DE98615C - - Google Patents
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- DE98615C DE98615C DENDAT98615D DE98615DA DE98615C DE 98615 C DE98615 C DE 98615C DE NDAT98615 D DENDAT98615 D DE NDAT98615D DE 98615D A DE98615D A DE 98615DA DE 98615 C DE98615 C DE 98615C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 15
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 7
- 241000600039 Chromis punctipinnis Species 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/02—Driving main working members
- B23Q5/04—Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
- B23Q5/12—Mechanical drives with means for varying the speed ratio
- B23Q5/14—Mechanical drives with means for varying the speed ratio step-by-step
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die sogenannten Ständerbohrmaschinen für Handkraft, welche in ihren verschiedenen
Gröfsen ein unentbehrliches Werkzeug ' der Schmiede- und Maschinenwerkstätten sind,
leiden alle an dem Mangel, dafs die Geschwindigkeit des Schwungrades nicht variabel
ist.
Da nun wegen des geringeren Widerstandes beim Bohren eines kleinen Loches schneller
gedreht wird als beim Bohren eines grofsen Loches, so wird die Geschwindigkeit des
Schwungrades in einem Fall zu grofs, im anderen zu klein sein. Um diesem Uebelstande
abzuhelfen, ist das Schwungrad nach vorliegender Erfindung derart gelagert, dafs dasselbe
unter Einschaltung einer auswechselbaren Uebersetzung in Bewegung versetzt wird, so
dafs die Schwungradgeschwindigkeit bei normaler Umdrehung der Kurbelwelle bei Bohrung
grofser Löcher vergröfsert und bei Bohrung kleiner Löcher verkleinert werden kann.
Die Maschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht derselben.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die Maschine von vorn bezw. von oben gesehen.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer im Gestellarm A gelagerten, mit Kurbel versehenen
Achse B aus. Bei Drehung der letzteren wird die Welle JD mittelst der konischen
Räder C und E in Drehung versetzt. Auf die Bohrspindel JV wird die Drehung in gewöhnlicher
Weise mittelst der Räder GI oder FK
übertragen. Die Räder I und K sitzen verstellbar auf einer gemeinsamen Büchse, in
welcher sich die Bohrspindel auf- und abbewegen kann, infolge Nuth- und Federverbindung
im Theil L der Büchse, aber an der Drehung der letzteren theilnehmen mufs. In
der Büchse sitzt noch eine zweite Büchse M, welche zahnstangenartig ausgebildet ist, sich
mit ihrem unten aus der Radnabe vorstehenden Ende in einer Bohrung des Gestellarmes H ■
führt und mit dem unteren Ende auf dem abgesetzten Kopf der Bohrspindel JY ruht.
Wie Fig. i, 2 und 3 zeigen, ist das Schwungrad V drehbar auf der Bohrspindel oder einem
hinten am Ständer angebrachten Zapfen gelagert und nicht, wie gewöhnlich, auf der
Achse D. An letzterer sind dagegen zwei von einander unabhängige Kammräder P und O
angebracht.
Diese Räder können, jedes für sich, mittelst eines Stiftes, der in die Löcher S und R pafst
oder auf andere Art, mit der Achse D gekuppelt werden. Die Kammräder P und O
stehen in. Eingriff mit den Kammrädern T und U, welche ein einheitliches Stück bilden
und oben eine lange Nabe haben, aufweicher das Schwungrad lose auf einem Frictionskonus
angebracht ist, um das Abbrechen des Bohrers oder die Zerstörung der Räder zu' verhüten,
indem das Schwungrad, wenn irgend ein unerwarteter Widerstand eintreten sollte, seinen
Lauf fortsetzt, ohne seine Bewegungsenergie der Maschine in seiner vollen Kraft zukommen
zu lassen.
Die Nabe der Räder T und U ist auch nach
unten verlängert und läuft in einem im Gestellkopf angeordneten Kugellager. Die Bewegungsenergie des Schwungrades wird also durch die
Kammräder T und O bezw. U und P auf die
Claims (1)
- Achse D und von dieser durch die Kammräder G und I bezw. F und K auf die Bohrspindel übertragen.Die Welle B mache z. B. 50 Umdrehungen in der Minute. Das Uebersetzungsverhältnifs von C zu E sei 2 : 3, so dafs also die WeIIeD in der Minute 75 Umdrehungen macht.Das Uebersetzungsverhältnifs von F zu K ist 1:2,das Uebersetzungsverhältnifs von G zu J ist 2:1,das Uebersetzungsverhältnifs von O zu T ist 2 : i,das Uebersetzungsverhältnifs von P zu U ist 1:1.Der Bohrspindel können also, je nachdem der Antrieb derselben durch das Räderpaar F und K bezw. G und J vermittelt wird, 150 oder 37Y2 Umdrehungen ertheilt. werden.Das Schwungrad macht, so lange es mittelst der Kammräder P und U angetrieben wird, genau so wie die Welle D in der Minute 75 Umdrehungen.Machen die praktischen Verhältnisse nun eine gröfsere Rückwirkung des Schwungrades auf die Bohrspindel wünschenswert!}, so werden die Kammräder O und T eingerückt, so dafs das Schwungrad jetzt 1 50 Umdrehungen in der Minute macht, eine dementsprechend gröfsere Energie entwickelt und der Antrieb der Bohrspindel also demgemäfs erleichtert wird.Die beschriebene Einrichtung ermöglicht es also, dieselbe Bohrmaschine den verschiedensten der Praxis vorkommenden Verhältnissen.insbesondere der Lochgröfse und der Festigkeit des zu bohrenden Materials anzupassen. Die in der Zeichnung mit zur Darstellung gebrachte Vorrichtung zur selbsttätigen Auslösung der Bohrspindel ist Gegenstand des besonderen Patentes Nr. 98616.Patenτ-Anspruch:Eine Bohrmaschine, deren Gang bei gleich- oder doch nahezu gleichbleibender Antriebskraft dadurch den sich mit der Lochgröfse und der Materialfestigkei't ändernden Verhältnissen angepafst werden kann, dafs bei Veränderbarkeit des Uebersetzungsverhältnisses zwischen Antriebswelle (D) und Bohrspindel (N) das Schwungrad (V) um eine eigene, eventuell mit der Bohrspindelachse conachsiale Achse drehbar gelagert ist und die Umdrehungszahl desselben mittelst auswechselbar mit der Antriebswelle (D) zu kuppelnder Räder (O und P), welche ■ die auf der Schwungradachse sitzenden Räder (T und U) mit verschiedener Uebersetzung treiben, verändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98615C true DE98615C (de) |
Family
ID=369567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98615D Active DE98615C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98615C (de) |
-
0
- DE DENDAT98615D patent/DE98615C/de active Active
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