DE455404C - Webschuetzen mit Hand- oder selbsttaetiger Einfaedelvorrichtung - Google Patents

Webschuetzen mit Hand- oder selbsttaetiger Einfaedelvorrichtung

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DE455404C
DE455404C DEB122352D DEB0122352D DE455404C DE 455404 C DE455404 C DE 455404C DE B122352 D DEB122352 D DE B122352D DE B0122352 D DEB0122352 D DE B0122352D DE 455404 C DE455404 C DE 455404C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/24Tension devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webschützen .mit Hand- oder selbsttätiger Einfädelvorrichtung. Bei Webschützen mit Hand- oder selbsttätiger Einfädelvorrichtung kommt es öfter vor, daß der aus dem Austrittsauge tretende Schußfaden Schlingen bildet, die in die an der vorderen Fläche des Schützens befindliche Längsnut gelangen und dann entweder bei den Richtungswechseln des Schützens eine solche Entspannung des Fadens bewirken, daß ein selbsttätiges Ausfädeln eintreten kann, indem die in der Längsnut angesammelten Fadenschlingen bis zum Abzugsauge gelangen oder, wenn auch eine Ausfädelung nicht stattfindet, zu Fehlern im Gewebe Veranlassung geben. Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zu beiden Seiten des Fadenaustrittsauges in der Längsnut je eine Vertiefung vorgesehen ist, welche beide durch einen in an sich bekannter Weise durch das Fadenaustrittsauge gehenden Führungsschlitz verbunden sind, so daß die sich bildenden Fadenschlingen je- nach der Bewegungsrichtung des Schützens in die eine oder die andere Vertiefung gelangen, wodurch ihr Eintritt in die Längsnut des Schützens behindert oder vermieden wird, so daß die auf solcher Schlingenbildung beruhenden Webefehler nicht eintreten können.
  • Auf beigefügter Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt: Abb. i die Seitenansicht eines bekannten Schützens, welche den Zweck hat, die Möglichkeit der Bildung von Fadenschlingen nachzuweisen, Abb. 2 einen OOuerschnitt nach Linie X-X durch die mit der Längsnut versehene Fläche des Schützens, Abb. 3 eine Seitenansicht des erfindungsgemäß verbesserten Schützens, Abb. q. einen Schnitt nach Linie Z-Z der Abb. 3, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie Y-Y der Abb. 3.
  • Bei einem gewöhnlichen Schützen i nach Abb. i mit Einfädelschlitz 2, Fadenaustrittsauge 3 und Längsnut q. treten öfter Fadenschlingen auf, welche in die Längsnut q. übergehen und dann die in der Einleitung der Beschreibung angegebenen Übelstände hervorrufen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß zu beiden Seiten des Fadenaustrittsauges 3 innerhalb der Längsnut q. je eine Vertiefung 5, 5 angeordnet wird, in welche die Fadenschlingen eintreten. Zur Erleichterung des Eintritts der sich etwa bildenden Fadenschlingen in diese Vertiefungen 5 ist ein Schlitz 6 vorgesehen, der die beiden Vertiefungen 5 mit dem Austrittsauge 3 verbindet und letzteres in an sich bekannter Weise schneidet.
  • Die in die Vertiefungen 5 getretenen Fadenschlingen haben das Bestreben, in dem größeren bzw. höheren Räumen 5 zu verbleiben, so daß sie also nicht dazu neigen, entweder in den niedrigeren Raum der Längsnut q. oder den engen Schlitz 6, das Fadenaustrittsauge 3 und den Schlitz 2 zurückzutreten und dadurch entweder Schußfehler oder ein Ausfädeln des Schußfadens zu veranlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webschützen mit Hand- oder selbsttätiger Einfädelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des das Austrittsauge in an sich bekannter Weise durchschneidenden Führungsschlitzes (6) Vertiefungen (5) in der Längsnut des Webschützens zur Aufnahme von Fadenschlingen vorgesehen sind.
DEB122352D Webschuetzen mit Hand- oder selbsttaetiger Einfaedelvorrichtung Expired DE455404C (de)

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