DE99522C - - Google Patents

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DE99522C
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coupling
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bracket
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lifting shaft
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 20ß.Eisenbahnbetrieb. Z
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1897 ab.
Bei vorliegender Kuppelung findet das Einlegen der Hauptkuppelungstheile entweder selbstthätig statt, indem durch die Federwirkung der Buffer beim Zusammenfahren der Wagen die Auslösung der in gehobener Stellung befindlichen Hauptkuppelung bewirkt wird, oder das Kuppeln findet von der Seite des Wagens aus mitttelst Querwelle statt, während das Entkuppeln stets . von der Seite des Wagens aus erfolgt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht der Kuppelung in gehobener Stellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben in nicht gekuppelter und gekuppelter Lage,
Fig. 3 eine das Herausheben der Hauptkuppelung verdeutlichende Seitenansicht und Fig. 4 Einzelteile dar.
Auf dem Drehbolzen 2 für die Kuppelungsbügel sitzt eine drehbar befestigte Platte 9, welche über die ganze Breite der Kuppelung sich erstreckt und unterhalb mit einer dem Zughaken 1 entsprechender! Ausnehmung 10 versehen ist. Ein seitlicher, unten angeordneter, schräg ansteigender Ansatz 11 dient zur Stütze des knieförmig abgebogenen Endes einer am, Stirnende des Wagens befindlichen, in Lagern 12 mittelst eines Handgriffes 13 von der Seite des Wagens aus drehbaren Querwelle 14, welche, entsprechend gedreht, die Platte 9 sammt dem durch letztere mitgenommenen Hauptkuppelungsbügel in gehobener Lage erhält.
Die Welle 14 ist mit einer Schraubenfeder 18 und mit einem Stifte 19 versehen. An letzterem ist das eine Ende eines Seiles 22 befestigt, das, durch die Oeffhung 20 des Wagens über eine angebrachte Rolle laufend, mit seinem anderen Ende an einem kurzen, auf dem Bufferarme 23 aufgeschraubten Arme 21 befestigt ist. Sämmtliche vorerwähnten Constructionstheile sitzen am Wagenstirnende.
Das Kuppeln der Wagen geschieht dadurch, dafs der Hauptkuppelungsbügel des einen Wagens mittelst der Platte 9 und der Welle 14 in die in Fig. 2 dargestellte gehobene Lage gebracht und in dieser mittelst des sich gegen Welle 14 legenden Ansatzes 11 gehalten wird. Beim Zusammenfahren der Wagen werden die Bufferarme 23 mit den Armen 21 sich nach innen bewegen, und durch die Einwärtsbewegung wird der Stift 19 und demzufolge die Welle 14 vermittelst, des Seiles 22 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) verschoben, dadurch die Platte 9 freigebend, die sammt dem Hauptkuppelungsbügel vermöge ihrer eigenen Schwere abwärts fällt, während der Bügel 7 sich in den Zughaken 1 einhängt (punktirte Lage Fig. 2) und die Kuppelung zufolge der Federwirkung der Buffer nunmehr angezogen wird (Fig. 3).
Das Kuppeln kann auch durch Herausziehen der Welle 14 mittelst des Handgriffes 13 geschehen.
Um das Lösen der Hauptkuppelung zu bewirken, ist es nothwendig (Fig. 2 und 3), den Zughaken 1 vorzuschieben und gleichzeitig den Bügel 7 auszuheben. Zu diesem Zwecke ist die Zugstange 24 mit einer Feder 25 versehen und in dem Wagenrahmen A gleitbar angeordnet.
Ferner ist unterhalb des Zughakens auf einer kurzen Welle 26 ein Schneckenrad 27 angebracht, das mittelst der auf Welle 28 sitzenden
Schnecke 29 von der Seite des Wagens aus gedreht werden kann.
Auf die Rückflä'che des Schneckenrades 27 (Fig. 2, 3' und 4) ist eine Curvenscheibe aufgekeilt, welche zum Heben und Senken eines mittelst Ansatzes 36 auf derselben ruhenden und mittelst seitlicher Ansäze 34 in den auf der Stirnwand des Wagens aufgeschraubten Führungen 33 gleitenden Gabel 32 dient (Fig. 1 und 4). Die Gabel 32 ist aufserdem mit einer Ausnehmung 35 versehen, um über den Zughaken ι hinweggleiten zu können.
Auf der Vorderfiäche des Schneckenrades 27 - sind ferner zwei in Form von Kreisabschnitten gebildete und keilförmig ansteigende, d. h. an Dicke zunehmende Scheiben 30 derart aufgekeilt (Fig. 2 bis 4), dafs der dünne Theil der einen dem starken Theile der anderen gegenüberliegt.
Durch Drehung der Fläche 30 mittelst der auf Welle 28 aufgesteckten Kurbel in der Drehrichtung des Pfeiles (Fig. 4) wird sowohl die Gabel 32 mittelst ihres Ansatzes 36 durch die Auscurvung 31 gehoben, als auch der Zughaken ι mittelst der denselben in der unteren Auskehlung fassenden Scheibe 30 nach aufsen bewegt, bis in die in Fig. 3 punktirt dargestellte Stellung 1a, 32a. Hierbei wird der Bügel 7 durch die Gabel 32 aus dem Zughaken ausgehoben und fällt durch sein Eigengewicht herunter. Bei weiterer Drehung des Schneckenrades gleitet der Zughaken von dem dicken Theile der Fläche 30 ab und schnellt vermöge der Feder 25 in seine Ruhelage zurück; gleichzeitig ist der Ansatz 36 der Gabel 32 über die höchste Auscurvung des Theiles 3 1 der Curve hinweggelangt und vermöge seines Eigengewichts in seine tiefste Lage zurückgefallen.
Für den Fall, dafs die Vorrichtung zum Auskuppeln der Wagen versagen sollte, kann das Auskuppeln der Wagen durch Drehen des Armes 4 geschehen, indem hierdurch die angezogene Kuppelung' gelockert wird und in gewöhnlicher Weise ausgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge mit seitlich verschiebbarer, gekröpfter Hebewelle, gekennzeichnet durch einen beim Zusammendrücken der Buffer bethätigten Stöfser, welcher mittelst Kettenzug (ig bis 22) die seitliche Verschiebung der Hebewelle zur Freigabe des angehobenen Kuppelungsbügels bewirkt und durch eine durch Schneckenantrieb drehbare Scheibe (27), welche auf ihrer Vorderfläche in mehrere keilförmig ansteigende Flächen (30) derart eingetheilt ist, dafs zwischen der höchsten Kante der einen und der niedrigsten Kante der anstofsenden Fläche eine für die normale Lage des Zughakens erforderliche ebene Fläche bleibt, während die Rückfläche der Scheibe (27) mit einer gleichen Anzahl Curvenführungen (31) versehen ist, zu dem Zwecke, bei theilweiser Umdrehung gleichzeitig den Zughaken zur Entspannung der Kuppelung zu verschieben und den Bügelausheber (32) zu bethätigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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