DE9902C - Dampfmaschine für Flufsschiffe mit hinten angebrachtem Schaufelrade - Google Patents

Dampfmaschine für Flufsschiffe mit hinten angebrachtem Schaufelrade

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Publication number
DE9902C
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Germany
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steam engine
paddle wheel
wheel attached
machine
expansion
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Application number
DENDAT9902D
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P. hofmann in Breslau, Klosterstrafse 43
Publication of DE9902C publication Critical patent/DE9902C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/02Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being steam-driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/04Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction
    • B63H1/06Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades
    • B63H1/08Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades with cyclic adjustment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63H5/02Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of paddle wheels, e.g. of stern wheels

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Description

1879.
Klasse 65.
PAUL HOFMANN in BRESLAU. Dampfmaschine für Flursschiffe mit hinten angebrachtem Schaufelrade.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1879 ab.
Blatt I der beiliegenden Zeichnungen stellt das hintere Ende eines Flufsschiffes mit Dampfmaschine, Blatt II die specielle Einrichtung der Steuerung der letzteren dar.
In Rücksicht auf schmales Fahrwasser, enge Brücken und Schleusen ist nur ein Ruderrad am Hinterende des Fahrzeuges angebracht. Zur Bewegung desselben dient im vorliegenden Falle eine Compoundmaschine mit Meyer'scher Expansionssteuerung an beiden Cylindern. Das Fundament der Maschine, in Holz ausgeführt, besteht aus zwei armirten Trägern a, zwei schwächeren äufseren Hölzern oder Abweisern b, einem hinteren Verbindungsstück c, der Bohlenwand d, dem starken Querbalken / und den Riegeln e.
Die Kreuzkopfführungen sind mit angegossenen Füfsen auf den Hölzern α und b befestigt, welche letzteren der Schiffswand angepafst und an ihr verschraubt sind; die Bohlenwand d ist an das etwas verkürzte hintere Ende des Schiffskörpers vermittelst eingelegter Eisenwinkel h befestigt, während der Querbalken auf der Oberkante der Schififswand liegt.
Zwei Hängewerke, deren Enden mittelst der in der Zeichnung punktirten Spreizen i, das Querstück /, und mittelst der Säulchen k und der Spannstangen / die Hauptlager der Maschine tragen, geben die nöthige Versteifung in verticaler Richtung.
Die Schaufeln des Ruderrades werden durch die festen Excenter m bewegt und tauchen steiler ins Wasser, wie feste Schaufeln. Das Rad hat ein mittleres und zwei seitliche Armkreuze, welche letztere nur halb so viele Arme haben wie das mittlere.
Die Schaufeln der einen Hälfte stehen gegen die der anderen um eine halbe Schaufeltheilung versetzt.
■ Zur Bewegung der Vertheilungs- und Expansionsschieber beider Cylinder für Vorwärts- und Rückwärtsgang dienen die beiden Excenter n. Jedes Excenter versetzt eine der beiden Coulissenwellen 0 in oscillirende Bewegung, und zwar fafst jede Excenterstange direct an eine, im vorliegenden Falle an die Welle 0 angeschmiedete Coulisse p, in welcher der mit der Vertheilungsschieberzugstaiige verbundene Coulissenstein verschoben werden kann. Wenn die Kurbeln in ihren todten Punkten stehen, so bilden die Centrallinien der Excenter mit der Richtung der Excenterstangen einen Winkel von 90 °, die Vertheilungsschieber stehen also genau in der Mitte ihres Weges. In Anbetracht des langsamen Ganges der Maschine und der durch besondere Schieber bewirkten Expansion ist von jeder Voreilung abgesehen.-
Jede Coulissenwelle trägt an ihrem, der Coulisse entgegengesetzten Ende einen Hebel q, welcher den Expansionsschieber der anderen Maschine bewegt, und zwar steht der Hebel der einen Welle nach oben, der der anderen nach unten. Da nun die Kurbeln der beiden Maschinen unter einem Winkel von 90 ° stehen und die Excenter ohne Voreilung aufgekeilt sind, so werden die Expansionsschieber, jeder Maschine eine Bewegung ausführen, als ob sie von Excentern bewegt würden, welche der Kurbel um i8o° vorausgehen. Die Expansionsschieber machen also eine der zugehörigen Dampfkolben entgegengesetzte Bewegung.
Durch Umsteuern der Maschine wird die Expansion nicht verändert, die umgesteuerte Maschine arbeitet also mit derselben Expansion rückwärts, mit welcher sie vor dem Umsteuern des Vertheilungsschiebers vorwärts gearbeitet hat.
Ein Handrad r dient dazu, mittelst schwacher Wellen und konischer Rädchen ί die beiden Spindeln der Meyer'sehen Schieber gleichmäfsig zu drehen. Man benutzt dieses Handrad, um die Maschine in Gang zu setzen, zu reguliren und zum Stillstand zu bringen. Ein Einstellen des Coulissensteines auf die Mittellage, um den Dampf abzusperren, fällt hierbei fort, weil nur die beiden äufsersten Positionen für den Vorwärts- bezw. Rückwärtsgang in Betracht kommen.
Um mit gröfster Leichtigkeit umsteuern zu können, ist ein mittelst des Handhebels t leicht zu steuernder kleiner Dampfcylinder u angebracht, dessen Kolbenstange zu einer Zahnstange ν verlängert ist. Jeder Hub des Kolbens des kleinen Cylinders giebt mittelst der Zahnstange υ dem Zahnsegmente w eine halbe Umdrehung, welches letztere seinerseits durch die gekrümmten Zugstangen x, die Hebelwellen y und die Gelenkstücke z, die Enden der Ver-
theilungsschieberzugstangen in den Coulissen in die höchste Lage hebt oder in die tiefste senkt. Weil in jeder der beiden äufsersten Stellungen des kleinen Kolbens die Angriffszapfen der Zugstangen χ im Zahnsegment zur Stangenrichtung in ihren todten Punkten stehen, kann kein von den Coulissen ausgehender Zug oder Druck eine Bewegung des Zahnsegmentes und der Zahnstange veranlassen.
Es genügt also ein geringer Druck auf den Handhebel t, um die Bewegung der in voller Arbeit befindlichen Maschine umzukehren und in umgekehrter Bewegung zu erhalten. An die Zahnstange des Umsteuerungskolbens ist noch ein kleiner Kolben angeschlossen, welcher beim Umsteuern in einem Cylinder Luft comprimirt, um vorkommende Stöfse abzuschwächen. Sowohl der Handhebel t als das Handrad r befinden sich in unmittelbarer Nähe des Steuerrades a', Blatt I, so dafs der Steuermann den Gang der Maschine stets in der Gewalt hat. Von dem Steuerrade a' werden mittelst Kettennufs b', Kettenrollen und Kettenradsegmente c' zwei an beiden Seiten des Schiffes angebrachte Steuerruder d1 gleichmäfsig gedreht.
Zur Herstellung des Vacuums für den grofsen Cylinder dienen ein Condensator e' und eine mittelst Winkelhebels vom grofsen Kolben aus getriebene Luftpumpe /.

Claims (2)

  1. PATENT-An Sprüche:
    ι . Die beschriebene Steuerung der Maschine mit Benutzung je einer oscillirenden Welle zur Bewegung des Vertheilungsschiebers des eirien und des Expansionsschiebers des anderen Cylinders und Verwendung der Expansionsschieber zum Absperren des Dampfes.
  2. 2. Die Dampfumsteuerung mit Einschaltung einer halben Kreisbewegung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9902D Dampfmaschine für Flufsschiffe mit hinten angebrachtem Schaufelrade Active DE9902C (de)

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