DE9971C - Präzisions-Ventilsteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Präzisions-Ventilsteuerung für Dampfmaschinen

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DE9971C
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F. ten brink in Isselburg (Anhalt)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

1879.
Klasse 14.
F.. ten BRINK in ISSELBURG (Anholt). Präcisions-Ventilsteuerung für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1J. December 1879 ab.
Der Cylinder trägt auf einem Bocke zwei Wellen c. . Auf jede dieser Wellen sind zwei Hebel α und b festgekeilt. . Der eine Hebel a greift in den Spalt der Ventilstange ein, während der andere Hebel b durch die Stange e mit dem Gleitklotz h verbunden ist, welcher in dem aus zwei Theilen bestehenden Hebel / auf und nieder gleiten kann. Der Hebel f schwingt um die Welle g und wird von der Excenterstange m bewegt. Der Gleitklotz stützt sich mit einer Nase auf den Umfang einer unrunden Scheibe 2, und zwar in der gezeichneten Stellung, welche dem Stand der Kurbel im todten Punkte entspricht, auf den höchsten Punkt der Scheibe. Behielte die Scheibe i ihre Stellung in der Mittellinie des Hebels / bei, während dieser nach einer Seite, z. B. nach links, ausschlägt, so würde vermittelst der Druckstange e der Hebel b und somit auch der Hebel α aufwärts bewegt, also das Ventil geöffnet werden. Es bleibt aber die unrunde Scheibe nicht in ihrer Lage, sondern sie wird ebenfalls, und zwar mittelst des Hebels /, der mit dem Regulator in Verbindung steht, in eine schwingende Bewegung versetzt, so dafs während des Ausschlages von / ein immer tiefer liegender Punkt ihres Umfangs unter die Nase von h tritt. Hierdurch tritt also infolge des auf dem Ventil lastenden Federdruckes eine Abwärtsbewegung des Ventils und des Gleitklotzes /z ein. Wäre diese Abwärtsbewegung so grofs, dafs sie in jedem Moment der durch den Ausschlag νοη_/ bewirkten Hebung des Hebels b entspräche, so würde ein Oeffnen des Ventils überhaupt nicht eintreten. .Es ist aber die Curve der unrunden Scheibe so gewählt, dafs anfangs die von der Schwingung um g herrührende Aufwärtsbewegung von b die vom Niedergleiten von h herrührende abwärts gerichtete Bewegung übertrifft, in der Folge aber letztere Bewegung erstere überwiegt. Somit erfolgt zuerst ein Oeffnen, später der Schlufs des Ventils.
Die erforderliche Oscillation von i besorgt der Regulator in folgender Weise. An der Säule des Regulators bewegt sich in einer Supportführung ο der Stift η auf und ab, dem Auf- und Niedergange der Regulatorhülse entsprechend. Der Stift η greift in eine Nuth des Hebels / ein und hierdurch wird bewirkt, dafs, wenn der Hebel f sich nach der einen Seite hin bewegt, z. B. nach links, der Hebel / zurück-. gehalten wird, mithin die Scheibe i, welche mit / auf der Welle k festsitzt, nach links aus / heraustritt. Der Schlufs des Ventils erfolgt demnach um so eher, je höher, und um so später, je tiefer η steht, da im ersteren Falle einem kleinen Ausschlage von / schon ein grofser Ausschlag von i entspricht. Somit ist die Expansion vom Stand des Regulators abhängig gemacht. Die gewählten Längenverhältnisse der Hebel bedingen den erforderlichen gröfsten Ausschlag von i und die Form der Curve.
Für die Curve giebt der Erfinder folgende Construction an. Es sei, Fig. 3, ad die Entfernung des höchsten Punktes der Scheibe von ihrer geometrischen Axe. Man schlage mit α ΰ um G einen Kreis und ziehe durch α eine Tangente an denselben. Dann trage man auf α σ diejenige Länge α τ ab, welche gleich ist dem Wege, welcher vom Gleitklotz abwärts gemacht werden mufs, um beim gröfsten Ausschlage von f den Schlufs des Ventils zu erwirken. Hierauf ziehe man durch τ zur Tangente in α eine Parallele, welche den Kreisbogen in zwei Punkte (links in x) schneidet, theile α ξ in beliebig viele gleiche Theile und ziehe in denselben die Ordinaten des Kreisbogens ξ χ, ε λ, δ μ etc. Nunmehr theile man den Bogen α χ in ebenso'viel gleiche Theile als vorher ξ α und ziehe in den Theilpunkten die Radien. Auf diesen trage man die ihren Theilpunkten entsprechenden Ordinaten ab und verbinde die so auf ihnen gefundenen Punkte η, &, ο, π etc. mit einander; die Verbindungslinie ist die gewünschte Curve.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Präcisionssteuerung für Dampfmaschinen, abhängig vom Regulator, mit Hebeln, Gleitklotz und unrunder Scheibe, wie detaillirt, beschrieben und abgebildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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