DE10671C - Stiefel-Wichsmaschine (zweiter - Google Patents

Stiefel-Wichsmaschine (zweiter

Info

Publication number
DE10671C
DE10671C DE188010671D DE10671DA DE10671C DE 10671 C DE10671 C DE 10671C DE 188010671 D DE188010671 D DE 188010671D DE 10671D A DE10671D A DE 10671DA DE 10671 C DE10671 C DE 10671C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
brush
brushes
boot
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE188010671D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. P. AUDOYE in Bordeaux
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P. P. AUDOYE in Bordeaux filed Critical P. P. AUDOYE in Bordeaux
Application granted granted Critical
Publication of DE10671C publication Critical patent/DE10671C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Brushes (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

1880.
-JVH0671
PIERRE PAUL AUDOYE in BORDEAUX. Stiefelwichsmaschine.
Zusatz - Patent zu No. 5056 vom 14. September 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1880 ab. Längste Dauer: 13. September 1893.
Vorliegende Patentschrift bezieht sich auf verschiedene, an dem unter P. R. No. 5056 und dem !.'Zusatz patentirten »Apparat zum Wichsen von Schuhzeug« vorgenommenen Verbesserungen.
Fig. ι und 2 stellen eine Abweichung von den bisherigen Apparaten in der Vorder- und Seitenansicht dar, und hat diese Anordnung zum Zweck, den Antrieb der Bürsten zu vereinfachen und an dem Apparat eine feste Stütze anzubringen, auf welche der Arbeitende sich stützt, so dafs er mit beiden Beinen, statt wie bisher mit einem arbeiten kann.
Der Antrieb der beiden Schnurscheiben a und b, welche mittelst der Schnüre oder Riemen c d und der Riemscheiben e und / die Bürsten g und h mit verschiedener Geschwindigkeit drehen, geschieht durch die bei j und k gekröpfte Welle i, auf der die Schnurscheiben a und b sich befinden; die Kröpfungen stehen im Winkel von i8o° zu einander; zwei kleine Ketten / und m sind einerseits an diesen Kröpfungen, andererseits an dem vorderen Theil der beiden Pedale η und ο befestigt, welch letztere mit den hinteren Enden an einem zwischen den Ständern q des Gestelles befindlichen Querstück / beweglich angebracht sind. Die in r auslaufende Stütze ί ist freischwebend und durchdringt an dem vorderen und hinteren Theil des Tisches die Ansätze u und v.
Fig. 3 zeigt eine einfachere Form des Apparates. In dieser Form ist der Antrieb dem erst beschriebenen gleich; die hier in einem Stück ausgeführte Bürste wird folglich durch nur eine Riemscheibe angetrieben. Statt der vorigen vier Ständer genügen hier drei, von denen zwei die Bürstenwelle, die Schwungradwelle und das Querstück für die Pedale tragen, während der dritte Ständer den Fufs der Stütze bildet und mit den beiden anderen durch an Traversen dieser Ständer befestigte Querstücke verbunden sind.
Zum Zwecke noch gröfserer Ausnutzung des Apparates ist auf dem äufseren Ende der Bürstenwelle ein Schleifstein angebracht, α ist die Schnurscheibe, b die auf der Welle c der Bürste d aufgekeilte' und durch die Schnur e angetriebene Riemscheibe; / die doppelt gekröpfte Welle des Schwungrades«; gh sind an Stelle von'Zugstangen vorhandene Ketten, welche die Verbindungen zwischen den Kröpfungen und dem Vordertheil der Pedale herstellen; / ist das zwischen den Ständern k und / angebrachte. Querstück, um welches sich die hinteren Enden der Pedale i drehen; m ist der Fufs der Stütze n\ ο 0 sind fernere Querstücke zwischen den Trägern k und /; zwei Traversen // verbinden diese Querstücke mit dem Fufs m.
Eine dritte Abweichung ist in Fig. 4 dargestellt. Def Antrieb erfolgt durch eine gekröpfte Welle; zwei von einer zweitheiligen Welle getragene Bürsten rotiren infolge des ungleichen Durchmessers der beiden Riemscheiben mit verschiedener Geschwindigkeit, α α sind die Ständer des Gestelles; b ist der die Ständer überdeckende Tisch; c die gekröpfte Welle; d e sind Riemscheiben; //Leitrollen; g ist die auf der Welle h der Wichsbürste i aufgekeilte Riemscheibe, deren Drehung die Einwirkung der Riemscheibe d hervorbringt; j j sind Leitrollen; k ist die auf der Welle / der Glanzbürste m aufgekeilte Riemscheibe; η ist das Spurlager der Welle /, welch letztere . an ihrem oberen Ende hohl ist und wiederum ein Spurlager bildet, in dem die Welle h der Wichsbürste i lose ruht; 0 ist der Träger der Leitrollen; p das Halslager für die Welle der Wichsbürste; q ist der Wichsebehälter; r ist das untere Querstück, um welches die mit den Kröpfungen der Welle c durch die Zugketten t verbundenen Pedale s beweglich sind.
. Fig. 5 betrifft eine Abweichung, deren Details in den Fig. 6 und 7 im Aufrifs dargestellt sind. Bei dieser Gestalt des Apparates wird eine Platte, auf welche an einer bestimmten Stelle das zu wichsende Schuhzeug gestellt wird, in rotirende Bewegung gesetzt, währenddem auf Trägern befindliche Bürsten dem .Schuhzeug gegenüber an der rotirenden Bewegung, der Platte um ihre Axe theilnehmen und sich aufserdem um ihre eigene Axe drehen; da ferner die Axe der Bürsten oder vielmehr die Stange, welche die rotirende Bewegung überträgt, bieg-
sam ist, so können die Bürsten gleichzeitig während der Drehung sich dem Mittelpunkt der .- Platte . nähern . oder sich von demselben entfernen, je nach der Form der Peripherie der Platte, welcher sich ,die Bürsten anschliefsen müssen.
α ist die Platte, welche kreisförmig, oval oder anders geformt sein kann; b ist der Träger des Schuhzeugs; auf der Platte α sind vier solcher Träger angebracht, jedoch kann deren Zahl beliebig varüren; c ist die Welle, auf welcher die Platte α aufgekeilt ist; d ist ein auf der Welle c aufgekeiltes Zahnrad; e ein an der Welle c über dem Rad d angebrachter Deckel; /sind seitliche, an zwei gegenüber liegenden Stellen des Deckels e vorhandene Lappen; g sind Stirnräder, deren Axen von den in den Lappen / befindlichen Löchern aufgenommen werden; h sind Röhren aus Blech, welche auf den Lappen f angebracht sind und die Axen der Stirnräder g umschliefsen. Diese Röhren überragen die Höhe der Platte α um ein wenig und sind daselbst in radialen Gleitbahnen i beweglich; j sind Stangen, welche aus mehreren Theilen gebildet werden, die unter sich wie die Glieder einer Mefskette verbunden sind; die Stangen hängen an ihrem unteren Ende mit den Axen der Schwungräder g und an ihrem oberen Ende mit dem Mitteltheil k des Bürstengestelles zusammen. Jede Bürste nimmt somit an der rotirenden Bewegung, welche' die Stirnräder g durch das Rad d erhalten, Theil; / sind Winkelstücke, welche mit ihrem einen, gabelförmig gestalteten Ende die Axe der Bürsten umschliefsen und so zu den radialen Gleitbahnen i der Platte α stehen, dafs sie in denselben sich und gleichzeitig die Bürsten vom Mittelpunkt der Platte zur Peripherie und umgekehrt bewegen können; m ist ein gleichfalls die Bürstenaxe umschliefsender Arm, welcher die Axe einer sich in der festen Gleitbahn η parallel zur Platte α bewegenden Rolle trägt. Aus dieser Anordnung ergiebt sich, dafs die der Gleitbahn folgende Rolle die Bürste zwingt, sich ihrer Radialbewegung zu derselben Zeit anzuschliefsen, als sie um ihre eigene Axe rotirt; ο ist ein auf der Welle c aufgekeiltes Zahnrad; das Stirnrad ρ ertheilt dem Rade ο die rotirende Bewegung; q ist die Welle des Stirnrades ρ; r ist eine auf der Welle q angeordnete Schraube ohne Ende; ί ist ein Stirnrad zum Antrieb. der Schraube ohne Ende; t ist die Welle des Stirnrades s; uu sind feste und lose Riemscheiben; ν ist die Kurbel; χ χ sind die Träger der Welle t; die konischen Zahnräder y ζ übertragen die. rotirende Bewegung auf die Welle c.
Das Verhältnifs der Zahnräder, welche die Welle c antreiben, ist so gewählt, dafs das konische Rad ζ und das Rad ο dieselbe Winkelgeschwindigkeit besitzen, w ist das Gestell und A der Fufs des Apparates.
Fig. 8 und 9 stellen in der äufseren Ansicht und im Querschnitt einen Wichszuführungsbehälter dar, welcher die in, dem 1. Zusatz beschriebene Rollenanordnung ersetzen soll. Diese Art Trommel kann der rotirenden Bürste genähert oder von derselben entfernt werden; sobald die Trommel die Bürste berührt, nimmt sie an deren Bewegung Theil und die in der Trommel enthaltene Wichse, welche infolge der Centrifugalkraft auszuströmen sucht, benetzt die Bürste. Nach Entfernung der Trommel von der Bürste hört erstere auf, sich zu drehen, nimmt infolge der gröfseren Schwere des den Oeffnungen gegenüber liegenden Gefäfstheiles oder Bodens seine ursprüngliche Lage wieder ein, wodurch die Masse von den Ausströmöffnungen zurückweicht.
Schliefslich sind in Fig. 10 drei Anordnungen von Bürsten gezeigt, welche als Ersatz für die in Fig. 4 dargestellten dienen können, und in Fig. 11 und 12 Anordnungen dreier Bürsten, welche entweder besonders angetrieben oder mit geringer Veränderung des Antriebes bei dem Apparate, Fig. 1, angewendet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Die vorstehend beschriebenen und auf beiliegender Zeichnung erläuterten Verbesserungen an dem durch das Haupt-Patent P. R. No. 5056 und das 1. Zusatz-Patent geschützten »Apparat zum Wichsen und Blankmachen«.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188010671D 1880-01-31 1880-01-31 Stiefel-Wichsmaschine (zweiter Expired DE10671C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10671T 1880-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10671C true DE10671C (de) 1880-08-27

Family

ID=32332072

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18785056D Expired DE5056C (de) 1880-01-31 1878-09-14 Apparat zum Wichsen und Blankmachen
DE18799942D Expired DE9942C (de) 1880-01-31 1879-12-23
DE188010671D Expired DE10671C (de) 1880-01-31 1880-01-31 Stiefel-Wichsmaschine (zweiter

Family Applications Before (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18785056D Expired DE5056C (de) 1880-01-31 1878-09-14 Apparat zum Wichsen und Blankmachen
DE18799942D Expired DE9942C (de) 1880-01-31 1879-12-23

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE5056C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE9942C (de) 1880-07-10
DE5056C (de) 1879-06-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69412375T2 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung einer Matte aus Baumwolle mit abgelegten Fasern
DE2041620B2 (de) Bandschleifmaschine zum Schleifen der Innenflachen von ringförmigen Werk stucken, insbesondere Scherenaugen
DE10671C (de) Stiefel-Wichsmaschine (zweiter
DE221961C (de)
EP0071653A1 (de) Einrichtung zum Herstellen von Packungen aus siegel- und/oder klebbaren Folien
DE2142723C3 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von stabförmigen Teilen
DE518907C (de) Maschine zum Verfilzen eines Faserstoffes mit einem Grundstoff durch eine auf und nieder gehende Nadelbank
DE954685C (de) Ziehpresse
DE105099C (de)
DE910019C (de) Antrieb fuer hin und her gehende Tische bei Hobelmaschinen und aehnlichen Maschinen
DE2709544A1 (de) Teigbearbeitungsvorrichtung
DE233826C (de)
DE62963C (de) Als Wechsel- und Wendegetriebe wirkendes Schnurlauf-Differentialgetriebe
DE2450087C2 (de) Fliegende Scheren zum Schneiden von Stäben
DE212348C (de)
DE198876C (de)
DE921429C (de) Einen zusaetzlichen Antrieb ermoeglichende Kraftuebertragungsanordnung fuer Schwingflugzeuge mit motorischem Antrieb
DE2314638A1 (de) Vorrichtung fuer das koerper- und muskeltraining
DE412108C (de) Maschine zum selbsttaetigen Schlichten von Straehngarn in einem Arbeitsgang
DE274495C (de)
DE354916C (de) Kurbelschwungradschwinge zum Ausgleich hin und her gehender Massen
DE343984C (de) Selbsttaetige Kupplung
AT133651B (de) Maschine zum Bewickeln der Außenfläche von Metallrohren beliebiger Länge mit einem Gemisch aus Fasermaterial und hydraulischen Bindemitteln sowie zur Herstellung von Rohren aus einer derartigen Masse.
DE236380C (de)
DE5462C (de) Fässer-Verpichungs-Maschine