DE229626C - - Google Patents

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DE229626C
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lime
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

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Description

Zusatz zum Patente 221329 vom 24. Dezember 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1910 ab. Längste Dauer: 23. Dezember 1923.
Gemäß dem Verfahren des Patents 221329 wird Schlackenzement durch Mischen von feuchtem Schlackensand mit griesigem Kalk hergestellt, welcher dem jeweiligen Wassergehalt des Schlackensandes entsprechend derart vorgelöscht wird, daß nach der Mischung dei Kalk völlig abgelöscht ist.
Die vorliegende Erfindung beruht in der Anwendung dieses Verfahrens zur Herstellung
ίο von Schlackenzementsteinen und unterscheidet sich von dem ersteren darin, daß das Gemenge von Schlackensand und abgelöschtem Kalk nicht völlig getrocknet wird, sondern noch in plastisch - feuchtem Zustande in einer Presse bekannter Art zu Steinen gepreßt wird. Beim Vorgriesen des Kalkes wird diesem also so viel Wasser zugesetzt, daß nach der Mischung mit dem feuchten Schlackensand die Masse mehr Wasser enthält, als zum völligen Ablöschen
des Kalkes erforderlich, und ein Überschuß vorhanden ist, um die Masse, welche in diesem Falle nicht künstlich getrocknet wird, in plastischem Zustande zu halten, in welchem sie gepreßt werden kann.
Im besonderen gestaltet sich das Verfahren wie folgt:
Ungetrockneter oder wenig getrockneter Schlackensand und griesiger Ätzkalk, welcher in einem dem jeweiligen Wassergehalt der Schlacke entsprechenden Maß vorgelöscht, aber nicht völlig abgelöscht ist, werden von Hand 35
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oder noch besser mittels einer geeigneten Fördervorrichtung in eine Mischmaschine etwa derjenigen Art eingebracht, wie sie im Hauptpatent beschrieben ist. In dieser Maschine wird der Kalk völlig abgelöscht und der Schlackensand in entsprechendem Maße getrocknet. Die dem Kalk beim Vorgriesen zugesetzte Wassermenge ist jedoch so bemessen, daß nach der Mischung noch ein Wasserüberschuß vorhanden und das Gemenge plastisch ist. Es wird alsdann aus der Mischvorrichtung entnommen und in eine Presse beliebiger Art eingebracht, in welcher es zu Steinen gepreßt wird. Dieses Verfahren ist bedeutend billiger und einfacher als das Verfahren, welches darin besteht, den Schlackensand zu trocknen, den Kalk abzulöschen, alsdann die beiden Stoffe zu mischen und zu pressen.
PateNT-A νSPRUCH:
Anwendung des Verfahrens zur Herstellung von Schlackenzement aus feuchter Schlacke und Ätzkalk nach Patent 221329, zur Erzeugung von Zementsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß der feuchte Schlackensand mit vorgelöschtem, aber nicht fertig gelöschtem griesigen Kalk gemischt und die nach der Mischung völlig abgelöschten Kalk enthaltende, aber noch plastischfeuchte Masse zu Steinen gepreßt wird.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - M 229626 KLASSE 80 b. GRUPPE
    ADOLF MÜLLER in WETZLAR a. L Verfahren zur Erzeugung von Zementsteinen.
DENDAT229626D Expired DE229626C (de)

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