DE293266C - - Google Patents

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DE293266C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/10Lime cements or magnesium oxide cements

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Soil Conditioners And Soil-Stabilizing Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JHk 293266 -KLASSE 806. GRUPPE
mit wasserabstoßenden Mitteln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1912 ab.
Vorschläge zur Herstellung von wasserdichtem und ausschlagfreiem Zement sind mehrfach gemacht worden, so solche, die gebrannte Zementmasse.. vor dem Vermählen, noch warm 5 oder schon erkaltet, mit geeigneten Flüssigkeiten (z. B. öligen oder · fettigen Stoffen) zu tränken, um nach dem Trocknen und Mahlen ein Zementpulver zu erhalten, das sich zur Bereitung wasserunempfindlicher, undurchlässiger Kunststeine, aber hauptsächlich auch zum Verputzen, Mauern und Betonieren eignen sollte, ohne die nachträgliche Anwendung von Asphaltanstrichen 'oder anderen Dichtungsmaßnahmen erforderlich zu machen. Z. B.
soll sich zu diesem Zweck das Behandeln des Portlandzementes mit Soda, Pottasche, Paraffin, Ozokerit, Gemischen von stearinsaurem Kali und Kolophonium, Bitumen ο. dgl. als praktisch erwiesen haben. Für Gips, Mörtel und manche Kunststeinmassen wurden Öle, Fette, Wachsarten, Seifen, Gummi usw. empfohlen.
Versuche haben jedoch ergeben, daß die solchen Mischungen nachgerühmten Vorzüge in den meisten Fällen nicht vorhanden oder doch nur auf Kosten anderer wertvoller Eigenschaften, z. B. der Bindefähigkeit, erkauft sind.
Im Gegensatz dazu betrifft vorliegende Erfindung ein Verfahren, welches das Ziel, einen wirklich wasserdichten Zement herzustellen, in einfacher Weise wirkungsvoll erreicht, ohne doch die vorzüglichen anderen Eigenschaften des Zementes irgendwie zu beeinträchtigen.
Gemäß Versuchen stellt man am besten folgende Mischung her.
40 Teile Tran werden mit 10 Teilen Salzsäure zusammen gekocht. Ferner werden 200 Teile gebrannter Kalk mit 300 Teilen Wasser zum Ablöschen versetzt. Während dieser Kalk sich im Ablöschen befindet, setzt man die obige warme Mischung aus Tran und Salzsäure zu.
Das zum Löschen des Kalkes nicht verwendete, unverdampfte Wasser trennt sich von der Mischung alsdann vollständig ab, derart, daß ein Brei zurückbleibt, den man kurze Zeit zum Trocknen liegen lassen kann, und der so hart wie Klinker wird. Von dieser Masse setzt man 3 bis 4 Prozent den zu vermahlenden Zementklinkern zu und mahlt die Mischung gemeinsam fein. Das gesiebte Erzeugnis stellt einen Zement mit vollständiger Dichtigkeit gegen Wasser usw. dar.
Abänderungen der Mischungsverhältnisse sind zulässig je nach der Beschaffenheit des angewendeten Zementes und je nach den gewünschten Erfordernissen des Erzeugnisses.
Statt Tran können auch andere Fette oder Öle angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren der Herstellung eines wasserdichten Zementes durch Vermählen der Klinker mit wasserabstoßenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man Fett, öl oder Tran mit Salzsäure kocht, diese
    Mischung warm einer Mischung von gebranntem Kalk und Wasser, während sich der Kalk im Ablöschen befindet, zusetzt und die festgewordene Masse den zu mahlenden Zementklinkern beimischt.
  2. 2. Ausführ ungs art des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man 40 Teile Tran und 10 Teile Salzsäure kocht und diese Mischung zu 200 mit 300 Teilen Wasser versetzten Teilen gebrannten Kalkes, der sich im Ablöschen befindet, zusetzt.
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