DEP0002529BA - Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen - Google Patents
Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren StirnzahnradstufenInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, für elektrische Haushaltsgeräte ein Untersetzungsgetriebe zu schaffen, das mit einem hohen Untersetzungsverhältnis arbeitet und sich mit seinem Getriebegehäuse zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine so einfügen läßt, daß es nicht oder nur unwesentlich die Abmessungen des Motorgehäuses überschreitet. Zur Lösung dieser Aufgabe wird das Untersetzungsgetriebe mit mehreren Stirnzahnradstufen versehen. Erfindungsgemäß sind die Stirnzahnradstufen zwischen der An- und Abtriebswelle, die beide gleichachsig liegen, derart angeordnet, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder in Parallelschaltung gleichzeitig mit mehreren Zahnrädern kämmt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen Achsen angeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Untersetzungsgetriebe, während die Figur 2 einen Querschnitt wiedergibt.
Mit 1 ist der Elektromotor bezeichnet, der das Gehäuse 2 (Motorgehäuse) hat, 3 ist seine Welle (Antriebswelle des Getriebes), deren Drehzahl durch das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung wesentlich herabgesetzt werden soll. 4 ist die mit vermin-
derter Drehzahl laufende Welle der Arbeitsmaschine (Abtriebswelle des Getriebes). An dem Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung sind die Antriebswelle und die Abtriebswelle gleichachsig angeordnet. Zwischen beiden Wellen sind mehrere Stirnzahnradstufen vorgesehen. In dem Ausführungsbeispiel ist das Untersetzungsgetriebe mit vier Stufen ausgerüstet. Diese Stirnzahnradstufen sind erfindungsgemäß derart angeordnet, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder in Parallelschaltung gleichzeitig mit mehreren Zahnrädern kämmt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen und in einem Kreis um diese angeordneten Achsen angeordnet sind.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, ist die Antriebswelle 3 des Getriebes, die von der Welle des Elektromotors gebildet ist, mit einem Ritzel 5 versehen, das gleichzeitig drei gleiche Zahnräder 6 antriebt. Diese Zahnräder sind auf den Achsen 7 angeordnet, die parallel zu der An- und Abtriebswelle 3, 4 liegen. Neben den Zahnrädern 6 befinden sich auf den gleichen Achsen Ritzel 8, die gleichzeitig mit einem einzigen zentralen Zahnrad 9 zusammenwirken, das sich wieder in der Achsrichtung der An- und Abtriebswelle 3, 4 befindet. Dieses zentrale Zahnrad 9 sitzt an einer zentralen Kurzwelle 10. Die zentrale Kurzwelle 10 ist mit einem Ritzel 11 versehen, das wieder gleichzeitig mit drei Zahnrädern 12 kämmt, die auf den Achsen 7 gelagert sind. Neben den Zahnrädern 12 befinden sich Ritzel 13, die gemeinsam auf das Zahnrad 14 der Abtriebswelle 4 des Getriebes einwirken. Die Zahnräder können mit gerader Verzahnung oder mit Schrägverzahnung versehen sein. Es ist vorteilhaft, daß in den ersten Stufen die Zahnräder so ausgebildet werden, daß Zahnräder aus Stahl mit Zahnrädern aus geräuschdämpfendem Baustoff zusammenarbeiten. Vorteilhaft wird der kleinste Modul für alle Stufen beibehalten. Je kleiner die Drehzahl der Zahnräder im Getriebe ist, um so größer ist die Breite der Zahnräder damit die bei kleinerer Drehzahl zunehmenden Zahndrücke aufgenommen werden können.
Da Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung wird vorzugsweise in topfförmigen Gehäuseteilen untergebracht, von denen jeder topfförmige Gehäuseteil zwei Zahnradstufen aufnimmt. Die beiden
ersten Zahnradstufen sind in einem topfförmigen Gehäuseteil 15 untergebracht, der unmittelbar von dem Gehäuse 2 des Elektromotors gebildet ist. An diesen Gehäuseteil 15 schließt sich in axialer Anordnung ein zweiter topfförmiger Gehäuseteil 16, der durch einen Lagerschild 17 der Arbeitsmaschine abgeschlossen ist. Die topfförmigen Gehäuseteile 15, 16 und der Lagerschild 17 werden durch drei Schraubenbolzen 18 zusammengehalten, die vorteilhaft in den Zwischenräumen zwischen den außerhalb der Zentralachse liegenden Zahnrädern untergebracht sind. Die Böden der topfförmigen Gehäuseteile dienen zur Lagerung der Achsen der Zahnräder. Die Achsen 7 der Zahnräder, die parallel zu der An- und Antriebswelle angeordnet sind, sind so ausgebildet, daß sie von dem Boden des an dem Motorgehäuse 2 sitzenden topfförmigen Gehäuses 15 bis zum Lagerschild 17 durchgehen.
Das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung hat den Vorzug, daß seine An- und Abtriebswelle gleichachsig zueinander angeordnet sind. Auf diese Weise kann das Untersetzungsgetriebe im Zuge zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine angeordnet werden, wodurch nur ein kleiner Raum für die Unterbringung des Getriebes erforderlich wird. Ein weiterer Vorzug des Getriebes gemäß der Erfindung besteht darin, daß sein Gehäuse zylindrisch ausgebildet werden kann und Abmessungen besitzt, die nicht oder nur wenig die Abmessungen des Motorgehäuses überschreiten. Dies ist durch die Parallelschaltung der Stirnzahnradstufen und die parallele Anordnung der Zahnradwellen außerhalb der Achsrichtung der An- und Abtriebswelle erreicht. Die zylindrische Ausbildung des Getriebegehäuses und seine Kleinheit macht das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung besonders geeignet, zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine angeordnet zu werden. Infolge der Verwendung von Stirnzahnrädern für die Untersetzung der Drehzahl arbeitet das Getriebe gemäß der Erfindung mit einem besseren Wirkungsgrad als Getriebe mit Schneckenuntersetzungen, obwohl es mit seinem Untersetzungsverhältnis den Untersetzungsverhältnissen der Schneckengetriebe nahekommt.
Wenn das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung in Dauerbetrieb arbeiten soll, so ist es notwendig, die im Getriebe entstehende Wärme abzuführen und auch den Elektromotor zu kühlen. Zu diesem Zweck kann ein Schleuderrad 19 vorgesehen sein, das
auf der Welle des Elektromotors 3 sitzt und einen Luftstrom erzeugt, der innerhalb der Kappe 20 zunächst an den Elektromotor, dann an die Außenwand des Getriebes herangeführt wird. Zur besseren Wärmeableitung und auch zur Halterung der Kappe ist das Gehäuse mit Kühlrippen 21 versehen.
Claims (2)
1. Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der An- und Abtriebswelle (3, 4), die beide gleichachsig liegen, die Stirnzahnradstufen derart angeordnet sind, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder (5, 9, 11, 14) in Parallelschaltung gleichzeitig mehrere Zahnräder (6, 8, 12, 13) antreibt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen und in einem Kreis um diese angeordneten Achsen (7) gelagert sind.
2. Untersetzungsgetriebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch topfförmige Gehäuseteile (15, 16), die axial ineinander liegen, je zwei Stirnzahnradstufen aufnehmen und mit ihren Böden die Wellen bzw. Achsen (7, 10) der Zahnräder lagern.
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