DEP0000664DA - Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke, insbesondere für Registrierkassen. - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke, insbesondere für Registrierkassen.

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DEP0000664DA
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wheels
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfons Mayer
Original Assignee
Mayer, Alfons, München-Solln.
Publication date

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Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke, insbesondere für Registrierkassen, zu schaffen, die sich durch besondere Einfachheit und Betriebssicherheit auszeichnet. Erfindungsgemäss arbeitet mit dem für diesen Zweck entsprechend verlängerten Schaltzahn eines jeden Addierrades entgegen einer Rückholfeder ein die Fortschaltung des stellenwertmäßig jeweils nächst höheren Addierrades auslösendes Glied (Stützhebel) zusammen, welches die Sperrung eines die Umschaltung durch Federkraft herbeiführenden Übertragungsgliedes aufhebt. Für die entsperrten Übertragungsglieder ist eine gemeinsame zusätzliche Sperrung vorgesehen, welche erst zur gemeinsamen und gleichzeitigen Fortschaltung aller betroffenen Addierräder freigegeben wird. Für die auszulösenden Glieder (Stützhebel) ist je eine nach der Beeinflussung durch den verlängerten Addierradzahn wirksame Halteeinrichtung angeordnet, welche eine Zurückfallen dieser Glieder bei Weiterdrehung der zugehörigen Addierräder verhindert. Die auslösenden Glieder bestehen aus federbelasteten Drehhebeln,welche einerseits der Einwirkung des Zehnerschaltzahnes des je zugeordneten Addierrades unterliegen, andererseits, in der Ruhelage, die Sperrung für das Übertragungsglied des Addierrades des je nächst höheren Stellenwertes bilden. Die Stützhebel weisen seitliche Stellen oder Sperrnasen auf, welche in Ruhestellung der Hebel den Arbeitsweg der zugehörigen Übertragungsglieder verlegen. Diese Stollen oder Sperrnasen wirken zugleich mit den das Zurückfallen der Stützhebel verhindernden Halteeinrichtungen zusammen. Letztere bestehen aus Gewichtsklappen, die in Ruhestellung auf den Stollen auflagern, nach dem Ausrücken der Stützhebel aus der Stützstellung hingegen in die das Zurückschwingen der letzteren verhindernde Arbeitsstellung fallen. Als Übertragungsglieder dienen unter Federeinfluss stehende Hebel, welche auf die Addierräder wirkende Schaltklinken und Rasten für das Zusammenwirken mit den Stollen oder Sperrnasen der Stützhebel tragen. Die zusätzliche Sperrung für die Übertragungsglieder besteht aus einem auf die ganze Addierwerkslänge durchlaufenden Schwenkbügel, gegen welchen die ausgelösten Übertragungsglieder, entgegen der Wirkung ihrer Arbeitsfedern abstützen und der einerseits mit einer Hemmung zusammenarbeitet, die nach Umschaltung aller betroffenen Addierräder freigegeben wird. Der Addierwerksträger ist zur Herstellung der Kupplung zwischen den Addierrädern und den Hebeln eines Einstellhebelwerkes, sowie zum Entkuppeln schwenkbar angeordnet; die Hemmung für den Schwenkbügel besteht aus einem federnden Fanghaken, welcher den Schwenkbügel in der Wirklage jeweils so lange festhält, bis der Addierwerksrahmen zum Zwecke des Abkuppelns der Addierräder von den Einstellhebeln ausgeschwenkt wird, und welcher den Schwenkbügel wieder fängt, und festhält, wenn dieser vor Beginn des nächsten
Arbeitsganges wieder in die Wirklage zurückbewegt wird. Die Rückführung des Umschaltmechanismus in die Ausgangsstellung für den nächsten Arbeitsgang erfolgt dabei in zwangsläufiger Abhängigkeit von dem die Kupplung zwischen den Addierrädern und den Einstellhebeln bewirkenden Heranschwenken des Addierwerksrahmens an das Einstellhebelwerk.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
Figur 1 die Einrichtung in Stirnansicht bei weggeschnittenem Addierwerksträgerrahmen
Figur 2 eine Teilansicht zu Fig. 1 in ausgelöster Stellung der Übertragungsglieder,
Figur 3 die Seitenansicht zu Fig. 1,
Figur 4 den Schnitt nach Linie A-B zu Fig. 3,
Figur 5 den Schnitt nach Linie C-D-E zu Fig. 4,
Figur 6 den Schnitt nach Linie F-G zu Fig. 5.
Das gezeichnete Beispiel stellt ein Addierwerk für drei Stellenwerte (Einer, Zehner, Hunderter) dar; bei Erweiterung auf mehr Stellenwerte (Tausender, Zehntausender, Hunderttausender usw.) ändert sich an dem Prinzip nichts.
In einem Rahmen 1 sind auf eienr Welle 2 die Addierräder gelagert; gemäss obiger Annahme handelt es sich um drei Addierräder 3, 4 und 5, von denen in Figur 1 nur das Addierrad 3, in Figur 4 nur das Addierrad 5 zu sehen sind. Jeder der Addierräder besteht aus einem Stück mit einer Buchse oder Muffe 6. Der zehnte Zahn 7 eines jeden Addierrades ist länger gehalten, als die übrigen neun Zähne; diesem verlängerten Zahn obliegt die Aufgabe der Zehnerschaltung, d.h. der Fortschal- tung des Addierrades den nächst höheren Stellenwertes um eine Einheit jedes der Addierräder3, 4 und 5 ist ein Stützhebel 8, 9 und 10 zugeordnet, von denen in Fig. 1 nur der Stützhebel 8 und in Fig. 4 nur der Stützhebel 9 zu sehen sind; diese Stützhebel sind auf einer eigenen Welle 11 des Rahmens 1 gelagert und stehen an ihren oberen Enden unter dem Einfluss von Rückholfedern 12, welche mit ihren anderen Enden an einer durchgehenden Achse 13 des Rahmens 1 angreifen.
Die Stützhebel 8, 9 und 10 sind in ihrer durch die Rückholfedern 12 bestimmten Ruhelage durch eine Querstange 14 des Rahmens 1 fixiert. Ihre Aufgabe ist, bei Drehung der Addierräder mit den verlängerten Zähnen 7 dieser Räder derart zusammenzuwirken, dass sie, entgegen der Wirkung der zugeordneten Rückholfedern 12, um die Achse 11 ausgeschwenkt werden (gemäss Figur 1 im Uhrzeigersinn, gemäss Figur 4 entgegen dem Uhrzeigersinn). Jeder der Stützhebel 8, 9 und 10 hat einen seitlichen Ansatz 15 in Form eines Stollens oder einer Nase, bis auf den letzten, also den, dem höchsten Stellenwert zugeordneten Stützhebel (im Beispielsfalle Stützhebel 10), der dieses Ansatzes nicht bedarf. Den Stollen oder Nasen 15 obliegt eine später zu erläuternde doppelte Aufgabe. Auf der Welle 2 sind neben den Addierrädern 3, 4 und 5 die Übertragungsglieder vorgesehen. Das dem Addierrad 3 des ersten Stellenwertes zugeordnete Glied ist kein Übertragungsglied im eigentlichen Sinn des Wortes, weil auf dieses Addierrad nicht umgeschaltet zu werden braucht. Dieses Glied besteht lediglich aus einem mit dem Rahmen 1 fest verbundenen Hebel 16, der Träger einer Klinke 17 ist. Diese Klinke steht unter dem Einfluss einer Feder 18 und greift mit ihrem Zahn 19 in die Lücken des Addierrades 3 ein, dieses Addierrad in der jeweiligen Stellung gegen ungewolltes Verstellen sichernd.
Die Drehachse der Sperrklinke 17 ist mit 20 bezeichnet. Die Übertragungsglieder 21 und 22 der Addierräder 4 und 5 sind an sich in der gleichen Weise ausgebildet; sie sitzen jedoch drehbar auf der Achse 2 und stehen unter dem Einfluss von Federn 23, welche das Bestreben haben, die Hebel 21 und 22 zu verschwenken (entgegen dem Uhrzeigersinn gemäss Fig. 1 und im Uhrzeigersinn gemäss Fig. 2). Jeder der beiden Hebel 21 und 22 ist in gleicher Weise, wie der starr befestigte Teil 16 mit eine Schaltklinke 17 ausgerüstet, die unter dem Einfluss einer Feder 18 steht, mit ihrem Schaltzahn 19 in das zugehörige Addierrad (4 bzw. 5) eingreift und um eine Achse 20 drehbar auf dem zugehörigen Hebel (21 bzw. 22) gelagert ist. Die Aufgabe der Schaltklinke 17 ist, wie schon oben angedeutet, die Addierräder gegen unbeabsichtigtes Verstellen aus der eingestellten Lage zu sichern; für die Addierräder 4 und 5 kommt aber den zugehörigen Schaltklinken noch die weitere Aufgabe des Fortschaltens des dem nächst höheren Stellenwert zugeordneten Addierrades zu. Die Hebel 21 und 22 werden entgegen der Wirkung ihrer Arbeitsfedern 23 durch die seitlichen Stollen oder Nasen 15 der Stützhebel 8 und 9 in ihrer Lage gesperrt gehalten, so lange eine Zehnerschaltung nicht erfolgt (siehe hierzu Fig. 4 und 5), und zwar der Hebel 21 durch den Stollen 15 des Stützhebels 8 und der Hebel 22 durch den Stollen 15 des Stützhebels 9. Der erstgenannte Stützhebel ist dem Addierrad 3, der letztgenannte Stützhebel dem Addierrad 4 zugeordnet. Es spricht also der Stützhebel 8 unter dem Einfluss des Addierrades 3 an, um den Hebel 21, der die Fortschaltung des Addierrades 4 um eine Einheit (Zehnerschaltung) bewirkt, freizugeben, und der Stützhebel 9 unter dem
Einfluss des Addierrades 4, um den Hebel 22, der die Fortschaltung des Addierrades 5 bewirkt, freizugeben. Das Zusammenwirken zwischen den seitlichen Nasen oder Stollen 15 und den Hebeln 21 bzw. 22, ist aus den Figuren 4, 5 u. 6 besonders deutlich erkennbar. Die Hebel 21 bzw. 22 haben eine Verbreiterung 22' (Fig. 5 u. 6), an deren linker Kante der Stollen 15 des Stützhebels 9, bzw. 10 angreift. Wird nun der Stützhebel unter der Einwirkung des zehnten, entsprechend verlängerten Zahnes 7 des zugehörigen Addierrades (3 bzw. 4) entgegen der Wirkung seiner Rückholfeder 12 ausgeschwenkt (Fig. 6 gestrichelt), so verliert der Hebel 21 bzw. 22 die Fühlung mit dem Stützhebel (Fig. 6), so dass dieser unter dem Einfluss seiner Arbeitsfeder 23 ausschwingen kann (entgegen dem Uhrzeigersinne der Fig. 1 bzw. im Uhrzeigersinne der Fig. 2). An dieser Schwenkbewegung des Hebels 21 bzw. 22 nimmt die an ihm gelagerte Sperrklinke 17 teil und bewirkt dadurch die Fortschaltung des zugeordneten Addierrades 4 bzw. 5 um einen Schritt. Ist der verlängerte Zahn 7 eines Addierrades an dem zugehörigen Stützhebel 8 bzw. 9 bzw. 10 vorbeigegangen und hat dieser ausgeschwenkt, so darf der ausgeschwenkte Stützhebel unter dem Einfluss seiner Rückholfeder 12 nicht zurückschwingen, auch wenn dieses Addierrad weiter gedreht wird. Um dies zu verhindern, sind auf der Welle 13 Gewichtsklappen 24 schwenkbar angeordnet, die in Ruhestellung auf den Stollen 15 der Stützhebel 8 bzw. 9 auflagern (Fig. 1 und 4). Ist einer der Stützhebel durch den Zahn 7 seines zugeordneten Addierrades ausgeschwenkt worden, so fällt die zugehörige Gewichtsklappe 24 in die aus Fig. 2 ersichtliche Sperrstellung, in welcher sie gegen den seitlichen Stollen 15 des ausgeschwenkten Hebels 8 bzw. 9 abstützt und diesen am Zurückschwingen verhindert. Durch eine besondere Anordnung ist dafür Sorge getragen, dass die Stützhebel bei Beeinflussung durch die zugeordneten Addierräder die Fortschaltung des dem nächst höheren Stellenwert zugeordneten Addierrades nicht sofort auslösen, sondern nur vorbereiten und dass die Fortschaltung gleichzeitig und gemeinsame für alle betroffenen Addierräder erst am Schluss eines Arbeitsganges stattfindet. Zu diesem Zweck ist eine zusätzliche Sperreinrichtung vorgesehen, welche die von ihren Stützhebeln ausgelösten Übertragungsglieder 21 bzw. 22 noch so lange festhält, bis der Arbeitsgang vollendet ist. Die zusätzliche Sperreinrichtung besteht im Beispielsfalle aus einem Bügel 25, der an den Rahmen 1 aussenseitig angelenkt ist (auf den Enden der Welle 2) und sich über die ganze Länge des Addierwerkes erstreckt. In Fig. 3 ist dieser Bügel 25 gebrochen gezeichnet, weil er andernfalls das Addierwerksinnere unübersichtlich machen würde. Dieser Bügel 25 liegt mit seinem sich über die ganze Addierwerkslänge erstreckenden Schenkel auf den Enden der Hebel 16, 21 und 22 auf und wird in dieser Stellung durch einen Fanghaken 26 zunächst darin gehindert, unter Federwirkung nach oben zu schwingen. Der Fanghaken ist auf einer Achse 27 des nicht gezeichneten Hauptrahmens gelagert und wird durch Federung (ebenfalls nicht gezeichnet) in seiner Arbeitslage gehalten. Hat einer der Stützhebel 8 und 9 ausgelöst und war dadurch das zugehörige Übertragungsglied 21 bzw. 22 freigegeben worden, so schwingt er unter dem Einfluss seiner Arbeitsfeder 23, unter Mitnahme des Bügels 25 nach oben, zunächst nur so weit, bis er von dem Fanghaken 26 gehemmt wird (Stellung der Fig. 2 gegenüber jener der Fig. 1). In dieser Stellung werden alle ausgelösten Über- tragungsglieder der betroffenen Addierräder so lange gehalten, bis der Bügel 25 von der Sperre durch den Fanghaken 26 befreit wird. Erst dann vermögen die ausgelösten Übertragungsglieder (21, 22) unter den Einfluss ihrer Arbeitsfedern 23 und unter Mitnahme des Bügels 25 nach oben (entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 1 und im Uhrzeigersinn der Fig. 4) ihren Arbeitshub auszuführen und die Fortschaltenden Addierräder (4 bzw. 5) durch die Klinken 17 um einen Zahn zu drehen. Die Befreiung des Haltebügels 25 von dem Fanghaken 26 geschieht nun in der Weise, dass der Addierwerksrahmen1 um eine Achse 28 auf dem Hauptrahmen schwenkbar angeordnet ist, und zwar schwenkbar gegenüber einem ebenfalls auf diesem (nicht gezeichneten) Hauptrahmen gelagerten Stellhebelwerk, von welchem ein Element in Fig. 1 zu sehen ist. Dieses Element besteht aus einem Zahnbogen 29, der in den eigentlichen Stellhebel 30 übergeht. Die Ruhelage des Stellhebels ist gestrichelt angedeutet und mit I bezeichnet. Der Zahnbogen 29 arbeitet mit dem Zahnrad 3 des ersten Stellenwertes (Einerstelle) zusammen. Nach dem Ausführungsbeispiel sind also sinngemäss noch zwei weitere Stellhebel vorhanden zu denken, deren einer mit dem Addierrad 4 des zweiten Stellenwertes (Zehnerstelle) und deren anderer mit dem Addierrad 5 des dritten Stellenwertes (Hunderter) zusammenarbeitet. Wie schon erwähnt, sind das Stellhebelwerk und der Fanghaken 26 auf dem gleichen (nicht gezeichneten) Hauptmaschinenrahmen gelagert, auf welchem der Addierwerksträgerrahmen 1 um die Achse 28 schwenkbar sitzt. Die Ruhestellung des Addierwerksträgerrahmens 1 gegenüber dem Hauptrahmen ist in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet und mit I bezeichnet. In dieser Stellung befinden sich die Addierräder 3, 4 und 5 ausser Eingriff mit den Verzahnungen (29) ihrer zugehörigen Stellhebel. In der gezeichneten Arbeitsstellung (II) hingeben ist die Kupplung der Addierräder mit ihren zugehörigen Stellhebeln durch Zahneingriff hergestellt.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender:
Das Stellhebelwerk und das Addierwerk befinden sich zunächst in der Stellung I. Nun werden die Hebel des Stellwerkes auf die gewünschten Zahlen längs einer entsprechend geeichten Skala 31 eingestellt. Betrachtet man die für den Stellhebel des ersten Stellenwertes, so ist der Vorgang der, dass der Hebel 30 auf die diesem Stellenwert gerade entsprechende Zahl der Skala 31 genau eingestellt wird (Stellung II). In der gleichen Weise wird mit den Stellhebeln der anderen Stellenwerte verfahren. Ist die Einstellung beendet, so wird der Addierwerksrahmen 1 aus der Ruhestellung I in die Arbeitsstellung II bewegt und dadurch der Zahneingriff zwischen den Addierrädern und den Verzahnungen der Stellhebel hergestellt. Diese des Addierwerksrahmens von I nach II wird durch eine am Hauptrahmen vorgesehene Drucktaste und ein Hebelgestänge (nicht gezeichnet) bewerkstelligt. Das Hebelgestänge wirkt mit seinem letzten Glied über eine Welle auf ein an dem Addierwerksrahmen 1 angebrachtes, nicht gezeichnetes Kurvenstück, das den Übergang von I zu II herbeiführt. In dieser Wirkstellung IIwird nun der Addierwerksrahmen 1 durch eine nicht gezeichnete Sperrung gesichert, bis der Registriervorgang beendet ist. Nunmehr werden die Stellhebel in die Ruhelage I zurückbewegt; diese Rückbewegung überträgt sich durch die Verzahnungen (29) auf die zugehörigen Addierräder 3 bzw. 4 bzw. 5. Findet hierbei eine Zehnerschaltung statt, beispielsweise von dem Addierrad 3 auf das Addierrad 4, so wird durch den verlängerten Zahn 7 des Addierrades 3 der zugehörige Stützhebel 8 entgegen der Wirkung seiner Rückholfeder 12 aus der Stellung gemäß Fig. 1 in die Stellung gemäß Fig. 2 ausgerückt und durch die zugehörige Gewichtsklappe 24 vorerst in dieser Stellung gehalten. Durch das Ausrücken des Stützhebels 8 war dessen Stollen 15 aus dem Schwenkweg des Übertragungsgliedes 21 bewegt worden (Fig. 1 gestrichelt), so dass dieser Hebel 21 unter den Einfluss seiner Arbeitsfeder 23 nunmehr ausschwingen könnte, wenn nicht der durch diesen Hebel 21 mitgehobene Halterahmen 25 durch den Fanghaken 26 gesperrt würde.
Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, bis alle Stellhebel aus der Stellung II in die Stellung I zurückbewegt sind. Am Schluss dieser Bewegung wird der Addierwerksrahmen 1 aus seiner ihn in der gezeichneten Arbeitslage der Figur 1 haltenden Sperre befreit, so dass er unter der Wirkung seines Eigengewichtes oder aber auch unter der Wirkung einer Feder aus der Stellung II in die Ruhestellung I zurückschwingen kann. Da an dieser Bewegung der Fanghaken 26 nicht teilnimmt, so verlässt der Bügel 25 den Griffbereich dieses Fanghakens; es können daher alle ausgelösten Übertragungsglieder 21 bzw. 22, unter der Einwirkung ihrer Federn 23 den Arbeitshub nach oben ausführen, wobei sie über die Schaltklinke 27 die Fortschaltung der betroffenen Addierräder 4 bzw. 5, um eine Zahnteilung bewirken. Die Umschaltung auf den nächst höheren Stellenwert ist damit beendet. Das Rückführen der ausgelösten Übertragungsglieder in ihre durch die zugeordneten Stellen 15 der Stützhebel 8 und 9 gesicherte Ruhelage erfolgt erst mit der Einleitung des nächsten Registriervorganges und zwar zwangsläufig mit der neuerlichen Überführung des Addierwerks- trägerrahmens 1 aus der Stellung I in die Stellung II. Bei Betätigung der schon erwähnten, nicht gezeichneten Drucktaste wird durch ein Übertragungsgestänge der durch die ausgelösten Übertragungsglieder 21 bzw. 22 mitgehobene Bügel 25 zurückgeschwenkt und drückt dabei die ausgelöst gewesenen Übertragungsglieder in die Ruhelage zurück, wobei sie nach Vorbeigang ihrer Haltekanten (Fig. 5) an den Stützstollen 15 der zugehörigen Stützhebel 8 bzw. 9 durch diese Stollen wieder gefangen und am Zurückschwingen gehindert werden, bis eine neue Auslösung stattfindet. Zu bemerken ist noch, dass die Schwenkbewegung nach oben bei Durchführung der Zehnerschaltung auch die Gewichtsklappen 24, die von den zugehörigen Übertragungsgliedern 21, bzw. 22 mitgenommen werden, mitmachen und dadurch die ausgelösten Stützhebel 8, 9, 10 der Wirkung ihrer Rückholfedern 12 freigeben.

Claims (14)

1.) Zehnerschaltung für Addierwerke, insbesondere für Registrierkassen, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem verlängerten Zehnerschaltzahn (7) jedes Addierrades (3, 4, 5) ein entgegen einer Rückholfeder (12) die Fortschaltung des stellenwertmäßig jeweils nächst höheren Addierrades auslösendes Glied (Stützhebel (8, 9)) zusammenarbeitet, welches die Sperrung eines die Umschaltung durch Federkraft (23) herbeiführenden Übertragungsgliedes (21, 22) aufhebt.
2.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die entsperrten Übertragungsglieder eine gemeinsame, zusätzliche Sperrung (26) vorgesehen ist, welche erst zur gemeinsamen und gleichzeitigen Umschaltung aller betroffenen Addierräder freigegeben wird.
3.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die auslösenden Glieder (Stützhebel (8, 9)) je eine, nach der Beeinflussung durch den verlängerten Zehnerschaltzahn wirksam werdende Halteeinrichtung (15) vorgesehen ist, welche ein Zurückfallen dieser Glieder bei Weiterdrehung der zugehörigen Addierräder verhindert.
4.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auslösenden Glieder aus federbelasteten Drehhebeln (Stützhebeln (8, 9)) bestehen, welche einerseits der Einwirkung des Schaltzahnes (7) des jeweils zugeordneten Addierrades unterliegen, andererseits, in der Ruhelage, die Sperrung für das Übertra- gungsglied (21, 22) des Addierrades der je nächst höheren Stelle bilden.
5.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützhebel seitliche Stollen oder Sperrnasen (15) aufweisen, welche in Ruhestellung der Hebel (8, 9) den Arbeitsweg der zugehörigen Übertragungsglieder (21, 22) verlegen.
6.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stollen oder Sperrnasen (15) zugleich mit den das Zurückfallen der Stützhebel (8, 9) verhindernden Halteeinrichtungen (24) zusammenwirken.
7.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtungen aus Gewichtsklappen (24) bestehen, die in Ruhestellung auf den Stollen (15) auflagern, nach Ausrücken der Stützhebel (8, 9) aus der Sperrstellung hingegen in die das Zurückschwingen der letzteren verhindernde Arbeitsstellung fallen.
8.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsklappen (24) auf derselben Achse (13) gelagert sind, an welcher die Rückholfedern (12) der Stützhebel angreifen.
9.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,dass als Übertragungsglieder unter Federeinfluss (18) stehende Hebel (17) dienen, welche auf die Addierräder wirkende Schaltklinken (19) und Rasten für das Zusammenwirken mit den Stollen oder Nasen (15) der Stützhebel (8, 9) tragen.
10.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Sperrung für die Übertragungsglieder (21, 22) aus einem auf die ganze Addierwerkslänge durchlaufenden Schwenkbügel (25) besteht, gegen welchen sich die ausgelösten Übertragungsglieder (21, 22) entgegen der Wirkung ihrer Arbeitsfedern (23) abstützen und der seinerseits mit einer Hemmung zusammenarbeitet, die nach Fortschaltung aller betroffenen Addierräder freigegeben wird.
11.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Addierwerksträger zur Herstellung der Kupplung zwischen den Addierrädern und den Hebeln eines Einstellhebelwerkes, sowie zum Entkuppeln schwenkbar angeordnet ist und dass die Hemmung für den Schwenkbügel aus einem federnden Fanghaken(26) besteht, welcher den Schwenkbügel in der Wirklage jeweils so lange festhält, bis der Addierwerksrahmen zum Zwecke des Abkuppelns der Addierräder von den Einstellhebeln ausgeschwenkt wird, und welcher den Schwenkbügel wieder fängt und festhält, wenn er vor Beginn des nächsten Arbeitsganges wieder in die Wirklage zurückbewegt wird.
12.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführung des Zehnerschaltmechanismus in die Ausgangsstellung für den nächsten Arbeitsgang in zwangsläufiger Abhängigkeit von dem die Kupplung zwischen den Addierrädern und den Einstellhebeln bewirkenden Heranschwenken des Addierwerksrahmens an das Einstellhebelwerk erfolgt.
13.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Addierräder und die Übertragungsglieder auf ein und derselben Welle (2) des Trägers angeordnet sind.
14.) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke nach Anspruch 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützhebel auf einer eigenen Welle (11) im Träger gelagert sind.

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