DEP0002438DA - Schaltungsanordnung für Zwischenstellenumschalter. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Zwischenstellenumschalter.

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DEP0002438DA
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DE
Germany
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extension
circuit arrangement
line
call
circuit
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
August Heibel
Eduard Windolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft Zwischenstellenumschalter für eine Hauptstelle und eine Nebenstelle, die ihren Speisestrom aus der Amtsbatterie beziehen. Bei diesen Zwischenstellenumschaltern kommt es darauf an, mit einer möglichst geringen Anzahl von Schaltmitteln alle Schaltvorgänge zu bewirken, die für einen reibungslosen Verkehr von Hauptstelle und Nebenstelle mit dem Amt sowie beider Stellen untereinander notwendig sind. Insbesondere bereitet der Anruf der Hauptstelle durch die Nebenstelle Schwierigkeiten. Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird die Hauptstelle stets angerufen, wenn die Nebenstelle ihren Hörer abhebt. Hierdurch wird ungewollt ein Anruf der Hauptstelle verursacht, wenn die Nebenstelle sich auf Amt einschalten will. Die Erfindung erreicht eine wesentliche Verbesserung dadurch, daß der Anruf der Hauptstelle nur während der Betätigung eines Schaltmittels der Nebenstelle erfolgt. Zu diesem Zweck liegt in der Anschlußleitung der Nebenstelle ein Schaltmittel, welches unterschiedlich von dem Speisebrückenrelais gesteuert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Für gewöhnlich ist die Anschlußleitung der Nebenstelle NT mit einem Speisebrückenrelais N verbunden. In eine Ader der Anschlußleitung ist neben einem Differenzrelais X noch ein Relais F eingeschaltet, dem zur Übertragung der Sprechströme ein Kondensator parallel liegt und das daher verzögert arbeitet. Hebt die Nebenstelle ihren Hörer aus, dann sprechen in dem Speisestrom die Relais N und F an. Wenn nunmehr die Nebenstelle ihre Wählscheibe betätigt, dann fällt Relais N im Rhythmus der ausgesandten Stromstöße ab und schließt einen Stromkreis für den Wecker AW der Hauptstelle : +, Kontakte f6, d4, n6, Wecker AW, -. Relais F hält infolge seiner Abfallverzögerung während der einzelnen Stromstöße seinen Anker gezogen.
Will die Nebenstelle eine Verbindung zum Amt herstellen, dann betätigt sie nach Abheben ihres Hörers vorübergehend die Erdtaste, wodurch die Relais X und F beeinflußt werden. Relais F liegt in der an der Speisebrücke geerdeten Ader der Sprechleitung, so daß es bei Tastendruck kurzgeschlossen wird. Der Kontakt x4 schließt einen Stromkreis für das Relais D : +, Kontakte Gu1, x 4, Gu3, Relais D, -. Relais D spricht an, schließt mit Kontakt d4 einen Haltestromkreis und schaltet mit den Kontakten d2, d6 die Anschlußleitung der Nebenstelle NT auf die Amtsleitung Aa, Ab durch. Will die Nebenstelle NT nunmehr während der Amtsverbindung die Hauptstelle HT anrufen, dann betätigt sie erneut ihre Erdtaste und Relais F fällt ab. Für die Dauer des Erdtastendruckes kommt ein Stromkreis für den Anrufwecker zustande: +, Kontakte Gu1, x4, d, 4, f6, n6, Wecker AW, -.
Will andererseits die Nebenstelle NT eine Verbindung herstellen, während die Hauptstelle mit dem Amt verbunden ist, dann kommt beim Abheben des Hörers über die Kontakte n5, A5, f2, d6 ein Kurzschluß für das Relais F zustande, so daß dieses in Selbststeuerung seinen Anker abfallen läßt. Die hierdurch hervorgerufenen rhythmischen Veränderungen des Speisestromes sind an der Nebenstelle NT akustisch wahrnehmbar und machen der Nebenstelle kund, daß die Anlage besetzt ist.

Claims (4)

1.) Schaltungsanordnung für Zwischenstellenumschalter, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Anschlussleitung der Nebenstelle verbundene Schaltmittel (NF) durch seitens der Nebenstelle bewirkte Veränderungen des nach Herstellung der Leitungsschleife über die Leitung fliessenden Stromes zur Einschaltung des Anrufes der Hauptstelle (HT) veranlasst werden.
2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Anschlussleitung liegendes Schaltmittel (F) durch einen parallel geschalteten Überbrückungskondensator in seiner Arbeitsweise derart verzögert wird, dass es bei periodischen Unterbrechungen des Schleifenstromes mittels einer Wählscheibe seinen Anker angezogen hält und hierdurch die Schliessung des Anrufstromkreises ermöglicht.
3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anrufstromkreis der Hauptstelle bei Durchschaltung der Nebenstelle (NT) auf die Amtsleitung derart verändert wird, dass das in der Anschlussleitung liegende Schaltmittel (F) bei seinem durch Erdung einer Ader bewirkten Abfall die Schliessung des Anrufstromkreises ermöglicht.
4.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Abheben der Nebenstelle während des Bestehens einer Amtsverbindung der Hauptstelle das in die Sprechader eingeschaltete Relais (F) durch einen eigenen Kontakt (f2) kurzgeschlossen wird und in Selbststeuerung schwingt, so dass die Nebenstelle ein akustisches Besetztzeichen erhält.

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