DEP0003097DA - Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und Ammoniak - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und Ammoniak

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DEP0003097DA
DEP0003097DA DEP0003097DA DE P0003097D A DEP0003097D A DE P0003097DA DE P0003097D A DEP0003097D A DE P0003097DA
Authority
DE
Germany
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carbon dioxide
gas
urea
carbon
ammonia
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr. Ludwigshafen Geisel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

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Unser Zeichen: O.1?.15 229.
ρ 3097 IVo/12 ο Ludwigshafen a.iih'. ,άθα I6.bept.l946
Z /Bo
Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus
K. 0 hl e η J. i ο χ._, d un i Ammo ni ak,
Bei der Synthese von Harnstoff durch Umsetzung von Kohlendioxid und Ammoniak, unter -i-ruck in der Hitze besteht bekanntlich
die Schwierigkeit 5 dass aie werks^oife dar Apparate starken Angriffen ausgesetzt und daher öfter erneuurungsbedürftig sind. Man sucht diesen Mangeln dadurch zu begegnen, aasε man die gefährdeten Teile der Vorrichtung aus Spezialstählen, Kupi er-iiickellegierungen , Blei oder Silber herstellt oaer sie ^iamit auskleidet.
Es hat sich nun gezeigt, dass die Korrosion der Vorrichtung nicht lediglich auf das .aeakt ions gemisch selbst zurückzuführen ist, sondern dass hierfür auch kleine Mengen von Verunreinigungen verantwortlich sind, aie bei der Herstellung der Ausgangsstoffe nach den üblichen Verfahren nicht restlos; entfernt weraen, und es wurde gefunden., dass sich eine wesentliche Verbesserung aer Haltbarkeit aer
Vorrichtung ergibt, wenn man nicht nur für die F'ernhaltung von Sauerstoff sorgt, wie dies bereits früher vorgeschlagen worden ist,
sondern wenn man die Aus gangs gase vor ihrer Umsetzung zu Harnstoff vor allem auch von Schweielverbindungen sorgfältig befreit, -dabei . ist es wichtig, ausser anorganischen Schwefelverbindungen, wie
Schwefelwasserstoff, auch den., organisch gebundenen schwefel, insbesondere das Kohlenoxysulfid zu entfernen, das sich durch1.,eg im Kohlendioxid vorfindet, wenn dieses in der bekannten Weise durch katalytische Umsetzung von Wassergas mit Wasserdampf gewonnen ist. Kohlenoxysulfid selbst gefährdet zwar nicht die hier in i'rage' kommenden Werkstoffe wie Blei, Silber oder Kupfer-Nielse lie gierungen, es setzt sich aber, wie sich ergeben hat, unter den Bedingungen der Harnstoffsynthese zu dem schädlichen Schwefelwasserstoff um. Man findet nämlich in dem xteakt ions produkt oder in den Abgasen der Harnstoffsynthese auch dann Schwefelwasserstoff, wenn man aas Kohlendioxyd
vor der Umsetzung zu Harnstoff sorgfältig von Schwefelwasserstoff
gereinigt hat, es sei denn, man hat im Sinn der vorliegenden ^r-

Claims (1)

  1. findung das auf Harnstoff zu verarbeitende Kohlendioxid auch von Kohlenoxysulfid befreit.
    i&4- do don nEtja&^£a4»ft4-@—-r)»,' t ■. .—( A*. 4^Aafr^^ loi-*
    aas Kohlendioxydgas, nachdem es bereits unter dem für die Harnstoff synthese erforderlichen- -^ ruck steht, zusammen-.mit Sauerstoff über eine aktive üohle^fdie demvPaterrW^_o3 772 aus Steinkohle in der weise hergestellt ist, dass man das auf einer schicht feuerfesten Materials lagernde stückige oder fein gekörnte zu aktivierende Material mit Hilfe der heiss.en aktivierenden Gase ständig durchrührt. Juroh Behandlung mit einer -solchen aktiven Kohle verliert das Kohlendioxydgas den grössten leil seines Kohlenoxys-ulfidgehaltes. Leitet man das Gas dann in Gegenwart von Wasserdampf - aer übliche Feuchtigkeitsgehalt des Gases reicht meistens aus - in der Hitze über schwefelaufnehmende t vorzugsweise Kupfer und Nickel enthaltende Massen, so wird auch der Rest des Kohlenoxysuli'ids entfernt und das Gas kann aann der Harns.toffsyathese zugeführt werden. 1st nach der Behandlung dee Gases mit der aktiven Kohle noch ein restlicher Sauerstoffgehalt vorhanden8 so setzt sich dieser in' der zweiten Stufe,-der Reinigung unter aar katalytischen Wirkung der J-veinigungsmaese mit dan "w'asserstoffbeimengungen, die das aus Wassergas gewonnene Kohlendioxid meistens enthalt, zu Wasser- um, sodaes das eo gareinigte &ae auoh von dam eohödliuhen Saueretoff frei ist,
    Fatgntanspruoh.
    Verfahren zur Herstellung von Harnstoff y,ue und Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, dae@ man dis sowohl von anorganischen wie auoh von orgaaisohen S befreit.

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