DEP0002529BA - Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen - Google Patents

Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen

Info

Publication number
DEP0002529BA
DEP0002529BA DEP0002529BA DE P0002529B A DEP0002529B A DE P0002529BA DE P0002529B A DEP0002529B A DE P0002529BA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gears
spur gear
gear stages
gear
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Berlin-Reinickendorf Weimers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, für elektrische Haushaltsgeräte ein Untersetzungsgetriebe zu schaffen, das mit einem hohen Untersetzungsverhältnis arbeitet und sich mit seinem Getriebegehäuse zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine so einfügen läßt, daß es nicht oder nur unwesentlich die Abmessungen des Motorgehäuses überschreitet. Zur Lösung dieser Aufgabe wird das Untersetzungsgetriebe mit mehreren Stirnzahnradstufen versehen. Erfindungsgemäß sind die Stirnzahnradstufen zwischen der An- und Abtriebswelle, die beide gleichachsig liegen, derart angeordnet, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder in Parallelschaltung gleichzeitig mit mehreren Zahnrädern kämmt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen Achsen angeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Untersetzungsgetriebe, während die Figur 2 einen Querschnitt wiedergibt.
Mit 1 ist der Elektromotor bezeichnet, der das Gehäuse 2 (Motorgehäuse) hat, 3 ist seine Welle (Antriebswelle des Getriebes), deren Drehzahl durch das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung wesentlich herabgesetzt werden soll. 4 ist die mit vermin- derter Drehzahl laufende Welle der Arbeitsmaschine (Abtriebswelle des Getriebes). An dem Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung sind die Antriebswelle und die Abtriebswelle gleichachsig angeordnet. Zwischen beiden Wellen sind mehrere Stirnzahnradstufen vorgesehen. In dem Ausführungsbeispiel ist das Untersetzungsgetriebe mit vier Stufen ausgerüstet. Diese Stirnzahnradstufen sind erfindungsgemäß derart angeordnet, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder in Parallelschaltung gleichzeitig mit mehreren Zahnrädern kämmt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen und in einem Kreis um diese angeordneten Achsen angeordnet sind.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, ist die Antriebswelle 3 des Getriebes, die von der Welle des Elektromotors gebildet ist, mit einem Ritzel 5 versehen, das gleichzeitig drei gleiche Zahnräder 6 antriebt. Diese Zahnräder sind auf den Achsen 7 angeordnet, die parallel zu der An- und Abtriebswelle 3, 4 liegen. Neben den Zahnrädern 6 befinden sich auf den gleichen Achsen Ritzel 8, die gleichzeitig mit einem einzigen zentralen Zahnrad 9 zusammenwirken, das sich wieder in der Achsrichtung der An- und Abtriebswelle 3, 4 befindet. Dieses zentrale Zahnrad 9 sitzt an einer zentralen Kurzwelle 10. Die zentrale Kurzwelle 10 ist mit einem Ritzel 11 versehen, das wieder gleichzeitig mit drei Zahnrädern 12 kämmt, die auf den Achsen 7 gelagert sind. Neben den Zahnrädern 12 befinden sich Ritzel 13, die gemeinsam auf das Zahnrad 14 der Abtriebswelle 4 des Getriebes einwirken. Die Zahnräder können mit gerader Verzahnung oder mit Schrägverzahnung versehen sein. Es ist vorteilhaft, daß in den ersten Stufen die Zahnräder so ausgebildet werden, daß Zahnräder aus Stahl mit Zahnrädern aus geräuschdämpfendem Baustoff zusammenarbeiten. Vorteilhaft wird der kleinste Modul für alle Stufen beibehalten. Je kleiner die Drehzahl der Zahnräder im Getriebe ist, um so größer ist die Breite der Zahnräder damit die bei kleinerer Drehzahl zunehmenden Zahndrücke aufgenommen werden können.
Da Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung wird vorzugsweise in topfförmigen Gehäuseteilen untergebracht, von denen jeder topfförmige Gehäuseteil zwei Zahnradstufen aufnimmt. Die beiden ersten Zahnradstufen sind in einem topfförmigen Gehäuseteil 15 untergebracht, der unmittelbar von dem Gehäuse 2 des Elektromotors gebildet ist. An diesen Gehäuseteil 15 schließt sich in axialer Anordnung ein zweiter topfförmiger Gehäuseteil 16, der durch einen Lagerschild 17 der Arbeitsmaschine abgeschlossen ist. Die topfförmigen Gehäuseteile 15, 16 und der Lagerschild 17 werden durch drei Schraubenbolzen 18 zusammengehalten, die vorteilhaft in den Zwischenräumen zwischen den außerhalb der Zentralachse liegenden Zahnrädern untergebracht sind. Die Böden der topfförmigen Gehäuseteile dienen zur Lagerung der Achsen der Zahnräder. Die Achsen 7 der Zahnräder, die parallel zu der An- und Antriebswelle angeordnet sind, sind so ausgebildet, daß sie von dem Boden des an dem Motorgehäuse 2 sitzenden topfförmigen Gehäuses 15 bis zum Lagerschild 17 durchgehen.
Das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung hat den Vorzug, daß seine An- und Abtriebswelle gleichachsig zueinander angeordnet sind. Auf diese Weise kann das Untersetzungsgetriebe im Zuge zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine angeordnet werden, wodurch nur ein kleiner Raum für die Unterbringung des Getriebes erforderlich wird. Ein weiterer Vorzug des Getriebes gemäß der Erfindung besteht darin, daß sein Gehäuse zylindrisch ausgebildet werden kann und Abmessungen besitzt, die nicht oder nur wenig die Abmessungen des Motorgehäuses überschreiten. Dies ist durch die Parallelschaltung der Stirnzahnradstufen und die parallele Anordnung der Zahnradwellen außerhalb der Achsrichtung der An- und Abtriebswelle erreicht. Die zylindrische Ausbildung des Getriebegehäuses und seine Kleinheit macht das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung besonders geeignet, zwischen Elektromotor und Arbeitsmaschine angeordnet zu werden. Infolge der Verwendung von Stirnzahnrädern für die Untersetzung der Drehzahl arbeitet das Getriebe gemäß der Erfindung mit einem besseren Wirkungsgrad als Getriebe mit Schneckenuntersetzungen, obwohl es mit seinem Untersetzungsverhältnis den Untersetzungsverhältnissen der Schneckengetriebe nahekommt.
Wenn das Untersetzungsgetriebe gemäß der Erfindung in Dauerbetrieb arbeiten soll, so ist es notwendig, die im Getriebe entstehende Wärme abzuführen und auch den Elektromotor zu kühlen. Zu diesem Zweck kann ein Schleuderrad 19 vorgesehen sein, das auf der Welle des Elektromotors 3 sitzt und einen Luftstrom erzeugt, der innerhalb der Kappe 20 zunächst an den Elektromotor, dann an die Außenwand des Getriebes herangeführt wird. Zur besseren Wärmeableitung und auch zur Halterung der Kappe ist das Gehäuse mit Kühlrippen 21 versehen.

Claims (2)

1. Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der An- und Abtriebswelle (3, 4), die beide gleichachsig liegen, die Stirnzahnradstufen derart angeordnet sind, daß jedes der in Achsrichtung der An- und Abtriebswelle liegenden Zahnräder (5, 9, 11, 14) in Parallelschaltung gleichzeitig mehrere Zahnräder (6, 8, 12, 13) antreibt, die auf parallel zur An- und Abtriebswelle befindlichen und in einem Kreis um diese angeordneten Achsen (7) gelagert sind.
2. Untersetzungsgetriebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch topfförmige Gehäuseteile (15, 16), die axial ineinander liegen, je zwei Stirnzahnradstufen aufnehmen und mit ihren Böden die Wellen bzw. Achsen (7, 10) der Zahnräder lagern.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1000280B1 (de) Getriebebaukasten mit kronenradgetriebe
DE852326C (de) Untersetzungsgetriebe
DE102016224053A1 (de) Planetenzahnradgetriebe sowie Leistungsquelle, Motor, Fahrzeug
DE1500473B2 (de) Antrieb fuer rotierende trommeln
DE2513004A1 (de) Umlaufgetriebe
DEP0002529BA (de) Untersetzungsgetriebe für elektrische Haushaltsgeräte mit mehreren Stirnzahnradstufen
DE1426385B2 (de) Kraftübertragungseinrichtung für ein Gasturbinentriebwerk
DE1965847C3 (de) Fahr- und Lenkgetriebeanordnung für Gleiskettenfahrzeuge
DE2446839C3 (de) Vorrichtung zum Antrieb einer Wischerwelle von Wischvorrichtungen an Kraftfahrzeugen
DE2127111A1 (de) Elektromobil
DE3619069A1 (de) Getriebe
DE4423902A1 (de) Konzentrischer Getriebemotor
DE673291C (de) Vielzylinderbrennkraftmaschine
DE2354440B2 (de) Dreschtrommelantrieb für Mähdrescher
DE889701C (de) Untersetzungsgetriebe mit Schneckenverzahnung
DE856308C (de) Antrieb fuer bewegliche Bruecken, Schleusentore u. dgl.
DE882557C (de) Schienenfahrzeug, bei dem von zwei Antriebsmaschinen vier fest im Rahmen gelagerte Radsaetze angetrieben werden
AT164208B (de) Planetengetriebe mit Stirnradverzahnung
CH406888A (de) Elektro-Winkelhandschleifgerät mit Lüftung
DE852812C (de) Getriebe zum Antrieb von zwei gleichachsigen, auf einem flugzeugfesten Traeger gelagerten und entgegengesetzt umlaufenden Luftschrauben
DE1286362B (de) Durch Drehrichtungswechsel des Antriebs schaltbares Getriebe
DE558272C (de) Kuppelbares UEber- oder Untersetzungsgetriebe, insbesondere zwischen einem Antriebsmotor und einem Werkzeug, z. B. ueber eine biegsame Welle
EP0075649B1 (de) Zahnrad-Winkelgetriebe
DE1190093B (de) Elektrogetriebemotor
DE800246C (de) Elektrisch betriebene Blockwinde