DE99698C - - Google Patents

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DE99698C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • F23B80/04Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Feuerung.
Bei den Feuerungen mit frei über dem Rost liegenden Feuerbalken (vergl. z. B. die Patente Nr. 85739 und 89173) hat sich der Uebelstand gezeigt, dafs man denselben mehrfache Stützen geben mufs, wenn sie längerem Gebrauch standhalten sollen; sie biegen sich in der Mitte bei längerem Gebrauch besonders bei Schiffskesseln durch. Dadurch wird die Feuerwirkung geschädigt und der Feuerbalken kann leicht zusammenbrechen. Bei beschränktem Zug beeinträchtigt auch der frei über dem Rost aufgebaute Feuerbalken die Zugverhältnisse, insbesondere wenn hohe Beanspruchung der Kessel stattfindet, wenn also viel Kohle bis zum vollständigen Abdecken des Zuges zwischen Rost und Feuerbalken d aufgeschüttet wird, wie dies Fig. ia und ib zeigen.
Um beides, das Durchbiegen und die ungünstige Beeinflussung der Zugverhältnisse, zu vermeiden, wird die in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Anordnung eines Sprengwerkes als Feuerbalken benutzt. Die beiden Theile d1 des Feuerbalkens (Fig. 1), welche schräg gegen einander gerichtet sind, bedürfen, da sie mit entsprechender Ausklinkung versehen werden können, keiner Befestigung j sondern halten sich in ihrer Lage. Das Einbringen dieser Stücke ist wegen der Zweitheiligkeit leicht und wird durch die dachförmige Erhöhung den Feuergasen Gelegenheit gegeben, auch die Unterseite der Feuerbrücke zu bestreichen, so dafs beim Aufwerfen neuer Kohlen die noch nicht brennfähigen Feuergase von allen Seiten des Feuerbalkens dl aus erwärmt werden, indem sie an allen Seiten desselben entlangstreichen.
Fig. 2 zeigt den Gang der Feuergase kurz nach dem Aufschütten. Wie ersichtlich, nimmt der gröfste Theil derselben den Weg m-n, ein kleinerer in der Mitte des Rostes den Weg o-p.
Die sprengwerkartige Ausbildung des Feuerbalkens bietet noch eine Reihe von Vortheilen:
Es ist selbst bei engen Flammrohren möglich, den Feuerbalken noch so hoch über dem Rost aufzubauen, dafs mit der Reinigungsbrücke die Schlacke auf dem Rost entfernt werden kann, ohne andererseits den Zug über dem Feuerbalken zu sehr zu vermindern. Man kann nämlich an den Seiten bis unter die zulässig niedrigste Grenze, 160 mm, herabgehen, da in der Mitte für den Schürhaken genügend Höhe infolge der sprengwerkartigen Ausbildung bleibt. Fig. 3 zeigt eine derartige Anordnung.
Die sprengwerkartige Ausbildung gestattet eine beliebige Ausdehnung der Feuerbalkentheile, ohne ein Ausbiegen derselben nöthig zu machen.
Die schürende Wirkung, welche der sprengwerkartig ausgebildete Feuerbalken auf die Feuergase ausübt, führt auch ein Zusammenwirbeln derselben herbei, und zwar infolge der schrägen Form nach der Mitte hin, wodurch die Rauchverbrennung befördert wird.
Die sprengwerkartig ausgebildete Feuerbrücke verdünnt ferner die oberhalb des Feuerbalkens hindurchstreichende Schicht von Feuergasen; wie aus Fig. 1 b im Vergleich zu Fig. 1 ersichtlich ist, wandert über d eine sehr dicke Schicht von Feuergasen, von der nur die dem. Feuerbalken zunächst liegenden Theile erhitzt werden können.
Die mittlere Oeffnung (Pfeil o-p, Fig. 2) führt eine Verzögerung der Verbrennung auf dem hinteren Rosttheile herbei, so dafs nicht etwa kurz vor der neuen Beschickung eine grofse Luftmenge durch die hinteren Theile der Roststäbe hindurchstreicht, sondern es wird die Verbrennung durch die heifsen darüberstreichenden Gase verzögert, gewissermaafsen das Feuer dort gedämpft; demnach halten die Kohlen auf dem hinteren Rost bis zur neuen Beschickung vor und es wird nur ganz hinten am Rost ein gröfseres Hindurchströmen der Luft zur Verbrennung dieser Brenngase stattfinden. Hierbei tritt eine grofse Erhitzung der Feuergase ein.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Feuerung mit über dem Feuerungsrost angeordnetem Feuerbalken, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe sprengwerkartig ausgebildet ist, zum Zwecke, in der Mitte einen höheren Raum für die durchstreichenden Feuergase als an den Seiten zu gewinnen und durch ein gegenseitiges Stützen der Feuerbalkentheile bessere Haltbarkeit neben allseitiger Umspülung des Feuerbalkens durch die Feuergase zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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