AT350400B - Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre von Ackerschleppern od. dgl. mit einem mittels einer Rasteinrichtung feststellbaren Pedal, das unter Federzwischenschaltung über ein Hebelgestänge mit der Ausgleichgetriebesperre verbunden ist. Bei einer bekannten Betätigungsvorrichtung (DE-OS 1555317) ist die Ausgleichgetriebesperre als Reibungskupplung ausgebildet und die im Übertragungsgestänge zwischengeschaltete Feder dient nur dazu, die Kraftübertragung bei teilweise gedrücktem Pedal herbeizuführen, wogegen sie bei vollständig niedergedrücktem Pedal durch eine Stange od. dgl. unnachgiebige Verbindung überbrückt wird, so dass bei nur teilweise betätigtem Pedal über die als Sperre dienende Reibungskupplung auch nur Teildrehmomente übertragen werden. Nachteilig ist hiebei, dass die Reibungskupplung einen verhältnismässig hohen technischen Aufwand erfordert und viel Raumbedarf hat, insbesondere dann, wenn-wie dies bei Acker- schleppern der Fall ist-grosse Drehmomente aufzunehmen sind. Üblicherweise werden daher die Ausgleichgetriebesperren als durch axiales Verschieben ein-und ausrückbare formschlüssige Kupplungen ausgebildet. Dabei ist aber die Betätigung erschwert, weil die für den Eingriff der zusammenwirkenden Kupplungsteile erforderliche richtige Drehstellung in der Regel nicht sofort erreicht werden kann. Es ist zwar auch schon eine Betätigungsvorrichtung bekannt (DE-OS 1530518), bei der zum Einrücken der Ausgleichgetriebesperre zunächst nur eine Feder gespannt wird, die das Einrücken der formschlüssigen Kupplung erst dann bewirkt, wenn die richtige relative Drehstellung der beiden Kupplungsteile erreicht ist. Hier handelt es sich aber um eine in unmittelbarer Nähe der Ausgleichgetriebesperre angeordnete Vorrichtung mit Handhebel und daher mangelnder Freizügigkeit hinsichtlich der Anordnung des Betätigungselementes. Ausserdem drückt die das Einrücken der Kupplung bewirkende Feder auch in der Einrückstellung weiter auf die Schiebemuffe od. dgl. der Kupplung, was erhöhten Verschleiss und ungünstige Erwärmung der betreffenden Teile zur Folge hat. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die vergleichsweise einfach ausgebildet ist, keine dauernde Druckbeaufschlagung drehender Einzelteile bei eingerückter Sperre zur Folge hat und eine Fernbedienung von einem sich gegenüber dem Ausgleichgetriebe relativ bewegenden Fahrerhaus aus erlaubt. Die Erfindung Ist die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Einrückweg der in an sich bekannter Weise als formschlüssige Kupplung ausgebildeten Ausgleichgetriebesperre durch einen Anschlag begrenzt und wesentlich kleiner gewählt ist als der sich bei Pedalbetätigung ergebende maximale Vorspannweg der im Hebelgestänge zwischengeschalteten Feder. Da der Einrückweg der die Ausgleichgetriebesperre bildenden Kupplung durch einen Anschlag begrenzt ist, wird ein Druck von der im Hebelgestänge zwischengeschalteten Feder auf den sich drehenden Schubteil der Kupplung in der Sperrstellung, also im eingerückten Zustand vermieden, d. h., es wird dieser Federdruck mittels des Anschlages aufgenommen. Dadurch ergibt sich aber auch die Möglichkeit, die Feder wesentlich stärker bzw. über einen grösseren Weg vorzuspannen, was wieder den Vorteil hat, dass auch dann noch genügend Federkraft zum Einrücken der Ausgleichgetriebesperre vorhanden ist, wenn sich der das Pedal tragende Fahrerhaus-Fussboden vom Ausgleichgetriebe zufolge einer Relativbewegung des Fahrerhauses entfernt hat. Da die Kupplung als formschlüssige Kupplung ausgebildet ist, ergibt sich eine verhältnismässig einfache und raumsparende Bauweise. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung im Schema. Zur Sperre des Ausgleichgetriebes --1-- dient eine Klauenmuffe --2--, die mittels einer Schaltgabel - ein-und ausgerückt werden kann, wobei eine auf die Schaltgabel --3-- wirkende Feder --4-- die Klauenmuffe-2-- ausser Eingriff mit den Gegenklauen am Ausgleichgetriebe hält. Zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre, also zum Verschieben der Klauenmuffe --2-- über die Schaltgabel --3-- dient ein Pedal --5--, das über einen Winkelhebel --6--, eine Verbindungsstange --7-- und einen weiteren Winkelhebel --8-- auf die Schaltstange --9-- wirkt, auf der die Schaltgabel --3-- gelagert ist. Im Hebelgestänge --6, 7, 8-- ist eine Feder --10-- zwischengeschaltet, d. h., der Winkelhebel --6-- ist mit der Stange --7-- nicht direkt, sondern mittelbar über die Druckfeder --10-- verbunden. Das Pedal --5-durchsetzt den Boden --11-- des Fahrerhauses und wird durch eine Feder --12-- an den in der Zeichnung rechten Rand des Bodendurchbruches --13-- gezogen. Da das Pedal --5-- einen widerhakenartigen Ansatz --14-- trägt, wird es bei Betätigung in der niedergedrückten Stellung festgehalten, indem der Ansatz --14-- unter den Fahrerhausboden --11-- tritt und an diesem hängen bleibt. Um das <Desc/Clms Page number 2> Pedal --5-- zu lösen, muss es gegen die Kraft der Feder --12-- verschwenkt werden, so dass der Ansatz --14-- vom Fussboden-11-- freikommt und durch den Durchbruch --13-- treten kann. Der sich aus der Schwenkbewegung des Winkelhebels --6-- ergebende maximale Vorspannweg der im Hebelgestänge --6, 7, 8-- zwischengeschalteten Feder --10-- ist wesentlich grösser als der Einrückweg - a-der Klauenmuffe-2-bzw. der von dieser gebildeten Ausgleichgetriebesperre, wobei der Weg --a-durch einen Anschlagring --15-- auf der Schaltstange --9-- begrenzt wird, welcher Anschlagring am Gehäuse --16-- der Ausgleichgetriebesperre zur Anlage kommt und die von der Feder --10-- ausgeübte Kraft aufnimmt, um einen erhöhten Verschleiss von Schaltgabel --3-- und Klauenmuffe --2-- zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre bei Ackerschleppern od. dgl. mit einem mittels einer Rasteinrichtung feststellbaren Pedal, das unter Federzwischenschaltung über ein Hebelgestänge mit der Ausgleichgetriebesperre verbunden ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Einrückweg (a) der in an sich bekannter Weise als formschlüssige Kupplung ausgebildeten Ausgleichgetriebesperre durch einen Anschlag (15) begrenzt und wesentlich kleiner gewählt ist als der sich bei Pedalbetätigung ergebende maximale Vorspannweg der im Hebelgestänge (6,7, 8) zwischengeschalteten Feder (10).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT701477A AT350400B (de) | 1977-10-03 | 1977-10-03 | Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT701477A AT350400B (de) | 1977-10-03 | 1977-10-03 | Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA701477A ATA701477A (de) | 1978-10-15 |
| AT350400B true AT350400B (de) | 1979-05-25 |
Family
ID=3591943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT701477A AT350400B (de) | 1977-10-03 | 1977-10-03 | Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT350400B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514164A1 (fr) * | 1981-06-04 | 1983-04-08 | Massey Ferguson Services Nv | Agencement de pedale blocable pour vehicule |
| FR2537931A1 (fr) * | 1982-12-21 | 1984-06-22 | Fiat Trattori Spa | Dispositif de blocage, engage manuellement et degage automatiquement, pour un differentiel de vehicule |
-
1977
- 1977-10-03 AT AT701477A patent/AT350400B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514164A1 (fr) * | 1981-06-04 | 1983-04-08 | Massey Ferguson Services Nv | Agencement de pedale blocable pour vehicule |
| FR2537931A1 (fr) * | 1982-12-21 | 1984-06-22 | Fiat Trattori Spa | Dispositif de blocage, engage manuellement et degage automatiquement, pour un differentiel de vehicule |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA701477A (de) | 1978-10-15 |
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