DEF0010223MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEF0010223MA
DEF0010223MA DEF0010223MA DE F0010223M A DEF0010223M A DE F0010223MA DE F0010223M A DEF0010223M A DE F0010223MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cinnamaldehyde
acid hydrazide
isonicotinic acid
hydrate
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag· der Anmeldung: 31. Juli 1951 Bekanntgeniacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Isonicotinsäurehydrazid sowie die drei bekannten Benzalverbindungen desselben besitzen, *' wie gefunden wurde, eine gewisse Wirksamkeit gegenüber säurefesten Bakterien, wie Mycobacte-S riuni tuberculosis.
Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, daß man zu einer Verbindung mit erhöhter Wirksamkeit gegenüber säurefesten Bakterien gelangt, wenn man Isonicotinsäurehydrazid ίο mit Zimtaldehyd umsetzt.
Die Umsetzung des Isonicotinsäurehydrazids mit Zimtaldehyd kann so vorgenommen werden, daß man die Reaktionsteilnehmer als solche miteinander vereinigt, wobei man im Schmelzfluß oder in Lösung arbeiten kann. Man kann jedoch auch so verfahren, daß man das Isonicotinsäurehydrazid in Form seiner Salze mit sauer reagierenden Verbindungen, z. B. der Hydrochloride, zur Umsetzung bringt. Dabei ist es nicht immer erforderlich, von Zimtaldehyd als solchem auszugehen. Vielmehr ist es gelegentlich vorteilhaft, ihn in Form seines Hydrates oder eines Halbacetals, Acetals oder Hydratesters zu verwenden.
Die Reaktionen verlaufen im allgemeinen bei normaler oder mäßig erhöhter Temperatur; die Anwendung von Temperaturen über 100 oder unter o° ist in einzelnen Fällen zweckdienlich.
Bei Verbindungen, die durch Luftsauerstoff oder Oxydationsmittel verändert werden, arbeitet man am besten in Gegenwart solcher Mittel, die den
509 704/380
F 10223 IVb/12 p
Sauerstoff verdrängen oder die reduzierend wirken, oder unter Luftabschluß. Im allgemeinen verlaufen die Reaktionen ohne katalytisch wirkende Zugaben, jedoch kann der Zusatz von sauer reagierenden Verbindungen den Ablauf der Reaktion erleichtern oder beschleunigen.
Im Beispiel verhalten sich die Volumteile zu den Gewichtsteilen wie 1 zu kg.
Beispiel
69 Gewichtsteile Isonicotinsäurehydrazid werden in 2000 Volumteilen Alkohol gelöst und in der Siedehitze mit 60 Gewichtsteilen Zimtaldehyd versetzt. Der alsbald ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und schmilzt bei 2020. Die Ausbeute beträgt 83%. Aus den Mutterlaugen lassen sich weitere Anteile durch Fällen mit Wasser gewinnen, die durch Umkristallisieren aus Methanol gereinigt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung eines Hydrazons des Isonicotinsäurehydrazids, dadurch gekennzeichnet, daß Isonicotinsäurehydrazid oder ein Salz desselben mit Zimtaldehyd oder dem Hydrat oder einem Halbacetal, Acetal oder , Hydratester des Zimtaldehyds umgesetzt wird.
    Angezogene Druckschriften:
    Zeitschrift für Naturforschung, Bd. 7b, S. 466, (1952).
    © 509 704/380 4. 56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH669593A5 (de)
DE1280236B (de) Verfahren zur Reinigung von Kupfer und Vanadin enthaltenden Katalysatoren
DE1272923B (de) Verfahren zur Oxydation von organischen Verbindungen in Gegenwart von Osmiumtetroxyd
DE2732777B1 (de) N-Carboxyalkan-aminoalkan-polyphosphonsaeuren und deren Alkalisalze sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1244151B (de) Verfahren zur Herstellung von gesaettigten alpha-Di- oder Trimethylolfettsaeuren
DEF0010223MA (de)
DE950286C (de) Verfahren zur Herstellung eines Hydrazons des Isonicotinsaeurehydrazids
DE675817C (de) Verfahren zur Herstellung leicht wasserloeslicher Salze von Diarylaminoalkylcarbinoldn
DE962527C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxyhydroperoxyden
DE839799C (de) Verfahren zur Herstellung von Morphin-6-glycosiden
DE260235C (de)
DE924148C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Methyl-p-aminophenol
DE967826C (de) Verfahren zur Herstellung von Aryloxyalkanol-schwefelsaeurehalbestersalzen
DE286691C (de)
AT72452B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Menthol- und Borneolschwefelsäuren.
DE579308C (de) Verfahren zur Herstellung dialkylsubstituierter Malonsaeuren
AT233549B (de) Verfahren zur Herstellung von Epoxycarbonsäuren
DE952169C (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Oxycumaron-5-carbonsaeuren
DE550121C (de) Verfahren zur Herstellung von Formaldehyd
DE1032261B (de) Verfahren zur Abtrennung sekundaerer Amine aus einer primaeres und sekundaeres Amin enthaltenden Mischung
DE268172C (de)
AT236406B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Azidobenzolsulfonylharnstoffen
DE212389C (de)
DE435654C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen der Stickstoffwasserstoffsaeure aus ihren Alkalisalzen
DE2600657B2 (de) Verfahren zur Herstellung von GIykolaldehyd