DEP0001709BA - Schaltungsanordnung zur Verhinderung fälschlicher Auslösung in Fernschreibanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verhinderung fälschlicher Auslösung in FernschreibanlagenInfo
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Description
Schaltungsanordnung zur Verhinderung-fälschlich« Auslösung in Pernschrelbanlagsn,
In Pernschrerbanlagen werden bekanntlich zur t^?rtra«?ung der Telegrafierzeichen aus kurzen Strömst0*5sen J#**rsetebe**~
bestehende Impulsfolgen und zur Auslösung-.der.
Varhindung lange Str omstö's se- Ise stimmt er Richtung verwendet* Zur Auswertung dieser Zeichen dienen elektromagnetische H°»
Ials, die je nach ihrer ZwecMaeStimmung mit normalen irurz°n Schaltzeiten oder mit verzögertem Ankerahfall arbeiten. So
benutzte man in bekannten Anlagen für das Auslösen von Verbindungen Kontrollrelais, die mit Abfällversög-run/? auss».
gerüstet sind. Diese Relais werden-über Kontalrt« des -'Empfangsrelais durch Kurzschluss oder Gegenmagnetisierung -zum AhfaLl
gebraoht. Iiierbel können sich jedoch bei-tJb er tragung bestimmter Impulsfolgen die Eurzschlusszeiten.und di* darauf folgenden
Erregungsseiten des Relais so ungünstig zusammensetzen, dass das Relais allmählich Immer weniger erregt.»
wirdund schliesslich abfällt. Auch durch-eine Hintereinanderschaltung mehrerer solcher Verzögerungsrelais lässt
sioh dieser Kangel nicht mit Sicherheit beheben.
!fach der Erfindung wird eine fälschliche ^«släsun^ auch in den ungünstigsten- Fällen didureh sieher v«*ar»
hindprt, dass die Auslösung durch »in am ^ertrasrongsweg der !DelegrafierzpIchen Heindes, nur auf lang»
Stromimpuls^ ansprechendes Relais eingeleitet wi*d^ das den Stromkreis eines die Auslösung herlro!führende*
abfallverzögerten Relais steuert.
Als Ausführungsbeispiel der Erf in dune; ist auf der Zeichnung eine R<=laisschal tuner für Fprnsohr«»ibanlaf*.n
mit Dqpp eis trombe tri pb dargestellt, Vi der das nuar auf lange Stromstösee ansprech^rde Relais ^urch ein*>n
Kontakt des Empfangsmagneten gesteu-rt wird.
In der Zeichnung ist mit R das nur auf lange Strwnimpulse "bestimmter Richtung ansprechende Relais, mit JT
das die Auslösung der Verbindung herbeiführende abfallvereb'gerte .Relais und mit a ein vom Anker des Empfangsmagneten
gesteuerter Kontakt bezeichnet. B ist ein ebenfalls v*m Empfangsmagneten gesteuertes Stremstosstibertragungsrelais.
Hat der Kontakt a die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage eingenommen, so ist das Relais
H abgefallen. Legt der Anker des Empf^gsmagneiea den Kontakt a in die Arbeitslage um, so kommt folgender
Stromkr. is zustande*
Minuspol der Batterie TB, Kontakt a,Wicklung I des Relais K, Widerstand W2, Kontakt r1 in der Ruhelage,
¥iderstand Fl, Pluspol dsr Batterie TB.
Parallel zur Wicklung I des Relais R liegt eine Gegen« wicklung RII in Reihe mit dem Kondensator C und dem
Kjtntakt r2 in dessor Tiuh=iIDgis l, Krmmt der vorher be-
Tieechriebene Strimlcreis zustande, so flieset titer die Wicklung Il des Relais R ein ladestrem für den Κ·η-densat·*
C, sodass dieses R3Iais nur ganz allmählich erregt wird und seinen Ank-^r mit Verzögerung anzieht«
Handelt es sich um einen längen Impuls, so kommt das Relais R schliesslich zum Ansprechen, wenn die Aufladung
des Kondensators 0 beendet ist. Durch Umlegen des Kontaktes r2 wird dann äsr Kondensator C abgeschaltet
und Uber einen Widerstand W3 schnell entladen* Der als Sohleppkontakt ausgebildete Kontakt r1 legt
beim Ansprechen des Relais R dessen Wicklung I Über
den Widerstand
halben
Spannung der Betriebshatterie TB weiter erregt bleibt. Kehrt der Kontakt a des Empfangsmagneten in die dargestellte
Ruhelage zurück, so wird das Relais R durch die dabei entstehende Gegenmagn«tislerung seiner Wieklung
I schnell abgeworfen und über den dann wieder geschlfssenen Ruhekontakt r1 kurzgeschlossen, selange
der Kontakt a in der Iiage +TB verbleibt. Uach Zurücklegen des Kontaktes r2 in die dargestellte Ruhelage 1st
der Kondensater C in Reihe mit der Wicklung II des Relais R wieder parallel zur Wicklung I geschaltetk
Ireffen dagegen kurze Minus-Stromstösse über die Telegrafenleitung ein, so wird der Kontakt a des Empfangsmagneten nur kurzzeitig in seine Arbeitslage gelegt,
sodass das Rslais R infolge des während der Dauer des ladestremes für den Kondensator C durch seine Wicklung
II erzeugten Gegenfeldes nicht ansprechen kann-Eine Beeinflussung des die Auslösung einleitenden
Relais F über den Kontakt r3 ist daho* nur bei Aufnahae eines langen Stromstesses möglich. Das Relais F ißt aber
andererseits selbst als abfallverzögertes Relais ausgebildet, sodass es seinen Anlcer nur abwirft, wenn 4er
Kontakt r3 lange genug geschlossen bleibt. Dies ist
aber nur bfei Aufnahme eines langen Auslöseimpulses der Fall? Durch diese Anordnung 1st also die Gewähr gegeben,
dass selbst bei ungünstigsten Impulsfelgen und starker Verzerrung der Telegrafierstomstösse keine
fälschliche Auslösung der Verbindung zustande kommen kann.
Die Erfindung ist jedoch auf das in der Zeichnung dargestellte Ausfiihrungsbeispiel nicht "beschränkt. Se
könnte beispielsweise das Relais R auch unmittelbar Uber die Telegrafierleitiing durch die von einer Sende
stelle ,ausgesandten Stromstösse gesteuert worden eder in anderer bekannter Weise als ansprechverzögertes Relais
ausgebildet sein.
1 Figur
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Verhinderung fälschlicher Auslösung in Fernschreibanlagen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslösung durch ein am Übertragungsweg der Telegrafierzeichen liegendes, nur auf lange
Stromimpulse ansprechendes Relais (R) eingeleitet wird, das den Stromkreis eines die Auslösung herbeiführenden
abfallverzögerten Relais (F) steuert.
2* Schaltung-sanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nur auf lange Stromstösse ansprechende
Relais (R) zwei parallel geschaltete Wicklungen entgegenge setz teil Wicklungs Sinnes besitzt, veh
denen die eine. (RH) in Reihe mit einem Kondensator (G) liegt.
3» inhaltUDgsan·*dnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet* dass ' ·,;; '%^o*~~X :"; die mit den»
„Kondensator (C) in Reihe geschaltete Wicklung (RH) -d.es Relais !bei dessen Ansprechen aus dsm Erreger-Iqreis ausgeschaltet und ein Bntladestrtmkreis für
•,den kondensator über einen Tliiderstand (W3) geschlossen wird.
4« Schaltungsanordnung naeh Anspruch 1,für Anlagen mit äoppSletrembetriebl Aadurch gekennzeichnet-,
dass das ^aneprsenverzögerte Relais (R) in der Ruhe» .läse eines vam .An!:er -des Kmpfangsmagneten betätigten
!Kontaktes (a) JcUrzgesohl»ssen ist und in dessen Arbeitslags .an Jiside Pole der Betriehsbatterie
(Wd >geli5gb wird,
*u Schaltungsanerdoung jw,ch Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, 4ass der Erregerstramkreis über
einen TJasohaltkontakt (rl) des Relais (R) verläuft,, 4er -das Relais beim Anzug seines Ankere
vmn JLem ^inen Jil -(-♦•SB) der in dar Mitte geerideifin IBeiriebsbatterie ab- und auf Erde umsohaltat.
<£· SchaltungsarK»rdnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzelclpet, 4ass das Relais beim Zurtloklegen
des ,'iSentaktas (a) ve« Snpfangsmagneten durch C^eamagnet^iero^g beschleunigt zum Abfall gefrr^oht «iart.
7. Schaltu»gsaö«rdoiwig nach Anspruch 1, dadurch gakejyizsiedlet, dass das nur durch lange Sty*m-
:topu3.se betätigte Relais (R) bei seinem Ansprechen die Wicklung des die Auslösung herbeiführen»
den Ji*falltrexzögerten Relais (F) kurzschliesst.
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