DE311325C - - Google Patents

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DE311325C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/04Special-purpose or automatic embroidering machines for boring or jogging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung, bezieht sich auf eine Hubregelungsvorrichtung für Einzelbewegungen ausführende Teile von Stickmaschinen. Als solche Teile kommen z. B. die kleinen und großen Fadenleiter/Bohrer, Stüpfel u. dgl. in Betracht. Es sind bereits Hubregelungsvorrichtungen für Stickmaschinen bekannt, bei denen ein in einer Kulisse gleitbarer, mit den Stickwerkzeugen in Verbindung stehender Kulissenstein mittels einer Kurvenscheibe mustergemäß bewegt wird. Diese Vorrichtungen weisen aber
. den Nachteil auf, daß der Drehpunkt der Kurvenscheibe nicht mit dem Drehpunkt der Kulisse zusammenfällt, so daß die Zwischen-Schaltung einer Stange erforderlich wird, deren eines Ende in die Nut der Kurvenscheibe eingreift, während das andere Ende derselben mit einer Stange zusammenarbeitet, die den Kulissenstein trägt. Diese zwischengeschaltete Stange bewirkt dann während des Arbeitens der Vorrichtung ein unzulässiges Hin- und Herwandern des Steines in der Kulisse und des in die Kurvennut eingreifenden Stangenendes.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine Hubregelungsvorrichtung zu schaffen, bei der dieser Nachteil beseitigt ist.
Die Hubregelungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine kon- zentrisch zur Schwingachse einer Kulisse angeordnete Kurvenscheibe mit einer Kurvennut, welche eine Anzahl abwechselnd konzentrisch zum Scheibenmittelpunkt angeordnete Nutenstrecken und die letzteren miteinander verbindende schräge Strecken aufweist, wobei die schrägen Strecken zur Schaltung des mit den bewegenden Stickmaschinenteilen in Verbindung stehenden Kulissensteiris und die genannten konzentrischen Strecken zur Führung des Kulissensteins während der Schwingung der Kulisse dienen.
Dabei kann dann zweckmäßig die Kurvenscheibe eine offene Nut aufweisen und beim Anliegen eines in dieser Nut sich bewegenden, von der Kulisse getragenen Teils gegen eines der Enden der Nut eine Unterbrechung der Wirkungsverbindung zwischen der vom Automaten beeinflußten Welle und dem mit der Kurvenscheibe zusammenarbeitenden Organ bewirken.
Ferner kann zweckmäßig die Kurvenscheibe mit einem Organ zusammenarbeiten, das eine Einstellung derselben sowohl vom Automaten aus als auch von Hand ermöglicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht einer in Verbindung mit dem kleinen Fadenleiter vorgesehenen Hubregelungsvorrichtung.
Fig. 2 zeigt Teile dieser Hubregelungsvorrichtung in größerem Maßstab, teilweise im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Hubregelungsvorrichtung, und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 4.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 bezeichnet 1 eine Antriebswelle, auf welcher ein Exzenter 2 befestigt ist. Dieses wirkt

Claims (3)

  1. auf eine Rolle 3, welche auf einem Bolzen 4 sitzt, der in einer Kulisse 5 gelagert ist. In dieser, in einem feststehenden Lager 5' drehbaren Kulisse ist ein runder, als Stein wirkender Bolzen 6 angeordnet, der einen Zapfen 7 aufnimmt. An letzterem greift eine Stange 8 an, welche mit dem kleinen Fadenleiter 9 verbunden ist. Der Stein 6 trägt einen Zapfen 10', auf welchem eine Rolle 10 sitzt, die in eine Nut einer gezahnten Kurvenscheibe 12 eingreift. Diese Nut weist Strecken 13 auf, welche konzentrisch zum Mittelpunkt einer Scheibe 12 sind, und schräge Strecken 14, von denen jede zwei Strecken 13 miteinander verbindet. Die Teile 13 und 14 bilden zusammen eine geschlossene Nut. Die gezahnte Scheibe 12 kämmt mit einem Zahnrad 15, welches unter Vermittlung einer Welle 16 durch den Automaten oder auch von Hand in absatzweise Drehung versetzt werden kann.
    Die Wirkungsweise der beschriebenen Hubregelungsvorrichturig ist wie folgt:
    Das sich drehende Exzenter 2 bewirkt während jeder Umdrehung eine Schwingung der Kulisse 5, wodurch der Stange 8 ein Arbeitshub erteilt wird. Die Kulisse wird dabei um den Winkel χ hin und her geschwungen (Fig. 2), wobei die Rolle 10 sich in einem konzentrischen Teil 13 der Nut der Scheibe 12 bewegt. Soll nun eine Hubveränderung des kleinen Fadenleiters 9 bewirkt werden, so wird die Welle 16 so beeinflußt, daß die Scheibe 12 um einen Winkel x + y (Fig. 2) verdreht wird. Dabei bewirkt dann der schräge Teil 14 der Nut, während dieser Drehung der Scheibe 12 unter Vermittlung der Rolle 10, eine Verschiebung bzw. Schaltung des Steins 6 innerhalb der Kulisse 5,'so'daß die letztere bei ihrem erneuten Schwingen der Stange 8 und somit dem Fadenleiter 9 einen anderen Hub als vorhin erteilt. Je nachdem die Scheibe 12 jeweils um ein größeres oder kleineres ganzes Vielfaches von x + y gedreht wird, kann auch eine größere oder kleinere Veränderung des Hubes des Fadenleiters 9 erzielt werden. Mittels einer Kurvenscheibe mit einer geschlossenen Nut der in Fig. 2 gezeigten Form kann somit der Hub allmählich von einem Minimum nach einem Maximum und dann wieder allmählich von letzterem nach dem Minimum verändert werden.
    Bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform bilden die Strecken 13 und 14 in der Scheibe 12 eine offene Nut. Bei einer solchen Hubregelungsvorrichtung muß dafür gesorgt werden, daß, wenn die Rolle 10 gegen das innere oder äußere Ende der offenen Nut anzuliegen kömmt, eine weitere Drehung der vom Automaten oder von Hand beeinflußten Welle 16 kein weiteres Bewegen der Rolle 10 gegen das betreffende Ende der Nut hin bewirkt. Zu diesem Zweck ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel die gezahnte Kurvenscheibe 12 mit einem Hubnocken 17 versehen. Die' Welle 16 trägt eine Scheibe 18, welche mit mindestens einem Loch 19 versehen ist. Mit dieser Scheibe 18 kann ein Zahnrad 20 in Eingriff gebracht werden, indem letzeres mindestens einen Zapfen 21 aufweist, der in das Loch 19 geschoben werden kann. Das Zahnrad 20 kämmt mit der gezahnten Scheibe 12 und wird von einer mit einem Handrad 23 versehenen Welle 22 getragen. Die Teile 18 und 20 werden für gewöhnlich durch eine Feder 24 miteinander in Eingriff gehalten. 25 bezeichnet einen Ausklinkhebel, der mit dem Hubnocken 17 zusammenarbeitet und ein Außereingriff bringen der Teile 18 und 20 bewirken kann. Das ist dann der Fall, wenn die Teile die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnehmen. Letztere entspricht einer der Lagen der Scheibe 12, bei welchen die Rolle 10 gegen ein Ende der offenen Kurvennut der Scheibe 12 zu liegen kommt. Während 18 und 20 außer Eingriff sind, kämmt aber das Rad 20 immer noch mit der gezahnten Scheibe 12, wodurch jeweils die Lage der Rolle 10 während der Schwingung der Kulisse 5 innerhalb der Nut der Scheibe 12 gesichert wird. Wird nun in dieser Lage der Teile 18, 20 die Welle 16 aus irgend einem Grunde gedreht, so macht letztere eine Leerbewegung und läßt dabei die Scheibe 12 völlig unbeeinflußt.
    An Stelle eines Hubnockens 17 könnte in der Scheibe 12 auch eine Vertiefung vorgesehen werden, in welchem Falle der Hebel 25 dann in diese Nut Reinfallen würde, anstatt, wie gezeichnet, von der Scheibe 12 wegbewegt zu werden.
    Die Rolle 10 könnte auch unmittelbar auf dem Zapfen 7 sitzen, in welchem Falle dann v der Zapfen 10' entbehrt werden kann.
    Die beschriebene Vorrichtung kann in vorteilhafter Weise auch zur Bohrtiefenregulierung, zum Regulieren des Hubes von Stüpfeln und ähnlichen Stickmaschinenteilen verwendet werden. ·
    Pa τ en τ-Ansprüche:
    i. Hubregelungsvorrichtung für Werkzeuge von Stickmaschinen, gekennzeichnet durch eine konzentrisch zur Schwingachse einer Kulisse (5) angeordnete Kurvenscheibe (12) mit einer Kurvennut, welche eine Anzahl abwechselnd konzentrisch zum Scheibenmittelpunkt angeordnete Nutenstrecken (13) und die letzteren miteinander verbindende schräge Strecken (14) aufweist, wobei die schrägen Strecken (14) zur Schaltung des mit den Werkzeugen (9) in Verbindung stehenden Kulissensteins (6) und die genannten -konzentrischen Strek-
    ken (13) zur Führung des" Kulissensteins während seines Arbeitshubes dienen.
  2. 2. Hubregelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe, (12) eine offene Nut aufweist und beim Anliegen eines in dieser Nut sich bewegenden, von der Kulisse (5) getragenen Teils (10) gegen ■ eines der Enden der Nut eine Unterbrechung jder Wirkungsverbindung zwischen einer vom Automaten beeinflußten Welle (16) und dem mit der Kurvenscheibe (12) zusammenarbeitenden Antriebsglied (20) der Welle bewirkt.
  3. 3. Hubregelurigsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Kurvenscheibe (12) zusammenwirkende Antriebsglied (20) der Welle sowohl vom Automaten aus als auch von Hand verstellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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