DE97823C - - Google Patents
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- B01B1/00—Boiling; Boiling apparatus for physical or chemical purposes ; Evaporation in general
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Kochapparat mit entgegengesetzt
rotirenden, mit schneidenden Flächen vesehenen Rührern zur Herstellung von Harzseifen und
bezweckt durch die Anordnung geschlitzter heifser Metallplatten ein wirksames Zertheilen
und Schmelzen der Harztheilchen, wodurch einerseits der Kochprocefs beschleunigt, andererseits
eine Harzseife mit viel freiem Harz erzielt wird.
Es zeigt Fig. 1 den Apparat im Schnitt,
Fig. 2 bis 5 bringen einzelne Theile zur Darstellung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bildet a den Kessel, welcher zur Aufnahme der Alkalien
und des Kolophoniums -dient und durch den Dampfmantel b mit Dampf geheizt wird, c ist
ein Bodenrührer, welcher am unteren Theil einer Spindel d sitzt, die bei e mit einer anderen
WeIIe1/verkuppelt ist. Ueber letztere ist eine
drehbare Hohlwelle g geschoben. Die Wellen/ und g werden durch ein Zahnradvorgelege in
entgegengesetzter Richtung zu einander in Umdrehung versetzt, und zwar in der Weise, dafs
zwei an das obere Ende der Wellen fbezw. g befestigte Kegelräder h und i durch das auswechselbar
eingeschaltete dritte Kegelrad k angetrieben werden, welches durch Riemenübertragung
/ vom Motor aus in Umdrehung versetzt wird.
Auf der Hohlwelle g ist eine Hülse m verschiebbar angeordnet, derart, dafs dieselbe der
rotirenden Bewegung der Welle g stets folgt. Die Hülse m. ist durch eine Verbindungsstange η
mit einer zweiten auf der Welle f verschiebbaren und mit dieser rotirenden Hülse 0
verbunden. Fig. 2 und 3 zeigen im Längen- und Querschnitt ein Beispiel der Verbindung
der Hülse mit ihrer Welle g. Die letztere besitzt einen vierkantigen Querschnitt
und geht durch eine in ihrem Innern entsprechend gestaltete Hülse m. Blattfedern ρ
halten durch Friction die Hülse m in ihrer Position, und durch den durch einen losen
Ring q die Hülse umfassenden schwingenden Hebel r kann dieselbe in verschiedenen Höhenlagen
eingestellt werden, wobei sie gleichzeitig die untere Hülse ο mitnimmt, die auf der
Welle f vermittelst Nuth und Feder verschiebbar angeordnet ist.
Die die Hülsen verbindende Stange η kann mit ihren Enden an die Ringe s und t, welche
die Hülsen m und 0 umfassen, befestigt werden.
Von den Hülsen m und 0 gehen gebogene Arme uu aus, deren untere Enden sich in
derselben Höhe befinden und hier die pflugscharförmigen Messer ν ν und w w tragen.
Fig. 4 zeigt eines dieser Messer an einem Arm u befestigt, und Fig. 5 zeigt im Grundrifs die
gesammte Anordnung dieser Messer — im vorliegenden Falle vier —, indem sie selbstverständlich
die schneidenden Flächen nach der Bewegungsrichtung wenden, welche, wie aus dem
oben Beschriebenen hervorgeht und in Fig. 5 angedeutet ist, für jedes Paar entgegengesetzt
ist.
xxx (Fig. 1) sind feste Metallplatten, die in
der zweckmäfsigsten Weise an dem Kessel a befestigt sind, und zwar derart, dafs sie in
verschiedenen Höhenlagen eingestellt werden
können. Die Platten sind, wie aus Fig. ι ersichtlich,
mit lä'ngsgehenden Schlitzen y versehen.
In dem oben beschriebenen Apparate wird durch die festen geschlitzten Platten χ in Verbindung
mit der sehr wirksamen entgegengesetzten Bewegung der Messer ν w ein rasches
und intensives Zertheilen der Schaumbläschen bewirkt und dadurch das beim Kochprocefs
stets zu bemerkende Hochsteigen der Masse verhindert. Es wird somit ferner ermöglicht,
die Temperatur durch Dampfzufuhr erheblich zu steigern, den Kochprocefs zu beschleunigen,
sowie eine gründliche gleichförmige Vertheilung der verseiften und unverseiften Harztheilchen
herbeizuführen. Die von unten emporgetriebenen Harztheilchen stofsen in kreisender Bewegung
fortwährend an die heifsen Metallplatten x, schmelzen hier und werden durch die rotirende
Bewegung der Messer ν w stets wieder durch die Spalten y weiter getrieben und gründlich
gemischt, wodurch man Harzseife mit einer grofsen Menge freien Harzes erzielt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Harzseifenkochapparat mit entgegengesetzt rotirenden, aus schneidenden Flächen bestehenden Rührern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Rührer ν w zwischen geschlitzten verstellbaren Platten χ χ geführt sind und mittels mit einander verbundener Hülsen m und o, welche auf der Hohlwelle g und der in derselben entgegengesetzt rotirenden Spindel/ verschiebbar sind , durch Handhebel r in verschiedene Höhenlagen eingestellt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97823C true DE97823C (de) |
Family
ID=368841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97823D Active DE97823C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97823C (de) |
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0
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