DEP0001075DA - - Google Patents

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DEP0001075DA
DEP0001075DA DEP0001075DA DE P0001075D A DEP0001075D A DE P0001075DA DE P0001075D A DEP0001075D A DE P0001075DA
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3ADISCHE AHILIN=. & SODA - FABEIK ttoFarbenindastrie Aktiengea ellachaft "In Auflösung"
Unser Zeichen; Ο.Ζ- 15 369°
Ludwigshafen a/Rh. pden 10«, Juni 1948/Stei*-Be
Verfahren gam Färben von vulkanisiertem Kautschuk.
Beim Färben von Kautschuk ist man bisher so verfahren, dass man die unvulkanisierte Kautschukmischung mit geeigneten Pigmentfarbstoffen oder auch mit im Kautschuk löalichen Farbstoffen versetzte und dann vulkanisierte. Dieses Verfahren, das für die Färbung sowohl von natürlichem als auch künstlichem Kautschuk verwendet werden kann, liefert zum Teil zwar sehr echte, Färbungen, hat aber einmal den Nachteil, dass nur Farbstoffe bezw„ Farbstoffpigmente verwendet werden können, die vulkanisierecht, d.h. unter den Bedingungen der Vulkanisation beständig sind, zum anderen muss man sloh mit dem erzielten Farbton zufrieden geben, da ein Nachnuancieren unmöglich ist. Es bestand daher schon vielfach der Wunsoh, fertig vulkanisierten Kautschuk, etwa in Form von Kinderballons , Spielbällen, Badeschuhen oder Badehauben, unmittelbar zu färben. Zum Teil gelingt dies mit wässerigen Lösungen von basischen Farbstoffen, doch sind derartige Färbungen wenig licht- und reibecht.
Es wurde nun gefunden, dass1 man vulkanisierten natürlichen oder künstlichen Kautschuk in einfacher ffeise färben kann, wenn man den vulkanisierten Kautschuk zunächst mit geeigneten Oxydationsmitteln und dann mit wässerigen Lösungen oder Suspensionen von Farbstoffen, wie sie Üblicherweise zum Färben von Acetat-
kanstaeide verwendet werden, behandelt»
Geeignete Oxydationsmittel für diesen Zweck sind beispielsweise wässerige Lösungen von Salpetersäure, Wasserstoffperoxyd oder Benzoylperoxydo Die Oxydationsmittel sollen so gewählt werden, dass sie den Kautschuk nur oberflächlich anoxydi$ren„ Das Färben mit den genannten Farbstoffen geschieht dann in der beim Färben von Acetatkunstseide bekannten Welse, beispielsweise durch Behandeln des Kautschuks mit wässerigen Suspensionen oder Lösungen von Farbstoffen der genannten Art bei erhöhter Temperatur, ζ„Β. 80 bis 90°t zweckmässig in Gegenwart eines Verteilungsmittels.
Die in dem nachstehenden Beispiel genannten feile sind Gewichtsteile O
Beispiel;
Ein Gemisch aus 100 Teilen Naturkautschuk (oder eines Butadienpolymerisats) s 5 Teilen eines Gemisches aus Ceresin und einem Butadienpolymerisat 1 : X, 50 Teilen Zinkoxyd, 50 Teilen Magnesia as ta, 1 Teil Schwefel und 1 Teil eines Yulkanisationsbeschleunl·= gere wird 50 Minuten lang auf 133° erhitzt ο Das so erhaltene Val-» kanisat wird dann 10 bis 20 Stunden lang bei gewöhnlicher Temperatur in eine 5 bis lO^lge lasaerstoffperoxydlösung (oder 5 Standen lang in elnel5?0!ge Salpetersäurelösung) eingelegt, mit Wasser gespült und hierauf in einem Bade, das im Liter Y/asser 5 g des fein verteilten Azofarbstoffe aus diazotierten! p-Hitranilin und Anilin, 5 g des neutralen Kondensationsproduktes aas ß«?Naphthalinsttlfoneäure und Formaldehyd enthält, 20 Minuten lang bei 80 bis 90° behandelt. Man erhält SO einen kräftig orange gefärbten vulkanisierten Kautschuk»
Verwendet man anstelle des Azofarbstoffe aus p-Hitranilin und Anilin den Azofarbstoff aus p-Ki tr anilin und l»Di(es:yäthyX)-> amino-»3-chlorbenzols so erhält man scharlachrote Färbungen9 mit dem Azofarbstoff aus l-Amino-4-ecetylamißobenzol und l-0xy-4~ methylbenaol gelbe Färbungen und mit 1-Me thy !amino== 4~ oxy äthyl-
blaae Färbungen =
Die Färbungen sind bemerkenswert lichtecht^ sablJmaticmseeht and bluten auch unter Druck .!nicht aas „ 4r.

Claims (1)

  1. Patentanspruch %
    Verfahren zum Färben von vulkanisiertem natürlichem oder künstlichem Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass man den vulkanisierten Kautschuk zunächst mit einem Oxydationsmittel and dann mit wässerigen Lösungen oder Suspensionen von Farbstoffen 9 wie sie üblicherweise 55um Färben von Aoefcatkitnsts^ de vet wender ρ behandelt0
    ; ANILIN- & SOPA - FABRIK

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