DE99383C - - Google Patents

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DE99383C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K49/00Preparations for testing in vivo

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1898 ab.
Man stellt aus käuflichen Peptonen oder ähnlichen Verdauungsgemischen durch Kochen mit Wasser eine 5 proc. Lösung her und fügt 96 proc. Weingeist hinzu, bis die Lösung ηη pCt. Alkohol enthält, wodurch der gröfste Theil der primären Albumosen, insbesondere Heteroalbumose, ausgefällt wird. Von diesem Niederschlag wird nach einigen Stunden abfiltrirt, das Filtrat auf dem Wasserbad bis zur Syrupsdicke eingedampft und über Schwefelsäure im Vacuum bei 40° C. getrocknet.
Man erhält ein hauptsächlich aus Deuteroalbumosen und Peptonen bestehendes Präparat, dessen Lösungen subcutan eingespritzt werden können, ohne Eiterungen oder Nekrosen zu erzeugen.
Das Präparat hat die Wirkung reiner Deuteroalbumosen und soll -zur Erkennung der Tuberkulose beim Rindvieh gewerbliche Verwerthung finden.
Bisher wurde die Abscheidung der primären Albumosen aus Albumosengemischen in der Weise vorgenommen, dafs die Lösungen mit Steinsalz gesättigt und dann mit Essigsäure oder Salzsäure angesäuert wurden. Nach einem von Ernst Pick (Zeitschrift für physiologische Chemie, Bd. 24, Heft 3 und 4) angegebenen Verfahren lassen sich die primären Albumosen auch durch fractionirte Aussalzung mittels Ammoniumsulfats abscheiden.
Beide Verfahren haben aber für gewerbliche Zwecke den Nachtheil, dafs die Entfernung des verwendeten Salzes sich nur durch kostspielige und mit Verlust verbundene Dialyse ermöglichen lä'fst, wenn die in Lösung bleibenden Deuteroalbumosen und Peptone zu cutanen Injectionen verwendet werden sollen. Das Verfahren der Patentschrift Nr. 81846, Kl. 12, besteht darin, dafs erst die primären Albumosen durch Sättigung der Lösungen mit Steinsalz und Ansäuerung abgeschieden werden, das Filtrat eingeengt und schliefslich, um die Deuteroalbumosen von den Peptonen zu trennen, mit grofsen Mengen Alkohol ausgefällt wird. Verwerthet wird dabei der durch Alkohol erzeugte Niederschlag.
Im Gegensatz dazu erreicht das vorliegende Verfahren durch den Alkoholzusatz die Abscheidung der primären Albumosen; es wird nicht die entstehende Fällung verwerthet, sondern vielmehr das Filtrat, wobei auf eine Trennung der Deuteroalbumosen und Peptone verzichtet wird.
Das vorliegende Verfahren ist also ein grundsätzlich anderes, da der Alkohol zu einem anderen Zweck und in anderer Form und mit anderer Wirkung, nämlich zur Abscheidung der primären Albumosen in einer Concentration, welche die Deuteroalbumosen nicht fällt, in Anwendung gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines diagnostisch verwerthbaren Eiweifspräparates, gekennzeichnet durch die Abscheidung der primären Albumosen (Heteroalbumose) aus Lösungen käuflicher Eiweifspräparate durch Alkohol und Eindampfen des vorzugsweise aus Deuteroalbumosen und Peptonen bestehenden Filtrats im Vacuum.
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