DE99110C - - Google Patents
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- DE99110C DE99110C DENDAT99110D DE99110DA DE99110C DE 99110 C DE99110 C DE 99110C DE NDAT99110 D DENDAT99110 D DE NDAT99110D DE 99110D A DE99110D A DE 99110DA DE 99110 C DE99110 C DE 99110C
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- Germany
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- shaft
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- brake
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/58—Control devices; Brakes; Bearings
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
bestimmt).
Die nachstehend beschriebene Wellenkupplung mit Bremse für beide Wellen, welche sich
nach den neueren Bestimmungen über Sicherheitsvorrichtungen besonders für den Betrieb von
Dreschmaschinen eignet, hat folgende neue Bestandtheile: eine mit der treibenden Welle durch
eine auf einen Mitnehmer dieser Welle wirkende Feder nachgiebig verbundene Bremsscheibe,
an dieser Bremsscheibe einen mit einer sanft zu ihm ansteigenden Gleitfläche versehenen
Sperrzahn, ferner einen seitlichen Ansatz an der an der treibenden Welle sitzenden, die
Kupplung der beiden Wellen bewirkenden Sperrklinke, welche mittels vorerwähnter ansteigenden
Gleitfläche gegen den Sperrzahn der Bremsscheibe eingestellt werden kann.
Durch die erwähnten Theile wird gegenüber bekannten Kupplungen eine durchaus sichere
zwangsweise Kupplung und Entkupplung der beiden Wellen erzielt, wobei die treibende
Welle allein plötzlich gehemmt werden kann. Nachdem durch die ansteigende Gleitfläche die
Wellen entkuppelt und die Klinke gegen den Sperrzahn der Bremsscheibe eingestellt ist, wird
die Verbindung der letzteren mit der treibenden Welle eine starre, so dafs mit der getriebenen
zugleich die treibende Welle gebremst wird. Ferner wird bei Aufhebung der Bremsung die
Bremsscheibe durch eine Feder wieder in solche Stellung zur Sperrklinke gebracht, dafs
letztere die Kupplung der Wellen selbstthätig wieder herstellt. ■
Gegenüber bekannten Reibungskupplungen, welche gleichen Zwecken dienen, wird hervorgehoben,
dafs die vorliegende Kupplung sowohl bezüglich des Freigebens, als auch des Festhaltens sicher wirkt, da ein Fressen der
auf einander reibenden Ringflächen ausgeschlossen ist. Ferner findet bei der Kupplung
nach vorliegender Erfindung ein zwangsweises Einrücken und Festhalten, sowie Ausrücken
und Freilassen statt, das letztere durch Auflaufen der Klinke auf eine ansteigende Gleitfläche,
das erstere durch Einsetzen der Klinke als Mitnehmer. Durch letzteres tritt den bekannten
Reibungskupplungen gegenüber die neue Wirkung ein, dafs die getriebene Welle bei
plötzlicher Hemmung der treibenden ungehindert weiter sich drehen kann, was bei
Betrieb von Dreschmaschinen erforderlich ist.
Auf der getriebenen Welle α sitzt eine feste Bremsscheibe b und auf der Nabe derselben
eine nachgiebig mit der treibenden Welle verbundene Bremsscheibe d. Die äufseren Ränder
beider Scheiben bilden zusammen eine keilartige Nuth. Die Nabe der Scheibe d hat
zwei (für Links- und Rechtsbewegung) erhöht vorstehende Sperrzähne e e1 (Fig. 3), bis zu
welchen von der Nabe aus sanft ansteigende Gleitflächen \ ζ1 führen. Ferner hat die
Scheibe d zwei radiale Rippen ff1 mit einem
concentrisch zur Welle gebogenen Stift g und Spiralfeder y. Auf dem Ende der Nabe der
Scheibe b ist noch die Sperrscheibe c (Fig. 2
und 4) festgekeilt und auf diese folgt, aber unmittelbar auf der Welle α lose, die Gelenkkupplung
h mit der mit seitlichem Ansatz k1 versehenen Sperrklinke k und der Gabel /.
Letztere greift zwischen Rippe f und Feder y über den Stift g (Fig. 6), so dafs hierdurch
die Bremsscheibe d mit der treibenden Welle nachgiebig verbunden und die Stellung der
Sperrklinke zur Scheibe d bestimmt wird. Es ist dies die Stellung, bei welcher die Klinke
durch die Feder χ zum Eingriff in die Sperrscheibe c hineingedrückt wird. Vor dieser
Kupplung ist ein Hebelwerk mit einem zu der keilförmigen Nuth der beiden Sperrscheiben b
und d passenden Bremsring η (Fig. 2) so angebracht , dafs der Ring in die Nuth gedruckt
werden kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Klaue h der treibenden Welle überträgt die Bewegung durch die Sperrklinke k auf die
Welle a. Beim Anziehen der Bremse wird zuerst die nachgiebig befestigte Scheibe d festgehalten,
dadurch die weiter getriebene Sperrklinke k, indem der seitliche Ansatz k1 derselben
auf der ansteigenden Gleitfläche bis gegen den Sperrzahn e der Scheibe d hinaufgleitet,
ausgerückt, die Wellen werden also entkuppelt. Beim Hinaufgleiten der Sperrklinke
gegen den Sperrzahn e wird die Federy gespannt und die Verbindung der treibenden
Welle mit der Bremsscheibe d eine starre, wie in Fig. 7 dargestellt, so dafs die Bremsung
nun auch auf die treibende Welle übertragen wird.. Zugleich wird durch die mitgebremste
Scheibe b die getriebene Welle α gehemmt.
Bei Aufhebung der Bremsung treibt die Feder y die Scheibe d wieder in ihre ursprüngliche
Stellung, bei welcher die Klinke k sich wieder gegen die Sperrscheibe c einsetzt
und die Kupplung der Wellen wieder herstellt.
Die beiden zum Vergleich artgeführten Patentschriften
Nr. 65438 und Nr. 55705, Klasse47,
weichen insofern von dieser Kupplung ab, als bei ihnen die Bremsscheiben je eine auf jeder
Welle sitzen, wodurch die Anwendung einer Gelenkkupplung und Sperrklinke, worauf es
hier namentlich ankommt, ausgeschlossen ist.
Claims (2)
1. Eine lösbare Wellenkupplung mit Bremse für beide Wellen, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Bremsscheibe (d), welche mit der treibenden Welle durch eine auf einen
Mitnehmer (I) der Welle wirkende Feder (y) nachgiebig verbunden ist, einen Sperrzahn
(e) und eine zu diesem führende, allmählich ansteigende Gleitfläche (%) besitzt,
auf welcher ein seitlicher Ansatz (k1) der die beiden Wellen kuppelnden Sperrklinke
(k) beim Festhalten der Bremsscheibe (d) infolge Anziehens der Bremse
hinaufgleitet und sich gegen den Sperrzahn legt, so dafs gleichzeitig die Kupplung der
Wellen gelöst und die vorher mit der treibenden Welle nachgiebig verbundene Bremsscheibe mit dieser Welle starr gekuppelt
wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. angegebenen
Einrichtung, bei welcher mehrere Sperrzä'hne (e el) mit Gleiflächen (\ q1) und
Rippen (ff1) für den Bolzen (g) an der Bremsscheibe (d) angebracht sind, um die
Einrichtung für verschiedene Ümlaufrichtungen der Wellen benutzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99110C true DE99110C (de) |
Family
ID=370012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99110D Active DE99110C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99110C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614324A1 (de) * | 1996-04-11 | 1997-10-16 | Same Spa | Antriebsachse einer landwirtschaftlichen Erntemaschine |
-
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- DE DENDAT99110D patent/DE99110C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614324A1 (de) * | 1996-04-11 | 1997-10-16 | Same Spa | Antriebsachse einer landwirtschaftlichen Erntemaschine |
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