DE975765C - Vorrichtung zum Empfang von mit Hilfe von Impulsen konstanter Amplitude uebertragenen Signalen - Google Patents

Vorrichtung zum Empfang von mit Hilfe von Impulsen konstanter Amplitude uebertragenen Signalen

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Publication number
DE975765C
DE975765C DEP25625D DEP0025625D DE975765C DE 975765 C DE975765 C DE 975765C DE P25625 D DEP25625 D DE P25625D DE P0025625 D DEP0025625 D DE P0025625D DE 975765 C DE975765 C DE 975765C
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DE
Germany
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threshold
pulses
receiving
threshold voltage
amplitude
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Expired
Application number
DEP25625D
Other languages
English (en)
Inventor
Herre Rinia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/002Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop

Landscapes

  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Empfang von mit Hilfe von Impulsen konstanter Amplitude übertragenen Signalen Bei Vorrichtungen zum Empfang von mit Hilfe von Impulsen konstanter Amplitude übertragenen Signalen ist es bekannt, zur Verbesserung des Signal-Stör-Verhältnisses eine Schwellenvorrichtung zu verwenden, so daB nur diejenigen Teile der empfangenen Impulse zur Wiedergabe des Signals beitragen, deren Amplitude den durch die Schwellenvorrichtung bedingten Schwellenwert überschreitet.
  • Ferner wurde bereits vorgeschlagen, bei Schaltungen zum Empfang von elektrischen modulierten Impulsen, die mit konstanter Höhe ausgesandt werden und mit Störungen überlagert sind, die Empfangsspannungen einer Schwelle zuzuführen und das Verhältnis des Schwellenwertes zu der der Schwelle zugeführten maximalen Empfangsamplitude selbsttätig auf einen Wert einzuregeln, der kleiner als r, vorzugsweise etwa gleich o,5, jedenfalls also konstant ist.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei Fernsehempfängern eine als Detektor geschaltete Triode vorzusehen, an deren Ausgangswiderstand neben der NF-Verstärkerröhre eine Triode als Impulstrennstufe angeschlossen ist. Der Triodendetektor dient hierbei nicht als Schwellenvorrichtung und zugleich als Schwellenspannungserzeuger. Auch bei den bekannten Schaltungen, bei denen die von einer NF-Verstärkerstufe abgenommene Niederfrequenz einer Impulstrennstufe zugeführt wird, bei der eine automatische Regelspannung verwendet wird, wird diese von der detektierten Niederfrequenz bei Berücksichtigung entsprechender Zeitkonstanten und nach Durchführung einer,,-geeigneten Spannungsintegration abgeleitet.
  • ..Bei Tslegraphieempfängern für den Empfang von Bildströmen bei mitübertragenem Steuerstrom wird dieser nach Aussiebung durch Selektivmittel in einer Gleichrichterstufe gleichgerichtet und dann der Detektorstufe als Schwellenspannung zugeführt, aber zur Erzeugung der Schwellenspannung ist hierbei zusammen mit der Detektorstufe noch ein zusätzlicher Schwellenspannungserzeuger notwendig, ganz abgesehen davon, daß eine Mitübertragung des Steuerstromes nicht immer erforderlich ist.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen besteht die Aufgabe der Erfindung, bei der es sich um einfache und vorteilhafte 'Demodulation von HF- bzw. NF-Impulsspannungen handelt,. darin, in Anordnungen der eingangs geschilderten Art den schaltungstechnischen Aufwand so klein wie irgend möglich zu halten, da die-Anwendung jeder einzelnen zusätzlichen Röhre nicht nur eine Verteuerung bedeutet, sondern auch Anlaß zu Betriebsstörungen durch Ausfall der Röhre gibt. Gemäß der Erfindung. dient dazu bei einer Vorrichtung zum Empfang von Signalen, die mit Hilfe von auf eine Trägerfrequenz aufmodulierten Impulsen konstanter Amplitude übertragen werden, finit einem Empfangsgleichrichter, der zugleich als Schwellenspannungserzeuger für eine Schwellenvorrichtung dient, die nur diejenigen Teile der empfangenen .Impulse, deren Amplituden einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, zur Wiedergabe des Signals beitragen läßt, wobei die -Schwellenspannung unmittelbar dem Ausgangswiderstand des Empfangsgleichrichters entnommen wird und in der Schwellenvorrichtung. derart wirksam ist, daß das Verhältnis zwischen Schwellenspannung und Amplitude der empfangenen Impulse möglichst konstant ist, der Empfangsgleichrichter gleichzeitig auch als Schwellenvorrichtung. Es ist zwar bekannt, aus der neben der Erzeugung einer mit der Empfangsamplitude veränderlichen Schwellenspannung aus der Schwellenvorrichtung selbst auch schon die Gewinnung einer in gleicher Weise veränderlichen Schwellenspannung aus dem Zwischenfrequenzempfangsgleichrichter, und zwar unmittelbar aus dessen Ausgangswiderstand, zu entnehmen. Jedoch werden auch hier außer Kondensatoren oder Widerständen zusätzliche Mittel benutzt, um mehrere Funktionen unbeeinträchtigt voneinander zu gestatten, während bei der Erfindung weder zusätzliche Dioden noch Röhren notwendig sind.
  • i\Tach der Erfindung wird demnach der bereits vorhandene Empfangsgleichrichter gleichzeitig für die Beseitigung bzw. Verminderung der schwundbedingten Verzerrungen benutzt, so daß bei denkbar geringstem Aufwand die Betriebssicherheit keinerlei Einbuße erleidet.
  • Dabei kann die Vorrichtung nach der Erfindung auch- so ausgestaltet werden, daß die Verstärkung eines der Schwellenvorrichtung vorgeschalteten Verstärkers derart in Abhängigkeit von der Amplitude der empfangenen Impulse geändert wird, daß die der Schwellenvorrichtung zugeführten Impulse eine nahezu konstante Amplitude aufweisen, wie das an sich auch schon vorgeschlagen ist.
  • Das Auftreten der obenerwähnten Verzerrungen kann wie folgt erklärt werden: Die zu übertragenden Impulse werden bei der Übertragung (z. B. im Sender und Empfänger) derart verzerrt, daß der Fuß der Impulse verbreitert und der Scheitel verschmälert wird. Wenn ein Schwundeffekt auftritt, wird sich auf der Empfangsseite die Form der übertragenen Impulse, im Gegensatz zu deren Amplitude,- im wesentlichen nicht ändern.
  • Die Verwendung einer konstanten Schwellenvorrichtung wird daher bewirken, daß sich die Zeitdauer, am Fuß der von der Schwellenvorrichtung durchgelassenen Impulse gemessen, beim Auftreten des Schwundes ändert, was eine Verzerrung des übertragenen Signals bedeutet. Allerdings ergibt sich durch die Verwendung einer Schwellenvorrichtung eine wesentliche Störungsabnahme; es entsteht aber eine schwundabhängige Verzerrung des zu übertragenden Signals.
  • Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert, das einen Empfänger zum Empfang von durch Impulsfrequenzmodulation übertragenen Signalen zeigt.
  • Bei dem dargestellten Empfänger werden die in der Antenne i aufgefangenen Schwingungen nach erfolgter Verstärkung in einem Hochfrequenzverstärker 2 in einer Mischstufe 3 in Zwischenfrequenzschwingungen, z. B, mit einer Frequenz von a MHz, umgesetzt. Diese Schwingungen werden in q. verstärkt und in 5 gleichgerichtet.
  • Der dargestellte Gleichrichter ist derart ausgebildet, daß er gleichzeitig als Schwellenvorrichtung dient, deren Schwellenwert selbsttätig in Abhängigkeit von der Amplitude der empfangenen Impulse derart geändert wird, daß das Verhältnis zwischen der Höhe des Schwellenwertes und der Amplitude der empfangenen Impulse praktisch konstant ist; dieses Verhältnis ist außerdem noch von Hand einstellbar. Zu diesem Zweck sind parallel zu der Gleichrichterdiode D die Sekundärwicklung des Eingangstransformators T und zwei Widerstände R1 und R2 in Reihe geschaltet. Der Wert von R2 ist von Hand einstellbar. Parallel zu R1 und R2 liegt ein Kondensator C1 und parallel zu R2 ein Kondensator C2.
  • In einigen Fällen kann die Erdkapazität der Schaltelemente bereits genügen, um als Kapazität C1 zu dienen. Vom Verbindungspunkt R1 mit Cl führt eine Leitung 8 zur nächsten Schaltungsstufe. Von R1 und R2 führt eine Leitung g zurück zu den vorhergehenden Stufen zur selbsttätigen Lautstärkeregelung. Die Zeitkonstanten des durch die Widerstände und Kondensatoren gebildeten Netzwerkes sind nämlich derart gewählt, daß die Spannungsänderungen am linken Ende des Widerstandes R1 den Konturen der gleichgerichteten Impulse folgen können, daß aber am rechten. Ende dieses Widerstandes nur so langsame Spannungsänderungen möglich sind, daß auch den niedrigsten Modulationsfrequenzen nicht gefolgt wird.
  • Infolge des Spannungsabfalls am Widerstand R2 erhält die Diode D einen Schwellenwert, dessen Größe von der Amplitude der empfangenen Impulse abhängig ist, so daß das Verhältnis zwischen der Höhe dieses Schwellenwertes und der Größe der Amplitude der empfangenen Impulse nahezu unabhängig ist. Dieses Verhältnis ist vom Verhältnis R1 zu R, abhängig. Da der Wert von R2 einstellbar ist, kann auch dieses Verhältnis geändert werden. Ist dieses Verhältnis aber einmal von Hand auf einen bestimmten Wert eingestellt, so bleibt es innerhalb weiter Grenzen von der Größe der Amplitude der Impulse unabhängig.
  • Die nach der Gleichrichtung erhaltenen Impulse steuern eine Vorrichtung 6, welche die empfangenen Impulse zunächst in erneute Impulse umsetzt, deren Form und Amplitude von den empfangenen Impulsen abhängig sind, und darauf die Impulszahl per Zeiteinheit bestimmt.
  • Der Ausgang der Vorrichtung 6 ergibt das gewünschte übertragene Signal, das nach erfolgter Verstärkung mittels des Niederfrequenzverstärkers 7 einer Verbrauchervorrichtung, z. B. einem Lautsprecher, zugeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Empfang von Signalen, die mit Hilfe von auf eine Trägerfrequenz aufmodulierten Impulsen konstanter Amplitude übertragen werden, mit einem Empfangsgleichrichter, der zugleich als Schwellenspannungserzeuger für eine Schwellenvorrichtung dient, die nur diejenigen Teile der empfangenen Impulse, deren Amplituden einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, zur Wiedergabe des Signals beitragen läßt, wobei die Schwellenspannung unmittelbar dem Ausgangswiderstand des Empfangsgleichrichters entnommen wird und in der Schwellenvorrichtung derart wirksam ist, daß das Verhältnis zwischen Schwellenspannung und Amplitude der empfangenen Impulse möglichst konstant ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsgleichrichter gleichzeitig auch als Schwellenvorrichtung dient. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Ausgangswiderstandes des Empfangsgleichrichters von einem Kondensator überbrückt ist, an dem die Schwellenspannung auftritt. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kondensator auftretende Spannung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung einer der Schwellenvorrichtung vorgeschalteten Verstärkerstufe zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 579 66q., 693 115; österreichische Patentschrift Nr. 126 709; britische Patentschrift Nr. 444 049; O. Schmid und M. L e i t h i g e r : »Funktechnische Formelsammlung«, 1939, S. 179. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 867 707, 868 oio, 869 359.
DEP25625D 1941-12-13 1948-12-21 Vorrichtung zum Empfang von mit Hilfe von Impulsen konstanter Amplitude uebertragenen Signalen Expired DE975765C (de)

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DE (1) DE975765C (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT126709B (de) * 1930-02-01 1932-02-10 Siemens Ag Empfangseinrichtung für Trägerstromtelegraphie, insbesondere bei Impulsverstärkung mit Haltestrom.
DE579664C (de) * 1930-05-21 1933-07-01 Cfcmug Synchronisierverfahren fuer Fernseh- und aehnliche UEbertragungen, bei dem Synchronisierzeichen getrennt von den Bildimpulsen auf derselben Traegerwelle uebertragen werde
GB444049A (en) * 1934-01-25 1936-03-12 Loewe Opta Gmbh Amplitude filter particularly for television
DE693115C (de) * 1936-04-10 1940-07-02 Telefunken Gmbh er von atmosphaerischen oder aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche
DE867707C (de) * 1941-07-24 1953-02-19 Telefunken Gmbh Verfahren und Einrichtung zum Schwundausgleich bei der UEbertragung von zeitmodulierten Impulsen
DE868010C (de) * 1941-07-09 1953-02-23 Telefunken Gmbh Schaltung zum Ausgleich des Empfangsschwundes bei der UEbertragung von periodischen elektrischen Impulsen
DE869359C (de) * 1941-06-10 1953-03-05 Telefunken Gmbh Schaltung zum Empfang von elektrischen Impulsen mit konstanter Hoehe

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