DE304786C - - Google Patents

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DE304786C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/04Adding or subtracting devices
    • G06C15/06Adding or subtracting devices having balance totalising; Obtaining sub-total

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 304786 KLASSE 42 m. GRUPPE
ADDOMETER CORPORATION in NEW YORK.
Addiermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Addiermaschinen , bei denen die Zählrädchen zum Zwecke des Addierens nur bei der Rückbewegung der Zahnstangen mit diesen in Berührung stehen und die Zahnstangen von einer durch Seitenstangen an die Kurbelwelle angelenkten Universalstange gesteuert werden. Bei diesen Maschinen hat sich das Bestreben geltend gemacht, die Bewegungsübertragung
ίο von der antreibenden Schwenkkurbel auf die einzelnen ,Teile und Vorrichtungen innerhalb der Maschine direkt und soweit als möglich geradlinig auszuführen. Zu dem Zweck hat man bereits an der Kurbelwelle eine hin und
15' her gehende Seitenstange angeordnet, von der aus die der Freigabe und Rückführung der Zahnstangen dienende Universalstange ihre Bewegung erhält und die übrigen Maschinenteile gesteuert werden. Die vorliegende Er-:
findung bezweckt eine weitere Ausgestaltung auf dieser Grundlage und sieht einen auf der Seitenstange schwenkbar gelagerten Steuer-, hebel vor, der mit seinem Vorderende im Wirkungsbereich vorgesehener Summentasten liegt und. mit seinem rückwärtigen Ende die schwenkbaren Zählrädchen so steuert, daß sie beim Summenziehen in den richtigen Zeitpunkten in und außer Eingriff mit den Zahnstangen kommen. Dieser Steuerhebel ist zugleich so ausgestaltet, daß er beim Summenziehen die an solchen Maschinen gewöhnlich vorgesehenen Sperrvorrichtungen für die Zahnstangen selbsttätig auslöst. In Verbindung hiermit ist ferner eine Einrichtung vorgesehen, die dafür sorgt, daß die Zählrädchen auch dann von der Seitenstange im gegebenen Zeitpunkte geschwenkt werden, wenn sie von dem Steuerhebel nach dieser Erfindung unbeeinflußt bleiben, d. h. wenn keine Summen gezogen werden. Diese letztere Einrichtung kann durch eine angeordnete Addieraussetztaste unwirksam gemacht werden, falls eine Addierung eingestellter Werte nicht stattfinden soll. ,
Die Anordnung des genannten Steuerhebels für die schwenkbaren Zählrädchen bringt den Vorzug einer beträchtlichen Vereinfachung der Bewegungsübertragungen und der Steuertätigkeiten innerhalb der Maschine und eine Raumersparnis mit sich, wodurch eine einfachere und gedrängtere Bauweise der ganzen Maschine ermöglicht wird. Die nach dieser Erfindung ausgestalteten Maschinen erfüllen trotz ihrer Einfachheit dieselben vielseitigen Aufgaben, wie sie von beträchtlich komplizierteren Maschinen her bereits bekannt sind; infolge ihrer Einfachheit sind sie jedoch viel betriebssicherer in ihrer Arbeit und dauerhafter im Gebrauch. Die für die geradlinige Bewegungsübertragung erforderlichen Teile lassen sich im großen leicht und billig herstellen; sie bedürfen keines schwierigen Einschleifens und Einpassens, sie erfordern vielmehr im allgemeinen nur eine genaue Längenbemessung.
In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben.
Fig. ι stellt eine Querschnittansicht der Maschine nach dieser Erfindung dar.
Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten der Tastatur, und
' Fig. 4 stellt ansicht dar; eine allgemeine Grundriß-
65
70
Fig. 5 erläutert eine Ansicht gegen die linke Maschinenwand mit dem äußeren Kasten im Schnitt.
Die Fig. 6, 7 und 8 stellen ähnliche Ansichten wie Fig. 5 dar mit den einzelnen Teilen in unterschiedlichen gegenseitigen Stellungen.
Fig. 9 erläutert eine Einzelheit.
Die Maschine ist auf der an zwei Seiten mit senkrechten Seitenwänden 2 und 3 versehenen Grundplatte 1 aufgebaut und von dem Kasten 4 umschlossen. An der Vorderseite befindet sich die übliche Tastatur. Die Tasten reichen mit ihren Stielen 7 durch die Schlitze 6 der Platte 5 und sind an wagerechte Riegel 9 mit Hilfe von Winkelhebeln 8 angeschlossen. Die Winkelhebel 8 werden von stehenden Platten 17 getragen und die Riegel 9 in Schlitzen 11 einer stehenden Platte 10 geführt. Für jede senkrechte Tastenreihe sind neun Schlitze in Zickzacklinie angeordnet. Beim Niederdrücken einer Taste wird die zugehörige Riegelstange 9 gegen den Zug einer Feder 13 nach rückwärts bewegt, wobei ein an ihr vorgesehener Haken 15 eine auf und ab bewegliche Klinkenplatte 16 mit Anschlagstiften 216 hebt und an der Rückkehr durch die Anschlagstifte gehindert wird. In der unwirksamen Lage werden die Riegel in ihrer Vorwärtsbewegung durch eine mit den Haken 15 zusammenwirkende Sperrplatte 12 begrenzt. Die an den Schwenkarmen 18 und 19 hängende Klinkplatte 16 steht unter der Einwirkung einer an den Arm 21 angeschlossenen Feder
20. Die Klinkplatte 16 bewirkt in bekannter Weise ein Zurückspringen einer eingestellten Taste, sobald eine andere Taste derselben Kolonne in Bewegung gesetzt, wird. Vermittels einer quer durch die Maschine sich erstreckenden Stange 22 können sämtliche Klinkplatten gleichzeitig gehoben werden. Diese Stange ist mit dem Gliede 25 an einen unter der Einwirkung der Taste 28 stehenden Hebel 26 angeschlossen, der bei 27 drehbar gelagert ist. Vermittels einer an der Maschinenwelle 60 befestigten Kurbel 35, die mit einem Stift 36 auf eine an den Hebel 26 angelenkte Klinke 29 einwirkt, wird der Hebel 26 bei jedesmaliger Inbetriebsetzung der Maschinenwelle zum Zwecke der Zurückführung der eingestellten Tasten geschwenkt. Eine Schwenkung kann der Klinke 29 auch vermittels einer Taste 32 erteilt werden, die mit einem Feststelleinschnitt 33 versehen ist, unter der Wirkung der Feder 34 steht und mit ihrem Stift 31 auf den Hebel 30 einwirken kann. Wird die Taste 32 niedergedrückt, so wird die Klinke 29 aus dem Wirkungsbereich des Kurbelstiftes 36 herausgeschwenkt, und die Tasten bleiben für wiederholte Operationen eingestellt. Zum Sperren der Tastatur dient eine an Schwenkarmen 38 sitzende Stange 37, die sich quer über die Klinkplatten 16 legt und die letzteren gegen Aufwärtsbewegung sperrt. Die Schwenkarme 38 stehen unter der Einwirkung der Feder 41 und werden beim Inbetriebsetzen der Kurbelwelle 60 vermittels eines mit dem Steuerarm 40 zusammenwirkenden Stiftes 39, der von einer an die Kurbelwelle angeschlossenen Seitenstange 53 getragen wird, in Tätigkeit gesetzt.
Mit den Riegelstangen 9 wirken Zahnstangen 73 zusammen, die mit Führungen 44 an Ständern 43 gleiten, unter der Einwirkung von Federn 45 stehen und an ihrem Kopf 42 zu Typenträgern 64 ausgebildet sind. An den Rückseiten der Zahnstangen 73 sind Anschläge 62 vorgesehen, auf die eine die Bewegung der Zahnstange überwachende Universalstange 46 einwirkt. Die Universalstange 46 wird von den auf der Querwelle 49 sitzenden Schwenkarmen 47 getragen.
An ihrer Vorderseite sind die Zahnstangen 73 mit Anschlägen 63 versehen,' in deren Bewegungsbereich die Riegel 9 eingestellt werden können, was eine Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen zur Folge hat. Die im obersten Teil der Zahnstange 73 vorgesehene Zähnung kämmt mit den Zähnen der Zählrädchen 74, die auf, einer schwenkbaren Welle 75 sitzen. Die Welle 75 wird von den Schwenkarmen 76 und 77 getragen, die die Aufgabe haben, die Zählrädchen zwischen den Zahnstangen 73 und den Zehnerschalthebeln 93 hin und her zu schwingen.
Die bisher beschriebenen Einrichtungen gehören nicht zur Erfindung. Diese betrifft die Einrichtung zum Einstellen und Drucken der aus vorhergegangenen Maschinenoperationen sich ergebenden, in der Maschine vorhandenen Summen und Zwischensummen. Zu dem Zweck ist auf der Seitenstange 120; die vermittels des Armes 126 (Fig. 8) an die Kurbelwelle 60 angelenkt ist und die Universalstange 46 in Betrieb setzt, ein doppelarmiger Steuerhebel 127 drehbar gelagert, der an dem einen Ende unter der Zugwirkung einer zwischen Seitenstange und Steuerhebel gespannten Feder 137 (Fig. 7) steht und am anderen Ende unter die Einwirkung von zwei Tasten, der Summentaste 132 und der Zwischensummentaste 175, gebracht werden kann. Dieser doppelarmige Steuerhebel 127 muß an den Hin- und Herbewegungen der Seitenstange 120 teilnehmen und verrichtet dabei verschiedene Tätigkeiten, je nachdem er von der Summentaste oder der Zwischensummentaste angehoben ist. Es handelt sich bei diesen Tätigkeiten in erster Linie darum, den doppelarmigen Hebel 77 so zu schwenken, daß die von ihm getragenen Zählrädchen im richtigen Zeitpunkt in und außer Eingriff mit den Zahnstangen 73 kommen.
An der Seite ist am Hebelarm 77 der Stift 138 (Fig; 7) vorgesehen, über den das hintere Ende des Steuerhebels 127 mit einer Brücke 136 hinragt. An der Unterkante dieser Brücke sind zwei Einschnitte vorgesehen, der eine am äußeren und der andere am inneren Ende. Wird das Vorderende des Steuerhebels 127 entgegen dem Zug der Feder 137 gehoben, so kommt in der Ruhestellung der Maschinenkurbel, in welcher Stellung die Zählrädchen stets außer Berührung mit den Zahnstangen stehen, der innere Einschnitt der Brücke in Eingriff mit dem Stift 138. Diese Stellung ist aus Fig. 8 zu entnehmen.. Wird jetzt die Maschinenkurbel gedreht, so geht die Seitenstange 120 nach vorn, der Steuerhebel 127 nimmt dabei den Stift 138 mit und schwenkt den Hebel 77. Wird nun dem Steuerhebel 127 gestattet, dem Zug der Feder 137 zu folgen, so kann die Seitenstange 120 ihre Vorwärtsbewegung bis ans Ende fortsetzen. Am Schlüsse der Vorwärtsbewegung kommt der hintere Einschnitt der Steuerhebelbrücke über den Stift 138 zu liegen. Wird, ehe die Seitenstange ihre Rückwärtsbewegung antritt, das Vorderende des Steuerhebels 127 gehoben und dadurch der hintere Einschnitt der Steuerhebelbrücke in Eingriff mit dem Stift 138 gebracht (diese Stellung veranschaulicht Fig. 7), so wird jetzt, wenn die Seitenstange ihre Rückwärtsbewegung ausführt, der Hebel 77 in der entgegengesetzten Richtung umgelegt. Ein Loslassen des Vorderendes des Steuerhebels 127 befreit dann die Steuerhebelbrücke 136 vom Stift 138, und die Seitenstange kann ihre Rückwärtsbewegung vollenden. In der äußersten Rückwärtsstellung der Seitenstange, d. h. in der Ruhestellung der Maschinenk'urbel, liegt wiederum der innere Brückeneinschnitt über dem Stift 138, und die Zählrädchen befinden sich außer Eingriff mit der dazugehörigen Zahnstange.
Bevor nun das Heben und Senken des vorderen Steuerhebelendes mit Hilfe der Summentaste behandelt wird, sei eingeschaltet, daß der Unterschied zwischen Summe und Zwischensumme darin besteht, daß nach dem Drucken einer Summe die Zählrädchen auf Null zurückgeführt werden, während nach dem Drucken einer Zwischensumme die gedruckte Summe wieder in der Maschine durch entsprechendes Einstellen der Zählrädchen hergestellt wird,' so daß zu dieser Summe noch weitere Posten hinzugezählt werden können.
Wie bereits erwähnt, dient die Taste 132 dazu, das Drucken einer Summe einzuleiten. Die Tasten 132,175 sind in bekannter Weise so geführt, daß sie auf und ab bewegt werden können, und stehen beide unter der Einwirkung der Feder 134, die mit einem Ende unter einen seitlich abstehenden Stift der Taste 132 und mit dem anderen Ende unter einen entsprechenden Stift der Taste 175 greift. Das Unterende einer jeden Taste ist zu einem seitlichen Haken umgebogen. An dem Steuerhebel 127 sind diesem Haken entsprechend seitlich abstehende Leisten 129,130 vorgesehen, hinter die die Tastenhaken einfallen können (Fig. 9). Um das zu ermöglichen, sind die Tasten 132,175 wie auch der Steuerhebel 127 so gelagert, daß eine geringe seitliche Nachgiebigkeit besteht. Die beiden seitlich vorspringenden Leisten 129.und 130 des Steuerhebels liegen in verschiedener Höhe, und zwischen beiden ist ein Einschnitt für den an der Seitenstange 120 befestigten Ubergangssteg 131 vorgesehen.
Drückt man, ehe die Maschinenkurbel in Bewegung gesetzt wird, die Summentaste 132 nach unten, so daß die Haken 133 und 129 hintereinander einfallen, und läßt sie dann los, so nimmt die Taste den Steuerhebel 127 so weit mit nach oben, wie es der Stift 138, der durch die Aufwärtsschwingung mit dem inneren Einschnitt der Steuerhebelbrücke in Eingriff kommt, gestattet. Sieht man davon ab, daß in Fig. 8 nicht die Taste 132, sondern die nächstfolgende 175 niedergedrückt ist, so würde diese Figur die eben geschilderte Stellung des Steuerhebels 127 zeigen. Zieht man nun die Maschinenkurbel. vor, so nimmt der Steuerhebel 127 den Stift 138 mit und schwenkt den oberen, die Zählrädchen tragenden Arm des Hebels 77 nach hinten. Aber schon nach einer ganz kurzen Strecke der Vorwärtsbewegung der Seitenstange ist die Leiste 129 des Steuerhebels 127 von dem Hakenende 133 der Summentaste 132 abgeglitten; die letztere wird jetzt durch den Übergangssteg 131 festgehalten. Der Steuerhebel ist ebenfalls freigegeben und kann unter dem Zug der Feder 137 mit seinem hinteren Ende hochschwingen. Die Brücke 136 geht also über den Stift 138 hinweg. Diese Stellung veranschaulicht Fig. 6. Ehe die Seitenstange 120 in die äußerste Vorwärtsstellung gelangt, gibt- der Ubergangssteg 131 den Tastenhaken 133 an die Steuerhebelleiste 130 ab, die von der Taste etwas nach oben mitgenommen wird, bis der innere Einschnitt der Steuerhebelbrücke 136 mit dem no Stift 138 in Eingriff steht. Die äußerste Vorwärtsstellung der Seitenstange und die darin herbeigeführte Stellung des Steuerhebels 127 veranschaulicht Fig. 7. Tritt darauf die Seitenstange 120 die Rückwärtsbewegung an, so stößt die Steuerhebelbrücke 136 den Stift 138 vor sich her und legt den Zählrädchenhebel um. Nach einer kurzen Bewegungsstrecke gleitet die Leiste 130 vom Tastenhaken 133 ab, der Steuerhebel 127 kann mit seinem hinteren Ende wieder hochschwingen, und die Brücke 136 kommt infolgedessen außer Be-
rührung mit dem Stift 138. Der Steuerhebel beeinflußt die Addiervorrichtung bei der Fortsetzung der Rückwärtsbewegung der Seitenstange nicht weiter. Bei diesem Summen-
■5 abdruck standen also die Zählrädchen nur während der Vorwärtsbewegung der Maschinenkurbel in Eingriff mit der Zahnstange; bei Antritt der Rückwärtsbewegung wurden sie sofort wieder außer Berührung mit den Zahnstangen gebracht. Die Druckeinstellung der Summe ging dabei in der Weise vor sich, daß die Zahnstangen bei ihrer Aufwärtsbewegung die Zählrädchen aus ihrer aus vorhergegangenen Operationen resultierenden Einstellung sämtlich auf Null zurückdrehten, wo ein Anschlag die weitere Drehung sperrte. Stand z. B. ein Zählrädchen auf 3, so wurde es jetzt von 3 auf 0 zurückgeführt, und die Zahnstange konnte also von 0 auf 3 steigen,
d. h. die Type 3 kam in Druckstellung.
Da bei Antritt der Rückwärtsbewegung der Zählrädchenhebel ηη umgelegt wird, ehe die Zahnstangen die Abwärtsbewegungen antreten, so verbleiben die Zählrädchen in der NuIlstellung. Etwas anders gestaltet sich die Rückwärtsbewegung des Steuerhebels 127 nach dem Drucken einer Zwischensumme. -
Sind eine Reihe von Posten in der Maschine eingestellt, gedruckt und fortlaufend addiert, und soll nun eine Zwischensumme gedruckt werden, ehe weitere Posten eingestellt und zu dieser Zwischensumme hinzugezählt werden, so wird vor Inbetriebsetzung der Maschinenkurbel die Zwischensummentaste 175 niedergedrückt. Dadurch kommt der ,Tastenhaken 176 in Eingriff mit der Steuerhebelleiste 130 (diese Stellung zeigt Fig. 8) und hebt das Vorderende des Steuerhebels so weit, bis der innere Brückeneinschnitt mit dem Stift 138 in Eingriff steht. Bei Antritt der Vorwärtsbewegung der Seitenstange 120 wird in der bereits oben geschilderten Weise zunächst der die Zählrädchen tragende Hebel 77 umgelegt, so daß die Zählrädchen in Eingriff mit den Zahnstangen kommen. Schon nach einer kurzen Bewegungsstrecke gleitet die Steuerhebelleiste 130 vom Tastenhaken 176 ab. Das hintere Ende des Steuerhebels 127 kann hochschwingen und beeinflußt jetzt den doppelarmigen Hebel 77 überhaupt nicht mehr, auch nicht auf dem Rückwärtswege. Genau so weit, wie die Zählrädchen durch die hochgehenden Zahnstangen rückwärts gedreht werden, werden sie beim Rückgange der Maschinenkurbel durch Senken der Universalstange 46 auch wieder vorgedreht; ihre ursprüngliche Stellung wird also wieder hergestellt, und weitere Posten können zu den vorher in der Maschine vorhanden gewesenen gezählt werden. Damit auch in diesem Falle am Schluß der ganzen Operation, wenn also die Zahnstangen von der Universalstange wieder in die Nullstellung zurückgeführt sind, die Zählrädchen außer Eingriff mit den Zahnstangen gesetzt werden, ist am Hebel 77 der Verbindungshebel 147 (Fig. 5) vorgesehen, der mit einem im Schlitz 149 geführten Stift 145 in einen Einschnitt 147 der Seitenstange 120 hineinragt. Die senkrechten Schulterkanten dieses Einschnittes 147 führen in den beiden äußersten Stellungen der Seitenstange' 120 das erforderliche Umlegen des Hebels 77 herbei, vorausgesetzt, daß nicht durch Niederdrücken der Addieraussetztaste 148 der Stift 145 aus dem Weg des Einschnittes 147 geschwenkt ist. Ist das letztere der Fall, so werden lediglich die auf der Tastatur eingestellten Posten gedruckt, eine Addiertätigkeit ,kann aber nicht stattfinden.
Zur Regelung der Rückbewegung der Seitenstange und der damit zusammenhängenden Maschinenteile ist ein die Bewegung hemmender Pufferzylinder 164 angeordnet, der in efner lose auf der Querwelle 49 gelagerten Gabel 166 schwingt und mit einem Gabelarm 168 an den Zapfen 169 (Fig. 4) der Seitenstange 53 angelenkt ist. Dadurch, daß der Pufferzylinder unmittelbar zwischen Seitenstange und dem ortsfesten Reck 173 eingeschaltet ist, regelt er nicht nur die Rückbewegung der Universalstange 46, sondern außerdem auch die Zusatzbewegungen der Seitenstangen und die während dieser Zusatzbewegungen vor sich gehenden Tätigkeiten.
Vor jeder Zahnstange 73 ist eine Sperrplatte 151 (Fig. 1) angeordnet, die gegen den Anschlag 63 der zugehörigen Zahnstange anliegt, um diese an der Aufwärtsbewegung so lange zu hindern, bis ein Tastenriegel 9 in Bewegung gesetzt, ist, durch den die Sperrplatte 151 dann nach rückwärts in eine unwirksame Lage geschwenkt wird. In Fig. 1 ist jede Sperrplatte 151 mit einem nach außerhalb der Maschine führenden Tastenkopf 152 und einem seitlichen Anschlag 157 versehen. Der letztere wirkt auf den Hebel 19 der Klinkplatte 16, wenn zu dem Zweck auf den Tastenarm 152 ein Druck ausgeübt wird; die Klinkplatte löst dabei etwa eingestellte Tastenriegel aus, damit dieselben zurückspringen können.
In ■ dem Augenblick, wo der Vorderarm des Steuerhebels 127 von einer der Summentasten angehoben wird, drückt sein rückwärtiger Arm mit der Kante 127 a den Kurbelstift 161 nieder und bringt den letzteren in Stellung für eine an der Seitenstange 120 angeordnete, am ,Vorderende abgeschrägte Daumenplatte 163. Die Kurbel 160, die den Kurbelstift 161 trägt, sitzt auf der Schwenkwelle 158, die bei ihrer Drehbewegung sämtliche Zahnstangen-Sperrplatten 151 auslöst. Beim Drucken einer Summe ist es erforderlich, daß sämtliche Zahnstangen aufwärts gehen, um die züge-
hörigen Zählrädchen in die Nullstellung zurückzudrehen. Zu dem Zweck müssen zunächst die Sperrplatten ausgelöst werden. Hat der Steuerhebel 127 den 'Kurbelstift 161 mit seiner Kante 12 7 a niedergedrückt, so wird der Stift beim Vorbewegen der Seitenstange 120 von der schrägen Vorderkante der Daumenplatte erfaßt, noch weiter nach unten gedrückt und in dieser Stellung bis zur Rückkehr der Seitenstange festgehalten. Bei allen sonstigen Maschinenoperationen liegt der Kurbelstift oberhalb der Daumenplatte 163 und wird deshalb von ihr während des Hin- und Herganges der Seitenstange nicht beeinflußt. Die ,Kurbel 160 steht unter dem Zug der Feder 162, die sie beim Hochschwingen des Hinterendes des Steuerhebels 127 stets wieder hochzieht.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Addiermaschine, bei der die Zählrädchen zum Zweck des Addierens nur bei der Rückbewegung der Antriebzahnstangen mit diesen in Berührung stehen und die Zahnstangen von einer durch Seitenstangen an die Kurbelwelle angelenkten Universalstänge gesteuert werden, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiarmigen, drehbar auf der Seitenstafage (120) gelagerten Steuerhebels (127), der bei der Hin- und Herbewegung der Seitenstange (120) mit seinem rückwärtigen Arm den Schwenkarm (77) für die Addiertriebe (74) steuert, sobald sein mit seitlich abspringenden*Xeisten (129, 130) in den Bewegungsweg zweier Summentasten (132, 175) ragender Vorderarm von einer dieser Tasten gegen den Zug einer Feder (137) angehoben ist.
2. Addiermaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Brücke (136) am rückwärtigen Arm des Steuerhebels (127) und zwei Brückeneinschnitte zum Eingreifen eines Stiftes (138) am Addiertriebschwenkarm (77).
3. Addiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerhebelleiste (130) sowohl mit dem Tastenhaken (176) als auch mit dem Tastenhaken
(133) in Eingriff gebracht werden kann und daß die Leiste (130) von der Endleiste (129) durch einen Einschnitt getrennt ist, so daß der Steuerhebel mit seinem Vorderarm hochschwingen kann, sobald die Leiste (129) vom Tastenhaken (133) abgeglitten ist.
4. Addiermaschinenach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überführung des Tastenhakens (133) von der Steuerhebelleiste (129) nach der Steuerhebelleiste (130) bei der Vorwärtsbewegung des Steuerhebels (127) ein seitlich von der Seitenstange (120) vorspringender Übergangssteg (131) vorgesehen ist, der den von der Steuerhebelleiste (129) abgleitenden Tastenhaken (133) auffängt und am Schluß des Vorwärtsweges des Steuerhebels (127) an die zu dem Zweck höher liegende Steuerhebelleiste (130) abgibt.
5. Addiermaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Heben des Vorderarmes des Steuerhebels (127) durch eine der Summentasten (132,175) der hintere Steuerhebelarm mit seiner Kante (127 a) einen Stift (161) der Kurbel (160) in den Weg der von der Seitenstange (120) seitlich vorspringenden Daumenplatte (163) bringt, damit die letztere zwecks Auslösung sämtlicher für gewöhnlich gesperrt gehaltener Zahnstangen die Kurbel (160) bei der ferneren Vorbewegung der Seitenstange (120) nach unten schwenkt und bis zur Rückkehr der Seitenstange festhält.
6. Addiermaschine nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung einer an den Addiertriebschwenker (77) angelenkten Stange (144), die mit einem Stift in einen Ausschnitt (147) der Seitenstange (120) hineinragt, von deren senkrechten Schulterkanten (146) in den beiden Endstellungen der hin und her gehenden Seitenstange in dem Falle mitgenommen wird, daß der Steuerhebel (127) den Addiertriebschwenker unbeeinflußt läßt, und durch eine Addieraussetztaste (148) aus dem Bereich der Seitenstange (120) geschwenkt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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