DE976591C - Verfahren zur Herstellung von Hexadecachlorkupferphthalocyanin-pigmenten mit erhoehter Deckkraft und verbessertem Farbton - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hexadecachlorkupferphthalocyanin-pigmenten mit erhoehter Deckkraft und verbessertem Farbton

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DE976591C
DE976591C DEG9407A DEG0009407A DE976591C DE 976591 C DE976591 C DE 976591C DE G9407 A DEG9407 A DE G9407A DE G0009407 A DEG0009407 A DE G0009407A DE 976591 C DE976591 C DE 976591C
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DE
Germany
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copper phthalocyanine
acid
pigment
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phthalocyanine pigments
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DEG9407A
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English (en)
Inventor
Robert Ernest Brouillard
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GAF Chemicals Corp
Original Assignee
General Aniline and Film Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0001Post-treatment of organic pigments or dyes
    • C09B67/0017Influencing the physical properties by treatment with an acid, H2SO4
    • C09B67/0019Influencing the physical properties by treatment with an acid, H2SO4 of phthalocyanines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hexadecachlorkupferphthalocyaninpigmenten mit erhöhter Deckkraft und verbessertem Farbton Organische Pigmente fallen im allgemeinen als große, grobe Kristalle oder stark agglomerierte amorphe Massen an. Wenn diese als solche, d. h. ohne Modifizierung, angewendet werden, zeigen sie sehr ungünstige Eigenschaften und geringe Farbstärke. Um das Färbevermögen und die günstigen Anwendungseigenschaften der Pigmente voll zu entwickeln, ist es daher erforderlich, diese Pigmente so zu verändern, daß die charakteristischen Eigenschaften der Teilchen innerhalb scharf geregelter Grenzen liegen.
  • Zur Vorbehandlung von Phthalocyaninpigmenteti sind verschiedene Methoden entwickelt worden; als wichtigste die Pastenbildung unter Anwendung von Säure. Eine solche saure Pastenbildung kann nach zwei allgemeinen Methoden durchgeführt werden. Die erste Methode umfaßt das Lösen des Pigments in konzentrierter Säure und anschließende Fällung des Pigments durch Eingießen der sauren Lösung in Wasser. Die zweite Methode besteht im Aufschlämmen des Pigments in einer großen Menge Säure, deren Konzentration nicht ausreicht, um eine nennenswerte Lösungswirkung herbeizuführen, worauf durch Einführen in Wasser ebenfalls gefällt wird.
  • Auch ist es bekannt, organischen Pigmenten dadurch bessere färberische Eigenschaften zu verleihen, daß man die Pigmentteilchen mit beispiels.-weise starken Säuren zum Quellen, bringt und die Quellbehandlung durch Rühren, Schütteln oder andere Maßnahmen unterstützt, wobei aber eine Einwirkungszeit des Quellmittels von mehreren Stunden erforderlich ist.
  • Diese beiden Arbeitsweisen haben die Nachteile, daß große Mengen Säuren erforderlich sind; welche im allgemeinen außerordentlich stark korrodierend wirken. Außer diesem ungünstigen wirtschaftlichen Faktor schafft die Anwendung solcher Säuremengen auch Probleme hinsichtlich der Hygiene und Gesundheitssicherung in den Fabriken, und schließlich ergeben sich daraus schwierige und Kosten verursachende Probleme hinsichtlich derEinrichtungen.
  • Verwendung Einweiterer dieser Punkt, Arbeitsweisen welcher gegen dietechnische spricht, liegt darin, d aßdieQualität dererhaltenen Produkte erkannt vonArbeitsgang ftfürbestimmte t.Von denTechnikern worden, Anwendungszwecke zuArbeitsgang und es sind sind diese Vorschläge schwankt Nachteile ungeeignet zu und be bereits ihrer is o ieüb-Ausschaltung gemacht worden, indem man d derUSA.-Patentschrift ungs-verf lichen ahrenabwandelte. mit Säure arbeitenden Zudiesem 23 34äi2vorgeschlagen, Pastenherstell Zweck wurde in die saure Lösung desPigments unter Bedingungen, welche als »turbulente Strömung« bezeichnet werden, inWasser einzuführen.
  • Wenn diese Abänderung auch zu Verbesserungen bezüglich gewisser Eigenschaften geführt hat, sow waren ,aber andererseits diese Verbesserungen ugaufandere immer von Eigenschaften einer Verschlechterung begleitet. Noch in bez wichtiger ist dieTatsache, daß durch diese Abänderungen nicht Herstellungsweisen diegrundsätzlichen hand-lungsprob gelöst leme,welche wurden. vonPasten wirtschaftlichen bei denfrüher aufaufgetaucht und bekannten Be sind, sten-bi umbei ld Es denVorbehandlungsverf ungzuvermeiden. sind auch Vorschläge Inder ahre gemacht USA.-Patentschrift neine saure worden, Pa 24 O216 7wird beispielsweise dieErzeugung kleiner-Pigmentteilchen durch Mahlen unter geeigneten Bedingungen beschrieben. Derartige Arbeitsweisen führen aber zuernstlichen technischen Schwierigkeiten b eiderDurchführung undverursachen außerdem hohe Herstellungskosten. Wenn mandiesen Punkt neben derTatsache berücksichtigt, keine sten-bi d aßd ldungerhaltenen ieauf Vorteile diese über Weise Pigmente die durch vorbehandelten aufweisen, diesauere istes Pigmente Pa verständlich, daßderartige Arbeitsweisen v onde reinschlägigen Industrie nicht übernommen worden izie-rungs sind.Weiterhin mittel feste istempfohlen Säuren, wie worden, Sulfänils als äu Modif re, inAn-Pro.-p wesenheit ano l,zurEinwirkung eines flüssigen zubringen Trägermediums, und das z.B. s oentstehende Gemisch zusammen mit dembetreff betrePigment ffenden zu vermählen. W iediePraxis zeigt, werhälo-cyaninpigm den die färberi ent enauf schenEigenschaften diese Weise aber vonPht nicht verbessert, -sondern .manerhält, insbesondere beim -Hexadecachlorkupferphthalocy anin,Pigmente- mit -sehr geringer Deckkraft undschwachem Färbe--Überraschenderweise daßHexadecachlorkupferphthalocyaninpig vermögen. hat sich nungezeigt, men temi t erhöhter öhterDeckkraft und verbessertem Farbton unter Verwendung einer starken Säure hergestellt werden können, indem i Teil des chlorhaltigen Kupferphthalocyaninpigments mit 2 bis 5 Teilen einer 95-bis iooo/oigen starken Schwefelsäure vermischt wird, worauf die teigartige, knetbare Masse zwecks gleichmäßiger scherender Einwirkung durch die ganze Masse hindurch unter Anwendung vorwiegend scherender Kräfte gemahlen und anschließend mit Wasser verdünnt wird, worauf der so erhaltene Schlamm filtriert und der Pigmentkuchen säurefrei gewaschen wird.
  • Eines der wesentlichsten Merkmale dieser Arbeitsweise besteht in der Menge der verwendeten Säure. Diese Menge soll nur so groß sein, daß sie ausreicht, um das verwendete Pigment in eine teigartige, knetbare Masse überzuführen. Die im Einzelfall erforderliche Säuremenge, welche zu diesem teigartigen Zustand führt, kann leicht durch einen Vorversuch fzstgestellt werden.
  • Wenn die Säuremenge zu gering ist, wird das Pigment nicht vollständig benetzt. Eine zu große Säuremenge ergibt andererseits keine ausreichende Scherwirkung und führt zu klumpigen Massen, in welchen die Säure nicht alle Pigmentteilchen benetzt. , Die zur Durchführung des Mahlens der Pigmentsäuremasse verwendete Apparatur muß eine solche sein, daß sie eine im wesentlichen gleichförmige scherende Wirkung durch die ganze Masse hindurch ausübt. Es ist jede dieser Forderung entsprechende Einrichtung brauchbar. Vorzugsweise wird eine Mühle vom Werner-Pfleiderer-Typ angewandt; es können aber auch andere Mahlvorrichtungen von diesem allgemeinen Typ sowie auch Mühlen . verwendet werden. welche eine gleich-_mäßige Scherwirkung durch Auspressen ausüben.
  • Es muß jedoch betont werden, daß Kugelmühlen nicht brauchbar sind, weil sie bei den Viskositäten, welche beim vorliegenden Verfahren auftreten, keine gleichmäßige scherende Wirkung durch die ganze Masse hindurch ausüben können.
  • Die Temperatur bei dem sauren Mahlprozeß kann innerhalb eines beträchtlichen Bereiches schwanken und kann im Gebiet von einer Temperatur dicht über dem Schmelzpunkt der Bestandteile bis dicht unterhalb des Siedepunktes derselben liegen. Aus wirtschaftlichen Gründen arbeitet man jedoch vorzugsweise im Bereich von 2o bis 50° C, weil bei diesen Temperaturen Apparaturen ohne Heizmantel verwendet werden können.
  • Eines der bemerkenswertesten Merkmale der vorliegenden Erfindung liegt in der zur Erzielung des gewünschten Zustandes des Pigments erforderlichen Zeit der Mahlung. Man kann beispielsweise bei einer Mahlung von nur 5 Minuten die gewünschte Umwandlung erreichen. Andererseits erhält man aber auch bei einer Dauer des Mahlprozesses bis zu 5 Stunden ausgezeichnete Ergebnisse. Vorzugsweise wird eine kurze Zeit für den Mahlprozeß verwendet, weil es dabei möglich ist, beachtlich hohe Produktionsausbeuten in verhältnismäßig kleinen Anlagen zu erzielen.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist der außerordentliche hohe Gehalt an Feststoffen in den beim Filtrieren der in Wasser eingeführten Masse erhaltenen Preßkuchen. Bei der üblichen Arbeitsweise zur Herstellung von Pasten von Phthalocyaninpigmenten unter Verwendung von Säure haben die erhaltenen Preßkuchen einen Feststoffgehalt, der nur bis etwa 25 °/a beträgt. Nach dem vorliegenden Verfahren jedoch liegt der Feststoffgehalt der Preßkuchen zwischen etwa 4o und 6o a/a.
  • Die Bedeutung eines derart hohen Feststoffgehaltes ist ohne weiteres ersichtlich. So werden z. B. die Handhabungskosten verringert, die Kapazität der Filterpresse wird stark erhöht, und man kann Pigmentpasten von hoher Konzentration ohne kostspielige Zusatzmaßnahmen erhalten. Beispiel i ioo Gewichtsteile Hexadecachlorkupfeiphthalocyanin und 3oo Teile 96a/aige Schwefelsäure wurden unter Rühren in eine Werner-Pfleiderer-Mühle eingeführt. Die Masse wurde 15 Minuten gemahlen, worauf sie unter starkem Rühren in 35oo Teile Wasser abgelassen wurde. Der so erhaltene Schlamm wurde filtriert und der Kuchen säurefrei gewaschen.
  • Der so erhaltene Pigmentfarbstoff konnte ohne weitere Behandlung zum Einrühren in ölige harzartige Träger verwendet werden. Er konnte auch zwecks Herstellung eines Pigmentpulvers getrocknet oder mit Hilfe von Dispergiermitteln in eine in Wasser dispergierbare Paste übergeführt werden, wie z. B. mit dem im Handel erhältlichen Reaktionsprodukt aus Naphthalinsulfonat und Formaldehyd. Bei all diesen Anwendungsformen waren die erhaltenen Produkte den üblichen im Handel erhältlichen Standardpigmenten überlegen. Beispiel 2 ioo Gewichtsteile Hexadecachlorkupferp,hthalocyanin und 35o Teile 95a/aige Schwefelsäure wurden unter Rühren in eine Werner-Pfleiderer-Mühle eingebracht. Die Masse wurde i Stunde gemahlen. Dann wurden langsam i5o Teile 95a/oaige Schwefelsäure zugesetzt. Die gemahlene Masse wurde unter starkem Rühren in 6ooo Teile Wasser eingeführt. Der so erhaltene Schlamm wurde filtriert und der Kuchen säurefrei gewaschen.
  • Der erhaltene Pigmentfarbstoff hatte die gleichen Eigenschaften wie der nach Beispiel i erhaltene.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Hexadecachlorkupferphtbalocyaninpigmenten mit erhöhter Deckkraft und verbessertem Farbton unter Verwendung einer starken Säure, dadurch gekennzeichnet, daß i Teil des chlorhaltigen Kupferphthalocyaninpigments mit 2 bis 5 Teilen einer 95- bis iooll/oigen starken Schwefelsäure vermischt wird, worauf die teigartige, knetbare Masse zwecks gleichmäßiger scherender Einwirkung durch die ganze Masse hindurch unter Anwendung vorwiegend scherender Kräfte gemahlen und anschließend mit Wasser verdünnt wird, worauf der so erhaltene Schlamm filtriert und der Pigmentkuchen säurefrei gewaschen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mahlen bei einer Temperatur zwischen 2o und 50° C durchgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 857 791; französische Patentschrift Nr. 824 639; britische Patentschrift Nr. 503 666; tschechische Patentschrift Nr. 71 424; schweizerische Patentschriften Nr. 200 683, 280 478; USA.-Patentschrift Nr. 2 181 800.
DEG9407A 1952-07-22 1952-07-22 Verfahren zur Herstellung von Hexadecachlorkupferphthalocyanin-pigmenten mit erhoehter Deckkraft und verbessertem Farbton Expired DE976591C (de)

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