DE902205C - Hydraulisches Getriebe - Google Patents

Hydraulisches Getriebe

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Publication number
DE902205C
DE902205C DEP25523A DEP0025523A DE902205C DE 902205 C DE902205 C DE 902205C DE P25523 A DEP25523 A DE P25523A DE P0025523 A DEP0025523 A DE P0025523A DE 902205 C DE902205 C DE 902205C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
drive means
hydraulic transmission
transmission according
cavity
Prior art date
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Expired
Application number
DEP25523A
Other languages
English (en)
Inventor
Aarne Immanuel Siimes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GA Serlachius Oy
Original Assignee
GA Serlachius Oy
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Filing date
Publication date
Application filed by GA Serlachius Oy filed Critical GA Serlachius Oy
Application granted granted Critical
Publication of DE902205C publication Critical patent/DE902205C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/18Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid
    • B06B1/183Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency wherein the vibrator is actuated by pressure fluid operating with reciprocating masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulisches Getriebe Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Getriebe, mit dessen Hilfe man indirekt über Kolben, Membranen od. dgl. verschiedene Rüttelsiebe, Plansichter usw. treiben kann, z. B. Schüttelsiebe zum Sortieren von Mineralien oder Siebe, die für Zwecke der Zellulose- und Papierindustrie verwendet werden. Bei den bisher bekanntgewordenen hydraulischen Getrieben dieser Art erreicht man die Stoßwirkung des Wassers durch rotierende Verteilungsschieber. Zum Dämpfen der Stoßwirkung verwendet man Federanordnungen; jedoch hat man die durch die Stöße und die Resonanzbewegung des nicht zusammenpreßbaren Wassers entstandenen Schwierigkeiten nicht beseitigen können, so daß z. B. die Energieverluste immer noch bedeutend sind. Demgegenüber ist das hydraulische Getriebe gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß man einen hin und her beweglichen Schieber verwendet, der abwechselnd die gemeinsamen Zu- und Ableitungen der Antriebsmittel (Kolben, Membranen od. dgl.) zweierRüttelvorrichtungen steuert, derart, @daß die Strömung :dies Wassers in Zu- und Ableitung praktisch kontinuierlich ist, so daß die aus der Stoßwirkung resultierenden Störungen verhindert werden.
  • Der genannte Schieber läuft zweckmäßig in einem zwischen den beiden Rüttelvorrichtungen angeordneten Steuergehäuse, das Öffnungen für Zu-und Ablauf der Getriebeflüssigkeit und Steuerschlitze für die Antriebsmittel der beiden Rüttelvorrichtungen aufweist. Als Antriebsmittel für den Schieber können Exzenter, Nockenwellen, Kurbeln od. dgl. Verwendung finden, wobei eine zwischen Antriebsmittel und Schieber angeordnete Schubstange ein Kopfstück aufweist, das, in einen Hohlraum des Schiebers reichend, gegen den Boden des Hohlraums und einen den Hohlraum schließenden Deckel durch Federn abgestützt ist. Infolge der Einwirkung dieser Federn bewegt sich der Schieber schneller an den toten Punkten vorbei und läßt die Verbindungen länger offen. Während so die Bewegung des Schiebers durch die Federn geregelt wird, kann man die Schnelligkeit der die Rüttelvorrichtungen bewegenden Kolben od. dgl. einfach dadurch regulieren, daß man den Wasserdruck ändert. Außerdem wäre es auch möglich, am oberen freien Ende des Schiebers :eine axiale Stange zu befestigen, welche zwischen vorzugsweise verstellbaren Anschlägen einen in Verbindung mit der Rüttelvorrichtung bzw. ihrem Antriebsmittel stehenden Ausleger derart hält, daß dieser die Bewegung des Schiebers dämpft.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsformen der Erfindung.
  • Abb. i und 2 zeigen ein Getriebe in vertikalen, um go° gegeneinander gedrehten Schnitten; Abb. 3 zeigt einen Teilschnitt gemäß Abb. i mit einer zusätzlichen Regulierungsanordnung.
  • Der vertikale Schieber i bewegt sich in einem Gehäuse 2, an welches die Zuleitung 3 und der Abluß 4 des Wassers angeschlossen sind. In einen am unteren Ende des Schiebers i befindlichen Hohlraum 5 erstreckt sich die Schubstange io des Antriebsexzenters 6, an deren oberem Ende sich ein Kopfstück 7 befindet. Zwischen dem Boden des Hohlraums 5 und dem Kopfstück 7 ist eine Feder 8 und zwischen dem Kopfstück 7 und dem den Hohlraum 5 schließenden Deckel i i ist eine zweite Feder 9 angebracht. Die in das Schiebergehäuse 2 mündenden Wasserkanäle 12 und 13 stehen mit dem Raum 14 in Verbindung, in dem sich der Kolben 15 bewegt. Letzterer treibt den Schaft 16 der Rüttelvorrichtung, in dessen Querstütze 17 an sich bekannte Federanordnungen eingeschaltet sind, um den Schaft 16 und damit den Kolben 15 nach dem Hub in die Ausgangslage zurückzubringen. An der Querstütze 17 sind auf bekannte Weise Vertikalstangen 18 und 18' befestigt, an denen untenPlatten ig und ig' sitzen, gegen welche sich die Schraubenfedern 2o und 20' abstützen.
  • Auf der anderen Seite des Schiebergehäuses 2 sind in genau gleicher Weise Wasserkanäle 2,1 und 22, ein Raum 23, ein Kolben 24, ein Schaft 25, eine Auerstütze 26 sowie vertikale Stangen 27; 27' mit Platten 28,:28' und Federn 29, 29' vorgesehen. Der Schieber i weist die üblichen Aussparungen auf, welche abwechselnd die Kanäle 12, 13 und 21,:22 mit dem Zuflußrohr 3 und dem Ablaufrohr 4 verbinden.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet auf folgende Weise: Wenn der Schieber i sich aus der in Abb. i dargestellten Lage nach oben bewegt, öffnet sich die Verbindung zwischen Kanal 12 und Zulaufrohr 3, während die Verbindung zwischen ' Kanal 13 und Abflußrohr 4 unterbrochen ist, mit dem Ergebnis, daß ein Druck im Raum 14 entsteht, der den Kolben 15 in die obere Grenzlage hebt, wobei sich die Federn 2o, 2o' zusammenpressen. Gleichzeitig hat sich die Verbindung vom Kanal 22 zum Abfiußrohr 4 geöffnet, und entsprechend bleibt die Verbindung vom Kanal 21 zum Zuflußrohr 3 unterbrochen, so daß der infolge der vorherigen Arbeitsphase im Raum 23 bestehende überdruck aufhört und der Kolben 24 unter dem Einfluß der Federn 29, 29' nach unten gedrückt wird.
  • Wird der Schieber i wieder nach unten bewegt, so ergibt sich zwar eine Änderung der Strömungsrichtung in den Röhren r2, 13, 21, 22, im Zu- und Abflußrohr wird dagegen keine Änderung hervorgerufen. Die Verbindung des Zulaufrohres 3 zum Kanal 21 und ,gleichzeitig die Verbindung :des Abflußrohres 4 zum Kanal 13 öffnen sich. Es hebt sich also der Kolben 24, während sich der Kolben 15 senkt.
  • Diese Bewegungen vollziehen sich in sehr schnellem Takt; die Hubzahl des Schiebers kann in der Minute 6oo bis iooo betragen.
  • Die Anordnung der Federn $ und 9 ist so, daß diese zwischen dem Schieber i und dem Kopfstück 7 der Schubstange io abwechselnd zusammengepreßt werden und dadurch auf die Bewegung des Schiebers derart einwirken, daß letzterer schneller an den toten Punkten vorübergeht und die Verbindungen länger offen bleiben.
  • Da der Schieber i hydraulisch ausgeglichen ist, kommt keine Reibung vor, und da das Wasser immer durch irgendeinen Kanal von der Zulauföffnung 3 zur Abflußöffnung 4 fließt, entsteht auch kein Leck, und der Schieber braucht nicht gedichtet zu werden.
  • Durch die praktisch genommen ununterbrochene Strömung des Wassers im Zu- und Abflußrohr entstehen im Rohrnetz keine nachteiligen Stöße des Wassers, Resonanzerscheinungen oder andere Energieverluste. Die ununterbrochene Strömung hat zudem große Regulierungsmöglichkeiten der Anordnung zur Folge: Zum Beispiel kann man einfach durch Veränderung des Wasserdruckes die Hublänge der Kolben 15 und 24 regeln. Die Anzahl der Stöße des Schiebers i wiederum hängt von der Umlaufzahl des Exzenters ab.
  • Wenn man die Bewegung des Schiebers zusätzlich dämpfen will, kann man die in Abb. 3 dargestellte Anordnung verwenden. An dem oberen Ende des Schiebers i ist eine Stange 3o befestigt, längs welcher sich die Fortsetzung 31 der Querstütze 26 zwischen zwei einstellbaren Ansätzen 32 und 33 bewegt, mit deren Hilfe man also die Kraft der Stöße regeln kann. Die Anordnung ist nicht unbedingt nötig und im allgemeinen nicht in Gebrauch.
  • Die Konstruktion des Getriebes gemäß der Erfindung ist leichter und ihre Gebrauchsfähigkeit größer als bei den bisher bekannten Anordnungen. Die im Wasser enthaltenen Verunreinigungen bleiben nicht zwischen dem Schieber und dem Gehäuse hängen, weil sie der Wasserstrom stets vorwärts treibt und schließlich aus demRohrsystem herausbefördert. Auf derselben Exzenterachse kann man mehrere Getriebe hintereinander anbringen. Statt der Kolben kann man Membranen verwenden, und auch sonst kann man Einzelheiten der Anordnung ändern, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisches Getriebe für Rüttelsiebe od. dgl., gekennzeichnet durch einen hin und her beweglichen Schieber (i), der abwechselnd die gemeinsamen Zu- und Ableitungen (3; 4) der Antriebsmittel (15, 24) zweier Rüttelvorrichtungen (1.6, 25) (Kolben, Membranen od. dgl.) steuert, derart, daß die Strömung des Wassers in Zu- und Ableitung (3, 4) praktisch kontinuierlich ist.
  2. 2. Hydraulisches Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (i) in einem zwischen den beiden Rüttelvorrichtungen angeordneten Steuergehäuse (2) läuft, das Öffnungen (3, 4) für Zu- und Ablauf der Getriebeflüssigkeit und Steuerkanäle (12, 13 bzw. 21, 22) für die Antriebsmittel (15, 24) der beiden Rüttelvorrichtungen aufweist.
  3. 3. Hydraulisches Getriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulisch ausgeglichene, senkrecht angeordnete Schieber (i) über Federn (8, 9) mit seinem Antriebsmittel (6), z. B. einem Exzenter, einer Nackenwelle od.,digl., in Verhihvdung steht.
  4. 4. Hydraulisches Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schieber(i) mit dem Antriebsmittel (6) verbindende, Schubstange (io) ein Kopfstück (7) aufweist, das, in einen Hohlraum des Schiebers reichend, gegen den Boden des Hohlraums (5) und einen den Hohlraum schließenden Deckel (ii) durch Federn (8, 9) abgestützt ist, welche auf die Bewegungen des Schiebers (i) einwirken.
  5. 5. Hydraulisches Getriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen freien Ende des Schiebers (i) eine axiale Stange (3o) befestigt ist, welche zwischen vorzugsweise verstellbaren Anschlägen (32, 33) einen in Verbindung mit der Rüttelvorrichtung (16, 25) bzw. ihrem Antriebsmittel (15, 24) stehenden Ausleger (31) derart hält, daß dieser die Bewegung des Schiebers dämpft.
DEP25523A 1945-06-01 1948-12-19 Hydraulisches Getriebe Expired DE902205C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FI902205X 1945-06-01

Publications (1)

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DE902205C true DE902205C (de) 1954-01-21

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ID=8556496

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP25523A Expired DE902205C (de) 1945-06-01 1948-12-19 Hydraulisches Getriebe

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DE (1) DE902205C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2126161A1 (de) * 1971-02-24 1972-10-06 Sieke Helmut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2126161A1 (de) * 1971-02-24 1972-10-06 Sieke Helmut

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