DEP0002194DA - Umkleidung des Laufwerkes von Spielzeugen, insbesondere Spielfahrzeugen - Google Patents
Umkleidung des Laufwerkes von Spielzeugen, insbesondere SpielfahrzeugenInfo
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Description
S-JHXEl., ;,. eitel
r:;berg
.ffr.3171/47. Sürnbe?,?, den 25.Kars 1948
Eane Biller» Dürnberg. CampeatxeBe 6. Iaufwerkumkleidung von Spielzeugen
Besohre ibung:
Besohre ibung:
Sie Erfindung betrifft die Umkleidung des Haufwerks γ on Spielzeugen, insbesondere ^ahrapielzeugen·
Die Umkleidung besteht in üblicher Weise aus TmteesWll und Spielzeuggehäuse. Srf indan gs ge mas ist die Ausbildung derart getroffen,dass das ^ggestell ein tie|5. legendes Tragteil
für das tau fs er k und eis h81@rli©geoi«s Tragte 11 für im
- Gehäuse aufweist» Zw®(ekvaLX ist dabei das 'untere fragt»lialt
das Laufwerk unten ^bdeokende Leiste gestaltet» Äs obere« Tragteil kann ein® mit einer Längaausnehmung versehene Platte
dienen, in welche das Laufwerk gegen seItliehe Tersehiebong gesichert und auf dem unteren. Tragteil aufruhend βingesetzt
ist« Besonders vorteilhaft ist es» dia obere Tragplatte so weit .über der unteren Tragleiste anzuordnen, dass das Laufverk
mit seinem Laufrääerber.eich unter der Platte liegt.
Infolge dieser Ausbildung ergibt sioh ein tiefliegender Schwerpunkt des Fahrzeugs, mithin eine entsprechend- göastig©
Jahrbahnlage« Die auf diese Weise erreichten vorteilhaften ,Jahreigenschaften wirken sich namentlich bei KurvenfahTten und
Steigungs- bzw.Gef ällfahrten aus* Der erwähnte Fortschritt tTitt In erhohlem SaSe in Erscheinung, wenn qqzü&b ein® «eiteren
SIerkmal der Erfindung das Traggestell sohsersr gehalten ist
als des GeMuse, indem das Traggestell ζ .Β. aus Spritzgus3,daa
behause dagegen aus Blech gefertigt ist*
Durch die Erfindung wird es ermöglicht, eine Werkumkleiduag von verhältnismässig niedrigem Gesamtgevioht zu Wählen. Es kann
das Gericht so weit gesenkt werden, wie dies mit Rücksicht auf
die zwischen den Hadern und der Fahrbahn erforderliote Reibung möglich ist· Wegen des geringen Gewiohtea der Laufverkumkleidung
wird durch diese nur ein geringer Teil der Werkleistung verbraucht. Der für die Fahrt zur Verfügung" stehende Anteil der
Laufwerkleistung ist mithin grösser als bisher. Ea kam somit
gegebenenfalls ein kleineres Laufwerk eingebaut werden.
Sin weiterer Vorteil der Srfindungi der namentlich bei feld- und Baubahnen zur Geltung kommt* liegt darin, daee erfind ungsgemäss eine Spielzeuglokomotive mit allseits staubdicht
verschlossenem Laufwerk herstellbar ist. Im Gegensetz dazu sind bei bekannten Spielzeuglokomotiven die Innenteile de« Laufwerks'
von unten her zugänglioh,also leieht versohmutzbar. Is können solche Lokomotiven deshalb bisher nicht für im Gerten oder im
Sandkasten aufzubauende Bahnanlagen. Verwendung finden«
Da erf indungsgemass das GeMuser auf einer Seite z.B. vorn
mittels einer öffnung über eine Käse des Tteggeartells greift und
auf der gegenüberliegenden Seite z.B. hinten mittels das Traggestell
untergreifender Lappen festlegbar ist r so ist auch eine '.ve it ere an Werkumkle idungen zu stellende ^ea ingung erfüllt # nämlich,
dasa der Zusammenbau einfach und möglichst ohne Sepfen o.dgl. vollsiehbar ist, we lc he zu Verletaungen der Kiriderhacd führen
kennen. Die ermähnten beiden Lappen lagen, sich erf indungsgemass derart neben die untere Tragleiste, dass sie bein Sehnlichen
Anfssc-s des -spielzeug nicht berührt ar sind.
Teiüere "erteile und IIerknale der Erfindungaind in der m^%$g^ßgimi 3eSchreibung der Zeichnung erläutert, welche die
Erfindung an eines Ausführungsbeispiel und zwar ander Nachahmung einer opialzeug-^iesellokomstive veransc haulioht» Es ist
Fig.1 ein Längsschnitt durch daa Lokgehause8 Jig.2 eine Stirnansicfct dazu,
Pig. 3 eine Seitenansicht des Laufwerks in so hepatischer Darstellung-,
Fig.4 eine Vorderansicht dazu,
Fi^.5 ein Längsschnitt durch 'das Traggestell,
Fig.6 ein Schnitt nach A-M der ^ig. 5
Fig.7 eine Draufsicht des Fahrgestells,
Jig.8 ein Längsschnitt durch das ^usaxsaengebaute Fahrzeug,
Fig.9 sin. Querschnitt dazu.
Dia TJnlcleid ung des ^aufwerks 1 wird von. dem Gehäuse 2 und. dem Traggestell 3 gebildet* Das Gehäuse stellt» ma seine- Gestalt
anlangt, jeweils eine Fachbildung des betreffenden gross» technischen Torbilda, also einen 'Lokaufbau, eine ■^utokaroaserie
Oidgle dar«
Das Fahrgestell weist ein unteres Tragteil 4 auf, welche® das Laufrcerkjaufnimmt ,und ei η oberes Tragteil ■% welches das ·
Gehüuse trägt« Das untere Tail 4 ist j sine «»Lei ate s deren Breite
dem. Abstand der beiden Laufwerkplatinen entspricht. Is wird als© das Laufwerk durch die Tragleiste* 4 von unten her VerschiIosseE.
Bas obere Tragteil 3 ist eine Platte, reiche eine Längaausnehmung ~ auf λ£ ist, deren Breite ebenfalls des Abstand der Lauf-
^erIcclatinen entspricht ,sodass das in diese Ausnehmung einge«
setzte und auf der Tragl=-I^te 4 aufruher.de -aufzerk 1 duroh die Zanten der Ausnehmung 6 ^e η seitliche Verschiebung ^~sichert
ist«
Bas -L.ufv;;r;i sitzt also in eingebautem Zustand so tief
in dam Traggestellr9 dass sein die Laufrader 7 aufnehmetd er Bereich
urn; er die Tragplatte 5 zu liegen kommt. ist also duroh diese
tiefe Lagerung des ■^aufiserks ein entsprechend tief Hegender Schwerpunkt des Pahrzeugs bedingt. Da dieser Schwerpunkt tiefer
liegt als ο is her für möglich erachtet Trnirde, so sind* die Fahreigenschaften
des !Fahrzeuges s namentlich was die Fahrhahnlage
anlangt, hesser als bisher»
Zwecks Steigerung dieses Vorteils empfiehlt es .sich, das
Fahrgestell aus dickwandigerem Werkstoff herzustellen als das
Gehäuse« Besonders vorteilhaft ist es* das Fahrgestell aus Spritzrguss
zu fertigen und ein BiechgehaU3e darauf zu setzen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Tragplatte 5 in Anpassung an die Gehäuseausbildung, namentlich das ^uhrerhatiss
hinten stufenweise abgesetzt« Bei geeigneter Gehäuseausbildung
ist eine nicht abgestufte, eben durchgehende Tragplatte verwendbar.
in Fällen, in welchen die Tragleiste 4 länger ist als das Laufwerk, empfiehlt es sich, die Tragleiste mit Querategen 8
zu versehen, zwischen welchen das Laufiierk in,Längsrichtung festgelegt ist.
Damit das Laufwerk mit angebauten Laufrädern eingesetzt werden kann, diese also nicht nachträglich montiert zu werden
brauchen, weist die Tragplatte 5 Ausbrüche 9 auf ,urelohe die
Längs ausnehmung 6 beiderseits ein Stück iselt verbreitern*'Diese Ausbrüche sind nach dem Sinbringen des Laufwerks durch Deckleisten to
abdeckbar, welche sncie .Platte 5 i-ii.ru <,r.Zizf _r Si-!,
•1-3 - die Zapfen aaf die Ii^tte zu liecen 'Ior--Ci, also nicht von aussen siohtar und fühltai sind»
Die Yerbindung der oberen Trarjplatte 5 und der unteren Tragplatte 4 geschieht durch die Querwände 11 und 12, Kelche
vorn und hinten die Abdeokung des unterhalb der Tragplatte befindlichen Leufwerkteils übernehmen, «enn^leich nioht unbedingt
erforderlich, so ist es doch aus Festigkeitsgründen ratsam, dass entlang der Langsausnehmung 6 noch Längs?»ande 13 und 14 vorgesehen
VierJer., ..'eiche von der Tragplatte zur Tragleiste verlaufen und mit der Tragleiste eine Kararer zur Aufnahme des Laufwerks bilden.
An sich können diese Langsw cJade sich über die ganze Länge des Traggestella erstrecken* Um das Laufwerk mit angebauten Bädern einbringen zu können, iat dann allerdings notwendig, dass dies®
Längswande von oben nach unten gerichtete Schlitze fiir di@ Lauxvradaohsen aufweisen» Es ist aber auch möglieh, die Längs ν and· im
Lauffaderb-Breioh zu unterbrechen, wie dies be im g eze Io hne-tea Aue-« führungsbeispiel vorgesehen ist, bei welchem sich diese '*"änd*
hinten und vorn nur ein SSück weit erstrecken.
üemäss ^ig.8 wird das Gehäuse 2 am Traggestell 5 dadarah befestigt, dass es mit seiner Öffnung 15 über die s^aVe 16 Aes
Traggestells geschoben, auf die Tragplatte 5 ge legi und Aorcrlt Umbiegen der Lappen 17 befestigt wird. Diese greifen um die hintere
Querwand 11 unten herum und zwar seitlich der Tragleiste 4* DestLalt) und weil dieser Wand der Stossbügel 16 vorgeschaltet ist, sind
die Lappen 17 praktisch nicht sichtbar. Sie können auch' nicht zu Verletzungen führen.
Der Z'i8i:^ -,r,o: das Pafcrzeu^s ist denkbar einfach.is "braucht leiiglicfc des Leufwe.-ic in der mehrfach erwähnten Tieise in das
Traggestell eingesetzt; und dann das Gehäuse in der geschilderten Weise aufgesetzt zu werden. DurchUmlegen zweier Lappen ist der
Luo'rrr.enhalt der Teile zuverlässig gewahrleistet.
J».fi dar Tragpl-stte 5 können, namentlich wenn sie im Wege des 3pritzgiessens hergestellt 1st ,noch Ptihrungsleisten 19 für dans
Gerau se 2 vorgesehen werden. Auch ist es möglich, zwischen Gehäuse und Laufwerk eine Ahstandalasche 2o vorzusehen.
Wenn es sich am eine Spielzeuglokomotive handelt, so könnte in das Laufwerk von hinten, her durch die Uffnungen. des Pahrerhauaes
jchruutz gelangen. Bs ist deshalb beim gezeichneten j*usf ührungsbeispiel in das Führerhaus eine Deokhaube 21 eingelasaan, welohe dem
Laufwerk angepasst ist, sich auf die Tragplatte 5 und zwar deren hinteren, stuferv.uus angesetzten Teil aufstützt und Ohea YOtt
dem Gehäuse erfasst ist.
Erf indungs gemäss ist, wie bereits oben erwähnt, u.a. der
wicht ige Portschritt eines tiefliegenden Schwerpunktes des ""•Arzeuges
erreichbar. Dieser Vorteil ist von besonderer ^iohtiglcei* bei Pahriieugen, bei welchen die Eandheben zur Betätigung tos,
Umsteuer-, Schalt- und sonstigen Einrichtungen sich ia beachtlichem Pahrbahnabstand8 womöglich sogar oben am Pahrzeug befinden.
In solchen Pällen ist neben der Verbesserung der Pahreigenscheftea von Bedeutung, dass infolge des tiefliegenden Schwerpunkts die
Standfestigkeit und -Sicherheit 3es Fahrzeugs während des Umschaltens bz^f. Umsteuerns erhöht ist« Es 1st somit die Gefahr
vermindert, dass das Fahrzeug, wenn es sich um ein Schienenfahrzeug handelt, beim Umsteuern bzw. -Schalten aus den Schienen kippt.
Claims (11)
1) Unkleidung des r Laufwerks von Spielzeugen, insbesondere Spielfahrzeugen,
bestehend aus Traggestell und Gehäuse , dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell ein tiellliegendes Tragteil
für das Laufwerk und ein höherliegendes Tragteil für das Gehäuse
aufweist»
2) ■uBUfwerkUBikleidung nach Anspruoh 1, daduro h g ekennzeiohnet,
dass das, untere Tragteil als das Laufwerk unten abdeckende Leiste ausgebildet .ist.
3) Laufwerkumkleidung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass als oberes Tragseil eine Eiit einer Längs ausnehmung .
versehene Platte dient, in. welche das Laufwerk gegen eeitHahe
Tersohiebung gesichert eingesetzt ist«
4·} Laufwerkumkleidung nach Ansprühen 1-3» dadurch gekennzeichnet, dass die obere Tragplatte so weit Ciber der unteren Trag-*
leiste angeordnet ist, dass, das Laufwerk mit .seinem Laufräder« bereich unter der Platte liegt.
5) Laufwerkumkleidung nach Ansprüchen 1-4, dad urea* gskenfl*
zeichnet, dass die obere Tragplatte durfih vorn und: hinten an sie anschliessende, abwärts gerichtete ^uarsände mit der un-
teren Tragleiste verbunden ist.
6) Laufwerkumkleidung nach Ansprüchen 1 ·» 5» dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen derTragplatte und der Tragleiste, vorzugsweise in einea deren Breite entsprechenden Abstand ,Längswände
vorgesehen sind»
7) i,£d£^erkur>klei jung nach -Anspruch. 6, dadurch m-eic hnet, dass die Lξ ή an de im Laufrad erber eich unterhroc :en sind.
δ) Laufwerkumkleidung nach Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse auf einer Seite z.*. vorn mittels einer öffnung ütsr eine Iiase des Traggestells greift und auf der gegenüherliegenden
Seite z.B. hinten mittels das Traggestell untergreifender Lappen festgelegt ist.
9} Lauf^erkunilcleidung nach. Ansprüohen 1 - S9 dadurch gekennzeichnet,
dass hei Spielfahrzeugen mit Fahrerhaus z.B. Spielzeuglokomotiven
das Laufwerk auf seiner dem Fahrerhaus zugekehrten. Seite durch ein Querglied des Fahrerhauses abgedeckt ist,
to) ^aufwerlcurnkleidung naoh Anspruoh 9g daduroh. gekennzalohnet,
dasa das Querglled als la das Fahrerhaus einsetzhare» vom Gehäuse
festleghare Deekhauhe gestaltet ist*
11) Laufwerkumkleidfng naoh Ansprttolisa 1.-8* daduroh gekennza lohnet j dass das Traggestell sohwerer gehalten i st als aas
Gehause jZ eB» aus Sprltzgues, das Gehäuse dagegen aus Bleoh
gefertigt ist.
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