DE456905C - Aspirator aus elastischem Gummischlauch - Google Patents

Aspirator aus elastischem Gummischlauch

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DE456905C
DE456905C DEC38460D DEC0038460D DE456905C DE 456905 C DE456905 C DE 456905C DE C38460 D DEC38460 D DE C38460D DE C0038460 D DEC0038460 D DE C0038460D DE 456905 C DE456905 C DE 456905C
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Germany
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hose
elastic rubber
bead
rubber hose
beads
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DEC38460D
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JAKOB CLEMENS DR
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JAKOB CLEMENS DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/80Suction pumps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Aspirator aus elastischem Gummischlauch. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch das Patent 44:2234 geschützten Schlauches. Erfindungsgemäß ist der Schlauch dergestalt eingerichtet, daß er mit Hilfe seiner Wülste so festgelegt werden kann, daß die Schlauchenden ohne Spannung in die Richtung der an ihrem Ende befindlichen, z. B. in eine Blutader eingesetzten Hohlnadeln gelegt werden können, und daß die Schlauchenden so ineinandergesteckt «erden können, daß der Schlauch in aseptischem Zustand aufbewahrt werden kann.
  • Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Wülste des Schlauches schräge Anlageflächen für eine Rufspannplatte besitzen, und daß einer der Wülste in einen kleinen Wulst endigt, der als Pfropfen für das andere Ende des Schlauches dienen kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Seitenansicht eines Schlauches in gekrümmter Lage, zum Teil im Längsschnitt, Abb.2 den Schlauch in der Gebrauchsstellung aufgespannt (die Enden sind weggebrochen) und Abb. 3 den Schlauch in zusanunengestecktem Zustand.
  • Der Schlauch besteht im wesentlichen aus einem mittleren Teil a, der von zwei Wülsten b und c- begrenzt ist und auf der Seite des Wulstes b in einen Schlauch d gleichen Durclunessers wie a, auf der Seite des Wulstes c aber in einen Schlauch e kleineren Durchmessers als a endigt. Diese Wülste b und c, die zum Aufspannen des mittleren Teiles a auf einer festen Unterlegplatte g dienen können (Abb. 2), besitzen schräge Anlageflächen b1 bzw. cl; diese dienen dazu, den Enden d und e bei fester Anlage an die Rufspannplatte g eine solche Richtung zu geben, daß sie schräg von der Platte abstehen. Die Schräglage der Schlauchenden d und e hat den Vorteil, daß durch einfaches Verdrehen des Wulstes b bzw. c gegen die Platte g :die Richtung des Schlauchendes d bzw. e geändert werden kann. Ein Schlauchende, das zum Zwecke der Bluttransfusion eine Hohlnadel trägt, müßte, wenn es nicht von vornherein die richtige Richtung hat, an die Vene herangebogen werden; hierbei kann es vorkommen, daß das gekrümmte Schlauchenrl.e sich während der Operation entspannt, so daß die an ihr sitzende Hohlnadel die Vene verletzt. Erhält dagegen in diesem Falle das Schlauchende durch Drehen des Wulstes b oder c die richtige Richtung, so befindet sich die Hohlnadel von vornherein in der Ruhelage.
  • Der eine Wulst, c, endigt in einem Wulst kleineren Durchmessers f, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Schlauchendes d entspricht. Diese Anordnung gestattet, das dünnere Schlauchende e in das dickere Ende d einzuschieben (Abb. 3), und zwar so, daß der Wulstteil f als Pfropfen für das Ende d dient und mithin einen luftdichten Abschluß für den Innenraum des Schlauches bildet. Der Schlauch kann auf diese Weise nachdem Auskochen- in einfacher Weise dicht abgeschlossen werden, so daß .er in aseptischem Zustand aufbewahrt werden kann und somit jederzeit gebrauchsfertig ist; außerdem nimmt er in diesem Zustand einen kleineren Raum ein. Gleichzeitig kann die Wulststelle f aber auch zum Festhalten des Schlauches mit den Fingern der einen Hand dienen, wenn der zwischen den Wülsten b und c befindliche Schlauchteil a ohne Benutzung einer Aufspannplatte g mit den Fingern der anderen Hand ausgestrichen werden soll.
  • Die Platte g hat den Zweck, den mittleren Teil a des Schlauches während der Operation unbeweglich festzulegen, damit das Überführen der Flüssigkeit vom Schlauchteil d her in der Richtung nach dem Schlauchteil e bequemer durchführbar ist. Der mittlere Schlauchteil a wird zu diesem Zweck in an den hochgebogenen Rändern der Platte g vorgesehene Ausnehmungen eingesetzt, worauf ein auf der Platte g einstellbar angeordneter Riegel so weit vorgeschoben wird, daß er den Schlauchteil a an einer Stelle abknickt; gleichzeitig werden hierdurch aber auch die Wülste b und c fest an die Platte g herangezogen. Das Überführen der Flüssigkeit geschieht dann in der Weise, daß mit dem Daumen oder Handrücken der mittlere Schlauchteil a in der Nähe des linken Randes (Abb. 2) der Platte g auf die Platte niedergedrückt und .der Daumen oder- Handrücken dann unter Fortsetzung des ausgeübten Druckes bis an den Riegel Bewegung wird; infolge :des bei dieser Bewegung im Schlauch entstehenden Überdruckes dehnt sich- die Wandung des Schlauches an der Knickstelle, so daß die Flüssigkeit an dieser Stelle nach rechts hin überströmen kann. Sobald der Druck aufhört, bildet der Schlauch am Riegel wieder eine Knickstelle, die die Verbindung zwischen den rechts und links dieser Stelle liegenden Schlauchteilen unterbricht. Die Einrichtung soll hauptsächlich bei der Bluttransfusion Verwendung finden; hierbei werden an den Enden des Schlauches Hohlnadeln befestigt, die in eine Vene von Spender und Empfänger eingeführt werden.
  • An Stelle der Wülste b und c kann man auch an dem glatten Schlauch verhärtete Stellen vorsehen, auf denen man dann die mit einer schrägen Anlagefläche versehene Haltevorrichtung durch Aufklemmen o. dgl. anbringt. Ferner ist es nicht erforderlich, daß der Wulstteil f an den Wulst c anschließt; er kann ebensogut an einer beliebigen anderen Stelle, also auch am äußersten Ende des Schlauchteiles e angeordnet sein. Auch kann er, ebenso wie die Wülste b und c, etwa durch einen aufgeschobenen Ring gebildet werden. Eine den Schlauchinhalt angebende Skala o. :4-l. kann auf dem mittleren Teil a des Schlauches angebracht sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Aspirator aus elastischem Gummischlauch nach Patent 442 23¢, dadurch gekennzeichnet, daß .das eine Ende (e) des Schlauches dünner ist als das andere (d), und daß auf diesem Schlauchteil (e) eine als Pfropfen für das andere Ende (d) dienende wulstartige Verstärkung (f ) vorgesehen ist:
  2. 2. Aßpirätor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anlage an eine Aufspannplatte (g) bestimmten Anlageflächen der- Wülste (b, c) oder sonstigen Haltevorrichtungen abgeschrägt sind.
DEC38460D 1926-07-03 1926-07-03 Aspirator aus elastischem Gummischlauch Expired DE456905C (de)

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DE456905C true DE456905C (de) 1928-03-03

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ID=7023292

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DE (1) DE456905C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2952258A (en) * 1958-10-29 1960-09-13 Arthur B Chandler Apparatus for the collection and testing of blood

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2952258A (en) * 1958-10-29 1960-09-13 Arthur B Chandler Apparatus for the collection and testing of blood

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