zwei Ventilen wäre diese Schaltungsart nicht möglich, da die Energie beider Ventile galvanisch in den Verbraucherkreis gelangen muss.
In der gleichen Weise, wie es nach der Erfindung möglich ist, die eine Sekundär-Transformatorwicklung in beiden Halbwellen abwechselnd mit beiden Senderöhren zu belasten, ist auch der Schwingkreis für beide Röhren gemeinsam aufgebaut. Bei der Schaltung nach der Erfindung ist vorteilhafterweise für beide Röhren gemeinsam nur ein symmetrisch aufgebauter Schwingkreis vorgesehen, der abwechselnd für die eine und die andere Röhre schwingt, also in beiden Halbwellen der Speisewechselspannung ausgenutzt ist.
Der gemeinsame Schwingkreis ist dabei so geschaltet, dass zwischen den Anoden der beiden Röhren zwei gleich grosse mit dem Ausgangskreis gekoppelte Selbstinduktionen in Reihe mit einem zwischen ihnen befindlichen Kondensator liegen und jeweils zwischen der Anode der einen Röhre und dem Gitter der anderen Röhre je ein gleichgrosser Kondensator angeordnet ist, und dass je ein Pol der Wechselspannung über den Kathodenanschluss der einen Röhre an den kondensatorseitigen Anschluss der Selbstinduktion der anderen Röhre gelegt ist.
Es steht nicht im Wege, die Senderöhrenschaltung nach der Erfindung so auszuführen, dass beide Senderöhren wahlweise abschaltbar sind, so dass mit halber Energie gesendet werden kann.
Die Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Darin bedeuten: 1 und 2 die beiden Senderöhren, 3 den Netztransformator, 4 den Auskopplungskreis, 5 und 6 die Anoden-Gitter-Kondensatoren, 9 einen Blockierungskondensator, 10 und 11 Parallelkondensatoren zum Schwingkreis, 12 einen oder zwei geerdete Blockierungskondensatoren, 13 und 14 Gitterableit-Widerstände, 15 bis 18, 28 und 29 Hochfrequenzdrosseln, 19 und 20 Abschalter für die Heizwicklung der Senderöhren, 21 den Abstimmkondensator für den Auskopplungskreis, 22 und 23 die Steckhülsen für den Energieabnahmekreis, 24 die Hochspannungswicklung, 25 die Niederspannungswicklung, 26 und 27 die Heizwicklungen des Netztransformators 4.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist die, dass der Schwingkreis 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 wechselweise über die Drosseln 28 und 29 angestossen wird. Es arbeitet stets nur die Senderöhre, deren Anode in der betrachteten Halbwelle der angelegten Wechselspannung
positiv gegenüber der Kathode wird. Während derselben Halbwelle wird die Anode der zweiten Senderöhre negativ gegenüber der Kathode. Dieser Senderöhrenkreis kann somit nicht energieentziehend gegenüber dem arbeitenden Senderöhrenkreis wirken, was als weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Schaltung anzusehen ist. Die Kondensatoren 10 und 11 dienen zur Erhöhung der Röhrenkapazität und liegen über den bzw. die Kondensatoren 12 parallel zu den Selbstinduktionen 5 und 6. Der Kondensator 12, der auch aus zwei getrennten Kondensatoren bestehen kann, dient mit seiner Erdungselektrode bzw. seiner Erdleitung zur Symmetrierung des Schwingkreises und zur kapazitiven Erdung des ganzen Röhrensenders.
Der grosse Vorteil der neuen Schaltung ist die Ersparnis an Eisen und Kupfer für den Netztransformator und an Kupfer für die Selbstinduktion des Schwingkreises.
Claims (4)
1. Schaltung von zwei Senderöhren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist sind, die wechselweise arbeiten und beide ihre Hochfrequenzenergie an einen gemeinsamen Auskopplungskreis abgeben, insbesondere für UKW-Diathermie-Geräte, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die Kathode der einen und die Anode der anderen Senderöhre mit einem Pol der Speisewechselspannung galvanisch verbunden sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Röhren gemeinsam nur ein symmetrisch aufgebauter Schwingkreis vorgesehen ist, der abwechselnd für die eine und die andere Röhre schwingt, also in beiden Halbwellen der Speisewechselspannung ausgenutzt ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Schwingkreis so geschaltet ist, dass zwischen den Anoden der beiden Röhren zwei gleich grosse mit dem Ausgangskreis gekoppelte Selbstinduktionen in Reihe mit einem zwischen ihnen befindlichen Kondensator liegen und jeweils zwischen der Anorde der einen Röhre und dem Gitter der anderen Röhre je ein gleich grosser Kondensator angeordnet ist, und dass je ein Pol der Wechselspannung über den Kathodenanschluss der einen Röhre an den kondensatorseitigen Anschluss der Selbstinduktion der anderen Röhre gelegt ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Senderöhren wahlweise abschaltbar sind, so dass mit halber Energie gesendet werden kann.
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