DEP0001439DA - Verfahren zur Herstellung von Aralkylderivaten des 1-Methyl-2-(4-benzyloxy-phenyl)-2-oxo-äthylamins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aralkylderivaten des 1-Methyl-2-(4-benzyloxy-phenyl)-2-oxo-äthylamins

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DEP0001439DA
DEP0001439DA DEP0001439DA DE P0001439D A DEP0001439D A DE P0001439DA DE P0001439D A DEP0001439D A DE P0001439DA
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DE
Germany
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methyl
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ethylamine
phenyl
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Troponwerke Dinklage & Co, Köln-Muhlheilm
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·,..■.·.:,-.·' . ..Patentanwälte :ν-.-..
Dr. Lo^rirh D", f'·-,-.'-· - ·---, y,„ ·..»„,.
Troponwerre Dinklage eb Oo., Köln-Mülheim, SerlIiieiiStr.·22o - "·'·"-:'3
Verfahren zur Herstellung) -e-ine-s /^ansyloj^-phenyij-^&^iniiis. ■- ■— —~ —_ '. *"'**' .^-^,^glL
'Bei, der Umsetzung von Brom- oder Ghlor-ketpnen vom Typus des Lv-Brom- oder · Cnlor-acetonhenons oder des i)( -Brom- ο der -Ghlorpropiophenons mit Aminen wird nach den Angaben des Schrifttums 1 Moides Brom- "bzw* Ohlorketons mit mindestens 2 üol ümin umgesetzt nach der ΰ-leichungA:
GgH^-Gu-GHHal-Ki + 2 H' '-HHgasGgEj-OO-QHCJMH ' f)-S'+ Hi '-HHp.HHal (A) worin Hai Brom oder Ohlor und Hi Wasserstoff oder einen Alkyirest, Bt ' einen Arallcylrest "bedeuten.
äs ist also nötig, mindestens 2 iaol Amin anzuwenden, da bei ünwendung von nur 1 Mol Amin die Reaktion nicht au Bude geht (vgl.Doanald BJatheson u.James .•^rnes; Huraohries,d'oura.Ohem.ßoc.London 1931, 2515=0=1931 Ii 36o4..J,die festgestellt haben, dass die Umsetzung von :-Brom und νOhlor-acetophenon mit Aniiin in Alkohol nicht su Bnde geht, wenn aeäquimolekulare Mengen Halogenverbindungen und Amin angewandt werden).
Die fiotwendigke it der Anwenduiig von mehr als 1 Mol Amin bedingt es, dass man bei kostbaren- Aminen den überschuss des Amins zurückgewinnen und hierfür das Heaktionsgemisch in umständlicher Weise aufarbeiten muss.
ils wurde nun gefunden, dass im .fall des p-Bensyloxy-,^ -halogen-propiophenoiajg die umsetzung mit. einem Aralkylamin mit der aminogrupps an.ein e-tiioh lenstoffkette von mindestens 2, vorzugsweise 2-4 kohlenstoffatomen im Gegensatz zu den bekannten Angahen auch dann glatt verläuft, wenn man aeäquimolekulare Mengen der Verbindungen in Abwesenheit .von lösungsmittel aufeinander zur Einwirkung bringt. Bei der fraglichen Umsetzung reagiert z.B. das p^enzylo:xy-/i-brom-propiophenon (I) mit !-Phenyl-3-amino-rbutan (Il)glatt, wenn die Komponenten im molekularen Verhältnis miteinander erhitzt werden,nach der G-Ieichung B : Qii
t 3
i OgH^-OH2-O-CgH^-Cü-OHgr-ÜH^-M HgH-OH-OHg-OHg-OgHpi=
I0 II. (B)
CH-, OH-,
ι 3 ,3
CgB^-OHc,-0~ggH4 -GO-GH-MH-OH-OHg-GHg-OgH^f. HBr
Iii.
Da das·leaktionsprodukt zwei asymetrische, verschiedenwertige Kohlet
stoifatome enthält, existiert es in zwei diastereoisomeren Hacematen die Tseide nebeneinander entstehen. Das Bromhydrat des einen Stereoisomeren, das den Schmelzp.235-237°(unter ZersJ zeigt, lässt sich in einer Ausbeute von 15% der Theoxie rein isolieren. Würde die Umsetzung nach U-Ieichung (A) vor sich gegangen sein, so hätte die uesamtausbeute nur 5o$> des nach U-Ieichung (Bj zu erwartenden Umsatzes betrafen öiirfen»
jJas p-Benzylo:xy-;/™broin-propiophenon (I) lässt sich nach dem -4©-uisGh.en Patent'581 331 leicht darstellen. Das l-rhenyl-3-aminobutan (II) lässt sich nach dem von UeSarries (Be 36., 2999 (1953*) j beschriebenen Verfahren oder nach dem Verfahren von A.a2.Ingersoll (tiourn.Am,ühom.3oc.5Ö, l8o8 (1936) )erhalten.
Beispiele.
χ.; ι -L-ise i;nyx -z-p-nengyloxy-phenyl-2-oxo-athyl )-( 1' -me thy I-3 ' -phenylpropyl ) -arain (ill)
loo, ο g p-Benzylo3^r-'i-brom-propiophenon (I) werden mit 47? ο g l-Phenyl-3—amino-butan (II) gemischt und die Mischung 1 Stunde im siedenden Wasserbad erwärmt. Das &anse erstarrt nach kurzer üeit zu einem festen kristallkuchen, der nach einstündigem Erhitzen kein eusgangsmaterial mehr, enthält. Sach dem Srkalten Tfird der· feste iiolbeninhalt gepulvert und die etwas rötlich verfärbte Jkasse mit wenig he is sem Eisessig ausgekocht, das ungelöste Bromhydrat (Ixi) heis^abgesaugt, mit wenig kaltem Bisessig nachgewaschen und getrocknet. Aus dem Piltrat kristallisiert beim Brkalten noch eine keleine iäenge des gleichen Bromhydrats, die ebenfalls abgesaugt und mit der Hauptmenge vereinigt wird«, Die Ausbeute beträgt insgesamt III g Bromhjrdrat des einen möglichen -Stereoisoraeren von Iii, entsprechend 75/'a der Theorie3 Das Bromhydrat schmilzt bei 235-237° unter Zersetzung. Der Schmelzpunkt ändert sich heim weiteren Umkristallisieren nicht mehr. Die jüisessigmmtterlauge enthält das Bromhydrat des zweiten stereoisomerei der kostitution III.
2.) (I-Methyl-2 -TP -bensy.loxy-phenyl-g2-oxo-äthyl)-( 3 ' -phenyl--prowlamin. Cfi3
C6M^-Oid2-O-G6H4-OO-OH-Iffl-OH2-GH2-GH2-G6H5 .HBr UV) Die Verbindung wird analog wA&~4*s- Beispiel 1 aus 3-Phenyl-propylamin dargestellt, das aus dem üxim des Hydrozimtaldehyds durch induktion mit Hatriumamalgam analog der Vorschrift von J.Tafel (Ber-' 19,ls93o (1886)) erhalten wurde. Die Ausbeute-an rohem Bromhydrat der

Claims (1)

  1. Formel IV vom Hohschmelsp. 1% - 2o4° beträgt nach dem Auswaschen des Heaktionsproduktes mit iither 87% d.Th.. nach einmaligem Umkristallisieres aus Alkohol liegt der Schmelap. kostant bei 2o9 - 211° (unter Zersetzung); die Ausbeute beträgt dann Iiocgi 71$ d.Th. .
    3.) (l-iäethyl-2-T>-benzylo^-T3he^
    amin.
    GH, OH,
    «3 i 3
    OgHl--Ori -O-CgH4-CO-CE-M-GE-CgH^ ■f ,HBr
    Das zu Herstellung der Verbindung V benötigte' -Pheny läthylamin wurde aus Acetophenon nach AeWe Ingersoll>Journ.Am.Ohem.Soc.58. I808 (Ί936)/dargestellt. Die Übersetzung verläuft wie im Beispiel 1 die Ausbeute, an rohem Bromhydrat vom p;ch"melsp.2ol-2o6° beträgt nach dem Auswascnen mit Benzol 77$d.Tru Durch zweimaliges Umkristallisieren aus Lotnanol wird die Substans farblos erhalten. Der SchmeIsp. liegt aber auch dann noch unscharf- zwischen 206 und 223° (unter Zersetzung), da die Substanz aus einem Gemisch von 2 ütereoisomeren Besteht. Die Ausbeute beträgt dann noch 655* d.Th..
    Patentans Ό ruoh.
    Verfahren zur Herstellung von Äralkylderivaten des I-Methyl-2-(4 '-benzyloxy-phen,yl)-2-03CO-äthylamins, insbesondere des 1 1-Methyl-3 ' — phenyl-propyl-derivats durch Umsetzung voni'.-Halogen-alkyl-phenylketonen mit Aralkylamine!!, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Benzyloxy-^-halogen-propiophenon mit der äquimolekularen Iienge eines Aralkylamiris mit der Aminogruppe an einer kohlenstoffkette von mindestens 2, vorzugsweise 2-4 Kohlenstoffatomen, insbesondere . I^Pheny1-3-amino-butans,in Abwesenheit von Lösungsmitteln zweckmässig unter Brhitzen umsetzt.

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