DE99990C - - Google Patents

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DE99990C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B1/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled three-dimensionally for making single sculptures or models
    • B44B1/02Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled three-dimensionally for making single sculptures or models wherein three-dimensional copies are made
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings

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  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

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Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kopirmaschine zur Herstellung von Nachbildungen, deren Gröfse verschieden ist von der des Musters. Die Werkzeuge werden unabhängig vom Taster, und zwar um ein beliebiges Stück seitlich geschaltet.
In den Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι Seitenansicht der einfach wirkenden Maschine,
Fig. 2 Vorderansicht,
Fig. 3 Oberansicht und
Fig. 4 theilweise Seiten- bezw. Oberansicht, die Art und Weise darstellend, wie das Werkstück in der Gröfse des Modelles bezw. in vergrößertem oder verkleinertem Mafsstabe dargestellt werden kann.
Fig. 5 und 6 sind Vorderansicht und Schnitt des Werkzeughalters.
Der Arbeitstisch besteht aus drei Schlitten A1 A2 A3, die in V-förmigen Vertiefungen gleiten. Die Tische A1 und A3 werden gemeinschaftlich von der Schraubenwelle B, die in der Längsachse der Maschine angeordnet ist, bethätigt, während der Schlitten A^ seine Bewegung von der mit Welle B parallel laufenden Welle C erhält.
Die Welle B wird bethätigt durch die Hauptwelle D mittelst der konischen Räder E. Diese Bewegung wird mittelst Wechselräder der Welle C und somit dem Schlitten A'2 mitgetheilt, der das Muster trägt. Wenn nun der Schlitten Ä2 schneller vorwärts bewegt wird als die Tische A1 und A3, so ist ersichtlich, dafs der Schnitt kleiner und umgekehrt gröfser wird. Die Tische A1 A2A3 werden in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) und in entgegengesetzter Richtung zurückbewegt. Die Lage in Fig. 1 bezeichnet die mittlere Stellung.
Die schwingenden Rahmen F sind in der üblichen Weise aufgehängt und mit Gegengewicht versehen. Der mittlere Rahmen trägt bei F1 den Schlitten H1 (Fig. 5 und 6) für den Taster J1, während die Seitenrahmen die Werkzeugschlitten HH^ tragen. Durch sämmtliche Rahmen hindurch gehen zwei Schraubenspindeln V und W, von denen die eine (V) zur seitlichen Verstellung des TasterschlittensH1, während die zweite (W) zur Verschiebung der Werkzeugschlitten dient. Der Taster- sowie die Werkzeugschlitten sind mit Augen h1 bezw. h2 ausgerüstet, in deren Muttergewinde die Schraubenwellen V bezw. W eingreifen. Beim jedesmaligen Rückgang der Tische trifft der Anschlag S (Fig. 2) am Tisch A3 gegen den Hebel T, wodurch die verticale Welle U und die Hebel u und ν gedreht werden. Diese letzteren (Fig. 3) bewegen die Klinke n>\ die das Sperrrad χ dreht. Das Sperrrad χ sitzt auf der Schraubenwelle V, welche die seitliche Bewegung des Tasters '/ bewirkt. Auf dem Ende der Schraubenwelle V ist ein Zahnrad v1 angebracht, welches in ein entsprechendes Rad j*»1-eingreift, das auf der parallel unterhalb liegenden Welle W sitzt. Sind die Zahnräder auf den Wellen V und W von gleicher Gröfse (Fig. 2 und 4), so werden die den Wellen V und W durch Klinken und Sperrrad n> χ mitgetheilten Umdrehungswinkel und demzufolge die seitliche Verschiebung des Taster - und Werkzeugschlittens die gleiche sein und werden somit dem Muster genau
gleiche Nachbildungen erzeugt. Soll indessen eine Vergröfserung oder Verkleinerung des Musters erzielt werden, so werden Zahnräder von verschiedener Gröfse eingesetzt. Um ein vollständiges Bearbeiten der Werkstücke zu erzielen, werden bei ungleichen Verschiebungen des Tasters und der Werkzeuge entsprechend breitere Werkzeuge verwendet.
Bei dieser letzteren Anordnung erhalt das Werkzeug nach Vollendung jedes Hubes der Arbeitstische nach innen die entsprechende Seitenbewegung, damit der Taster und die Werkzeuge auf neue Theile des Musters bezw. der Werkstücke einwirken können.
Um die Tiefen des Schnittes zu ändern, kann der Taster 71 in einen Schlitz einer· Stange eingestellt werden, die am Kreuzkopf H1 befestigt ist (Fig. 4). Wenn der Taster P die mit Y bezeichnete Stellung einnimmt, so wird der Schnitt flacher. Wenn indessen der Taster P die durch Z bezeichnete Stellung einnimmt, so wird der Schnitt ein tieferer.
Die Maschine kann doppeltwirkend, d. h. mit zwei Schneideköpfen anstatt einem ausgeführt werden, und es können nicht blos flache Gegenstände, sondern ebenso gut runde, wie Treppengeländer, Pfosten, Tisch- und Stuhlfiifse u. dergl., selbsttätig geschnitten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Köpfmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die von Schraubenwellen V VFbethätigten Schlitten HH1H'2 des Tasters und der Werkzeuge um ungleiche Stücke geschaltet werden, zum Zweck, dem Modell ähnliche Werkstücke herstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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