AT350400B - Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl.

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Publication number
AT350400B
AT350400B AT701477A AT701477A AT350400B AT 350400 B AT350400 B AT 350400B AT 701477 A AT701477 A AT 701477A AT 701477 A AT701477 A AT 701477A AT 350400 B AT350400 B AT 350400B
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AT
Austria
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spring
actuating
pedal
differential lock
dgl
Prior art date
Application number
AT701477A
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English (en)
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ATA701477A (de
Inventor
Franz Niedermoser
Ferdinand Pollhammer
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Publication date
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Publication of ATA701477A publication Critical patent/ATA701477A/de
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Publication of AT350400B publication Critical patent/AT350400B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
    • B60K17/20Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing in which the differential movement is limited

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre von
Ackerschleppern od. dgl. mit einem mittels einer Rasteinrichtung feststellbaren Pedal, das unter
Federzwischenschaltung über ein Hebelgestänge mit der Ausgleichgetriebesperre verbunden ist. 



   Bei einer bekannten Betätigungsvorrichtung (DE-OS 1555317) ist die Ausgleichgetriebesperre als
Reibungskupplung ausgebildet und die im Übertragungsgestänge zwischengeschaltete Feder dient nur dazu, die Kraftübertragung bei teilweise gedrücktem Pedal herbeizuführen, wogegen sie bei vollständig niedergedrücktem Pedal durch eine Stange   od. dgl.   unnachgiebige Verbindung überbrückt wird, so dass bei nur teilweise betätigtem Pedal über die als Sperre dienende Reibungskupplung auch nur Teildrehmomente übertragen werden.

   Nachteilig ist hiebei, dass die Reibungskupplung einen verhältnismässig hohen technischen Aufwand erfordert und viel Raumbedarf hat, insbesondere dann, wenn-wie dies bei Acker- schleppern der Fall ist-grosse Drehmomente aufzunehmen sind. Üblicherweise werden daher die   Ausgleichgetriebesperren   als durch axiales Verschieben ein-und ausrückbare formschlüssige Kupplungen ausgebildet. Dabei ist aber die Betätigung erschwert, weil die für den Eingriff der zusammenwirkenden
Kupplungsteile erforderliche richtige Drehstellung in der Regel nicht sofort erreicht werden kann.

   Es ist zwar auch schon eine Betätigungsvorrichtung bekannt (DE-OS 1530518), bei der zum Einrücken der
Ausgleichgetriebesperre zunächst nur eine Feder gespannt wird, die das Einrücken der formschlüssigen
Kupplung erst dann bewirkt, wenn die richtige relative Drehstellung der beiden Kupplungsteile erreicht ist. Hier handelt es sich aber um eine in unmittelbarer Nähe der Ausgleichgetriebesperre angeordnete Vorrichtung mit Handhebel und daher mangelnder Freizügigkeit hinsichtlich der Anordnung des Betätigungselementes. Ausserdem drückt die das Einrücken der Kupplung bewirkende Feder auch in der Einrückstellung weiter auf die Schiebemuffe od. dgl. der Kupplung, was erhöhten Verschleiss und ungünstige Erwärmung der betreffenden Teile zur Folge hat. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die vergleichsweise einfach ausgebildet ist, keine dauernde Druckbeaufschlagung drehender Einzelteile bei eingerückter Sperre zur Folge hat und eine Fernbedienung von einem sich gegenüber dem Ausgleichgetriebe relativ bewegenden Fahrerhaus aus erlaubt. 



   Die Erfindung Ist die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Einrückweg der in an sich bekannter Weise als formschlüssige Kupplung ausgebildeten Ausgleichgetriebesperre durch einen Anschlag begrenzt und wesentlich kleiner gewählt ist als der sich bei Pedalbetätigung ergebende maximale Vorspannweg der im Hebelgestänge zwischengeschalteten Feder. 



   Da der Einrückweg der die Ausgleichgetriebesperre bildenden Kupplung durch einen Anschlag begrenzt ist, wird ein Druck von der im Hebelgestänge zwischengeschalteten Feder auf den sich drehenden Schubteil der Kupplung in der Sperrstellung, also im eingerückten Zustand vermieden,   d. h.,   es wird dieser Federdruck mittels des Anschlages aufgenommen. Dadurch ergibt sich aber auch die Möglichkeit, die Feder wesentlich stärker bzw. über einen grösseren Weg vorzuspannen, was wieder den Vorteil hat, dass auch dann noch genügend Federkraft zum Einrücken der Ausgleichgetriebesperre vorhanden ist, wenn sich der das Pedal tragende Fahrerhaus-Fussboden vom Ausgleichgetriebe zufolge einer Relativbewegung des Fahrerhauses entfernt hat.

   Da die Kupplung als formschlüssige Kupplung ausgebildet ist, ergibt sich eine verhältnismässig einfache und raumsparende Bauweise. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung im Schema. 



   Zur Sperre des Ausgleichgetriebes --1-- dient eine   Klauenmuffe --2--,   die mittels einer Schaltgabel - ein-und ausgerückt werden kann, wobei eine auf die Schaltgabel --3-- wirkende Feder --4-- die   Klauenmuffe-2-- ausser   Eingriff mit den Gegenklauen am Ausgleichgetriebe hält. Zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre, also zum Verschieben der Klauenmuffe --2-- über die Schaltgabel --3-- dient ein Pedal --5--, das über einen Winkelhebel --6--, eine Verbindungsstange --7-- und einen weiteren Winkelhebel --8-- auf die Schaltstange --9-- wirkt, auf der die Schaltgabel --3-- gelagert ist. Im   Hebelgestänge --6,   7, 8-- ist eine   Feder --10-- zwischengeschaltet, d. h.,   der Winkelhebel --6-- ist mit der Stange --7-- nicht direkt, sondern mittelbar über die Druckfeder --10-- verbunden.

   Das Pedal --5-durchsetzt den Boden --11-- des Fahrerhauses und wird durch eine Feder --12-- an den in der Zeichnung rechten Rand des Bodendurchbruches --13-- gezogen. Da das Pedal --5-- einen widerhakenartigen   Ansatz --14-- trägt,   wird es bei Betätigung in der niedergedrückten Stellung festgehalten, indem der   Ansatz --14-- unter   den Fahrerhausboden --11-- tritt und an diesem hängen bleibt. Um das 

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 Pedal --5-- zu lösen, muss es gegen die Kraft der Feder --12-- verschwenkt werden, so dass der Ansatz   --14-- vom Fussboden-11-- freikommt   und durch den Durchbruch --13-- treten kann. 



   Der sich aus der Schwenkbewegung des Winkelhebels --6-- ergebende maximale Vorspannweg der im   Hebelgestänge --6,   7,   8-- zwischengeschalteten Feder --10-- ist wesentlich grösser   als der Einrückweg -   a-der Klauenmuffe-2-bzw.   der von dieser gebildeten Ausgleichgetriebesperre, wobei der Weg --a-durch einen Anschlagring --15-- auf der Schaltstange --9-- begrenzt wird, welcher Anschlagring am   Gehäuse --16-- der   Ausgleichgetriebesperre zur Anlage kommt und die von der   Feder --10-- ausgeübte   Kraft aufnimmt, um einen erhöhten Verschleiss von Schaltgabel --3-- und Klauenmuffe --2-- zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre bei Ackerschleppern od. dgl. mit einem mittels einer Rasteinrichtung feststellbaren Pedal, das unter Federzwischenschaltung über ein Hebelgestänge mit der Ausgleichgetriebesperre verbunden ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Einrückweg (a) der in an sich bekannter Weise als formschlüssige Kupplung ausgebildeten Ausgleichgetriebesperre durch einen Anschlag (15) begrenzt und wesentlich kleiner gewählt ist als der sich bei Pedalbetätigung ergebende maximale Vorspannweg der im Hebelgestänge (6,7, 8) zwischengeschalteten Feder (10).
AT701477A 1977-10-03 1977-10-03 Vorrichtung zum betaetigen der ausgleichge- triebesperre bei ackerschleppern od. dgl. AT350400B (de)

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ATA701477A ATA701477A (de) 1978-10-15
AT350400B true AT350400B (de) 1979-05-25

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2514164A1 (fr) * 1981-06-04 1983-04-08 Massey Ferguson Services Nv Agencement de pedale blocable pour vehicule
FR2537931A1 (fr) * 1982-12-21 1984-06-22 Fiat Trattori Spa Dispositif de blocage, engage manuellement et degage automatiquement, pour un differentiel de vehicule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2514164A1 (fr) * 1981-06-04 1983-04-08 Massey Ferguson Services Nv Agencement de pedale blocable pour vehicule
FR2537931A1 (fr) * 1982-12-21 1984-06-22 Fiat Trattori Spa Dispositif de blocage, engage manuellement et degage automatiquement, pour un differentiel de vehicule

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