DE9949C - Neuerungen an Dalum- und Registrir-Stempel-Apparaten - Google Patents

Neuerungen an Dalum- und Registrir-Stempel-Apparaten

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DE9949C
DE9949C DE18799949D DE9949DA DE9949C DE 9949 C DE9949 C DE 9949C DE 18799949 D DE18799949 D DE 18799949D DE 9949D A DE9949D A DE 9949DA DE 9949 C DE9949 C DE 9949C
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DE18799949D
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English (en)
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G. E. EMERSON in San-Francisco (V. St. v. A.)
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/04Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures
    • G07C1/06Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures with apparatus adapted for use with individual cards

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Description

1879.
Klasse 15.
GEORG EDUARD EMERSON in SAN FRANCISCO (V. S.A.). Neuerungen an Datum- und Registrir-Stempelapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. October 1879 ab.
Die Verbesserungen beziehen sich auf solche Stempelapparate, welche aufser einem Registraturvermerk und dem Datum auch Minute und Stunde angeben, und bestehen hauptsächlich in Vorrichtungen, welche den directen Stofs des Stempels auf das Uhrwerk selbst verhindern; ferner in der Anordnung der Minuten- und Stundenzeiger, sowie deren Regiilirung; in einer Scheibe, welche Vor- und Nachmittag anzeigt, und in Verbesserung an der Einstellvorrichtung für den Registraturvermerk.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die perspectivische Ansicht des ganzen Apparats,
Fig. 2 den Längenschnitt,
Fig. 3 und 4 den Grundrifs bezw. die perspectivische Ansicht der Platte mit allen Typen,
Fig. 5 und 6 die perspectivische Ansicht des Uhrwerks (ohne Zeiger und Zifferblatt) und des Ringes K, sowie der Scheibe L.
A ist ein glockenförmiger Körper, welcher das Uhrwerk enthält, B ein Fufs, der mit ersterem durch das Stück C in Verbindung steht; D ist die Stempelplatte mit Handgriff, welche durch Hebel E mit B zusammenhängt und durch eine Spiralfeder für gewöhnlich in die Höhe gehalten wird. F ist der Färbelappen, der durch das Sperrrad G und die beiden Sperrklinken H bei jedem Niederdrücken des Stempels weiter gezogen wird, indem er sich von der vorderen Walze ab- und auf die hintere innere Walze aufwickelt. Auf und an der Platte H' sind sämmtliche zu druckende Typen befestigt. Den obersten Theil von H1 bildet der Ring I, Fig. 3 und 4, auf dem sich das feste Zifferblatt J mit erhabenen Zahlen befindet. Innerhalb von J sitzen der Ring K und die Scheibe L, Fig. 2 und 6. Ersterer hat eine erhabene Marke n, welche als Stundenzeiger, letztere einen Pfeil m, welcher als Minutenzeiger dient. Beide umschliefsen die Hauptuhrspindel ο und sind auf derselben fest. Letztere hat am Kopf einen vierkantigen Dorn und der Minutenzeiger L hat unten in seinem Ansatz ein entsprechendes Loch. Der Stundenzeiger K bewegt sich von L unabhängig, nimmt in seinem Hohlcylihder die Scheibe L auf und hat an seinem untersten Ende zwei Zapfen ff, welche in zwei Einschnitte des Ringes q, Fig. 5 und 6, passen. So sind beide Zeiger mit dem Uhrwerk in fester Verbindung.
Damit nun der Schlag der Stempelplatte D nicht störend auf das Uhrwerk einwirken kann, sind folgende Einrichtungen getroffen. Der obere Ring des Stundenzeigers K sitzt auf einem Vorsprung r der Platte H1; der Schlag von oben auf den Stundenzeiger wird also von r aufgenommen und kann nicht auf g wirken; ebenso sitzt der Minutenzeiger L auf dem Vorsprung ^ von K; ein Schlag auf L wird also von S bezw. von r aufgenommen, kann demnach nicht auf 0. wirken.
Das Uhrwerk selbst ist ein gewöhnliches Federuhrwerk und ist unten durch die Platte Q abgeschlossen. Aufserhalb dieser letzteren befinden sich die Handhabe α zum Aufziehen der Feder, der geriffelte Knopf b zum Richtigstellen des Minutenzeigers, d ist der Regulator. Das Richtigstellen des Stundenzeigers erfolgt unabhängig vom Minutenzeiger durch das elastische Vier-Flügelrad e, welches q gegen K und sich selbst gegen das Stundenzahnrad stemmt. Auf der Platte H ist auf der linken Seite der Buchstabe M erhaben angegossen, ihm gegenüber liegt die um ihren Mittelpunkt drehbare Scheibe z; sie trägt erhaben die Buchstaben A und P derart, dafs der Färbelappen F nur den einen inneren Buchstaben bedeckt; dadurch stehen unter dem Zifferblatt, welches direct die Stunden ablesen läfst, auf dem Papier die Zeichen A M oder P M (ante meridian oder fost meridian) (Vor- oder Nachmittag). Das Datum der Tag-, Monat- und Jahreszahl ist auf der schwalbenschwanzförmigen Latte R, welche in einen entsprechenden Einschnitt der Platte Hx durch eine Feder T festgehalten wird, angebracht; sie kann herausgezogen werden, wenn das Datum abgeändert werden soll.
Die Einrichtung des Stempels für den Registraturvermerk ist folgende: An der Platte U1 sind vorn die Ansätze U, in denen sich die Lager für die Walze V befinden. Auf der Walze V sind die Typen für mehrere Worte, je nach Bedürfhifs des betreffenden Bureaus, z. B. bezahlt, abgesandt, empfangen u. s. w., angebracht. Der eine Zapfen W der Walze und dessen Lager ist rund, während der andere W1 die Form eines Polygons hat mit so viel Seiten als die Walze V Worte trägt.

Claims (8)

Will man den Registraturvermerk abändern, so drückt man durch den äufseren Knopf der Walze V die Feder X zusammen, dadurch wird der polygonale Zapfen W aus seinem Lager gebracht und erlaubt die Drehung der Walze V. Bei dem oben beschriebenen Apparat steht der Zeitstempel nicht wie früher mit dem Uhrwerk, Hebel und Zahnrädern in Verbindung, sondern die Zeiger und das Zifferblatt sind selbst Stempel; dabei ist jeder directe Stofs auf das Uhrwerk unmöglich. Die übrigen beweglichen Typen lassen sich möglichst leicht abändern und das Uhrwerk läfst sich leicht aufziehen, richtigstellen und reguliren. Paten τ-An Sprüche:
1. Der verbesserte Zeitstempel, bestehend in festen unbeweglichen Typen oder Ziffern, welche Theile der festen Druckplatte U1 bilden, in Verbindung mit den beweglichen Zeigern m und η eines Uhrwerks, welche innerhalb der festen Scheiben die Zeit angeben derart, dafs das Ganze durch einen Stempel auf ein Document übergedruckt Werden kann.
2. Die feste Scheibe / mit dem Zifferblatt J, welche sich auf der Lagerplatte JI1 befindet und die Zeiger m und η trägt, in Verbindung mit der Schiebelatte Ji, die das Datum trägt.
3. Der feste Buchstabe M und die bewegliche Scheibe ζ mit den Buchstaben A und P zum-Markiren von Vor- und Nachmittag.
4. Die Walze V mit den aufgesetzten Lettern oder Worten und der polygonale Zapfen W\ welcher in ein entsprechendes Lager in dem Arm U pafst und der verlängerte cylindrische Zapfen W und die Feder X, durch welche Einrichtung jede Seite der Walze V nach oben gestellt werden kann.
5. Die Anordnung des Uhrwerks in der Büchse A direct unter dem Stempel D.
6. Die Stundenscheibe und die Minutenspindel 0 in Verbindung mit der Scheibe L mit dem Minutenzeiger, an ihrem unteren Ende mit viereckigem Loch versehen und dem Ring K mit dem Stundenzeiger, mit dem Zapfen// an seinem unteren Ende, und die Art der Verbindung des Triebwerks der Uhr mit den Zeigern derart, dafs letztere bewegt werden, ohne dafs jedoch die Stöfse des Stempels auf das Uhrwerk übertragen werden und schädlich auf dasselbe einwirken können.
7. Die Stellvorrichtung b, welche am Boden der Glocke oder Büchse A hervorragt und in der Richtung der Hülsen K und L sich befindet.
8. Die Anordnung der Scheibe q mit einem von der Spindel ο unabhängigen Zahntriebrad und einer zwischengelegten Scheibe e, welche bewirkt, dafs letzteres stets in gleichem Sinne rotirt und durch welches auch die Scheibe q in ihrer Lage zur Spindel 0 regulirt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE18799949D 1879-10-21 1879-10-21 Neuerungen an Dalum- und Registrir-Stempel-Apparaten Expired DE9949C (de)

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