DE679254C - Sicherheitszuendvorrichtung fuer Bratofenbrenner - Google Patents

Sicherheitszuendvorrichtung fuer Bratofenbrenner

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DE679254C
DE679254C DEK139781D DEK0139781D DE679254C DE 679254 C DE679254 C DE 679254C DE K139781 D DEK139781 D DE K139781D DE K0139781 D DEK0139781 D DE K0139781D DE 679254 C DE679254 C DE 679254C
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roasting oven
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F Kueppersbusch und Soehne AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Sicherheitszündvorrichtung für Bratofenbrenner Es sind Sicherheitszündvorrichtungen für Gasbrenner bekannt, die aus einem durch Druckknopf gegen die Wirkung einer Feder zu öffnenden Ventil bestehen, dessen Verschlußglied durch eine von einer Zündflamme mittels eines Wärmefühlers gesteuerte Sperre in der Öffnungslage gehalten wird. Dadurch wird erreicht, daß das Ventil für die Hauptbrenner erst nach Entzündung der Zündflamme in der Öffnungsstellung verbleibt und sich beim Erlöschen der Zündflamme selbsttätig wieder schließt. Die Anbringung derartiger Vorrichtungen bei Gasbratöfen bereitet jedoch Schwierigkeiten, weil sich die Ofenwandungen im Betriebe sehr hoch erhitzen und durch ihre Wärmeabstrahlung die Wirksamkeit des von der Zündflamme gesteuerten Wärmefühlers beeinträchtigen. Durch die starke Wärmeabstrahlung der Ofenwandungen wird die Schließung des Sicherheitsventils nach dem Ausschalten des Zündbrenners verzögert. Wird der Gashahn gleich danach wieder geöffnet, so besteht die Gefahr, daß noch vor der Entzündung der Zündflamme trotz der vorhandenen Sicherheitseinrichtung eine große Gasmenge aus den Bratofenbrennern strömt, so daß sich in den Zwischenwandungen des Ofens gefährliche Gaspolster bilden, die zur Verpuffung Anlaß geben können.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung, die es ermöglicht, die Sicherheitszündvorrichtung in größerem Abstande von den Ofenwänden und den Hauptbrennern so unterzubringen, daß sie von der Wärmeabstrahlung des Ofens nicht beeinflußt wird. Erfindungsgemäß ist das zusätzlich zu dem Hahn der Gaszuführungsleitung für die Bratofenbrenner angeordnete Selbstschlußventil unterhalb zusätzlicher, gegen den die Bratofenbrenner enthaltenden Heizraum abschirmender Bleche angebracht und mit einer bis in den Bereich der Außenwand des Bratofens ragenden Stellstange für die Bewegung des Ventilverschlußgliedes ausgerüstet. Die Anordnung einer derartigen Stellstange ermöglicht es, das Ventil in größerem Abstande von den Randleisten des die Bratofenwände aufnehmenden Gestells einzubauen, und zwar liegt es unter dem Bratofenboden verhältnismäßig kühl, weil die durch die Wärmeabstrahlung erhitzte Luft noch oben abfließt, während von unten kalte Luft nachströmt.
  • Die neue Anordnung ist besonders für in Küchenherde eingebaute Gasbratöfen geeignet, weil sie auch die Gefahr einer Verwechslung zwischen den Leitungshähnen der Kochstellen und des Bratofens beseitigt. Man hat versucht, diese Verwechslung dadurch auszuschalten; daß man den Leitungshahn für die Bratofehbrenner nach unten verlegt hat. Dabei hat es sich aber als nachteilig erwiesen, daß derartige Hähne leicht von Kindern geöffnet werden können. Durch die Anordnung des Selbstschlußventils unterhalb des Bratofenbodens wird erreicht, daß sich die Gasleitung nur nach Öffnung des oben befindlichen Leitungshahnes der Bratofenbrenner öffnen läßt und daß der Benutzer noch .zusätzlich nach unten greifen muß, um die Bratofenbrenner einzuschalten.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung und Anordnung der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung bei einem Gasherdbratofen.
  • Abb. r zeigt die Sicherungsvorrichtung für sich in schaubildlicher Darstellung. Abb.2 zeigt einen Grundriß des Verstellungsgetriebes des Sicherungsventils: Abb. 3 und 4 zeigen in teilweisem Schnitt die Seitenansicht und die Vorderansicht des Gasherdes.
  • An einem Kochherd üblicher Art, der mit einem Gasbratofen ausgerüstet ist, befindet sich ein Bratofenhahn i, von dein aus die Gasleitung i' unter den Boden des Diätofens geführt ist, wo sich ein zusätzliches Sicherungsventil 2 befindet. Von der Eintrittskummer dieses Ventils ist eine Zündflammenleituhg 3 abgezweigt. Im Bereiche der Zündflamme befinden sich - drei gespannte dünne Drähte 4 aus zunderfreiem, hochwertigen Dehnungsmetall, die mit dem unteren Ende an einem Hebel 5 befestigt sind und von ihm in Spannung gehalten werden. Der Hebel 5 ist bei 6 drehbar gelagert und durch eine Feder 6' abgefedert, die im Sinne einer Erhaltung der Zugspannung der Drähte 4 wirkt. An dem freien Ende des Hebels 5 befindet sich eine Sperrnase 7, durch welche die Spindel 8 des Sicherungsventils in ihrer Öffnungslage gehalten wird, so daß das Gas aus der Eintrittskammer des Sicherungsventiles nach den Bratofenbrennern 9 überströmen kann. Die Sperrnase 7 arbeitet mit einem Anschlagstift io zusammen, der in einer Schlitzführung i i quer zur Bewegungsrichtung der Ventilspindel 8 verstellbar ist und eine Schrägschlitiführung r2 des Führungsstückes 8' der Ventilspindel durchragt, so daß er bei seiner Verstellung zugleich auch die Verstellung der Ventilspindel bewirkt. Der Anschlagstift io ist als Stellschraube 13 ausgebildet, die in eine Stehstange 14 eingeschraubt ist. Die Stellstange 14 ist an einem Ende mit einem Druckknopf 15 aus wärmeschützendem Werkstoff versehen, mit dem sie durch die Frontwand des Herdes ragt, 'und am anderen Ende durch eine Druckfeder 16 abgefedert. Die Ventilspinde18 steht unter Wirkung einer in das Ventilgehäuse eingebauten Druckfeder 17. Beide Federn wirken im Sinne einer Schließung des Sicherungsventiles unter Zurückführung des Ventilgestänges in die Ruhelage. Die Dehnungsdrähte 4 sind über einen Haltekörper 18 geführt und mit ihren Enden an einer Stellschraube i9 befestigt, mittels der die Länge bzw: "Spannung der Drähte geregelt werden kann. Der Bratofenboden 21 (Abb. i) ist mit einer durch einen Schieber 22 verschließbaren Öffnung 23 versehen, die sich dicht hinter der Bratofenklappe befindet und als Zündloch zum Anzünden des Zündbrenners 3 dient. Zusätzliche Bleche 2o (Äbb.4) schirmen die Sicherheitsvorrichtung gegen den die Bratofenbrenner 9 enthaltenden Heizraum ab.
  • Für die Inbetriebnahme des Bratofens wird der Gasabsperrhahn i geöffnet und bei geöffneter Bratofentür durch das Zündloch 23 hindurch die Zündflamme entzündet. Die Drähte 4 dehnen sich bei der Erhitzung durch die Zündflamme aus und bringen die Sperraase 7 in Sperrstellung. Durch Drücken auf den Druckknopf 15 wird dann die Ventilspindel 8 zurückgezogen, wobei die Sperrnase 7 vor den Anschlag i o schnappt und. das Sicherungsventil in der Öffnungslage hält. Das Gas strömt dabei durch das Sicherungsventil zu den Bratofenbrennern 9 und wird von der Zündflamme sofort entzündet. Der Benützer ist nicht genötigt, für die Einschaltung der Bratofenbrenner einen bestimmten Augenblick abzupassen, vielmehr kann er nach Entzündung der Zündflamme die Einschaltung der Bratöfenbrenner in jedem beliebigen Zeitpunkt vornehmen. Ist die Beheiäung des Bratofens beendet, so muß der Benutzer den Gashahn i schließen, um die Brenner auszuschalten. Dadurch ist der ordnungsgemäße Verschluß der Gasleitung immer gewährleistet, selbst dann, wenn die Dichtung des Sicherheitsventiles 2 ungenügend wird oder die Feder des Sicherheitsventiles bricht. Wird der Bratofenhahn i geschlossen, so erlischt mit den Hauptbrennern 9 auch die Zündflamme 3. Da die Drähte 4 sich unterhalb des Bratofenbodens befinden und der Strahlhitze des Bratofens nicht ausgesetzt sind, ziehen sie sich schnell zusammen, wobei der Hebe15 angehoben wird, die Sperre 7 mit dem Anschlag io außer Eingriff kommt, so daß sich das Sicherheitsventil schließt und gleichzeitig der Druckknopf unter Federspannung in seine Ausgangslage zurückgeführt wird. Durch die Stellschraube i3 läßt sich die Schließzeit so einregem, daß das Sicherheitsventil stets nach einer sehr geringen Verstellung der Sperre geschlossen wird.
  • Vorteilhaft wird die Sicherheitseinrichtung einschließlich der Brenner und Stellhebel als eine bauliche Einheit ausgeführt, so daß sie nach Lösung der Verschraubung 24: als Ganzes aus dem Herd herausgenommen werden kann. Gegebenenfalls kann die Einrichtung auch so abgeändert werden, daß die Dehnungsdrähte 4. zugleich auch im Bereich der Flamme des Hauptbrenners liegen, so daß nach Anbringung eines Verschlusses an der Zündleitung nach erfolgter Zündung der Hauptbrenner die Zündflamme ausgeschaltet werden kann, da in dieser Abänderung die Flamme der Hauptbrenner für die Offenhaltung des Sicherheitsventils sorgt.
  • Für besondere Zwecke kann die Zünddüse 3 auch an der Gasaustrittskammer des Ventils 2 angeordnet sein, so daß die Zündflammensicherung in eine Zündsicherung umgewandelt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANnpRÜCi3E: i. Sicherheitszündvorrichtung für Bratofenbrenner, besonders für in Küchenherde eingebaute Gasbratöfen, mit einem zusätzlich zu dem Hahn der Gaszuführungsleitung für die Bratofenbrenner angeordneten, durch Druckknopf zu öffnenden Selbstschlußventil, dessen Verschlußglied durch eine von der Zündflamme allein oder in Verbindung mit der Flamme des Hauptbrenners mittels eines Wärmefühlers gesteuerte Sperre in der Öffnungslage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Selbstschlußventil (2) unterhalb zusätzlicher, gegen den die Bratofenbrenner (9) enthaltenden Heizraum abschirmender Bleche (2o) liegt und sich durch eine bis in den Bereich der Außenwand des Bratofens ragende Stehstange (i4) öffnen läßt.
  2. 2. Sicherheitszündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellstange (i4) einen einstellbaren Anschlag (io) trägt, der mit der Sperrnase (7) des Hebels (5) zusammenarbeitet.
  3. 3. Sicherheitszündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellstange (i4) quer zur Ventilspindel angeordnet und mit ihrem einstellbaren Anschlag (io) den Führungsschlitz (i2) eines an der Ventilspindel sitzenden Schlitzschiebers durchragt.
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