DEP0001800BA - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phthalocyaninderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen PhthalocyaninderivatenInfo
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- DEP0001800BA DEP0001800BA DEP0001800BA DE P0001800B A DEP0001800B A DE P0001800BA DE P0001800B A DEP0001800B A DE P0001800BA
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Description
Zusatz suy' Patentie»ei*aaag ·.. {pa^f^==M#if~--=^ö«^-?$^5, säsiixli Ägxa»: sex
Diei^rflaiimg bezieht sich aui d±eOHerstellung von wasserlöslichen
Brtb^^7«^»Ä«*4*ii4«=-«*-fee*e&©aiereOT^^' PatlialoeyaniRd©riYateJ/
welche ternär© Salzgrmppen entxialteii^xaa^MHbe^ine weitere Ausbildung un$oder Verbesserung de® Verfahrene^4ey»tei*4»efe0&»^tOTt*^_(
·.- / A·*.** «^iiJ=LjJ? Sg^l' 2^ t
sar-
|d^injbest©hyg daae ein Phthaloejamin, welches mindestens ewel Chlor^Ö^ier Iroamiethylgruppen enthält, durch bekannte Verfahren
behandelt wird, wodurch die Öhlor~ oder Bromatome der Ohlor^oder Broamethylgruppen durch ojaaternäre oder ternäre Salzgruppen ersetzt werden können. Ale Beispiel eines bekannten Verfahrens mm
Ersatz der Chlor- oder Bromatome durch Sulfoniifeawagfgruppen ist dort die Umsetzung der Chloif-Oder Brommethylderivate mit einem
AlkalimetallderiTat eines Mercaptans beschrieben^ worauf dann das so erhaltene Sulfid mit eine© derartigen Ester umgesetzt wird, von
dem Dekanat Istf das β ex Sulfide in ternär© Sulfoniiimsalze umwandelt« Als ein Beispiel eines bekannten Verfahrens zum Brsatz der
Chlor- oder Bromstom© durch lsothiouroniuagruppen ist dort die Umsetzung des önlo^-^Od-er Brommethy!derivate mit einem Thioharnstoff
beschrieben^ welcher mindestens ein Waseerstoffatom direkt am Stiotetoff gebunden enthält« Es ist auch ein Verfahren «up.Berartel~
lung von Verbindungen beschrieben, «-welche Salzgruppen Sataelten3
indem das Qfcioi^iOder Bromaethylderivat mit Thioharnstoffen umgesetzt Wirdf welche
keine freien Wasserstoffatome direkt am Stickstoffgebunden enthalten« beispielsweise mit Tetramethylthioharnetoff.
Es wurde nun gefunden, dass die Phthalocyaninderivate, welche Sulfonlumgruppen enthalten,
«^^^ire-^te "in=-"fer Ab2^1^ches--^cttsntsehrift 58?"r65€-*e©0imi-eben».=s4n<ldadurch hergestellt werden können,» dass
die Chlor~4>der Brommethylderivate "mit einem ihieharnstoff umge*- setzt werden^ um die Chlor- oder Bromatome durah Salzgruppen zu ersetzen, wie in der britischen Patentschrift 587*636 beschrieben ist,
worauf dann die Salzgrup^en durch Behandlung mit Alkali] «tee-*as^
worauf dann alkyliert wird, um AlkyImereaptomethylgruppen au ©r|p-" b«F=uad dann die Verbindung mit einem Ester umgesetzt wird.
Die Bief#^iSÄg=-i3<©hlägt &l&«=^±ffr1^fa3iren zur Here-te
licher PHthalocyaninderivate vor,' das darin beateht, Iocyanin,\welches mindestens zwtei Chlor-* oder Broiamet
hält, mit thioharnstoff oder einem substituierten $hio gesetzt wi^d, norauf dass Produkii durch Behandlung mit
Wasser aufnimmt, die Salzgruppen* durch Alkalimetpllm ersetzi werften» worauf alkyliertwird und sehlieselieh
cyaninderJ-Tatf welches mindestens zwei Alky ithalt, mit einem Iolchen Sster umgesötz
.st, dass .er organi^e^n^^Uide in ternär»
t©ne Phthal »ethylgrmpp dem bekannt sjal-se umpan-ä
aerlöB-
s ein Ihthagruppen enttoff um~ em Alkali
.ptlAgrappea so erhal- ©roapt©-
Wirdf Ton
Wirdf Ton
β-eeignete Phthalocyaninderivate? auf die das den Segenstand der Erfindung
bildende Verfahren anwendbar ist, schlieesftn beispielsweise ein: Zupfer-tri-(chlormethylphthalocyanin, Xupfer-tetra~(chlormethylphthalocyanin, 3fri-{chlormethylI^hthaloeyanin»
Kupfer-tri* {chlorfflethyl )-octa-3? 6-chlorphthalOßyanin» Kupfer-tetr^l chlormethyl)-tetra-4-feenaoyIphthaloeyanin
und I!upfer-tri{brommethyl)«phthalocyanin *
Als Beispiele geeigneter substituierter !Eliioharnstoffe seien erwähnt
s H-Methylthioharnatoff9 !Tetrfflnethylthioharnstoff9 N-o-Tolyldimethylthioharnstoff
und H: N: N ·-Trimethylthioharns toff.
Die Umeetzung zwischen dem PhthalTSoyaainderiTati welches mindestens
zwei Chloy^oaer Brommethylgruppen enthält, und dem Thioharnstoff oder dem substituierten Thioharnstoff kann beispieleweise dadurch
erfolgen, dase die Eeaktionsstoffe zusammen im wässrigen Medium erwärmt
werden und das Produkt) «4a^Mfeee««^fe^mraa£fJih3d%--4»deffl--ee
beispielsweise mit wässriger Katriumhydroxydlösung erwärmt wird.
Das so erhaltene Phthalocyaninderivat enthält mindestens zwei Alkalimetallmeroaptidgruppen und es kann dadurch alkyliert werden, dass
es mit einem Alkylhalogenid oder -sulfat behandelt wird, beispielsweise
mit Äthylchlorid oder Dimethylsulfat oder mit einem substituierten Alkylhalogenld oder -sulfat, beispielsweise Benzylchlorld.
Unter einem Ester, von dem bekannt ist, dass er organische Sulfide in ternäre Sulfoniumsalze umwandelt, wird ein solcher verstanden,
der üblicherweise für diesen Zweck benutzt wird oder der in der Literatur als für diesen Zweck geeignet genannt ist. Als Beispiele
derartiger Ester seien erwähnt j Dimethylsulfat oder Methyl-p-toluol« sulfonat.
Die gemäss der Erfindung hergestellten Produkte sind in Wasaes löslich und ergeben klare blaue oder grüne Löeungen, aus denen Baumwolle oder andere Textilstoffe in klaren blauen oder grünen Schattierungen von sehr guten Wasehechtheitseigensohaften und Licht-
eehtheltseigensohaften gefärbt werten können* Bei gewiesen dieser neuen Phthalocyaninderivate ist es vorteilhaft, die löslichkeit
in Waeeer dadurch su unterstützen, dass beispielsweise geeignete^ die Oberflächenspannung verringernde Stoffe zugesetzt werden. Es
hat sich heÄausgestellt, dass Kondensationsprodukte von ß-iiaphthol und Äthylenoxyd für diesen Zweck besonders geeignet sind. Ein weiteres
Merkmal der Erfindung besteht darin, diese quaternären und teroären Salze als Farbstoffe zu verwenden.
In/iden folgenden Beispielen sind einige Ausführungsformen dee den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens angegeben/-*0*a«#^
ii»»#=«4®deÄ«*4e^-*e»9*»^Ä4-*e^. Die Teile sind Gewichtstelle.
24 Teile Kupfer-tri-(Chlormethylphthalocyanin, 45?6 Teile Thioharnstoff und
80 Teile lasser werden zusammen 15 Minuten lang bei
95°y verrührt. Dana werden 200 feil© Wasser und schliesslich 30 felle
Kochsalz zugegeben. Dae dabei ausfallende Isothlouxonliajaeals let ein dunkelblauer fester Stoff9 der abfiltriert und mit Seiger
Kocha alzlösung gewaschen wird.
Der noch feuchte filterkuchen wird in ein geschlossenes (Jefäss eingebracht
und die In diesem enthaltene Jm.fi; durch Stickstoff ersetzt. Eine Lösung von 20 fellen Iiatriumhydroxyd in 185 Teilen Waaser wird
xtnter Umrühren zugegeben und die Miachung wird auf 90°^ erwärst und
dann wieder abgekühlt. Der entstehende!dunkelgrünen Susgension werden 140 Teile Ithanol und 50,7 Telle Bimethylsulfat allmShliob bei
30 bis 40°ji zugegeben. Die Farbe der Suspension geht von dunkelgrün in ein klares blau über. Wenn die Zugabe des Dime thy1sulfats beendet
ist, wird die Bllachung auf 70 Qp erwärmt und der blaue feste Stoff
siEä abfiltriert, Had mit Wasser gut gewaschen und bei 60 bis IOOcY
getrocknet, Bs wird ein klares blaues Pulver erhalten, welches ad's Kupfer-tri-(fflethylmeroapto0ethylXphthalocyanln besteht.
20 Teile Kupfer-tri-{methylaiereaptometb,yl)^hthalo©yanln und 80 Teile
Dimethylsulfat werden m&mmen. 10 Minuten lang auf 80 bis 85°/
erwärmt. Die so erhaltene Mischung wird abgekühlt und mit 100 Teilen Aceton verdünnt.
Der suspendierte dunkelblaue Ieatstoff wird abfiltriert, mit Aceton gewaschen und bei 60°{2f getrocknet. lSs wird
ein blaues Pulver erhalten, welches sich In Wasser gut löst. TtsetJiie
Lösung färbt Baumwolle in klaren blauen Schattierungen, welche ausgezeichnete Echtheitaeigenschaften gegenüber Waschen und der Einwirkung von Moht aufweisen.
Anstelle der im Beispiel 1 angewandten 24 Teile Kupf©r-tri.»(chlormethyl
phthalocyanin werden 24 Teile metallfrei®® Tri- (chlorate thyl) «· phthalocyanin angewandt« Das Produkt ist ©in grünlich-blaues Pulver,
welches sich in Wasser auflöst und eine grünlich-blaue lösung ergibt
0 Diese Lösung färbt Baumwolle in klaren grünlich-blauen Schattierungen,,
welche gute Bchtheitaelgensehaften gegenüber Waschen und der Einwirkung von Licht aufweisen,
36 Teile des Tetramethylthioharnstoffsalzes von Kupfer*tri-"(chlorine
thyl i/phthalo cyanin^wlchsE"-geErä^^
%«B*e«toiÄt-^i^^=Äs*g«e4e^i*-»»ÄÄ| wird in 400 Teilen Wasser
in einem geschlossenen G-efäss aufgelöst. Die Luft wird durch Stick-
stoff ersetzt und 30 feil® Uatritimiiydr03yd werden zugegeben. Die Mischung wird auf 90°$f erwärmt und dann abgekühlt. 100 Teile Äthanol
werden zugegeben und denn allmählich 50,7 Teile Dimethylsulfat bei einer Temperatur von 50 bis 40°ft. Di^ Parbe der Suspension geht
während dieser Zugabe von grün in 4 blau Uber. Die Misohung wira auf 70°^ erwärmt und der bleue feste Stoff abfiltriert, mit Wasser
gut gewaschen und bei 80 bis IOO0^ gs± getrocknet. Ea wird ein klares
blaue« Pulver erhalten, welches aus Kupf er-tr i~ (inethylijer captone thylVlhthal0oyanin besteht. Dieser Stoff ergibt bei der Behandlung
mit Diiaethylaulfat in der im letzten Absatz des Boispiela 1 beschriebenen Weise einen ähnlichen Farbstoff wie den gemäss Beispiel
1 hergestelltem.
24 Teile Kupfer-tri-icblormethylVphthalocy-anin, 45,6 Teile Thioharnstoff und 80 Teile Waaeer werden zusammen 15 Hinuten lang bei 95°V
verrührt» 200 Teile Waaser und dann 30 Teile Koshsalz werden angegeben. Das dabei ausfallende leothiouroniumöalÄ ist ein dunkelblauer fester Stoff, der abfiltriert und mit 5$iger Kochsalzlösung
gewaschen wird.
Der feuchte Filterkuchen wird in ein geschlossenes Gefäss eingebracht und die in diesem öefäss enthaltene Luft wird durch Stickstoff
ersetzt. Unter Umrühren wird eine lösung von 20 Teilen latriumhydroxyd und 187 Teilen Wasser zugegeben und die Mischung wird
auf 90°ψ erwärmt und dann abgekühlt. Bei 50 bie 4G°$mr&en 50 Teile
Bensylchlorid zugegeben. Bie farbe der Suspension geht von dunkelgrün in klar blau über. Wenn die Zugabe des Benzylchlorids
beendet ist, wird die Mischung auf 70°0/ erwärmt und der blaue feststoff
w4rrS; abfiltriert, mit Wasser gut gewaschen und bei 80 bis 100°^ gut getrocknet* Is wird eta klar blaues Pulver e»halterij>
welches im wesentlichen aus Kupfer-tri-(benzylmercaptomethylphthalocyanin besieht*
20 Teile Kupfer-tri-Cbenisylaeroaptoiaethyl^hthalooyaninf 30 Teile Dimethylsulfat und 30 Teile ß-Äthoxyäthanol werden zusammen 30 Minuten
lang auf 110 bis 12.QPp erwärmt. Die so erhaltene Mischung wird abgekühlt und mit 100 Teilen Aceton verdünnt. Der suspendierte
dunkelblaue feste Stoff wird abfiltriert), mit Aceton gewaschen und bei ßQ°f getrocknet« Ss wird ©in dunkelblaues Pulver erhalten, weldies
&ich in fässer leicht auflöst^ «djli<8i so hergestellte Lösung färbt Baumwolle in klar blauen Schattierungen.
Claims (1)
- Beispiel 5.24 Telle Kupfer-tri-ehlOriaethylj
thioharnstoff und 100 Ielle S-KfcMlo, 100 Teile o-Tolylwerden zusammen 30 Minuten lang auf 95 bis 1OO°0 erwärmt. 200 Teile Aeeton werden zugegeben und der ausgefällte bleue feste Stoff wird ^bflltrlert und z\mächst mit Aceton und dann alt 5^iger Kochealalösung gewaeehen.Der feuchte Pilterkuohen wird in ein geschlossenes Gefäss eingebracht und dort mit Natriumhydroxyd und Dimethylsulfat in der im 2.Abaata des Beispieles 1 beschriebenen Weise behandelt. Es wird ein klares blaues Pulver erhalten, welches im wesentlichen aus Kupfertrl-(methy Imeraaptomethyl ^lithalocyanla besteht. Dieses wird in der im letzten Absatz des Beispiels 1 beschriebenen Waise mit Dimethylsulfat erwürmt^^d^^s sich hierbei ergebend© Produkt ist ähnlich dem gemäss Beispiel 1 hergestellten*a)J^£^mQ^^m^mm^klmxB Ton^aMffiÖ^^^^^^^^^^fwatoÄerUTa^enj dadurch gekennzeichnetf dass mit Thioharnstoff oder einem substituierten Thioharnstoff ©in Phthalocyanin umgfsetzt Wirds welches mindestens sjwei Chlor- oder Broramethylgruppen tenthält , da© Produktdlung mit Alkali eine Waaθeraufnahm© erfährt* um die Salzen Alkallmetallmeroaptidgruppen ku Srsetgea9 worauf alky- und schliesslich das so erhalten» PhthalooyaninderiTati destens sweii Alkylmeroaptomsthyl|ruppen enthält» mit umgesetzt wird, von dem bekamtIist9 dass er organische ternäre Sulfonlurasalao umwandelt.oh Anspruch 1» dadurch gekeruize&hnet , dass das PhthajIo-. chea mindestens s?/ei Chlor«- od@r Brommethy!gruppen enthält, ein ^pferphthaloeyenin ist, das mindestens zwei Chlor- oder BrommethylgWppen aufweist*
3.) Verfahren nach Anspruch '2, dadurch gek eim sei (fase t, dass das Kupferphthalocyaninφ welches mindestens zwei Chlor-* oder Broimoethylgruppen enthält, au4 Kup^er-tri«(ohlorjaetnyl)phthalaofaniij. besteht. 4o) Verfahren suffersteilung wasserlöslicher Phthalocyaninderivate,wie in den'Beispielen beschrieben.
5.) Wasserlösliche Phthalocyaninderivate, hfrg<tst©|lt nach den vorangehenden Beispielen oder durch Verwendung entsprechender Chemischc yäqulvale»te3^i±£ff e. - · ~ —^^-z. ~ r. v ....diirch Be
gruppen
liert wl
welches
einem Eat
Sulfide
2.) Verfahren
cyanin, wPateniaassrttoJiegar BesefereilytHig vom 9.2,1949Weitere Ausbildung tie© ferfaiireiie mx Heratelluiig wasserlöslicher Phthalocyaninderivate, gem· Htuptpateat , . . · · (Agmeläim^p 1799 ITt/22« B)f dadurch getejmaeicim^'f''"iass "man pKlhalo^yaiiiB®^ lie mixest ens 2 Ohlormethy1~ oder Broab m$thylgruppeu enthalten^ mit Biieharmstoff oder einem substituierten Shiohamstoff umsetzt, das entstandene Saig mit Alkali Terseiftf all^iyliert vmä das erhalten.« Alfeylaiereapt©-» methyl-Berivat mit eines Ister umseist» der geeignet ist, organische Sulfide la ternäre Sulfonium^! se umzuwandeln»Verfahren nach Aneprtksh 1, daittroh g&eimaeichnet, dass ale Phthalocyanin, aas mindestens 2 CKLoxoiethyl·· oder Brommethylgruppen enthält, ein Kupferpnthj^oeyimin, vorisngsweise Kupferfr i- (ehlormethyl)- phthalocyanin, smr Verwendung gelangt,
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