DE628641C - Vorrichtung zum Mischen von Quark und Sahne - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen von Quark und SahneInfo
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- DE628641C DE628641C DED66064D DED0066064D DE628641C DE 628641 C DE628641 C DE 628641C DE D66064 D DED66064 D DE D66064D DE D0066064 D DED0066064 D DE D0066064D DE 628641 C DE628641 C DE 628641C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J13/00—Tanks for treating cream
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- Grain Derivatives (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Mischen von Quark und
Sahne bzw. Rahm, mittels deren eine völlige Gleichmäßigkeit der Masse erzielt wird.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich durch die Benutzung eines Siebes von einer ganz bestimmten Lochweite, die einerseits das Durchtreten der Masse in genügendem Maße zuläßt und anderseits so viel Widerstand bietet, daß die erforderliche innige Vermischung erreicht wird. Versuche haben ergeben, daß die für solche Zwecke günstigste Lochweite etwa 0,8 bis 1,5 mm ist und daß die Lochabstände vorzugsweise etwa 2,5 mm betragen sollen.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich durch die Benutzung eines Siebes von einer ganz bestimmten Lochweite, die einerseits das Durchtreten der Masse in genügendem Maße zuläßt und anderseits so viel Widerstand bietet, daß die erforderliche innige Vermischung erreicht wird. Versuche haben ergeben, daß die für solche Zwecke günstigste Lochweite etwa 0,8 bis 1,5 mm ist und daß die Lochabstände vorzugsweise etwa 2,5 mm betragen sollen.
Die Benutzung von Sieben der bezeichneten Art zum Durchpressen bildsamer bis halbflüssiger Massen, u. a. auch von Milchweißstoffen,
ist an sich bekannt, z. B. in Fällen, wo es darauf ankommt, den Massen durch das
Hindurchpressen durch die Siebe bestimmte Formen zu geben oder sie in geeigneter Weise
zu zerkleinern. In solchen Fällen werden zur Ausübung des erforderlichen Druckes der
Masse gegen die Siebe im allgemeinen Förderschnecken verwendet. In einzelnen Fällen
hat man auch Reibeflügel benutzt, die mit dem Sieb zusammenarbeiten.
Demgegenüber liegt »das Neue des Erfindungsgegenstandes darin, daß der Rührflügel in der Drehrichtung, halbmondartig vorgewölbt, mit seiner Fläche vorwärts geneigt und an seiner Unterkante mit einer nachgiebigen und einer festen Schleifleiste versehen ist.
Demgegenüber liegt »das Neue des Erfindungsgegenstandes darin, daß der Rührflügel in der Drehrichtung, halbmondartig vorgewölbt, mit seiner Fläche vorwärts geneigt und an seiner Unterkante mit einer nachgiebigen und einer festen Schleifleiste versehen ist.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dar. Es zeigen
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung,
Abb. 2 eine Aufsicht auf den Rost, der als
Unterlage für das Siebblech nach Abb. 3 dient,
Abb. 4 einen Teil des Siebes in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 5 einen Schnitt nach A-B der Abb. 4,
Abb. 6 bis 10 den Rührflügel in verschiedenen Ansichten und Schnitten.
Die Antriebsweille ist zweiteilig; der obere Teil α überträgt den Antrieb, der untere Teil b
trägt den Rührflügel c. Beide Weilenenden a und h fassen mit ihren abgestuften Enden α1, b1
lose ineinander und werden durch eine am Wellenteil b befestigte Kupplungshülse d zusammengehalten.
Zwischen dem Bund / dieser Hülse und einem Stellring η am Wellenteil b
liegt eine Druckfeder g, die den Wellenteil b gegen die als Spitzenlager ausgebildete
Schraube i drückt. Die Schraube ist in einem Ansatz k des Rostes i (Abb. 1 und 2) verstellbar,
auf dem das Siebblech m aufliegt. Dieses bildet den Boden eines zylindrischen Behälters
n, der in einem.Fußring c sitzt.
An der Achse b sitzt der in der Drehrichtung vorgebogene Pfeil in Abb. 8 und mit
seiner Fläche schräg nach vorn geneigte Rührflügel c. - Die Flügelfläche besitzt eine
Verlängerung in Form einer flachen Leiste ρ
aus Fiber und einer zweiten Leiste r aus Aluminium. Beide sind, gegebenenfalls auswechselbar,
mit dem Arm c verbunden. Sie haben die gleiche Länge wie dieser und sind
in gleicher Weise schräg geneigt, ragen aber unterhalt der Unterkante c1 des Flügels her-ίο
vor und liegen gemeinsam auf dem Siebblech m auf.
Die Löcher des Siebes m (Abb. 3 und 4)
sind zylindrisch und haben eine Weite von 0,8 bis i,S mm. Der Abstand der Lochreihen
untereinander und der Sieblöcher in der gleichen Lochreihe beträgt 2,5 mm. Die Dicke
des Siebbleches ist 0,75 bis 1 mm.
Das aus Nickel o. dgl. bestehende Sieb ist auf der darunterliegenden, im Vollbad doppelt
verzinnten Rostplatte 1 befestigt, so daß es sich nicht verschieben kann. Sämtliche Teile
der Maschine, die mit Quark oder Sahne in Berührung kommen, sind verzinnt und leicht
auseinandernehmbar, so daß eine- vollkom-, 25 mene Reinigungsmöglichkeit gewährleistet ist.
Die Wirkungsweise ist .folgende: ■ Das Verreiben des Speisequarks'durch die
Siebplatte erfolgt ohne jede zwangsläufige Zuführung, lediglich unter dem Eigengewicht
der Masse und unter dem' Einfluß der eigenartigen Form des Rührflügels. Dabei ist
wesentlich, daß die Fiberleiste durch die Feuchtigkeit der Ouarkmasse bzw. der Sahne
etwas aufquillt und neben der festen AIuminiumleiste
nachgiebig auf der Siebfläche m aufliegt. Das Anpressen der Aluminiumleiste
gegen das Sieb erfolgt durch die Druckfeder. Der Grad der Anpressung ist durch die Spurschraube
i einstellbar.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Herstellung einer gleichförmigen Mischung aus 'Quark und Sahne, mit der die Masse mittels Umwälzvorrichtung durch ein Sieb hindurchgerieben wird, gekennzeichnet durch eine waagerechte Siehplatte {pi) mit Sieblöchern von etwa 0,8 bis 1,5 mm Durchmesser in einem Abstand von etwa 2,5 mm und einen oder mehrere umlaufende, in Drehrichtung vorgeueigte bzw. vorgebogene Flügel (c), die mit ihrer aus einer Fiberleiste (p) o. dgl. gebildeten Unterkante leicht federnd gegen die Siebfläche angedrückt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle aus zwei Teilen, einem oberen angetriebenen (α) und einem unteren, den Flügel (c) tragenden (&) besteht, die mit abgestumpften Enden (a1, &1) lose ineinandergreifen, durch eine am unteren Wellenteil (b) befestigte Kupplungshülse (d) vereinigt und durch eine zwischen dem Bund (f) der Hülse (d) und dem Stellring (») des oberen Wellenteiles (<z) wirkende Druckfeder derart auseinandergedrückt werden, daß der Flügel (c) stets nachgiebig auf dem Sieb aufliegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED66064D DE628641C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Mischen von Quark und Sahne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED66064D DE628641C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Mischen von Quark und Sahne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628641C true DE628641C (de) | 1936-05-12 |
Family
ID=7059360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED66064D Expired DE628641C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Mischen von Quark und Sahne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628641C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924151C (de) * | 1940-10-08 | 1955-02-28 | Bobst Fils Sa J | Selbsttaetiger Bogenanleger |
-
1933
- 1933-06-21 DE DED66064D patent/DE628641C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924151C (de) * | 1940-10-08 | 1955-02-28 | Bobst Fils Sa J | Selbsttaetiger Bogenanleger |
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