DEP0002421BA - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen

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DEP0002421BA
DEP0002421BA DEP0002421BA DE P0002421B A DEP0002421B A DE P0002421BA DE P0002421B A DEP0002421B A DE P0002421BA
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DE
Germany
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circuit arrangement
arrangement according
relay
call
line
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Reinhold Hoefert
Hans Joachim Dipl.-Ing. Lurk
Helmut Dipl.-Ing. Post
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

SchaltuagsonOrdnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere ffarnsprechanlagen, mit Zweieranschlüssen^
In .Fernmeldeanlagen werden häufig zwei Teilnehmer über eine gemeinsame Anschlussleitung erreicht. Ist die gemeinsame Anschlusfilv'itung· nur einmal in den Kontaktbänden der !leitungswähler angeschlossen* so sind besondere Einrichtungen vorzusehsn? welche den Anruf nur des gewünschten Zweieranschlussteilnehmers sichern. Eine solche besonders einfache und betriebssicher arb itende Hinrichtung zu schaffen, ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe. Sie wird dadurch gelöst, dass eine Schalteinrichtung unter dem Einfluss einer wirksam gewordenen Hummarnstromstossrsihe den Anruf des einen und unter dem Hinfluss eines Zeitschalters den Anruf des zweiten an dieselbe Leitung angesqhlossenen Teilnehmers veranlasst.
Bei Anwendung dieser Einrichtung ist nur bei Verbindungen ,mit einem der Zweieranschlussteilnehmer eine Fachwahl vorzunehmen. Erf öl -t nach Wahl dar Zweieranschlusslcitung innerhalb einer "begrenzten Zeit, z.B. innerhalb weniger Seienden, keine Nach-
i^iciiteiniaufi-einer ^liumrternstr omstossr eihe; bes^imirfteii^'Teil /vonvdem Zeitsph^
Die Schalteinrichtung käriri an beliebiger Stelle des Verbin~ , ,äungswegss;angeordnet werden. Sie kann an ,der Verbindungs- * einrichtung,,; an.■■ der Uie■ ■■ Rufstr o,mqueil e.. angsie g t wird>'r Z·_!?-;>>■;"■" 'am ;üeitungBwähler,: ®der auch; an ,dsr ::Zwe:iaransoülussXeitung ■■'.;
,vorgesehen; sein. Es istv al? er ,auch; mögll'cii.,": eiiie' -, Einrichtung 'mehr ar en Verbinduiigseinr icrhtungQn;vi.;-Z. B» tungswählexn., gemeinsam zuzuordnen und .diese .Einrichtung "bei .Wahi! einer Zwaieränschlussleitung U"ber 'einen .Suchwahler ■anzuschalten»^
Zuc Aarufen dss-einen der Zweieranschlussteilnehmer wird ferner entweder die Rufstromquelle von der einen auf die an« dare dem JTernmeldeverkehr dienende Ader umgeschaltet' odar diese Adern warden gekreuzt.
Als" Ausführungsbeispiel der Erfindung ist -auf der Zeichnung / eins Anordnung dargestellt, bei der die den wahlweiselOAnruf eines der Teilnehmer bewirkenden Einrichtungen dem leitungswähler zugeordnet sind, an den.die,- gemeinsame leitung angeschaltet ist. Der Anruf des einen Teilnehmers erfolgt durch .Anschaltung der Rufstromquelle an die eine Sprechader und der Anruf des anderen Teilnehmers nach Kreuzung der Sprechadern, sodass der Rufstrom über die zweite Sprechader''verläuft. Als Zeitschalter findet ein Thermorelais Verwendung,■das nach Einstellung des Leitungswählers auf eine Zweisransehlussleitung eingeschaltet und beim Eintreffen einer weiteren Stromstossreihe während seiner Erwärmungszeit wieder ausgeschaltet wird» Die der gemeinsamen Leitung in der Vermittlungsstelle " zugetrdneten Schalteinrichtungen für den abgehenden Verkehr sind nicht dargestellt, da sie zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Mit - ist der Minuspol der Batterie und mit + der geerdete Pluspol der Batterie bezeichnet«
Wird der in der Zeichnung dargestellte Leitungswähler der als Heb-Drehwähler ausgebildet ist, über eine vorgeöräneta Vg rbin dungs einrichtung, ζ,Β« über einen Gruppenwähler oder eine leitungsülaertragung "belegt, so kommt folgender Stromkreis ü"ber die Prüfador c zustandes
1) + am Prüfrelais der vorgeordneten Einrichtung, Ader c, 1c, 2k, Wicklung-I des Relais C, -.
Mt
Das Relais C spricht an} hebt durch Offnen seines Kontaktes 1c den Kurzschluss für seine Wicklung II auf und "bereitet durch Sehliessen des Kontaktes 3c einen Stromkreis für die Relais S und G vor, deranWicklungen zunächst noch durch den Kontakt,4g kurzgeschlissen sindi Das Relais C hält sich über*
2), +, c, 3c, 4g, CI, -*
Jür die Einstellung des Leitungswählers werden v£n der vergeordneten Sinriehtung Hummernstrtosto'sse auf die Ader a gegeben* Diese "bewirken jeLes Mal ein vorübergehendei Ansprechen des Relais B über*
3) 4·, a-Ader, 5g, Relais B Wicklung I, -.
Das Relais B schliefst bei jedesmaligem Ansprechen folgenden Stromkreis für aen Hubmagneten Hs
4) -, Ξ» Wellenkontakt 6w, 7u, VI, 8e, +.
In diesem Stromkreis spricht gleichzeitig mit dem Magneten H das Relais V an und hält sich infolge des Kurzschlusses für seine Wicklung II ven + über die Kontakte 9r, 1Ov,, 1lg, Wicklung II, + während äßx gan^efi $trom&tossreihe erregt*
Sobald der liählarr beim .ersten Hubsciiritt die Ruhestellung verlässt, wird der Kepfkentakt 2k geöffnet und der Kontakt 12k geschlessen. Nach dem letzten Stremstoss der ersten Reihe fällt das Relais V ab und schaltet das TTinsteuer^eIals U" einj
5) ■<·, WI, UI, 13v, Welleiikontakt Hw, 12k, +*
Durch Öffnen des Kontaktes 7u wird der Hubmagnet H von dem Stromstosskreis abgetrennt und dieser über den Kontakt 15u auf den Drehmagneten D umgeschaltet»
ftis^ erregte'Relais V; hält si,pb; während :· (let-;Stijbms"toBsrsihe Vinf alge : ΚηΓ.ζο^1ύ·3Ξ:ο3.:/3έ.ώ;3Γ^Ϊ|ίο^^§'\Ι i@; η im:" ex s t e h VDr §iis clix ±tt wsr4?n/; :&ürc^
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Anschlussleitung. An den Kontakten 24p und 25p wsrden die Sproehadern über die Schaltarme des Leitungswählers IiW zu der "bslegtsn Anschlussleitung durchgeschaltet,. Gleichzeitig Icommt folgender Stromkreis für die Wicklung JI des Relais B zustandst
11) -, D, 2βρ, 27g, 28a, 29v, 3Ox, BII, 31s, 32u, TJIII, Unterbrecher Un, st,
in äea das Relais U für die Dauer der Schliessungszeit des Unterbrechers Un weitsrgehalten wird. Dex Drehmagnet I) kann im Stromkreis 11 infolge des hohen Widerstandes dsr Wicklung
II von I? nicht "betätigt w:rden« Das Relais B spricht kurzzeitig an und, schliesst folgenden Rufstromkreisa
12) -, Rufmaschine RM, 35e, AI, 49x, 34r, 24p, oberer Schaltarm von IW, Anschlussleitung und Teilnehmer-Station, mittlerer Schaltarm von IW, 25py 45r, 35Xy 36a, +.
üie verlangte Teilnehmersteile erhält also einen kurzen, sogenannten ®ersten Ruf»?, Fällt nun das^ Relais U ab, so wird der Stromkreis 11 durch Offnen des Xontaktes 32u von der Wicklung
III des Relais U ab- und durch Schliessen des Kontaktes 37u auf den 10-Sekundenschalter ZS umgeschaltet, über welchen in "bekannter Weise in Zwischenräumen von je 10 Sekunden für kurze Zeit Erde angelegt wird. Das Relais E schaltet über seinen 'Kontakt 33e la Stromkreis 12 so lange periodisch Rufstrem an,bis sich die Teilnehmerstelle meldet, Nimmt der Teilnehmer seinen Hörer vom Haken, so kommt in der Station ein Schleifenschluss zustande, durch den das Relais A im leitungswähler LW je nach ter ityfpliase anspricht Üb.ers
1?) -f W5-, 38e (Rufpause) bzw. - RM, 33e (Rufperiode) AI, 49x, 34r» 24p, Teilnehmerschleife, 25p» 45r, 35x* 36a, -κ
ÖäS Eelais A spricht an, unterbricht mit seinem Kontakt 28a defl Stromkreis 11 und schaltet durch Schliessem der Kontakte 39a ^LHd 59a dia Sprechadern a und b im leitungswähler IiW dureti* Gleichzeitig wird am Ivontakt 36a der Kurzschluss für die Wicklung II des Relais A aufgehoben.
Hs weit aren Vorgänge (Sprechen, Zählung und Auslösen) spielen sich in bekannter Weise ab. Die Stromläufe für die Zählung und Auslösung sind nicht gezaigt.
Wird der leitungswähler LW dagegen auf eine zu einem Zweieranschluss führende Leitung eingestellt, so müssen aach dem 3?reiprüfen dieser Anschlussleitung die Rufvorgäßge zunächst verhindert werden. Unter der Annahme, dass der leitungswähler LW auf die in der Zeichnung dargestellte Aß-schlussleitung mit den Adern al, b1, c1 eingestellt wird, kommen zunächst die .Stromkreise 1-7 in derselben. Weise wie ®"bsn beschrieben zustande. Sine mehreren Teilnehmern gemeinsame Leitung ist als solche durch den Anschluss des -Kontaktes 42u in der Kontaktbank eines ven der Wählerwelle gesteuerten Schaltarms WK gekennzeichnet, sodass bei dessen. Einstellung auf diese» Kontakt beim Abfall des Relais V folgender Stromkreis zustande kommt ι
14) -, WI, 40c, 65r, 41g, Relais X, Relais S Wicklung II, 42u, Schaltarm WK, 43v, 9r, +.
Die Relais X und S sprechen an, von den?n das letztere am Zontakt 21s den Stromkreis B offen hält, sodass das Relais G zunächst nicht betätigt werden kann» Ein Zustaiidekemmen des Rufstromkreises ist durch Offenhalten des Kontaktes 27g im Stromkreis 11 värhindert· Beim Ansprechen des Relais S wird die Heizwicklung des Thermerelais Th über die Kontakte 47v und 54s eingeschaltet»
Die weiteren V®rgänge hängen nun davon ab, üb innerhalb der Erwärmungszeit des Thermokontaktes weitere Stromstösse eintreffen oder nicht»
Trifft eine weitere Stromstossreihe ein, so wird das Relais E? im Stromkreis 3 bei jedem Stromstoss verübergehend erregt, da der Kontakt 5g geschlossen bleibt.
Sl<äiekäe;it5.g kommt beim Ansprechen des Stromstossemp&nngs-JTs2.dis E folgender Stromkräis für das Steuerrelais V zustande«
15) +> 8e, Relais V, Wicklungen I und III, 52x* 44s, W3, -.
Das Relais V spricht an, hält sich^unabhängig vom Kontakt 44s tibax seinen Kontakt 53v und unterbricht am Eontakt 47v den Stromkreis für die Thermowicklung lh« Fach dem Öffnen ü&s Kentaktes 43v im Strumkreis 14 "bleibt das Relais X auf Zeigendem Wage gehalten?
16) -, Wi, 40c, 65r, 41g, Relais X, Wid.retand W4, 56x, 57p, 58u, 12k, +,
während das Relais S abfällt und einen Kontakt 54s öffnet* Ist die Stromstossreihe "beendet, so fällt das Relais V wieder ab und schliesst den Stromkreis 8 für das Relais G, das die weiter o"bsn beschriebenen Vorgänge einleitet. Ausserdam wird am Kontakt 41tg dor Haltestromkreis 16 für das Heiais 2 unterbrochen. Damit ist auch sine Wiedereinsohaltuag der Thermowicklung Th beim Ansprechen des Relais S verhindert»
Fach Schliessung des Stromkreises 11 und Ansprechen des Relais Έ wird der Teilnehmer T2 des Zweieranschlusses auf f olgandem Wege ang.-ruf ens
17) ~t Rufmaschine RM, 33e, AI, 49x, 34r, 24p,
Ader al, U2, 6Ou1, Wecker der Teilnehmerstelle T2, 61n2, Erde.
Der T/eiteirruf erfolgt in derselben Weise wie oben "beschrieben durch Anlegen des Relais 13 an den Zehnsakundenschalter ZS nach dem Abfall des Relais U.
Hebt der angerufene Teilnehmer T2 seinen Hörer vom Hake.» ab, Sp kommt üb'r seinen fernsprechapparat folgender Gleich?tfomweg für das Relais A des leitungswählers IiW zustandeι
18) -, ¥3, 38e bzw. - RM, 33e, AI, 49x, 34ry 24p, Ader al, U2, €0u1, Station T2^ 61u2, Erde«
Zn diesem Stremkrsis sprechen die R?lais A und TJ2 an. Das Relais TJ2 Öffnet sainen Kontakt O1u2 und schlissst din Kontakt 62u2, wodurch die Teilnehmerstella T2 auch an die Spr?schad3r b1 angeschaltet wird. Durch Öffnen des Kontaktes1 63u2 erfolgt die Abtrennung des T=ilnehm.-rs T1 von der Ader b1. Das Relais A im leitungswähler IiW ccialt^t die Verbindung durch Schliessen seiner TConta\ te, ,39^ und 59a endgültig durch. Folgt nach Einstallung deslLTfrauf die Zweieranschlussleitung ai/b1 keine weitere Stronibtossgabe, so bleibt die Ihermowicklung Th über die Kontakte 47v und 54s eingesch .Itet und schliAsst nach Ablauf einer bestimmten 2eit, 4.B» nach 3 Sekunden, folgenden Stromkreis für daß Heiais Rs
19) -, ff1, 55x, th, R, +.
Das Relais R spricht an, hält sich über seinen Kontakt 64r und unterbricht am Kontakt 65r den Stromkreis 14 für die Relais 2 und S. Ausserdem führt das Relais R über seine Kontakte 46r und 43r eine Kreuzung der Sprechadern a und b im Leitungswähler LW herbei. Nach dem Abfall des Relais S wird am Kontakt 21s wieder der Stromkreis 8 für das Relais G geschlossen, welches in der eben beschriebenen "Weise die Rufvorgänge einleitet. Jetzt kommt aber nach dem Ansprechen des Relais B folgander Ruf Stromkreis für die Teilnehmer»- stelle T1 zustande*
20) -, RM, 33e, AI, 49x, 46r, 25p, Ader b1, TTI, 63u2, Station T1, 66u1, Erde»
Meldet sich der Teilnehmer T1 durch Abheben seines Hörers, se werden die Relais A zar>LW und TJ1 übor den Kontakt 38e und liderstand W3, bzw. RM und Kontakt 33e erregt» Das Relais TJ1 schaltat über seinon Kontakt 67u1 den Teilnehmer 11 auch an die Ader al der Zwei ranschlussleitung an und trennt die Station T2 durch Offnen des Kontaktes 60u1 von dieser Ader ab.
Der für den wahlweisa^lAnruf der beiden Teilnehmer eines Zweieranschlusses rrforderliche Mehraufwand im Leitungswähler LW ist vsrhältnismässig gering. 7/enn die Leitungs-
wählet für eine Durchwahl zu nachgeordneten Verbindungseinrichtuiigen (Gerneinschafts-Umschalter, Nebenst'-llenanlage öder andere Untervermittlung) ausgerüstet sind, so sind die eine sofortige Rufaussendung nach dem Frei prüfen des gewählten Anschlusses verhindernden Relais X und S "bereits vorhanden. Es "braucht dann lediglich das Relais SBL und der Thermokontakt hinzugefügt zu werden«
Ist ab^r eine Abänderung der Leitungswähler unerwünscht und sind diese für Durchwahl eingerichtet, so können die Auswertungseinrichtungen (Relais R, Therm οίεontakt th) auch mit geringem Mehraufwand dar Zweibranschlussleitung zugeordnet werden. Die Ijeitungskreuzung wird dann durch das Relais R zwischen den Adern al und "b1 vorgenommen.
Falls die !leitungswähler keine Durchwahlmöglichkeit "besitzen, kann der Mehraufwand für die Nachwahl- und Auswertungseinrichtungen auch dadurch herabgesetzt werden, dass diese für eine Gruppe von leitungswählern gemeinsam vorgesehen sind und nur im Bedarfsfall über einen 5uchwähler angeschaltet werden. Der Suchwähler wird dabei über den einen Zweieranschluss kennzeichnenden Kontaktarm ΈΚ angelassen und stellt sich auf den gekennzeichneten leitungswähler ein. Die dem Sucher zugeordneten Auswertungseinrichtungan können durch einen Kontakt des Stromstossempfangsrelais E im Leitungswähler über einen Schaltarm des Suchers gesteuert werden und betätigen, falls keine -weitere Nummernströmstοssreihe aufgenommen wird, über einen anderen Schaltarza des Suchers ein die Kreuzung der Sprechadern im Leitungswähler herbeiführendes Relais, entsprechend dem Relais R der Zeichnung.
Für die zum Anruf des zweiten Teilnehmers des Zweieranschlusses erforderliche Nachwahl kann eine aus beliebig vielen Stromstössen bestehende Reihe oder auch ein eiaazeiner Stroastoss verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche/
    1· Schaltungsanordnung zum getrennt-m Anrufen von zwei u"bir sine gemeinsame Anschlussleitung erreichbaren Teilnehmern in Fernmeldeanlagen, ins "besondere Fernsprechanlage mit Wähl erbetrieb , dadurch gsJr-zinzeiohnet, dass sine Schalteinrichtung (V, S, G) unter dem Einfluss siner wirksam gewordenen Hummsrnstromstossrcsihe den Anruf des einen (T2) und unter dem Einfluss eines Zeit« schalters (Th) den Anruf des zweiten an dieselbe Leitung angeschlossenen Teilnehmers (T1) veranlasst»
    2* Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch geksnnzeichn?t, dass "bei Wirksamworden einer ITuramsrnstromstossrcihe der Zeitschalter (Th) abgeschaltet wird und die Schalteinrichtung (V, S, G) den Anruf des durch die Nummernwahl gekennzeichneten Teilnehmers (T2) veranlasst»
    3« Sehaltungsanerdnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Wirksamwerden des Zeitschalters (Th) ein tlmschaltrelais (R) betätigt und der Anruf des hierdurch gekennzeichneten Teilnehmers (T1) eingeleitet wird.
    4β Schaltungsanordnung .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (V, S) durch einen Nummera« stromstoss beeinflusst wird.
    5« Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (S, R) am leitungswähler (ItW) angeerdhet ist.
    Schaltungsanordnung nach Ansoru&h I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung an der beiden Teilnehmern gemsinsamsn Anschlussleitung 'ai/bi) angeordnet ist.
    7» Schaltungsanordnung nach An.spn.ueh 3, dadurch gekennzeichnet , dass durch das Umschaltrelais die Rufstromquelle von der einen, .auf· die andere dam Fernmsldevorkehr dienende Ader umgsschaltet wird.
    8» Schaltungsanordnung nach Anspruch 3» dadurch gsk nnzsichnet, dass durch du.s von d^m Zeitschalter (Th) gesteuerte iTmschaltrelais (R,v zum Anrufen des c'inen Zweicranschlusst eilnehm er s (T1) ciie dem Farnmeldevsrkehr dien nden Adern gekreuzt werden.
    9· Schaltungsanordnung naci Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, dass die den wahlweiseX*Anruf* eines der beiden* an dieselbä Leitung angeschlossenen Teilnehmers (T1 ader T2) bestimmenden Einrichtungen für eine Gruppe von JLeitungswählern gemeinsam vorgesehen sind und bei Einstellung eines derffiahler auf eii e Zwiioransohluü&leitung über einen Suchwähler an diesen Leitungswähler angeschaltet werden.
    10.Schaltungsanordnung nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, dass dem Leitungswähler (LW) Schaltmittel (X, S) zugeordnet sind, wolche "oe.i Einstellung des Wählers auf eine Zwai-ranschlufjsleitung die selbsttätige Aussendung von Rufstrom verhindern.
    11.Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gek-anzeichnet, dass die Schaltmittsl (S) einen Zeitschalter (Th) in setzen.
    12.Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gek-nnzeichnet, dass u.ls Zeitschalter sin Th-rmorelais (Th) dient»
    13) Schaltungsanordnung nach Arvspruch. 7 oder 8 und 11 ,dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitschalter (Th) nach Ablauf einer "bestimmten Zeit (z.B. 3 Sek« ) ein die Umschaltung des Rufkreises bewirkendes Rtlais (H) betätigt.
    14» Schaltungsanordnung nach Anspruch 13? dadurch gtk-nnzeichnbt, dast. das djle Umschaltung des Rufkreises bewirk ndo Relais (R) auch die selbsttätige Aussendung von Rufstrom veranlasst»
    15« Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 und 14» dadurch gekennzeichnet, dass- das Relais (R) die die Aus sendung von Rufstrom verhindernden Schaltmittol (X,Z) unwirksam macht»
    16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromstossempfangsrelais (E) des leitungswählers (Ii?) beim Eintreffen einer weiteren Stromstossieihe auch die eine selbsttätige Aus&endung von Rufstrom verhindernden Schaltmittdl (X, S) unwirksam macht.
    17· Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, fiadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung des Rufstromes für die an tiieselbe leitung angeschlossenen, Teilnehmer [T1 und T2) durch die auch bei Einstellung, des leitungswähler s (IiW'} auf gewöhnliche Ansohlussleitungexi den periodischen Anruf steuernden Schalt einrichtungen (E, 2S) veranlasst wird«

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