DEP0001113DA - Verfahren zur Verwertung von Molken - Google Patents

Verfahren zur Verwertung von Molken

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DEP0001113DA
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DE
Germany
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whey
aar
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liter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Oskar Dr. Limburgerhof Flieg
Reinhard Dr. Ludwigshafen/Rhein Goldberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

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Ludwigshafen a/Rh.sden 25» Oktober 1946/Z.-Be„
Verfahren zur Verwertung von Molken=
Ee wurde gefunden, dass sich aus den bei der Käsebereltung entstehenden Molken, die nicht unbeträchtliche Mengen Eiweiss, phosphorsaure Salze und Milchzucker enthalten, ein hochwertiges Nähr- und Kräftigungsmittel gewinnen lässt, wenn man' die Molken mit Eis entsalzen, aweckmässig mit Ferrichlorid, in einer Menge von einigen Zehntel bis etwa 2 Gramm Eisen je Liter Molken versetzt und den eisenhaltigen Niederschlag, der das Albumin und die Phosphorsäure der Molken enthält, abtrennt. Auf diese Weise werdön das MiIchalbumin, dem unter den Nahrungseiweisskörpern ein besonders hoher biologischer Wert zukommt, und die für die'Knochenbildung und den Kohlenhydrat Umsatz im Körper anentbehrliche Phosphorsäure gemeinsam gewonnen.
Die Bedeutung der Einhaltung der angegebenen Menge Eisensalz für eine möglichst weltgehend® Ausfällung des Albumins und der Phosphorsäure geht aus den folgenden Ergebnissen hervor 4
I)Es wurde jeweils 1 Liter Sauermolken bei 20° mit einer 20#igen wässrigen Lösung von Μ'®1|ΐ©Ιι1©ϊίΛ MnagM^lg In
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Di® 'tt^xittÜLlt Fällung rut\ -Siw®iöi (4» 69 g) -erfolgt feti Zöa«ts
i93 g Ilsen raid beträgt 9t,$'# dta Molkenproteisje. Bei ^ gehen -von der Phogphöareättre. 5f8® ^ und,.von des g bena%st©n Sis®» 9ä8§ J6 ta defö ii@ä©re<shl&.g üb«.
Ibena© wie aus-'frliQhen Saaer?» ©&« L&bsolfcen lässt sieh Albumin durch lissnaalz© aaeii aas solohen Molten pileaerschlag«ii, di® bereits als KSJarflü^sigkeit sur biologiaeheia (5©wiiinimg τ©η Siweiss, insbesonder® !©£©„ gedient habea· Dabei ist βe liefet er-, dit gebildete Hefe vor dem Zusatz der lisengalae ab--= Die Hef© schlägt sieh aimlieli beim Ztisats der Eieep«? s al se zusammen mit ä&m Älbuaiin .nie der 9 und das so gewonnen© Siweiß9 Phosph©5?, lieen und Hefswirkstoffe entfe&ltsjad© Semiseh, in dem daa aa labanswichtigsn Aminosäaren unTollötänöige Hef®eiw@isa daroh Milohalb^iiiBi e^gänst ist, hat eine» besonders hphesa feiol©giaoh©ß Wert» ■ ~ ■■' ^. ""■ '■ " ■
Das Yorli®g©nde Verfahren ist wesentlich einfach©? 9 Wirt·» sohaftlieher aad allgem-einer anwendbar ala die bekannte Gewinnapg d©e Albumins aas Molken diu?©h Koagulation in der Hitse» Dieses Verfabteil ist nur dann lohnend» wenn billige Brennstoff® aar Verfügung stehen oder wenn di@ Molken, z.B. für di@ Herstallning γόη TrockenEiolken oder Molk©npaat@n? ohnehin erhitzt werden mtis·= sea> lin weiterer Vorteil des neuen Verfahrene liegt darin, daps gleichzeitig mit dem Albtarnin ohne zttsätsliqhe Massnaha©n aaeh die w©rtTOllen Phosphat® naisbar gemacht werden»
Darüber hinaus können, aaeh &'i® na oh Aaafälltmg des. Albujaiinq and d,%T Phosphat© verbleibend®& legimolksn, di© Milohsäckfr; Milch= £)äur@j liweieisrest®, Vitamin© uad g'ewisqc 8als® enthalt@ns aoeh verwertet wer din, Beispl@lsw©iat !kann man si© aaf Molkejaeeeig verarbeiten, Dle@ kann ont$r Srhaltoiig des geäasitfn Milchsucke^f lediglich dar eh Ztisgts τοη einlgajd Prostnt Esaigaäar© geseheh<aii9 da nach der Fällung des AXbuaiina keine Hiederschlagsbildoa^ sa befürchten ist. Der so bereitet© Molktnesiif ist. infölg© aes3-lährw^rte® and seints mlld@n.t würdigen &©sehiaafek0 ein dera wertvoller Tafel« and llnaaehessig.
Anstatt di© lestmolken ao.f Molkenassig z®. verarbeiten, mm. si® aash im der Wfi^e Terw@rtet werdtaB dass man si® Milsh^iaok®!? verarbeitet oder als Hährflüssigkeit bei der sehem liweissgewisanaag

Claims (2)

Das vorliegende'Verfahren bedeutet eiaea ^rheBliebea fort schritt« Ig gestattet» »it einfaehen Mitteln all® w®rtv©ll®n der Molten in besonders günstiger· Fora für die ng-aaftbar $α machen. · Beispiel t 100©- 'liter Sa&eymelkea werden mit 7 kg d®a la 3§ Lit«r" Kolken gflöat ist, repeat»*.'Da» wird naob da"» lü'baitÄea ftührfaeJi, mit '.fasasr dann το» tfaaeer dmrela Äentrifagier^a· getrennt smd ia h im VaÄ'aom bei 45° geträelo»«t. 5a -werd·» 9,Q kg τοπ gelblloia weiaaar farbe u»d leicht säei®rliQ3@m (resohmaok gewonnen« Sie besteht ®ta@ 64S4 S^ Ferrialbaminat and 35 »fr ^^©rrlftoapaat. Die· Masse iat #in hoehw©rtlgar Siweis®^ öähratoff and; infolge ihres liaen»· und Phoiphatg.ehaltai insbesondere ala" Kraftigangeiiittel geeignet. Aaa den leatflüssigkeiten wird ein Ilolkenesaig mit ©la©a S^aigaäuregehalt von 5 # hergestellt, indem man ai© »it einer 'ent» sprechenden Menge liseas.ig versetat«
1) Yerfaar@3a aar Verwertung von Mölken? dadaroh gekennaeioh»· net, das® man di® Molken mit Siaenaalse'a, .sweokmäoa% mit f-erriolilerid In einer Menge von einigen Zehntel bis etwa 2 g Eisen j© Liter. Mol» ken 'versetzt and den eisenhaltigen HiederaGhlag, der das Albtuain taaö·4Ie-^ospliorsäares der Molken enthältt 4bisrennt·.
2) Verfahren nach Ansprach I8 dadurch |ekennseictoetf dass mm die Hestmolken, zweokmässig durch Z üb at s τοη Essigsäure, in M" ο Ilsenessig überführt. ,
"'35 ' Verfahren nach Ansprach lV dadurch gekennzeichnet, dass man die _Ifs-trnQlk^iLii-Äf Milcli^aclcer verarbeitet.
4} Verfahren ηaeh. Ansprach ls dadurch gekennzeichnet, dass maa dia Sestmolken als Hährflüssigkeit aar biologischen Siweissge-
verwendet. .
'^""VerfaEreh'nach Ansprach I9 dadurch gekennzeichnet, dass Molken verwendet t di@ zur biologischen Gewinnung von Iiw@is3, insbesondere von Hefes gedient haben.
BADISCM AIILII» & SGStA - ffABRIX

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