DE98712C - - Google Patents
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- DE98712C DE98712C DENDAT98712D DE98712DA DE98712C DE 98712 C DE98712 C DE 98712C DE NDAT98712 D DENDAT98712 D DE NDAT98712D DE 98712D A DE98712D A DE 98712DA DE 98712 C DE98712 C DE 98712C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/32—Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
- D04B15/36—Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
- D04B15/362—Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schlofs für Lamb' sehe Strickmaschinen
, bei welchem die beim Mindern auszuschaltenden Nadeln durch eine Führungsleiste
gleichmäfsig in der höchgezogenen Stellung gehalten und durch ein Lineal gesichert
werden, und federnde Schieber, welche in dem Schlosse befestigt sind, dazu dienen, beim
Weitern die vorher auf zu beiden Seiten des Schlosses angeordneten Lineale herabgezogenen
Nadeln wieder in die wirksame Nadellinie zurückzuführen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in den
Fig. ι bis 3 dargestellt, welche die ver7
schiedenen Nadelwege schematisch angeben.
Fig. 4 zeigt die federnden Schieber im Schnitt.
Die Nadelsenker (d) und der Nadelheber (e) haben die gewöhnliche Form; über ihnen ist
das Lineal (a) und über diesem in einem ungefähr gleichen Abstand die Führungsleiste (I)
angeordnet; zu beiden Seiten des Schlosses befinden sich die Lineale (b). Der Weg zwischen
den Nadelsenkern (d) und dem Lineal (a) wird durch zwei Schieber (c) verschlossen,
welche dicht an den Nadelsenkern (d) auf Bolzen (c1) sitzen und nach innen zu schräg in
die Höhe gehen (Fig. 4). Ihre Federn (c2) sichern ihnen Nachgiebigkeit und drücken sie
wieder in die Nadelbahn zurück, wenn sie durch irgend eine Ursache angehoben werden.
Für gewöhnlich arbeitet das. Schlofs in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise; die auf der
Nadellinie 1 liegenden Nadeln werden durch den Nadelheber (e) gehoben, treffen gegen die
hohe Kante des einen Schiebers (c) und werden von dem an diesem Schieber liegenden
Senker (d) abwärts geführt. Zum- Mindern werden nun der Reihe nach, an jeder Seite
von aufsen beginnend, eine Anzahl Nadeln aus ihrer Arbeitslage (Nadellinie 1) in die unthätige
Stellung (Nadellinie 2) in Fig. 2 hochgezogen, wobei sie gegen die Führungsleiste (I) anschlagen
und, da sie von einem unten an der Waare hängenden Gewicht gleichmäfsig angezogen
werden, so eine gleichmäfsige Lage bewahren. Um aber ganz sicher, zu sein, dafs sie nicht von dem Schlosse erfafst werden
können, ist über diesem das Lineal (a) angeordnet, so dafs sich also die Nadelfüfse beim
Hin- und Hergehen des Schlittens zwischen dem Lineal (a) und der Führungsleiste (I) befinden.
Zum Weitern werden nun die vorher hochgezogenen Nadeln nach einander so weit
niedergedrückt, dafs sie, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit ihren Füfsen auf die Lineale (b) treffen
und durch diese in der Höhe der Bahn des Schlosses gehalten werden. Wie man beim
Mindern die Nadeln von aufsen anfangend hochgehoben hat, so mufs man beim Weitern,
von innen anfangend, die Nadeln einzeln niederdrücken. Diese Nadeln liegen .dann auf
der Nadellinie 3 in Fig. 3. Das Schlofs wird nun die thätigen Nadeln von der Nadellinie 1
wie früher in Bewegung setzen; dann kommt aber die auf der Nadellinie 3 von dem Lineal (b)
geführte Nadel in das Schlofs zwischen dem Nadelsenker (d) und das Lineal (a), läuft auf
der niedrigen, bündig mit der Nadelbahn liegenden Seite des Schiebers (c) auf und
drückt diesen entgegengesetzt dem Drucke . seiner Feder (c2j in die Höhe, hierbei unter
ihm durchgehend.
Der andere Schieber (c) versperrt ihr aber mit seiner hohen. Kante den Weg, so dafs sie
durch den anderen Schieber auf die Nadellinie ι der thätigen Nadeln geführt wird. Der
Schieber (c) nimmt durch den Druck seiner Feder (c1) seine vorige Stellung wieder ein,
so dafs er nunmehr beim Zurückgehen des Schlosses der von der anderen Seite kömmenden
Nadel den Weg versperrt und sie mit seinem Senker (d) auf die Nadellinie ι zurückführt.
In dieser Weise werden allmälig sä'mmtliche zum Mindern gehobenen Nadeln in ihre
Arbeitsstellung zurückgeführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlofs für Lamb'sche Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die beim Mindern durch Hochschieben gegen ein Lineal (I) ausgerückten Nadeln in ihrer Lage aufserhalb des Schlosses durch ein unter der genannten Schiene angeordnetes Lineal (a) gesichert werden, welches beim Weitern die auf zu beiden Seiten der Nadelsenker angeordnete Lineale (b) nach einander niedergedrückten Mindernadeln zwingt, bei der Hin- und Herbewegung des Schlittens der Reihenfolge nach gegen von Federn (c2j belastete Führungsstücke (cc 1J anzulaufen, die sie wieder in das Schlofs einführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98712C true DE98712C (de) |
Family
ID=369655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98712D Active DE98712C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98712C (de) |
-
0
- DE DENDAT98712D patent/DE98712C/de active Active
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