DEF0000404MA - Webschaft für Webstühle - Google Patents

Webschaft für Webstühle

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DEF0000404MA
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English (en)
Original Assignee
E. Fröhlich AG, Mühlehorn
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Description

Es sind Webschäfte für Webstühle bekannt, bei denen die Tragstäbe aus hohlen, profilierten Metallstäben, vorzugsweise aus Leichtmetall bestehen. Im Gebrauche solcher Webschäfte hat sich gezeigt, dass die Gleitschienen, die zur Aufnahme der sog. Schiebe- bzw. Schlittenreiter dienen, einem sehr starken Verschleiss unterworfen sind. Man hat versucht, diesem Übelstand durch Aufpressen, Aufwalzen oder Aufspritzen von Material höherer Verschleissfestigkeit abzuhelfen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass diese Methoden nicht voll befriedigen. Wohl werden durch solche Massnahmen die eigentlichen Traggleitflächen geschützt, wogegen der Verbindungssteg, der gezwungenermassen sehr dünnwandig gehalten werden muss, und der bekanntlich grossen Scheuer- und Schlagwirkungen ausgesetzt ist, einer übermässig grossen, frühzeitigen Abnützung unterworfen ist, weil die Schiebereiter durch Übertragung von mehr oder weniger starken Kräften je nach der Schwere des herzustellenden Gewebes beim Webfachwechsel bzw. im Moment des
Webblattanschlages an das Gewebe mehr oder weniger starke Schwenkbewegungen ausführen, die sich auf den verhältnismässig dünnen Verbindungssteg ungünstig auswirken.
Diesem Uebelstand soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf einen Webschaft für Webstühle mit aus hohlen, profilierten, aus Leichtmetall gebildeten Tragstäben und mit T-förmigen Gleitschienen für die Schiebereiter, und zwar zeichnet sich der Webschaft dadurch aus, dass die Gleitschienen aus einem Material höherer Verschleissfestigkeit als das Hohlprofil bestehen und in einer Verdickung des Hohlprofils verankert sind.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Tragstab gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen nur teilweise dargestellten Tragstab, gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den nur teilweise gezeichneten Tragstab gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den nur teilweise gezeichneten Tragstab gemäss dem vierten Ausführungsbeispiel und
Fig. 5 einen Querschnitt durch den nur teilweise gezeichneten Tragstab gemäss dem fünften Ausführungsbeispiel.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist mit 1 der aus einem Leichtmetall-Hohlprofil gebildete Tragstab bezeichnet, der mit einer T-förmigen Gleitschiene 2 versehen ist. Die der Gleitschiene 2 zugekehrte Längsseite des Tragstabes 1 besitzt eine Verdickung 3, in welcher der Steg 4 der Gleitschiene 2 verankert ist. Das der Gleitschiene 2 abgekehrte Ende 5 des Steges 4 besitzt schwalbenschwanzförmige Querschnittsform, wodurch eine gute Verankerung im verdickten Teil 3 des Hohlprofils 1 erzielt wird.
Die beschriebene Ausführung erlaubt es, die ganze Gleitschiene, also auch den Steg 4 derselben, aus einem Material von höherer Verschleissfestigkeit herzustellen als das aus Leichtmetall bestehende Hohlprofil 1 aufweist. Zweckmässigerweise wird dazu Stahl verwendet und man erreicht durch die beschriebene Ausbildung auch eine hohe Verschleissfestigkeit des dünnwandigen, einer starken Beanspruchung ausgesetzten Steges 4.
Die Verbindung des Steges 4 mit dem verdickten Teil 3 des Hohlprofils 1 kann durch Pressen, Einrollen oder Einschieben erfolgen.
Das aus Fig. 2 ersichtliche Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom Beschriebenen dadurch, dass das der Gleitschiene 2 abgekehrte Ende 5 des Steges 4 zickzackförmig ausgebildet ist.
Das dritte Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich vom Vorbeschriebenen nur dadurch, dass das der Gleitschiene 2 abgekehrte Ende 5 des Steges 4 V-förmige Querschnittsform aufweist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist das der Gleitschiene 2 abgekehrte Ende 5 des Steges 4 becherförmig ausgebildet.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 unterscheidet sich von den Vorbeschriebenen hauptsächlich dadurch, dass das der Gleitschiene abgekehrte Ende 5 des Steges 4 kreisförmigen Querschnitt besitzt.

Claims (9)

1.) Webschaft für Webstühle mit aus hohlen, profilierten Leichtmetallstäben gebildeten Tragstäben und mit T-förmigen Gleitschienen für die Schiebereiter, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschienen aus einem Material höherer Verschleissfestigkeit bestehen als das Hohlprofil und in einer Verdickung des Hohlprofils verankert sind.
2.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Gleitschienen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist.
3.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Gleitschienen zickzackförmigen Querschnitt aufweist.
4.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Gleitschienen V-förmigen Querschnitt aufweist.
5.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Gleitschienen becherförmigen Querschnitt aufweist.
6.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Gleitschienen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
7.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung durch Einrollen mit dem Hohlprofil verbunden ist.
8.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung durch Pressen erfolgt ist.
9.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung durch Einschieben der Gleitschiene in das Hohlprofil erfolgt ist.

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