AT132966B - Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom oder umgekehrt mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße. - Google Patents

Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom oder umgekehrt mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße.

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  Einrichtung zur Umformung von Gleich-in Wechselstrom oder umgekehrt mittels gittergesteuerter   Entladungsgefässe.   



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom, u. zw. die Übertragung elektrischer Energie von einem Gleichstromdreileitersystem mit Mittelleiter, der geerdet sein kann, an ein   Weel selstromnetz.   



   Bei den sogenannten   Wec1selrid. tern   in Reihenanordnung wird Energie von einem Gleichstromnetz an ein Wechselstromnetz mittels   melrerer   in bezug auf das   Gleich Stromnetz   in Reihe angeordneter Entladungsgefässe übertragen. Zur Erzeugung eines Wechselstromes ist es bei dieser Art von Umformungeinrichtungen nötig, Kondensatoren in Reihe an die Gleichspannung und parallel zu den Röhren vorzusehen. Diese Kondensatoren führen den vollen Wechselstrom und sind infolgedessen bei grossen Anlagen sehr gross und umfangreich. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine neue und verbesserte   Umformungseinrichtung,   die die umfangreichen Serienkondensatoren durch die Gleichstromgeneratoren selbst oder das Gleichstromdreileitersystem ersetzt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Ein Gleichstromdreileitersystem 10 mit geerdetem Nullpunkt 11 ist mit dem   Wecl, selstromkreis 12 Über   Entladungsgefässe 15 und 16 und eine Drosselspule 17 verbunden. Die Klemmen des   Wecl : selstromkreises 12   sind einerseits an die Mittelanzapfung 18 der Drosselspule 17 und anderseits an den geerdeten Punkt 19 angeschlossen. 



  Ein Kondensator 26 liegt parallel zu den Wechselstromklemmen, um die Kommutierung des Stromes zwischen den Entladungsgefässen zu erleichtern. Erforderlichenfalls kann ein Transformator 13, wie es in der Zeichnung angegeben ist, zwischen den Wechselstromkreis 12 und den Belastungskreis 14 geschaltet werden. 



   Die Gitter der Entladungsgefässe 15 und 16 werden von einer Wechselstromquelle 20 mittels des Gittertransformators 21 erregt, dessen   Sekundärwicklungen   mit den Gittern 22 und 23 der Gefässe 15 bzw. 16 über die Begrenzungswiderstände 24 bzw. 25 verbunden sind. 



   Die durch eine Hilfselektrode gesteuerten Entladungsgefässe 15 und 16 können von einer der verschiedenen Bauarten sein, vorzugsweise sollen Dampfentladungsgefässe mit   Glu ! kathoden   und einem ionisierbaren Medium (Gas oder Dampf bei niedrigem Druck, wie Argon-oder Quecksilberdampf) verwendet werden. Bei diesen wird das Einsetzen des Anodenstromes durch die Gitterspannung gesteuert. Verwendet man jedoch Entladungsgefässe mit reiner Elektronenentladung, so kann man den Momentanstrom stets durch das Gitter steuern. Bei Verwendung dieser zweiten Art von Entladungsgefässen kann die Drosselspule 17 fortgelassen werden. 



   Es ist im Ausführungsbeispiel gezeigt worden, dass die Gitter von einer unabhängigen Wechselstromquelle fremderregt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Gitterspannung unmittelbar der 
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 und lose mit dem Ausgangskreis gekoppelt ist, entnommen wird. 



   Die Arbeitsweise eines solchen Systems kann man an Hand der Pfeile in der Zeichnung erklären. 



  Wir setzen voraus, dass die Gefässe 15 und 16 Dampfentladungsgefässe sind. Es möge das Gitter 22 der Röhre 15 ein solches Potential in bezug auf die Kathode erhalten, dass die Röhre 15 leitend wird. Dann fliesst ein Strom, wie er durch die voll ausgezogenen Pfeile angegeben ist. Am Ende der ersten Halbwelle 

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 dieser Halbwelle so, wie es durch die gestrichelten Pfeile angedeutet ist. Da die Gefässe 15 und 16 Dampfentladungsgefässe sind, kann der durch sie fliessende Strom nicht durch eine genügend negative Gitterspannung allein unterbrochen werden, aber in dem Augenblick, wenn die Potentiale der Gitter 22 und 23 sich umkehren, wird die Spannung an der Röhre 16 viel höher sein als an der Röhre 15.

   Infolgedessen 
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 rechte Hälfte der Spule 17 fliesst und eine Gegenspannung in der linken Hälfte induziert. welche der Spannung der Röhre 16 entgegengerichtet ist und den Strom in dieser Röhre momentan unterbrielt. 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Ent-   ladungsgefässe,   bei der zwei Entladungsgefässe in Reihe angeordnet an den Gleichspannungsklemmen liegen und mit 180  Phasenverschiebung gegeneinander gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Speisespannung ein   Gleichstromdreileitersystem   bzw.

   die dem Gleichstromdreileitersystem entsprechenden Gleichstromgeneratoren dienen und der   Wechselstromverbraueher zwischen den Null-   leiter   (11,   19) und die Verbindung zwischen beiden Entladungsgefässen geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von gittergesteuerten Dampfentladungsgefässen eine Kommutierungsdrossel (17) vorgesehen ist, die zwischen beide Entladungsgefässe (22, 23) geschaltet und mit einer Mittelanzapfung versehen ist, an die der Weehselstromverbraucher angeschlossen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung des Kommutierungsvorganges ein Kondensator (26) parallel zum Wechselstromverbraucher geschaltet ist. EMI2.4
AT132966D 1930-07-30 1931-07-29 Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom oder umgekehrt mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße. AT132966B (de)

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