DE72383C - Stetig wirkende Centrifuge für Zuckerfüllmasse und andere Stoffe - Google Patents
Stetig wirkende Centrifuge für Zuckerfüllmasse und andere StoffeInfo
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- DE72383C DE72383C DENDAT72383D DE72383DA DE72383C DE 72383 C DE72383 C DE 72383C DE NDAT72383 D DENDAT72383 D DE NDAT72383D DE 72383D A DE72383D A DE 72383DA DE 72383 C DE72383 C DE 72383C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
Landscapes
- Confectionery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine unter beständiger Zuführung arbeitende Centrifuge,
welche mit verstellbaren Hohlflügeln versehen ist und zum Ausschleudern bezw. Trocknen
verschiedener Substanzen dient.
Auf der Zeichnung ist eine verticale Achse C1
dargestellt, welche durch Frictionstrieb in Rotation versetzt wird. Um diese Achse ist
die Zuführungstrommel C, der Aufnahmebehälter für das zu verarbeitende Material, befestigt,
aus welcher. letzteres bei Thätigkeit des Apparates durch verticale Schlitze gegen die
Hohlflügel G geprefst wird und sich centrifugal längs deren Wänden / bewegt. Die
Wände bestehen aus durchlochtem, mit einem Drahtgewebe bekleideten Blech und bilden mit
den undurchlässigen Wänden f1 die Seitenflächen der Hohlflügel G. Die Weite der
Schlitze £> kann durch mittelst Schrauben zu
befestigende Schieber E bestimmt werden, so dafs sich dadurch der Ausflufs des Materials
aus der Trommel reguliren läfst. Ist letzteres beispielsweise Zuckerfüllmasse (Gemenge von
krystallinischem Zucker mit Syrup), so trennt sich unter der Rotation der Hohlflügel der
Syrup von dem Zucker und gelangt durch die durchlässigen Wände f in das Innere der
Flügel, um durch die Stutzen H in den Recipienten J abzufliefsen. Der Zucker dagegen
läuft längs den Wänden weiter und erreicht die vermöge Gelenke α in den im Ober- und
Unterboden des Apparates befindlichen Schlitzen h verstellbaren Endflügel K, Fig. 2, welche gleichfalls
hohl sind und durch Schrauben g festgestellt werden können. Diese Hohlflügel
haben den Zweck, dem Zucker noch anhaftenden Syrup abzuscheiden und durch den Stutzen L in den Recipienten J zu befördern.
Infolge der Verstellbarkeit der Flügel K ist es möglich, das Material längere oder kürzere
Zeit auf ihnen zu belassen; je spitzer der durch die beiden Flügel gebildete Winkel a
ist, desto langer verweilt der Zucker vor den Flügeln K, ehe er in den Raum J1 abgeschleudert
wird.
Um eine gleichzeitige Verstellung der Flügel K in den Schlitzen h bewirken zu können, dient
eine Vorrichtung, wie sie in Fig. 3 und 4 gezeigt wird. Die oberen und unteren Enden
der Stangen G1 sind durch Lenkstangen MMNN mit den um die Welle C1 beweglichen Muffen O
und P in Gelenken beweglich verbunden. Die Muffen können durch die Hebel RR1, deren
Stützpunkt r bezw. r1 ist, mittelst Handrades U
und Rechts- und Linksschraubengewinde s s1 auf der Welle C1 so geführt werden, dafs die
Flügel K gleichzeitig näher oder weiter von der Welle eingestellt werden.
Auch kann man natürlich mit einem Hebel, oben oder unten (R oder R1), auskommen,
wodurch die Vorrichtung des Handrades nebst Schraube entbehrlich wird.
Claims (1)
- Patent.-Ansprüche:ι . Eine unter beständiger Zuführung arbeitende Centrifuge, gekennzeichnet durch eine centrale Zuführungstrommel (C) mit senkrechten Ausflufsschlitzen (D) für das Material, welches nach seinem Austritt aus diesen Schlitzen, an den senkrechten Siebwänden von Hohlflügeln entlang fliefsend, nach der Peripherie gelangt, wo es trockenabgeschleudert wird, indem infolge einer geeigneten Richtung der Flügel die Flüssigkeit durch die Siebwä'nde (f) in die Hohlflügel ausgeschleudert wird, aus denen sie unten abfliefst (Fig. ι und 2).
In der unter 1. gekennzeichneten Centrifuge die Anordnung der Hohlflügel in der Weise, dafs sie aus zwei Theilen (G und K) bestehen, wobei die äufseren Theile (K), in Gelenken mit den inneren verbunden, um diese Gelenke verstellt werden können, sodafs dadurch die Bewegung des Materials längs der Siebwände beschleunigt oder verzögert wird.Eine Einrichtung zur gleichzeitigen Verstellung der unter 2. gekennzeichneten Flügel, bei welcher zwei auf der Welle (C1) mittelst Hebels (R R1) verschiebbare Muffen (O P, Fig. 3) durch Lenkstangen (MMNN) mit den in Schlitzen (h, Fig. 2 und 4) des Ober- bezw. Unterbodens geführten Endzapfen derart verbunden sind, dafs die letzteren in den Schlitzen verschoben werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72383C true DE72383C (de) |
Family
ID=345611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72383D Expired - Lifetime DE72383C (de) | Stetig wirkende Centrifuge für Zuckerfüllmasse und andere Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72383C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517851A1 (de) * | 1975-04-22 | 1976-11-04 | Krasnod Politekhn I Krasnodar | Schleuder zur trennung von suspensionen |
| DE3020211A1 (de) * | 1980-05-28 | 1981-12-03 | Krauss-Maffei AG, 8000 München | Verfahren zum entwaessern von in suspensionen enthaltenen farbstoffen |
-
0
- DE DENDAT72383D patent/DE72383C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517851A1 (de) * | 1975-04-22 | 1976-11-04 | Krasnod Politekhn I Krasnodar | Schleuder zur trennung von suspensionen |
| DE3020211A1 (de) * | 1980-05-28 | 1981-12-03 | Krauss-Maffei AG, 8000 München | Verfahren zum entwaessern von in suspensionen enthaltenen farbstoffen |
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