DE98023C - - Google Patents

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DE98023C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/08Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 65: Schiffbau.
A. GLOMB in BERLIN. Rudervorrichtung für Boote.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rudervorrichtung für Boote, welche eine Verbesserung der durch die Patentschrift Nr. 9486, Klasse 65, patentirten Rudervorrichtung darstellt. Diese Rudervorrichtungen können in beliebiger Anzahl an den Bordwänden befestigt und mit Hand oder einer anderen Kraft bewegt werden.
In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι das Ruder in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 2 die Vorder- und
Fig. 3 die Seitenansicht des Bootes mit den Rudern im Wasser,
Fig. 4 die Vorder- und
Fig. 5 die Seitenansicht des Bootes mit den Rudern aufser Wasser.
Fig. 6 zeigt die Vorrichtung im Verhä'ltnifs zur Gröfse des Bootes und des Ruderers.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine andere Anordnung.
Die aus Holz' oder Metall gefertigte Rudervorrichtung besteht aus dem Ruderblatt r mit Schaft, der beweglichen Ruderstange r1., welche am Zapfen e an der Strebe t drehbar angebracht ist. An dem Ruderschaft befindet sich ein Auge v1, in welchem ein Zapfen ν drehbar gelagert ist. ' Zapfen ν steht mit dem Kurbelarm h mit dem Zapfen / in Verbindung, welcher seine Drehbewegung von der Kurbel k erhält. Die bewegliche Ruderstange r1 steckt mit ihrem unteren Ende in einer Buchse r2 und ist in dieser verschiebbar angeordnet. Da sie auch in e drehbar gelagert ist, so folgt sie dem Ruderblatt r in seiner Bewegung, und es ist daher nur das Gewicht des letzteren zu heben, wodurch die Ruderarbeit bedeutend erleichtert wird. Ebenso wird durch diese Anordnung erreicht, dafs die bewegliche Ruderstange r1 nicht über den Punkt e hinausgeht, was bei dem früheren Patente der Fall war, und das Durchfahren niedriger Brücken nicht immer gestattete. Gegen Beschädigungen durch Anstofsen u. s. w. ist das Ruder durch einen Rahmen χ geschützt.
Die Kurbeln k, sowie die Achse des Ruders selbst sind schräg gegen die Mittschiffsebene des Bootes angeordnet, damit beim Durchgehen des Ruders durch das Wasser die Kurbeln in dem oberen Theile ihrer Bahn nahe an einander stehen, so dafs dadurch der Ruderer mehr Kraft entwickeln kann.
Eine etwas andere Anordnung zeigen Fig. 7 und 8. An Stelle des Auges vl ist hier ein Schlitz s angeordnet, in welchem der Zapfen ν gleiten kann. Die bewegliche Ruderstange r1 ist hierbei am unteren, aus der Buchse r2 herausragenden Ende mit einem Splint oder einer Mutter ρ versehen. Hierdurch wird bewirkt, dafs das Ruderblatt nicht so tief nach unten geht wie bei der ersten Anordnung, da es durch den Splint oder die Mutter gehalten wird. Der Schlitz s dagegen gestattet eine gröfsere Ausladung des Ruders, d.'h. die Ent-

Claims (1)

  1. fernung zwischen Eintritt und Austritt des Ruders ins Wasser wird gröfser.
    Zum Aufhalten des Stofses beim Niedergange des unteren Rudertheiles und zur Vermeidung des Geräusches beim Anschlagen sind am oberen Ende des Ruderschaftes und im Schlitz Anschlagstellen mit elastischen Buffern vorgesehen.
    Ραϊεντ- Anspruch:
    Rudervorrichtung für Boote, bei welcher das Ruderblatt (r) auf einer um den Festpunkt (e) pendelnden Stange (r1) geführt ist und vermittelst des in einem Schlitz arbeitenden Kurbelzapfens (v) auf der Stange (r1) auf- und abbewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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