DEP0000483DA - Mundharmonika - Google Patents
MundharmonikaInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mundharmonika mit chromatisch angeordneten Zungen und einer Umschaltvorrichtung für mehrere Tonarten. Solche Harmonikas, bei denen die Einstellung der verschiedenen Dur- und Moll-Tonarten durch seitliches Verschieben eines Lochbandes erfolgt, sind bekannt. Man benutzt hierbei gelochte Deckbleche, deren Ausschnitte jeweils eine Blas-(Saug-)Öffnung freilassen. Durch Verschieben dieser im Tonika-Bereich sich wiederholenden Ausschnitte können sämtliche Tonarten eingestellt werden. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist aber die wechselweise Spielbarkeit nicht immer einwandfrei möglich, andererseits ergeben sich auch bei unerwünscht grossen Instrumenten die daraus bedingten Nachteile z.B. zu grosser Blasaufwand.
Die Erfindung gestattet eine normale Grösse des Instrumentes, einwandfreie Umstellung der Tonarten auf einfachste Weise mit Benutzung der Kadenzen und auch gebrochener Folge der jeweiligen Dur-(Moll)-Tonika-Akkorde. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäss entweder drehbare Lochbänder für mehrere Tonika-Bereiche auf einer Trommel mit allen Tonarten oder nur ein Lochband über wenige Tonarten mit diesen Bereichen angeordnet, das in der Waagerechten (Instrumentenachse) und in der Senkrechten (Drehbarkeit) verstellbar ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Fig. 1 - 3 zeigen die Einrichtung einer gelochten Trommel mit den Tonika-Reihen, für alle Tonarten getrennt, in drei Schnitten nach drei Seiten.
Fig. 4 ist eine Ansicht der aufgerollten Trommelfläche mit den Lochreihen der Tonika-Bereiche.
Fig. 5 - 7 zeigen die Ausführungsform nur eine Lochbandes auf einem verstellbaren Trommelsektor mit drei Tonarten, durch das alle Tonarten eingestellt werden können.
In den Fig. 1 - 3 ist die übliche Mundharmonika 1 mit Zungen 2 innerhalb einer drehbaren Trommel 3 im Gehäuse 4 angeordnet.
Die Trommel 3 sitzt fest auf einer im Gehäuse 4 gelagerten Drehachse 7, die durch die Riffelräder 8 von Hand drehbar ist. Das Mundstück 5 mit den Blasöffnungen 6 am Gehäuse 4 liegt vor der Harmonika 1, wobei die Trommel 3 zwischen beiden beweglich durchläuft. In der einen Stirnseite der Trommel 3 ist als Raste eine Öffnung 16 angeordnet, in die ein gefederter gegebenenfalls magnetischer Rastenschalter 15 einklinken kann. Die Trommel 3 ist mit Lochreihen versehen, die in bekannter Weise aus den den Tonarten entsprechend angeordneten Ausschnitten bestehen.
Die Lochreihen haben eine in Fig. 4 veranschaulichte Anordnung nach Tonarten. Zur Erläuterung sind über der abgerollten Trommelfläche zwei Zahlenreihen angeordnet, um die Versetzung der Tonikabereiche für die einzelnen Tonarten erklären zu können. Die zweite Reihe zeigt die Teilung 1 - 45 eines Tonika-Bandes für die senkrechten Lochspalten und die erste Reihe die Verstellung innerhalb eines Tonika-Bereiches für verschiedene Reihen, zum Beispiel für den C-Akkord, wobei sich für die anderen Tonarten die einzelnen Lochreihen verschieben.
Die einzelnen Tonartreihen eines Bereiches zeigen alle die gleiche Norm der Ausschnitte. Die Reihen 1 - 12 usw. bilden einen Tonikabereich. Jedes Tonika-Band hat vier waagerechte Lochreihen a, b, c, d, von denen z.B. der Grundakkord C aus dem Blasakkord c und dem Saugakkord a besteht. Die beiden oberen Reihen a + c bilden den Dur-Akkord, und die beiden unteren b + d den Moll-Akkord, wobei a und d die Septimen des Nachbartonbandes bilden.
Zur Bildung anderer Akkorde, z.B. des H-Akkordes, ist der Tonikabereich con C um eine senkrechte reihe nach links gegenüber dem C-Akkord verschoben, wobei die Stellung der einzelnen Lochreihen zueinander die gleiche ist. Beim A-Akkord ist das Tonika-Band um drei senkrechte Lochspalten verschoben.
Beim C-Akkord steht die senkrechte Spalte 5 der ersten oberen Zahlenreihe als erste, der sich in der gleichen Folge die anderen Reihen entsprechend anschliessen; siehe zweite Zahlenreihe. Verstellt man also diese einzelnen Bereiche auf die gewünschte Tonart, so kann jeweils der Dur- oder Moll-Akkord durch eine Zweireihen-Schaltung eingestellt werden. Nach Fig. 1-3 erfolgt dies durch eine Trommel 3, die alle Dur- und Moll-Tonarten I - XII enthält oder man kann, wie oben erläutert, einen zylindrischen Sektor mit nur drei Akkord-Bändern nach Fig. 5 - 7 verwenden, der dann sowohl innerhalb des Drehwinkels verstellbar als auch seitlich verschiebbar ist, um die beschriebene Versetzung der Lochreihen zu erreichen.
Eine solche Ausführungsform, Fig. 5 - 7, besteht aus der Harmonika 1 und dem abgetrennten Mundstück 5 mit dem Schlitz 11, in dem das Lochreihenband 12 durchläuft. An der Harmonika 1 sind an den Seiten Bügel 14 angebracht, durch die sie mit dem Mundstück 5 verbunden ist, wobei zwischen beiden, wie erwähnt, das Tonika-Band 12 durchlaufen kann, das einen zylindrischen Sektor bildet.
Das Tonika-Band 12 enthält in Fig. 7 die zum Spielen der Kadenz nötigen Akkord-Reihen (C F G) und ist in den Führungen 13 zweiter um die Achse 9 schwenkbarer starr miteinander verbundener Winkelarme 10 verschiebbar gehalten. An der Schwenkachse 9 ist eine Rückstellfederung vorgesehen, die das Zylinderstück 12 in seine Mittelstellung zurückführt, in der der jeweilige Dur-(Moll-)Akkord auch in gebrochener Folge gespielt werden kann. Zur Einstellung einer gewünschten Tonart wird das Zylinderstück 12 waagerecht in Richtung der Drehachse 9 in den Führungen 13 verschoben, indem es durch Fingerdruck auf den gewünschten Akkord im Raum 11 eingestellt wird. Zum genauen Einstellen der Verschiebung ist ähnlich dem Beispiel der Fig. 2, ein Rastenschalter 15, Fig. 5, angeordnet, der in Rastkerben 16 der Führungsbahn des Zylinderstückes 12 einschnappt.
Mit diesen Einrichtungen können alle Dur- und Moll-Tonarten gespielt werden und durch Verwendung entsprechender Zungen kann man die Mundharmonika jeweils in verschiedenen Stimmungen bauen.
Claims (8)
1. Mundharmonika mit chromatisch angeordneten Zungen und einer Lochband-Vorrichtung zur Umschaltung auf mehrere Tonarten, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochband-Ausschnitte für die einzelnen Tonarten auf einer beweglichen zylindrischen Fläche (3 bzw. 12) angeordnet sind, die zwischen der Harmonika (1) und deren Mundstück (5) durchläuft.
2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochband eine drehbare Trommel (3) bildet, deren Zylinderwand entsprechende Öffnungen für alle Tonarten enthält.
3. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochband ein schwenkbares Zylinderstück (12) bildet, das nur einige Tonarten enthält.
4. Mundharmonika nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochband (12) auch in waagerechter Richtung verschiebbar ist.
5. Mundharmonika nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochband für jede Tonart zur Bildung von Dur-, Moll-, Septim- und verminderten Septim-Akkorden aus vier waagerechten Lochreihen (a-d) und mehreren Tonika-Bereichen (1-12, 13-24 usw.) besteht.
6. Mundharmonika nach Anspruch 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderstück (12) auf einer, um eine Achse (9) schwenkbaren Haltevorrichtung (10) parallel zur Achse (9) verschiebbar angeordnet ist.
7. Mundharmonika nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) mit Führungen (13) versehen ist, in denen das Zylinderstück (12) waagerecht in Richtung seiner Drehachse (9) verschiebbar ist.
8. Mundharmonika nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Einstellung der Lochband-Ausschnitte Rastensicherungen (15, 16) vorgesehen sind.
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