DE9942C - - Google Patents

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DE9942C
DE9942C DE18799942D DE9942DA DE9942C DE 9942 C DE9942 C DE 9942C DE 18799942 D DE18799942 D DE 18799942D DE 9942D A DE9942D A DE 9942DA DE 9942 C DE9942 C DE 9942C
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Germany
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brush
brushes
plate
shaft
roller
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Expired
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DE18799942D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Brushes (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

1879.
Klasse 34.
PIERRE PAUL AUDOYE in BORDEAUX. Stiefel-Wichsmaschine.
Zusatz-Patent zu No. 5056 vom 14. September 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1879 ab. Längste Dauer: 13. September. 1893.
Die Neuerungen betreffen mehrere an dem patentirten Apparat zum Wichsen von Schuhzeug getroffene Abänderungen, sowie Abweichungen von den im Haupt-Patent beschriebenen Apparaten.
Die Verbesserungen beziehen sich auf den Bürstenhalter und die Art seiner Befestigung auf der Welle der Leitungsrolle, ferner auf die Art der Einrichtung der Bürsten, sowie auf die Anbringung eines Gleitstückes und einer Hemmfeder auf dem Wichsgestell.
Die Bewegung der Bürstenhalter geschieht, wie im Haupt-Patent beschrieben.
Fig. ι der Zeichnung ist ein Schnitt desjenigen Theiles des Wichsgestelles, welcher durch die Rolle führt.
Fig. 2 ist eine Ansicht desselben Theiles von oben.
In diesen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile.
. α ist der Träger des Bürstengestellbodens; derselbe endigt . in eine Gabel, welche den Wellenkopf b der Rolle c umfafst, so dafs die Bürsten mehr oder weniger von der Rolle entfernt werden können. Die Stellschraube d heftet den Träger α an die Welle b, deren von der Trägergabel umgebener Theil flach ist.
Auf der an der Peripherie gezahnten Platte e sind die Bürsten angebracht. Diese Platte, ist auf dem Träger a lose drehbar um.den Zapfen/, welcher an seinem oberen Ende eine Scheibe g trägt, hhh sind an der Platte «befestigte Bürsten. Letztere sind mit ■ Scharnieren versehen ; ihr Gestell besteht aus Gummi, und eine Eisen- oder Stahlplatte i giebt. ihnen den nöthigen Halt; der untere rechtwinklig gebogene Theil der Platte oder Schiene i dient zur Be-■ festigung der Bürsten h auf der Platte e mittelst Schrauben. Auf der Schiene i befindet sich oberhalb ihrer Gliederung ein Vorsprung j, in welchem eine Aussparung zur Aufnahme des Randes der Scheibe g angebracht ist, wodurch die Bürsten auseinander gehalten werden. Der Rand der Platte g ist durch einen Ausschnitt unterbrochen, in, welchen die Bürste zurücktreten kann, sobald ihr Vorsprung j diesem gegenüber geführt worden ist.
Eine sich gegen den unteren Theil des Vorsprunges lehnende Feder / veranlafst den Verscblufs der Bürste, sobald die Platte dies nicht mehr verhindert.,
Das mit einem gezahnten. Kopfe versehene Stück m kann mit der Zahnung der Platte e in Berührung gebracht werden; man läfst alsdann die Platte sich so weit drehen, bis der Vorsprung einer Bürste dem Ausschnitt der Scheibe g gegenübersteht, um diese Bürste zusammen zu legen, indem man ihrem oberen Theil gestattet, sich um sein Scharnier unter Einwirkung der Feder/ zu drehen. Durch den im Fufse dieses Stückes befindlichen Einschnitt η führt ein mit Schraubengewinde versehener und auf dem Untergestell befestigter Stift, o, mittelst dessen das Stück m der gezahnten Platte durch Hinoder Hergleiten genähert oder von derselben entfernt werden kann; eine auf den Stift ο geschraubte Mutter p erhält das Stück m in der gewünschten Entfernung.
Die Hemmfeder r. kann in einen Ausschnitt des Trägers α hineingeschoben werden.
Der Rücken einer jeden Bürste ist hohl und kann als Behälter für die Wichse dienen; ferner ist die Seite des Bürstenrückens, auf welcher die Haare befestigt sind,. mit siebartig durchlöcherten Vorsprüngen besetzt, welche eine Verbindung des hohlen Innern mit den Haaren derart herbeiführen, dafs durch den Druck der letzteren die zum Auftragen auf .das Schuhzeug erforderliche. Menge Wichse hervorfliefst und auf den reibenden Theil der Bürste gelangt.
Es können statt einer einzigen Platte mit Bürstenhaltern deren mehrere angewendet werden; in dem Falle genügt es, der Maschine soviel Paar Leitungsrollen, soviel Träger für die die Leitungsrollen. haltenden Wellen und soviel Paar mit Hemmstücken versehene Zuggabeln etc. hinzuzufügen, als man Bürstengestelle anzuwenden gedenkt. Die Bürsten können sowohl der Form, als dem Material
nach in jeder anderen passenden Weise ausgeführt sein und kann die Zuführung der Wichse auf jedem anderen geeigneten Wege, als oben beschrieben, bewerkstelligt werden.
Die Abweichungen in den Apparaten sind aus den Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich.
Der wesentliche Charakter dieser Apparate besteht darin, dafs die Bürsten auf einem Bürstenhalter aufgestellt sind, welcher sich in fortwährender Bewegung um das Schuhzeug herum befindet und die Bürsten mit allen Theilen desselben in Berührung erhält, wobei die Bürsten aufserdem um ihre eigene Axe rotiren können.
Fig. 3 zeigt einen solchen Apparat im Querschnitt, bei dem die arbeitenden Theile sowohl Bürsten ohne Ende, belebt durch eine Uebertragungsbewegung um eine feste Platte, als auch rotirende, sich um ihre Axe drehende Bürsten sind.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt desselben Apparates.
Fig. S ist eine Ansicht der Bürsten und der Plattformen, um die sich diese bewegen, von oben.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile.
α sind Bürsten ohne Ende (deren Aufstellung weiter hinten beschrieben wird), welche zu einer Uebertragungsbewegung um die feste Plattform b, auf welcher der beschuhte Fufs steht, veranlafst werden. Die Bürsten α werden durch Reibung mit den Rollen c und / in Drehung versetzt, d ist die auf der Welle e der Rolle c sitzende Riemscbeibe, f ist das mit dem Rade g, welches selbst auf der Antriebswelle A aufgekeilt ist, in Eingriff stehende Treibrad, i sind Kurbeln der Welle h, welche auf letzteren im Winkel von 180 ° aufgekeilt sind und durch die Pedale / mittelst der Zugstangen χ ange-" trieben werden, k ist das Spurzapfenlager der Welle des Treibrades f. I ist eine zweite, zur Bewegung der Bürsten dienende Rolle, m sind Rollen, welche die endlosen Bürsten α auseinander halten, η sind die durch die Riemscbeibe d getriebenen Riemscheiben der anderen Bürsten. / ist eine auf der Welle des Treibrades / aufgekeilte Riemscheibe von gröfserem Durchmesser, welche die auf der Welle, s sitzenden Riemscheiben q und r treibt; die Riemscheibe r setzt wiederum die Riemscheibe ο in Bewegung, welche die Zugrollen für die Bürsten ohne Ende treiben.
Die auf dem oberen Theile der Welle s aufgekeilte Riemscheibe / versetzt die auf den Wellen ν befindlichen Riemscheiben u in Drehung. Die Wellen ν tragen an ihrem unteren Ende rotirende Bürsten x, welche auf die Oberflächen des Schuhzeuges wirken. Die auf der Welle υ der mittleren Bürste angebrachte vierte Bürste kann zum Säubern der Schuhsohlen dienen, y ist der Unterbau des Apparates mit dem Zapfenlager der Welle i. 2 sind die Lager der Kurbelwelle und w ist das Schwungrad.
A und B sind die oberen Querstücke, auf denen die Lager der Welle ί und der Wellen der rotirenden Bürsten ruhen.
Das Gestell der Bürstengarnitur α wird von getrennten und nicht gefugten Stücken C aus Holz gebildet, welche von einer äufseren Ledereinfassung D umschlossen sind, deren unterer Theil ein Stück der Peripherie der Rollen c und / umgiebt; die Bürstenrücken C und Vorsprünge Έ hindern die Einfassung am Heruntergleiten. Der Bürstenrücken ist durch Eisen,-bände F, die stellenweise auf der Ledereinfassung und den Holzplatten angebracht sind, befestigt.
Fig. 6 ist ein Verticalschnitt einer zweiten Abweichung des Apparates, welche nur eine Abänderung der eingangs beschriebenen ist.
Die Bürstenträger-Rollen α endigen an ihrem unteren Theile in einem gebogenen Stück, dessen horizontaler Theil b an seinem inneren Ende in eine Gabel ausläuft, welche einen auf der sich mit der Welle e drehenden Platte d befestigten augenartigen Knopf umfafst; die Platte zieht also die Rollen, welche auf Grund der gleitenden Bewegung der Gabel dem Laufe der Rinne der oberen Platte f folgen können, mit sich; die Anordnung der auf den Rollen a aufgestellten Bürstenträger ist dieselbe, wie die eingangs angeführte, mit Ausnahme des Organes, welches die Annäherung oder Entfernung der Bürsten zu und von dem Innern der Platte hervorbringt.
In der vorliegenden Anordnung wird der Bürstenträger-Arm von der Platte durch eine Feder abgehalten und seine Annäherung wird durch folgenden Mechanismus bewirkt:
In einem hohlen Kranze g, an dessen oberem Ende sich eine Oeffnung h befindet, ist eine kleine, mit dem Bürstenträger durch eine Schnur j verbundene Rolle i eingeschlossen, während der untere Theil des Kranzes mit der Riemscheibe k durch eine Schnur I in Verbindung steht; der Kranz ist ringförmig von den Bolzen m umschlossen, in welchen er sich nur vertical bewegen kann. In diesem Zustande, wenn man die Schnur / nicht über die Rolle k zieht, wird der hohle Kranz g an dem oberen Theile der ihn ringförmig umgebenden Bolzen m durch die Feder, welche den Bürstenhalter von der Platte abhält, und die Schnur j festgehalten; durch Drehung der Rolle k wickelt sich die Schnur / auf dieselbe und veranlafst ein Sinken des Kranzes g, welcher die Rolle i mit sich zieht, die mittelst der Schnur j den Bürstenträger zwingt, sich wieder zu schliefsen. An jeder der Bürsten ist ein Mechanismus zu dem eben beschriebenen Zwecke angebracht, und befinden sich in der rotirenden Zugscheibe d Oeffnungen η für den Durchgang der Schnüre/.
Der in Fig. 7 dargestellte Apparat zeigt eine einfachere Abweichung.
Die Bürsten sind auf einer rotirenden Scheibe a befestigt, wodurch die Rollen und die Rinne de,s Trägerfufses beseitigt werden; der Bürsten-
träger h hat nur einen einzigen Arm, welcher an dem am Rande der rotirenden Scheibe angebrachten Drehzapfen e befestigt ist. Die Bürste kann sich nur noch drehen, während sie dem Schuhzeuge begegnet, da die Rolle, welche sie bisher in Drehung versetzte, weggefallen ist. Die Anordnung zum Nähern oder Entfernen der Bürste ist derjenigen für die vorhergehende Abweichung gleich.
Endlich ist in Fig. 8 eine Anordnung der Bürste gezeigt, welche bei der vorhergehenden Abweichung angewendet werden kann; die Bürste ist mit einem horizontalen Scharnier versehen, damit sich der obere Theil der Bürste auf den unteren bis zum rechten Winkel neigen und die Bürste somit gleichzeitig auf die Ober- und Seitenflächen des Schuhzeuges wirken kann. Das Gestell dieser Bürste besteht aus hölzernen, nicht gefugten Keilen, damit die Bürste eine gewisse Biegsamkeit erhält.
■ Fig. 9 zeigt eine andere Anordnung von Bürsten, welche zum Theil die Form einer Birne a, zum Theil eine flache, senkrecht zur Axe der ersteren stehende Form besitzen. Der ovale Theil der Bürste kann auch um seine Axe drehbar angeordnet werden, so dafs der Bürste bei Anwendung des Rollenapparates die rotirende Bewegung um ihren Träger und die gleiche Bewegung um sich selbst freistehen.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebenen und auf beiliegender Zeichnung erläuterten Aenderungen und Abweichungen von dem durch das Haupt-Patent P. R. No. 5056 geschützten »Apparat zum Wichsen und Blankmacheh«.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18799942D 1880-01-31 1879-12-23 Expired DE9942C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10671T 1880-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9942C true DE9942C (de) 1880-07-10

Family

ID=32332072

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18785056D Expired DE5056C (de) 1880-01-31 1878-09-14 Apparat zum Wichsen und Blankmachen
DE18799942D Expired DE9942C (de) 1880-01-31 1879-12-23
DE188010671D Expired DE10671C (de) 1880-01-31 1880-01-31 Stiefel-Wichsmaschine (zweiter

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18785056D Expired DE5056C (de) 1880-01-31 1878-09-14 Apparat zum Wichsen und Blankmachen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188010671D Expired DE10671C (de) 1880-01-31 1880-01-31 Stiefel-Wichsmaschine (zweiter

Country Status (1)

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DE (3) DE5056C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE10671C (de) 1880-08-27
DE5056C (de) 1879-06-20

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