DEG0010897MA - - Google Patents

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DEG0010897MA
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tar pitch
molten
pitch
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. Februar 1953 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In der Patentanmeldung G 8443 IVc/80 b wird vorgeschlagen, die feuchten oder angefeuchteten Zuschlagstoffe mit einer heißen Teerpechschmelze aus Steinkohlenteer oder Steinkohlenteerpech in Verbindung mit einem Kohleaufschluß oder aus einem durch Blasen hergestellten Steinkohlenteerpech, denen gegebenenfalls noch Fluxmittel zugefügt sein können und denen geringe Mengen aromatischer Verbindungen mit höchstens drei Ringen, wie Naphthalin, Anthracen oder Phenanthren, zugesetzt sind, zu mischen, zu formen bzw. stückig zu machen. Die Mischbarkeit und/oder die Porosität kann dabei durch Zugabe von Wasser und/oder Gaskondensat zu den Stoffen erhöht werden. Der Steinkohlenteer oder das Steinkohlenteerpech der Teerpechschmelze kann teilweise oder ganz durch andere Peche, die aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, wie Waschölpech oder Braunkohlenteerpech, ersetzt werden. Gegebenenfalls kann noch mit einem Zusatz von Sulfitablauge gearbeitet werden.
In Weiterbildung dieser Verfahren hat sich herausgestellt, daß weit höhere Mengen an zyklischen Verbindungen mit höchstens drei Ringen Anwendung rinden können, und zwar kann der Zusatz bis zu 40 0/0 betragen. Hierdurch lassen sich unter anderem folgende Vorteile erzielen: Es ergibt isich eine Einsparung an teurem Pech; die
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G10897IVc/80b
Gesamtmenge an Teerpechschmelze kann vermindert werden; die Masse ist, da sie geschmeidiger wird, besser verarbeitbar, was den Mischvorgang und die Dispersionsbildung mit den Zuschlagstoffen erleichtert, da die Teerpechschmelze, die in heißem, zweckmäßig dünnem Strahl den Zuschlagstoffen zuläuft, infolge ihrer niedrigen Viskosität und ihrem ausgezeichneten Dispergiervermögen in den Stoffen ein gesteigertes Benetzungs- und Eindringvermögen
ίο aufweist. Mit besonderem Vorteil können Rohnaphthalin und/oder Rohanthracen als zyklische Verbindungen Anwendung finden.
Die Teerpechschmelze muß nicht unbedingt in heißem Zustande verwendet werden, sie kann auch in kaltem Zustande Anwendung finden, wenn sie zerkleinert bzw. zu Staub gemahlen mit den Zuschlagstoffen innig gemischt wird, wobei es dann allerdings erforderlich ist, die Zuschlagstoffe oder die vorgemischte Masse zu erwärmen. Diese Maßnähme kann in Verbindung mit Dampf oder dadurch vorgenommen werden, daß die Zuschlagstoffe mit der zerkleinerten Teerpechschmelze in einem, Knetmischer; der heizbar ist, verarbeitet werden. Durch diese Maßnahme kann die Menge der zu verwendenden Teerpechschmelze vermindert und die Mischarbeit abgekürzt werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Teerpechschmelze als Bindemittel für die Herstellung von ungebrannten Bauelementen und Stampf massen nach Patentanmeldung G 8443 IVc/80 b, dadurch gekennzeichnet, daß sie größere Mengen an zyklischen Verbindungen irnit höchstens drei Ringen bis zu 40 0/0 des Bindemittels enthält.
2. Teerpechschmelze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Rohnaphthalin und/oder Rohanthracen als zyklische Verbindungen.
3. Teerpechschmelze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Steinkohlenteer oder Steinkohlenteerpech teilweise oder ganz durch andere Peche, die aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, wie Waschölpech oder Braunkohlenteerpech, ersetzt sind.
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