DEM0000708MA - Radial gefräste Feile und Werkzeug zu ihrer Herstellung - Google Patents
Radial gefräste Feile und Werkzeug zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine radial gefräste Feile und auf einen Kopffräser zu ihrer Herstellung.
Die bekannten, mittels Kopffräser gefrästen Feilen haben kreisbogenförmige Zahnreihen, die nahezu senkrecht zur Feilrichtung mit ihrem Mittelpunkt etwa auf der Mittellinie der Feile angeordnet sind. Der zur Herstellung benutzte Kopffräser hat einen verhältnismäßig geringen Durchmesser, der in allen Fällen sehr viel kleiner als die Feilenlänge ist. Hierbei liegt der Mittelpunkt der kreisbogenförmigen Zähne auf der Feilenachse, oder innerhalb der durch die Längsränder der Feile eingeschlossenen Feilenoberfläche. Eine Folge dieser bekannten Anordnung und Verfahrensweise ist die geringe Haltbarkeit und das Ausbrechen der Zahnschneiden, die beim Feilen beinahe senkrecht auf den zu beseitigenden Feilspan treffen und daher keine Ausweichsmöglichkeit in Richtung einer größeren Neigung zur Feilrichtung (25° bis 45°) haben, wie diese bei Feilzähnen gewöhnlicher Feilen üblich ist.
Auch ist die bekannte Bearbeitungsweise an die gegen die Waagerechte geneigte Schlittenführung des Aufspanntisches bezw. an die geneigte Lage des Fräsers gebunden, so daß die Feilenzahnspitzen am Rande der Mitte gegenüber hervortreten und die Feilzahnfläche nicht plan sondern hohl ist. Eine Feile mit unebenen Feilzahnschneiden ist mangelhaft. Die Herstellung gefräster Feilen mit geraden Zähnen ist dagegen an die Benutzung teurer und schnell sich abnutzender Walzenfräser gebunden, so daß ihre Herstellung verhältnismäßig kostspielig ist. Die Herstellung gefräster Feilen versteuert sich oft noch durch die Benutzung kegeliger Walzenfräser zum Unterfräsen der Zahnbrust.
Zur Verfestigung der gefrästen Zähne und zur Beseitigung des beim Fräsen erzeugten Grates ist es auch bekannt, den Rücken der gefrästen Zähne nach dem Fräsen mit einem daumenartigen Werkzeug abzuziehen. Bei Herstellung gefräster Feilen mit geraden Zähnen durch Walzenfräser ist es aber nicht möglich, Fräsen und Abziehen in einem Arbeitsgang zu vollziehen.
Gegenstand der Erfindung ist eine radial gefräste Feile, bei der diese Nachteile dadurch vermieden sind, daß die Sehen der Zahn-Kreisbögen zwischen den Rändern der Feile der üblichen Neigung der Zähne zur Feilrichtung (etwa 25° bis 45°) entsprechen und daß der Radius der Zahn-Kreisbögen größer ist als die halbe Feilenlänge.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 1, 2, 3 und 4 dargestellt. Abb. 2 stellt den Grundriß des Messerkopfes, des Aufspanntisches der Fräsmaschine und der aufgespannten Werkstücke dar. Abb. 3 stellt eine besondere strahlenartige Ausbildung der Messer in Seitenansicht dar. Abb. 4 stellt die Seitenansicht des Messerkopfes dar mit einer weitereren beispielsweisen Aufspann-Anordnung zum Messerkopf dar. Abb. 6 stellt die Draufsicht der gefrästen Feile dar.
Die Feilen a werden zweckmäßig auf dem selbsttätig längsbeweglichen Tisch b einer Senkrechtfräsmaschine aufgespannt. Hierbei können sowohl nur eine Feile a allein als auch mehrere Feilen a zugleich aufgespannt werden. Die Feilen a können gemäß Abb. 2 parallel zueinander und aneinander anliegend angeordnet sein. Weiter können nach Abb. 5 je eine zu fräsende Feile a rechts und links der Achse des zum Fräsen erfindungsgemäß benutzten Messerkopfes c auf gegenläufigen Aufspanntischen b angeordnet sein. Dreh- und Vorschubrichtung sind durch Pfeile gekennzeichnet. Der Durchmesser des benutzten Messerkopfes c ist größer als die Länge der zu fräsenden Feile a. Die auf dem Fräsmaschinentisch b aufgespannte Feile a steht in solcher Beziehung zur Stellung des Messerkopfes c mit den Messern d, daß die durch die beiderseitigen Feilenränder e begrenzten Sehnen f der durch die Messer d erzeugten kreisbogenförmigen Feilen-
zähne g einen Neigungswinkel h von 25° bis 45° gegen die Feilenachse i haben. Hierdurch wird erreicht, daß die Folienzähne g der Geraden angenähert sind und daß ihre Neigung h zur Feilenachse der üblichen Neigung der Zähne gewöhnlicher Feilen zur Feilenachse entspricht.
Im erfindungsgemäßen Messerkopf c sind Gruppen von zu dem aufgespannten Werkstück verschieden tief eingestellten Messern d1, d2, d3 hintereinander angeordnet, die jede für sich die Aufgabe hat, einen Feilenzahn zu fräsen. Ist das letzte Messer d3 der Gruppe d1, d2, d3 schneidend über die Breitseite der Feile gelaufen, so erfolgt ein ruckweiser Vorschub des Tisches <Nicht lesbar> um die Zahnteilung der Feile. Es können sowohl mehrere Gruppen d1, d2, d3 auf der Stirnfläche des Messerkopfes c angeordnet sein als auch nur eine Gruppe, so daß nach jeder Umdrehung des Messerkopfes c der ruckweise Vorschub um eine Zahnteilung erfolgt.
Es ist auch möglich, anstelle je eines Messers d1, d2, d3 je einen Strahler gemäß Abb. 3 in dr gleichen Gruppenanordnung d1, d2, d3 in den Messerkopf einzuspannen. Ein entsprechend großer ruckweiser Vorschub, etwa durch Malteserkreuz ist hierbei nötig.
Es ist aber auch möglich, daß die Gruppen der Messer d1, d2, d3 nicht kreisförmig sondern spiralig zum Mittelpunkt des Messerkopfes e angeordnet sind, so daß ein kontinuierlicher Vorschub des Tisches b stattfinden kann.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann hinter jeder Gruppe von Messern d1, d2, d3 ein Abstreichdaumen d4 angeordnet sein, der die Schneide verfestigt und abziehend, über den vorderen Rücken den soeben gefrästen Feilenzahns hinweg streicht. Anstelle des Daumens kann auch eine mit starkem Federdruck auf den Tischrücken gepreßte Rolle k für das Abziehen verwendet werden. Der Durchmesser des Messerkopfes c liegt zweckmäßig bei 500 bis 1000 mm.
Claims (2)
1.) Durch Fräsen erzeugte Feile mit kreisbogenförmigen Feilenzähnen, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kreisbogenform des Feilenzahns zugeordnete Sehne (f) einen Neigungswinkel (h) gleich 25° bis 45° gegen die Feilenachse (1) hat und daß der Radius des kreisbogenförmigen Feilenzahns größer ist als die halbe Feilenlänge.
2.) Fräswerkzeug zur Erzeugung kreisbogenförmiger Feilenzähne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Messerkopf (c) mit Gruppen von zu dem aufgespannten Werkstück verschieden tief eingestellten, hintereinander angeordneten Messern (d1, d2, d3), wobei jeder Gruppe von Messern (d1, d2, d3) ein Abziehdaumen (d4 bzw. k) folgen kann.
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