DEF0014610MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Mai 1954 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Filmabstreifer zum Entfernen von auf den Filmflädhen haftender Behandlungsflüssigkeit.
_ .
Es sind bereits solche Abstreifer bekannt, welche aus zwei an ihrem Scheitel gelenkig miteinander
verbundenen, gegeneinander federnden' Schenkeln mit den Film beiderseits erfassenden Gummileisten
beistehen. Bei einer bekannten Ausfü'hrungsform hat jeder Schenkel eine einzige Gummileiste nach
ίο Art eines Scheibenwischers. In der Schließlage liegen sich die beiden Gummileisten genau gegenüber,
sind jedoch gegen die Filmoberfläche etwas abgewinkelt, so daß man bei diesem Filmabstreifer
den Film nur in einer Richtung durchziehen kann.
Ferner sind Filmabstreifer bekannt, deren Ab-Streifelemente aus dünnen Stegen bestehen, die senkrecht
zur Filmoberfläche stehen, gegeneinander versetzt und in Durchzugsrichtung des Films sehr nachgiebig
sind, da sie aus weichem Gummi bestehen.
Bei diesen Abstreifern kann man zwar den Film in beiden Richtungen durchziehen, jedoch hängt der
Druck, mit welchem die Abstreifelemente gegen
die Filmfläche gedrückt werden, davon ab, wie stark die Bedienungsperson die Sahenkel des Abstreifers
zusammendrückt. Der Abstreifdruck ist daher nicht konstant.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Filmabstreifers für Handbetrieb, welcher die Nach-
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teile der bekannten Abstreifer vermeidet, in seiner Wirkung außerordentlich vorteilhaft ist und
welcher in einfacher und billiger Weise hergestellt werden kann. Seine Größe kann dem jeweiligen
Verwendungszweck angepaßt werden. So kann z. B. eine größere Ausführung für den Berufsfotografen
und eine kleinere Ausführung für den, Amateur dienen. Der Erfmdungszweck wird bei
einem Filmabstreifer der zuletzt genannten Art
ίο dadurch erreicht, daß seine in sich federnden
Schenkelenden in der SchMeßlage nach außen leicht konvergieren, so daß die Stege der Abstreifelemente
teilweise ineinandergreifen, und daß ihre Sch ließ Stellung durch Anschläge begrenzt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die beiden Schenkel identisch ausgebildet. ..
Zur Verhinderung eines seitlichen Au'sweichens beim Schließen der Schenkel sind zweckmäßig an
dem einen Schenkel ein Zapfen und an dem anderen Schenkel eine entsprechende Bohrung angeordnet.
Ferner wird ein Verkanten der Schenkel gegeneinander dadurch verhindert, daß das Scheitelende
jedes Schenkels in eine halbzylindrische Schale ausläuft,
in welcher drei zwecks Aufnahme der Drehachse zentrisch durchbohrte Zylinderscheiben derart
angeordnet sind, daß eine Einzelscheibe des einen Schenkels zwischen ein Scheibenpaar des
anderen Schenkels greift.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise und rein
schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein Schaubild des Filmabstreifers,
Fig. 2 die beiden identischen Schenkel,
Fig. 3 eine Stirnansicht des geschlossenen Abstreifers mit eingelegtem Film und
Fig. ι ein Schaubild des Filmabstreifers,
Fig. 2 die beiden identischen Schenkel,
Fig. 3 eine Stirnansicht des geschlossenen Abstreifers mit eingelegtem Film und
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 3 ohne Film.
Gemäß der Zeichnung besteht der Filmabstreifer
aus zwei an ihrem Scheitel gelenkig miteinander verbundenen, gegeneinander federnden Schenkeln 1
und 2. Die beiden Schenkel sind identisch ausgebildet
(Fig. 2). Sie laufen an ihrem Scheitel in halbzylindrische Schaden 3 aus. In diesen Schalen sind
drei Zylinderscheiben 4, 5, 6 derart angeordnet, daß jeweils eine Zylinderscheibe, z·. B. 4, des einen
Schenkels zwischen zwei Zylinderscheiben, z. B. 5, 6, des anderen Schenkels liegt. Die Zylinderscheiben
haben eine zentrische Bohrung, durch welche ein Haltezapfen 7 hindurchtritt und die
beiden Schenkel zusammenhält. Zwischen den Schenkeln liegt eine Spreizfeder 8, welche den
Filmabstreifer im Normalzustand geöffnet hält. Der Öffnungswinkel wird durch die Berührung der
Kanten 9 der Schalen 3 bestimmt. An den Scheitel schließt sich der Griffteil 11, 12 an, welcher zwecks
bequemer Handhabung abgerundet ist. Am Ende des Griffteils befinden sich an der inneren Oberfläche
jedes Schenkels Anschläge 13, welche die Schließstellung der Schenkel 1, 2 bestimmen. Die
Anschläge 13 können für jedes Gerät eingestellt werden. Ferner befindet sich am Ende des Griffteils
ein Zapfen 14, welcher in eine entsprechende Bohrung
15 des anderen Schenkels eingreift. Hierdurch wird die richtige Einstellung der Abstreifeleimente
zueinander gewährleistet und ein seitliches Ausweichen der Schenkel beim Schließen verhindert.
Der vordere Teil 21 bzw. 22 jedes Schenkels 1
bzw. 2 dient als Träger für die Abstreifelemente 23, 24. Das Abstreifelement jedes Schenkels besitzt
mehrere, z. B. drei scharfe Abziehkanten, die auf · Lücke zueinander angeordnet sind (Fig. 3 und 4).
Die Abziehkanten werden von den Firsten dünner, im Querschnitt dachförmiger Leisten 25
gebildet, die auf einer Grundplatte sitzen. Die Grundplatten sind auf ihren Trägern 21 bzw. 22
außermittig angeordnet.
Durch die erfind ungsgemäße Ausbildung des Abstreifers werden die scharfen Abziehkanten
lediglich durch die Federkraft der beiden Schenkel gegen den empfindlichen Film gedrückt (Fig. 3).
Hierdurch ist kein Zerkratzen des Films mehr möglich. Ferner wird die restlose.Entfernung des
Oberflächenwassers gewährleistet. Dadurch, daß der Abstreifer sich infolge der Anschläge 13 nur
bis zu einem bestimmten Grade schließt, ist der auf den Film ausgeübte Druck stets gleich und kann
für jedes Gerät gesondert eingestellt werden.
Claims (4)
1. Filimabstreifer, bestehend aus zwei gelenkig
miteinander verbundenen, gegeneinander federnden Schenkeln, die mit Abstreifelementen
in Form von gegeneinander versetzten, in der Durchzugsrichtung des Films nachgiebigen
dünnen Stegen aus weichem Gummi besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß seine federnden
Schenkelenden (21, 22) in der Schließstellung nach außen leicht konvergieren, so daß
die Stege der Abstreifelemente teilweise ineinandergreifen, und daß ihre Schließstellung
durch Anschläge (13) begrenzt ist.
2. Filmabstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (1, 2)
identisch ausgebildet sind.
3. Filmabstreifer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel
mit Zapfen (14) bzw. Bohrungen (15) versehen
sind, die beim Schließen der Schenkel miteinander in Eingriff kommen und ein seitliches
Ausweichen der Schenkel verhindern.
4. Filmabstreifer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Saheitelende jedes Schenkels in eine halbzylindrische Schale
(3) ausläuft, in welcher drei zwecks Aufnahme der Drehachse zentrisch durchbohrte Zylinderscheiben
(4, S, 6) derart angeordnet sind, daß eine Einzelsdheibe (4) des einen Schenkels
zwischen ein Scheibenpaar (5, 6) des anderen Schenkels greift.
Angezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 675 588;
französische Patentschrift Nr. 944 287.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 675 588;
französische Patentschrift Nr. 944 287.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 699/430 3.56
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