DE431370C - Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels fuer Farben, Putz u. dgl. zum Auftragen auf Beton-, Eisen-, Holz- und Steinflaechen, Asbestunterlagen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels fuer Farben, Putz u. dgl. zum Auftragen auf Beton-, Eisen-, Holz- und Steinflaechen, Asbestunterlagen u. dgl.

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DE431370C
DE431370C DEH102045D DEH0102045D DE431370C DE 431370 C DE431370 C DE 431370C DE H102045 D DEH102045 D DE H102045D DE H0102045 D DEH0102045 D DE H0102045D DE 431370 C DE431370 C DE 431370C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D1/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances
    • C09D1/10Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances lime

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für Farben, Putz u. dgl. zum Auftragen auf Beton-, Eisen-, Holz- und Steinflächen, Asbestunterlagen u. dgl. Bei allen bisher bekannten Farbebindemitteln sind besondere Ausführungsbestimmungen zu beachten. Außerdem gibt es keinen Farbebindestoff, mit welchem es ermöglicht wird, den Anstrich in derselben Beschaffenheit auf alle Untergründe zur Anwendung zu bringen. Handelt es sich beispielsweise uni Leimfarbe, so ist dieselbe nur geeignet, uni Putzflächen farbig zu behandeln. Handelt es sich um ölfarbe, so können hiermit wohl Putze, Holz- und Eisenflächen usw. gestrichen werden, jedoch ist es nicht möglich, diesen Anstrich beispielsweise auf Asbestunterlagen, Z einentverputze usw. aufzutragen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels, das sowohl für Farben als auch für Putz dienen kann und das sowohl auf Beton- und Eismals auch Holz- und Steinflächen sowie Asbestunterlagen aufgetragen -werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird das Bindemittel durch eine Mischung von ioo g Leinöl, 26 g Bernsteinlack, 26 g Schmierseife, i 5o g Glycerinöl, 300 g Schellack und i ooo g Leiln hergestellt, der i ooo g Mehl zugerührt werden und die dann so lange mitWasser versetzt wird, bis die erforderliche Dünnflüssigkeit erreicht ist.
  • Die Herstellung dieses Bindemittels erfolgt vorteilhaft in folgender Weise: ili 3 300 g Wasser werden i ooo g Leiin gekocht. Außer dieser ersten Mischung wird eine zweite hergestellt, indem ioo g Leinöl mit 26 g Lack, i 5o g Glycerinöl und 26 g Schmierseife zusammengebracht «-erden. Alsdann wird mit Hilfe der ersten Mischung ungefähr i ooo g Mehl zu einem dünnen Brei angerührt, -wozu ungefähr der fünfte Teil der ersten Mischung erforderlich ist. Nunmehr werden diese drei Mischungen zusammengerührt und, nachdem eine gleichmäßige flüssige Masse entstanden ist, noch 30ö g gelöster Schellack hinzugefügt.
  • Die mit diesem Bindemittel hergestellten Anstriche besitzen nicht nur hohe Haltbarkeit und Festigkeit, sondern auch Glasurhärte.
  • Aber nicht nur als Bindestoff für Anstriche ist der Erfindungsgegenstand zu verwenden, sondern auch zur Herstellung farbiger Putze, ebenfalls wieder auf jedem Untergrund auszuführen. Dieses ist ganz besonders -wichtig, denn es war bisher undenkbar, daß man beispielsweise auf Eisen ohne jede Vorarbeit einen Putz aufbringen konnte, der an dieseln Untergrund festhaftet. Aber abgesehen hiervon kranken alle farbigen Putzausführungen daran, daß intensive Farbtöne nicht zu erreichen waren, sobald der Farbstoff dein Mörtel beigemischt wird. Der Bindestoff, sei er Kalk oder sei er Zement, beeinflußt die Leuchtkraft der Farben. Außerdem beeinflußt auch die Bearbeitung dieser Putze die Reinheit der Farbtöne, denn einerlei, ob diese Putze abgefilzt, abgerieben, abgeglättet oder sonstwie behandelt werden, muß zu diesem Zwecke eine gewisse Menge Wasser aufgebracht «=erden. Hierdurch werden die Farbtöne in ihrer Leuchtkraft derart beeinflußt, daß die fertige Ausführung auch nicht im entferntesten mehr dem eigentlichen Farbstoffe entspricht.
  • Durch die Verwendung des Bindestoffes gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand voll und ganz beseitigt. Die Farbe b.zw. die Füllstoffe, die nun nicht nur aus Kies, sondern auch beispielsweise aus Holzmehl, Asbest oder irgendeinem anderen Stoff bestehen können, ermöglichen eine tadellose Bearbeitung, wobei keinerlei Beeinträchtigung der Leuchtkraft der Farben verursacht, sondern im Gegenteil eine intensivere Wirkung der Farbstoffe herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANsPRUCI3 Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für Farben, Putz u. dgl. zum Auftragen auf Beton-, Eisen-, Holz- und Steinflächen, Asbestunterlagen u. dgl., gekennzeichnet durch eine Mischung von ioo Gewichtsteilen Leinöl, 26 Gewichtsteilen Bernsteinlack, 26 Gewichtsteilen Schmierseife, i5o Gewichtsteilen Glycerinöl, 3oo Gewichtsteilen Schellack und i ooo Gewichtsteilen Leim, der i ooo Gewichtsteile Mehl zugerührt werden, worauf der Mischüng so lange Wasser zugesetzt wird, bis die gewollte Flüssigkeit des Bindemittels erreicht ist.
DEH102045D 1925-05-26 1925-05-26 Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels fuer Farben, Putz u. dgl. zum Auftragen auf Beton-, Eisen-, Holz- und Steinflaechen, Asbestunterlagen u. dgl. Expired DE431370C (de)

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