DE97939C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE97939C DE97939C DENDAT97939D DE97939DA DE97939C DE 97939 C DE97939 C DE 97939C DE NDAT97939 D DENDAT97939 D DE NDAT97939D DE 97939D A DE97939D A DE 97939DA DE 97939 C DE97939 C DE 97939C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flap
- movement
- base
- broth
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 15
- 235000010633 broth Nutrition 0.000 description 9
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 229920001864 tannin Polymers 0.000 description 1
- 239000001648 tannin Substances 0.000 description 1
- 235000018553 tannin Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/27—Rotating drums for treating leather
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: "Gerberei.
Es giebt für die Schnellgerbung verschiedene Systeme, die mehr oder weniger auf schnellerer
Bewegung der Brühen und Leder zugleich beruhen. Für Leder von besonderer Qualität
aber, von denen man eine grofse Festigkeit verlangt, erweist es sich als allein richtig, eine
geringere Bewegung der Brühen zu veranlassen, so dafs die ruhig hängenden Häute in denselben
nicht bewegt werden.
Die zu diesem Zweck in der Patentschrift Nr. 27574 (Kl. 28) vorgeschlagene Einrichtung
mit zwei Kolben, von welchen der eine in einem Schacht des Bottichs sich hochbewegt, wenn der zweite niedergeht, veranlassen
nicht eine ruhige Bewegung der Flüssigkeit zwischen den eingehängten Häuten hindurch,
sondern nur eine Bewegung der Brühe in der Nähe des Bodens und wesentlich parallel
zu diesem.
Auch die weiter in der Patentschrift Nr. 36766 (Kl. 28) vorgeschlagene Verbindung solcher
Kolben mit auf- und abklappbaren Winkelrahmen hat den gewünschten Erfolg nicht gehabt.
Denn solche Winkelrahmen wirken nicht als Verdränger im Sinne eines Kolbens, sondern
lediglich als Rührmittel, die das Verhalten der Flüssigkeit nur nachtheilig beeinflussen,
da sie in derselben Strudel und schnelle Mischung erzeugen, was bei dem vorliegenden
Apparat gerade vermieden werden soll.
Zu diesem Zweck werden die Häute in passenden Abständen von einander derart aufgehängt,
dafs die Brühe ungehindert zwischen denselben aufwärts treiben kann, und zwar erfolgt die Bewegung mittelst eines von einer
sehr langsam sich drehenden Transmissionswelle in Bewegung versetzten Klappenbodens,
der in passendem Abstand über dem Boden der Grube liegt und durch abwechselndes Oeffnen und Schliefsen seiner Klappen eine
Art Pumpwirkung ausübt.
Fig. ι zeigt in senkrechtem Schnitt zwei Gruben bezw. Bottiche mit Klappenboden und
oberhalb der Bottiche gelagerter Transmissionswelle, und Fig. 2 die Oberansicht eines der
Bottiche mit darauf angeordneten Schienen zum Aufhängen der Häute.
Auf dem Boden α des Bottichs A liegt ein
Rahmen R, in welchem in passendem Abstand über dem Boden der Klappenboden B auf
der Achse b gelagert ist. Letzterer steht durch die Stangen b1, welche an das eine bezw. andere
Ende des Bodens B angelenkt sind, und die Schubstangen c in Verbindung mit den
um i8o° versetzten Kurbeln der Transmissionswelle C, so dafs bei der Drehung der Welle C
der Klappenboden B am einen Ende langsam abwärts, am anderen Ende langsam aufwärts
geht. Die im aufwärtsgehenden Theil des Bodens B liegende Klappe b'2 schliefst sich
hierbei, während die im abwärtsgehenden Theil liegende Klappe b2 sich öffnet.
Die Transmissionswelle C dreht sich sehr langsam mit etwa fünf bis zehn Umgängen pro
Minute. Die Häute H sind über die auf oberen Leisten d des Bottichs A liegenden Schienen d1
in etwa 5 cm Abstand von einander in die Brühe eingehängt.
Um bei der entsprechend langsamen Bewegung des Klappenbodens B innerhalb des
Bodenrahmens R den nöthige'n Druck zum Aufwärtstreiben der Brühe durch die im ab-
wärtsgehenden Theil des Bodens B liegende Oeffnüng zu erzeugen, ist die Einrichtung so
getroffen, dafs die in dem aufwä'rtsgehenden Theil des Bodens B liegende Klappe gegen
den stets mehr oder minder starken Auftrieb der Brühe durch eine von der Aufwärtsbewegung
der Stange b1 abgeleitete Kraft geschlossen wird, so dafs sie nach unten hin einen Druck
auf die unter dem Klappenboden stehende Brühe ausübt. Ein entsprechender Theil der
letzteren wird dabei durch die sich öffnende andere Klappe ruhig und regelmäfsig nach
oben zwischen die auf den Schienen d1 aufgehängten
Häute getrieben, so dafs durch Oeffnen und Schliefsen der Klappen eine Art
Pumpwirkung entsteht.
Um dies gezwungene Schliefsen der Klappen herbeizuführen, ist für jede derselben am Boden
des Bottichs eine Rolle e gelagert und eine zweite Rolle f befindet sich unterhalb der
Klappe am Klappenboden B, während unter beide Rollen ein Seil bezw. ein Draht h hinweggeführt
ist, der mit seinem einen Ende unten, und zwar möglichst vorn an die Klappe b2
und mit dem anderen Ende an den unteren Theil der an den Klappenboden B gelenkig
angeschlossenen Stange bl angreift.
Will man einen Bottich ausschalten, so löst man die Verbindung zwischen den betreffenden
Stangen bx und c durch Herausziehen der Gelenkbolzen c1.
Bei dieser Art der Brühbewegung mittelst gezwungen sich schliefsender Bodenklappen
entsteht im Gegensatz zu den sonst vorgeschlagenen Bewegungsmethoden kein Strudel,
keine schnelle Mischung, sondern eine stetige, langsam und sicher wirkende, zweckdienliche
Bewegung, wie sie einer schnelleren Gerbung der Häute und schnellerer Ausbeutung der flüssigen
Gerbeextracte zuträglich ist. An der Oberfläche der Brühe ist eine nur ganz unbedeutende
Bewegung sichtbar. Die zum Betrieb erforderliche Kraft ist sehr gering. Ueberdies
wird an Zeit, Gerbstoffen und Arbeitslöhnen gespart.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zur Brühbewegung für beschleunigte Gerbung, gekennzeichnet durch
einen in der Grube bezw. dem Bottich (A) in langsame Auf- und Abbewegung um
eine mittlere Achse (b) versetzten Klappenboden (BJ, dessen jeweils im aufwärts
bewegten Theil liegende Klappe (BP·) dem Auftrieb der Brühe entgegen durch eine
von der Aufwärtsbewegung abgeleitete Kraft geschlossen wird, um den nöthigen Druck
zum Aufwärtstreiben der Brühe durch die im abwärts bewegten Theil des Klappenbodens
liegende Klappe (b2) zu erzeugen.
2. Eine Ausführungsform der zu i. bezeichneten Vorrichtung zur Brühbewegung, bei
welcher zwecks gezwungenen Schliefsens der Klappen (b^J für jede derselben am
Boden der Grube bezw. des Bottichs eine Rolle (e) gelagert ist und eine zweite
Rolle (f) sich unterhalb der Klappe am Klappenboden (B) befindet, während unter
beide Rollen ein Seil bezw. ein Draht (h) hinweggeführt ist, der mit seinem einen
Ende unten, und zwar möglichst vorn an die Klappe und mit seinem anderen Ende an die den Klappenboden (B) auf- und
abbewegende Stange (b1) angreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97939C true DE97939C (de) |
Family
ID=368947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97939D Active DE97939C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97939C (de) |
-
0
- DE DENDAT97939D patent/DE97939C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE97939C (de) | ||
| DE1922827A1 (de) | Nadelbett und Vorschubwalze fuer eine Maschine zur Herstellung endloser Filzprodukte | |
| DE805007C (de) | Zentrifugalpumpe zum Ruehren und Foerdern von Jauche und anderen schlammigen Fluessigkeiten | |
| DE392240C (de) | Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen o. dgl. mittels Schwimmverfahren | |
| DE27574C (de) | Verfahren und Apparate zur Bewegung von Flüssigkeiten in geschlossenen Gefäfsen für Gerbereizwecke | |
| DE198539C (de) | ||
| DE133653C (de) | ||
| DE211819C (de) | ||
| DE163089C (de) | ||
| DE68325C (de) | Woll-Waschmaschine | |
| DE286845C (de) | ||
| DE14514C (de) | Neuerungen an Apparaten zum Beizen, Erwärmen und Abspülen von Metallblechen und Metallwaaren | |
| DE114525C (de) | ||
| DE585616C (de) | Einrichtung zum Verhueten eines Seilrutsches | |
| DE87125C (de) | ||
| DE93913C (de) | ||
| DE155335C (de) | ||
| DE123096C (de) | ||
| DE76920C (de) | Einrichtung an Bottichen zum Aeschern von Häuten | |
| DE160749C (de) | ||
| DE40164C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Entfetten von Wolle | |
| DE137090C (de) | ||
| DE520680C (de) | Fleischschneidemaschine | |
| DE3594C (de) | Maschine zur fabrikmäfsigen Erzeugung von Dosen und anderen hohlen Gegenständen aus Papiermasse | |
| AT30060B (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Geweben mit Flüssigkeiten. |