DE98077C - - Google Patents

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DE98077C
DE98077C DENDAT98077D DE98077DC DE98077C DE 98077 C DE98077 C DE 98077C DE NDAT98077 D DENDAT98077 D DE NDAT98077D DE 98077D C DE98077D C DE 98077DC DE 98077 C DE98077 C DE 98077C
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valve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

ISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung, welche dazu bestimmt ist, durch ein zweckentsprechendes Uhrwerk bethä'tigt zu werden, um zur vorbestimmten Zeit eine Gasflamme anzuzünden bezw. abzulöschen.
Fig.: ι ist ein Schnitt einer Gaslaterne mit Vorderansicht des Apparates.
Fig. 2 ist ein Schnitt der Laterne mit Seitenansicht und theilweisem Schnitt des Apparates.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt in gröfserem Mafsstabe des Unterbrechers bei geschlossenem Ventil E. -
Fig. 4 ist ein Schnitt durch den unteren Theil der Fig. 3, von unten nach oben der letzteren gesehen.
Fig. 5 ist ein ähnlicher Schnitt wie derjenige der Fig. 3 bei geöffnetem Ventil E.
A ist ein auf das Gaszuleitungsrohr geschraubter Stutzen und B der den Brenner C aufnehmende Stutzen. D ist ein Zündröhrchen.
Es handelt sich darum, die Verbindung zwischen den Stutzen A und B zu vorher bestimmter Zeit abwechselnd herzustellen und wieder zu unterbrechen und gleichzeitig das Röhrchen D entsprechend zu öffnen und abzuschliefsen. Dies erfolgt vermittelst eines Doppelsitzventiles EE1, das durch einen HebelF abwechselnd im einen oder anderen Sinne bethätigt wird, und zwar kann dies durch einen Mechanismus geschehen, der an der Platte G befestigt ist.
Der Hebel F ist an einem Vorsprung G1 der Platte G drehbar befestigt; er schwingt in einer Ebene, welche durch die Achse des Doppelventils E E1 geht, und sein anderes Ende, welches eine Spindel Q. trägt, befindet sich im Bereiche des zur automatischen Bethätigung des Ventiles bestimmten Mechanismus.
Die Ventilanordnung im Gehäuse A1 ist derart, dafs das Ventil E fest auf der Spindel f angebracht ist, während das Ventil E1 auf der letzteren etwas spielen kann, wobei eine geeignete Feder die beiden Ventile von einander zu entfernen bestrebt ist. Eine am Ventil I?1 befestigte Schraube e3 spielt in einem geeigneten Schlitz des Ventiles E, um das relative Spiel der beiden Ventile zu begrenzen.
Das Ventil E1 wird durch entsprechende Flügel e1 im Gehäuse A1 geführt; sein Sitz ist a1; es ist dazu bestimmt, den Durchgang des Gases vom Stutzen A zum Stutzen B abzuschliefsen.
Das Röhrchen D mündet unterhalb des Sitzes des als Ventil wirkenden Konus fl in das Gehäuse A1. In Fig. 5 ist das Ventil E1 geschlossen. Wenn der Hebel F die Spindel/ nach uhren zieht, so bleibt das Ventil E1 während des ersten Theiles dieser Bewegung geschlossen, bis die Schraube e3 das Ende der Nuth des Ventiles E erreicht. Während dieser Zeit verläfst der Konus f1 seinen Sitz und läfst das Gas durch den Kanal α zum Röhrchen D gelangen. Dann trifft das Ventil E auf den Sitz as, so dafs das Gas von D abgesperrt wird. Der Zutritt von Gas in das Rohr D ist also durch den Konus f1 verhindert, wenn das Ventil E1 geschlossen ist, und durch, das Ventil E, wenn das Ventil E1 offen steht.
Das Gas tritt somit nur zeitweise in das Röhrchen D, und zwar geschieht dies etwas, bevor das Austrittsventil E1 geöffnet wird.
Das Ende des Röhrchens D trägt, wie in Fig. ι gezeigt, eine kleine Büchse D\ welche. Platinschwarz enthält, das bekanntlich durch den blofsen Contact mit dem Gas zum Glühen gebracht wird. Sobald der Brenner C brennt, braucht das Gas nicht mehr nach D zu gelangen und der Konus f1 kann deshalb den Zutritt des Gases nach D wieder abschneiden.
Die links von A in den Fig. 3 und 4 dargestellte Vorrichtung hat den Zweck, den Apparat im Winter zu wärmen und das Gefrieren des Schmiermaterials zu verhüten. Sie besteht aus einem Rohransatz a4' mit Spitzschraube α5 zum Reguliren bezw. Absperren eines Gasströmchens, dessen Flamme dazu bestimmt ist, den Flantsch a6 der Platte G zu wärmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventil für'durch Uhrwerk bethätigte Zünd- und Löschvorrichtungen, gekennzeichnet durch ein die Zündflamme beherrschendes Doppelventil (Ef1J, welches federnd derart mit dem die Hauptflamme regelnden Ventil (E1J verbunden ist, dafs beim Abwä'rtsbewegen der Stange- f die letztere zunächst den Gaszutritt zur Zündleitung freigiebt, dann das von seinem Sitz gehobene Ventil (E1J die Hauptleitung öffnet, endlich das in seinen Sitz gezogene Ventil (E) die Zündleitung wieder abschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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