DE2909520C3 - Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Störgeräuschen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Dämpfung von StörgeräuschenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Störgeräuschen bei einem
FM-Empfänger, bei der das Ausgangssignal eines FM-Demodulators einer Schaltung zur Betragsbildung
zugeführt wird, die das Steuersignal für ein Dämpfungsglied liefert das oberhalb eines Schwellwertes des
Betrages des Demodulationsausgangssignals die Dämpfung im Nutzsignalkana! heraufsetzt
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus der DE-OS 02 908 bekannt
Die Schaltung zur Betragsbildung besteht dabei aus einem Brückengleichrichter, an dessen Ausgang ein
Kondensator angeschlossen ist Aufgrund des relativ großen Demodulatorausgangswiderstandes und eines
Vorschaltwiderstandes kann skrh der .Kondensator aber
nur relativ langsam aufladen; auch die Entladung des Kondensators kann nur langsam erfolgen, so daß der
Kondensator, dessen Spannung über einen Operationsverstärker ein Dämpfungsglied schaltet, auf den
Mittelwert der Demodulatorausgangsspannung aufgeladen wird. Dieser Mittelwert stellt die sog. AFC-Spannung
dar, d.h. eine Spannung, die der Abweichung zwischen der Mittenfrequenz des FM-Demodulators
und der Trägerfrequenz eines empfangenen Senders proportional ist. Mit dieser Schaltung lassen sich aber
nicht alle vorkommenden Arten von Störgeräuschen beseitigen. Man kann die Störgeräusche in drei
Gruppen unterteilen:
a) Störgeräusche, die entstehen, wenn kein Sender empfangen wird, d. h., wenn innerhalb des Durchlaßbereiches
des Zwischenfrequenzverstärkers des Empfängers kein Sender empfangen wird bzw. nur
Sender, die so schwach sind, daß das erzeugte NF-Nutzsignal zu stark durch das Rauschen gestört
wird.
In einem solchen Fall liefert der Nutzsignalkanal ein starkes Rauschen, das in einem angeschlossenen
Lautsprecher nur geringfügig leiser ist als das bei korrekter Abstimmung auf einen mit maximalem
Hub modulierten empfangswürdigen Sender sich ergebende Signal. Diese Art von Störgeräusch wird
im folgenden als Aufrauschen bezeichnet.
Die bekannte Schaltung kann dieses Aufrauschen
Die bekannte Schaltung kann dieses Aufrauschen
nicht mittels der eingangs beschriebenen Schaltung unterdrücken. Deshalb wird dort zusätzlich eine aus
der Empfangsfeldstärke abgeleitete Spannung herangezogen, wobei die Dämpfung im Nutzsignalkanal
erhöht wird, wenn die Feldstärke abnimmt,
b) Störgeräusche, die entstehen, wenn ein Sender auf
den Flanken des Zwischenfrequenzfilters empfangen wird; dies ist in F i g. 1 dargestellt, F i g. 1 zeigt
schematisch die Durchlaßkurve 1 des Zwischenfrequenzverstärkers.
Die Mittenfrequenz liegt dabei bei der Frequenz /0. Wenn ein Sender mit der
Trägerfrequenz /1 oder f2 empfangen wird, ergeben sich starke Verzerrungen, die in einem
angeschlossenen Lautsprecher als wesentlich lauter empfunden werden können, als das Signal bei
korrekter Abstimmung auf diesen Sender.
Diese Art von Störgeräuschen, die im nachfolgenden als »Nebenempfang« bezeichnet wird, kann mit
der bekannten Schaltung wirksam unterdrückt werden, weil dabei eine von der Abweichung
zwischen /0 und /2 bzw. zwischen fö und /1 abhängige Gleichspannung erzeugt wird, die zur
Abschaltung des Nutzsignalkanals herangezogen werden kann.
c) Störgeräusche, die entstehen, wenn die Trägerfrequenzen
zweier Sender mit den Filterflanken des Zwischenfrequenzfilters zusammenfallen (in diesem
Fall liegt — F i g. 1 — die Trägerfrequenz des einen Senders z. B. bei /1 und die Trägerfrequenz
des anderen Senders bei /"2). Diese Art von Störgeräuschen, die im folgenden als
»Zwischenempfang« bezeichnet wird, kann mit der bekannten Schaltung nur teilweise unterdrückt
werden, denn einerseits ist die Empfangsfeldstärke genügend groß und andererseits kann das bei
Abstimmung auf eine zwischen f\ und /2 liegende Frequenz erzeugte AFC-Signal — abhängig von
der Lage von /1 und /2 sowie der Empfangsfeldstärken in bezug auf /0 — stets einmal den Wert 0
annehmen (d.h. die AFC-Spannung geht beim
Durchstimmen durch Null und wechselt ihr Vorzeichen), so daß zumindest in diesem Fall beim
Durchstimmen des Empfängers der »Zwischenempfang« hörbar wird.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine jchaltungsanordnung
anzugeben, die durch Auswertung nur eines einzigen Signals die Unterdrückung des Aufrauschens,
des Nebenempfangs und des Zwischenempfangs gestattet und die darüber hinauj auch leicht in integrierter so
Schaltungstechnik hergestellt werden kann. Ausgehend von einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Ausgang des FM-Demodulators
und dem Steuereingang des Dämpfungsgliedes eine Schaltung zur Bildung des Maximalwertes des Betrages
des Demodulatorausgangssignals eingeschaltet ist, daß aus dem Maximalwert das Steuersignal für das
Dämpfungsglied abgeleitet wird und daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß sich das Steuersignal bei einer
Zunahme des Maximalwertes mit einer wesentlich kleineren Zeitkonstante ändert als bei einer Abnahme
des Maximalwertes.
Das Ausgangssignal eines FM-Demodulators setzt sich aus einem Nutz- bzw. Niederfrequenzanteil
zusammen, der die zu übermittelnde Information darstellt und einem Gleich ,pannungs-(AFC-)Anteil, der
die Abweichung zwischen der Trägerfrequenz und der Mittenfrequenz des FM-Demodulators bzw, des Zwischenfrequenzfeldes
darstellt, Bei der Erfindung werde« beide Anteile des Demodulatorausgangssignals benutzt
und benötigt.
Zwar werden auch bei der Schaltung nach der DE-OS 26 02 908 beide Anteile benutzt; doch wird nur der
Gleichspannungs-(AFC-)Anteil benötigt, der Niederfrequenzanteil wird durch die Glättung des Ausgangssignals
infolge des Kondensators am Ausgang des Brückengleichrichters und des vorgeschalteten Vorwiderstandes
sowie des erheblichen Ausgangswiderstandes des FM-Demodulators nicht wirksam.
Der Maximalwert des Betrages des Demodulatorausgangssignals entspricht somit der größten Abweichung
des Momentanwertes der Frequenz des Demodulatoreingangssignals von der Mittenfrequenz des FM-Demodulators.
Wenn diese Frequenzabweichung einen bestimmten Wert nach oben überschreitet — wobei die
Überschreitung durch Aufrauschen, Nebenempfang oder Zwischenempfang verursacht sei'-, kann — ist dies
ein Kriterium für das Vorhandensein sines Störgeräusches, denn bei exakter Abstimmung auf einen Sender
kann der Momentanwert zu einer ins Zwischenfrequenzband transponierten Signalfrequenz nur um einen
bestimmten Betrag — den Frequenzhub — von der Mitten- bzw. Trägerfrequenz abweichen. Bei UKW-Empfang
beträgt diese Abweichung maximal 75 kHz.
Um zu vermeiden, daß die Störgeräuschdämpfungsschaltung nur während des Maximalwertes der Frequenzabweichung
wirksam ist, darf das Steuersignal zur Steuerung des Dämpfungsgliedes bei einer Abnahme
des Maximalwertes diesem nur mit einer relativ großen Zeitkonstante folgen. Auf der anderen Seite muß das
Steuersignal einer Zunahme des Maximalwertes relativ schnell folgen können, damit auch nur kurzzeitig
wirksame Maximalwerte die Schaltung zum Ansprechen bringen können.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht daher vor, daß die Zeitkonstante, mit der das Steuersignal einer
Abnahme des Maximalwertes folgt, mindestens fünfmal, vorzugsweise mindestens zwanzigmal, größer ist als die
Zeitkonstante, mit der das Steuersignal einer Zunahme des Maximalwertes folgt.
Bei einem für stationären Betrieb vorgesehenen UKW-(Heim-)Empfänger kann die erstgenannte (Abkling-)Zeitkonstante
200 ms und die zweite (Ansprech-)Zeitkonstante 3 ms betragen. Die Abkling-Zeitkonstante
sollte dabei 500 ms möglichst nicht übersteigen, weil sonst die Gefahr besteht, daß ein an sich
empfangswürdiger Sender beim schnellen Durchstimmen stummgeschaltet wird. Die Ansprech-Zeitkonstante
sollte nicht zu kurz sein, weil sonst schon einmalige, kurzzeitige Störspannungen die Schaltung zum Ansprechen
bringen können.
Bei UKW-Autoenipfängern sollte die Abkling-Zeitkonstante
kürzer sein (0,5 ms-10 ms), weil dabei im
Betrieb die Empfangsfeldstärke schnell und stark schwanken kann (»Lattenzauneffekt«), so daß bei
langen Abkling-ZeiIkonstanten in einer solchen Empfangssituation
der Empfang ständig unterdrückt bzw. gedämpft würde. Die Ansprech-Zeitkonstante muß
dann entsprechend kürzer — im us-Bereieh — sein; die untere Grenze wird dabei durch die Durchlaßbandbreite
des ZF-Filters vorgegeben.
Grundsätzlich wäre es möglich, die Betragsbildung und die Maximalwertbildung mit einer einzigen
Schaltung durchzuführen. Ebenso könnte der Maximalwert des Betrages auch dadurch gebildet werden, daß
von dem nichtinvertierten und dem invertierten Demodulatorausgangssignal der Maximalwert gebildet
würde (z. B. durch Spitzenwertgleichrichtung) und daß anschließend von diesen beiden Spitzenwerten der
größere — z. B. durch eine Diodenanordnung — ausgewählt und zur Steuerung des Dämpfungsgliedes
herangezogen wird. Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht demgegenüber vor, daß dem
Schaltungsteil zur Betragsbildung ein Spitzenwertgleichrichter mit einer Kondensatoranordnung nachgeschaltet
ist wobei die Zeitkonstanten für Auf- und Entladung des Kondensators wesentlich voneinander
abweichen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Durchlaßkurve des Zwischenfrequenzfilters.
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines mit einer erfindungs-
ppmäRpn .Stnrai^rällc.rhHämnfnncTQcrhaltMna yprcphpnpn
Empfängers,
F i g. 3 die Demodulatorausgangsspannung und deren Betrag bei verschiedenen Abstimmzuständen.
Fig. 4 den schaltungsmäßigen Aufbau einer Schaltung zur Betragsbildung und eines Spit/.enwertdetektors
bei Ausführung in integrierter Sthaltungstechnik und
F i g. 5 den Verlauf des Steuersignals als Funktion des Maximums des Momentan wertes der Verstimmung.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Empfänger werden die von der Antenne 2 empfangenen Signale einer
Hochfrequenzeingangs- und Mischstufe 3 zugeführt und
mit dem von einem durchstimmbaren Oszillator 4 gelieferten Signal gemischt. Das Ausgangssignal der
Hochfrequenzeingangs- und Mischstufe 3 wird von einem Zwischenfrequenzverstärker 4 gefiltert und
verstärkt. An den Ausgang des Zwischenfrequenzverstärkers
4 ist ein Begrenzer 5 angeschlossen, dessen Ausgangssignal einem FM-Demodulator zugeführt
wird, der ein Ausgangssignal liefert, das von der Differenz zwischen der Eingangsfrequenz des Demodulators
6 und der Mittenfrequenz /0 (vgl. Fig. 1) des Filters im ZF-Verstärker 4 bzw. des Demodulators 6
abhängt. Wenn die in den ^wischenfrequenzbereich
transponierte Trägerfrequenz des empfangenen Senders nicht exakt mit der Mittenfrequenz /"0 zusammenfällt,
enthält das Demodulatorausgangssignal neben dem Nutz- bzw. Niederfrequenzsignal noch einen von
der Abweichung der Trägerfrequenz von /Ό abhängigen
Gleichspannungsanteil.
Die Bandbreite des Zwischenfrequenzfilters ist dabei
im allgemeinen kleiner als die Bandbreite des FM-Demodulators 6. Die Filterflanken sind — beispielsweise
durch Verwendung von Keramikfilter^ — sehr steil, so daß bei Nebenempfang sehr starke Verzerrungen
auftreten, die sehr laut hörbar werden kennen. Der Begrenzer 5 ist so ausgelegt daß die bei fehlendem
Sendersignal auftretenden Rauschsignale durch ihn begrenzt werden. Deshalb ist auch das Aufrauschen
besonders laut wahrnehmbar.
In den Nutzsignaikanai ist zwischen dem Demodulator 6 und einem Niederfrequenzverstärker 8, der
zugleich ein Dämpfungsglied enthält, ein Dämpfungsglied 7 eingeschaltet Die Dämpfung bzw. Verstärkung
dieses Dämpfungsgliedes 7, das z. B. eine Multiplizierschaltung sein kann, ist von der Steuerspannung Lfcran
seinem Steüereingang abhängig, und zwar vorzugsweise
kontinuierlich — im Gegensatz zu der Schaltung nach der DE-OS 26 02 908, wo die Dämpfung durch
Betätigung eines Schalters von Null auf einen Maximalwert geschaltet wird. Die Steuerspannung Ust
wird von einer Störgeräuschdämpfungsschaltung geliefert, die an den Ausgang des FM-Demodulators 6
angeschlossen ist und die aus einer Schaltung 9 zur Betragsbildung und einem nachgeschalteten Spitzenwertdetektor
10 besteht. Die Schaltung 9 bildet den Betrag des Demodulatorausgangssignals, d. h., das
Ausgangssignal, das als Funktion der Zeit positive und
ίο negative Polarität haben kann, wird in ein Signal
umgewandelt, das nur noch eine Polarität, z. B. die positive, hat. Die Beziehung zwischen dem Betrag des
Eingangssignals und dem Ausgangssignal ist vorzugsweise linear, kann aber auch nichtlinear sein, so daß zur
Betragsbildung u. a. auch ein Zweiquadranten-Quadrierglied herangezogen werden könnte. Der Spitzenwert·
detektor 10 kann im Prinzip ein aus einer Diode und einem Kondensator bestehender Spitzenwertgleichrirhfpr
cpin upnn für Auf. unH Fntlartiina untprcrhiprlli-
ehe Zeitkonstanten vorgesehen sind, wie weiter unten
beschrieben.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Störgeräuschdämpfungsschaltung läßt sich anhand der Fig. 3a-3f
erläutern. F i g. 3a zeigt das Demodulatorausgangssignal im Falle des Zwischenempfangs, d. h, wenn zwei Sender
empfangen werden, die mit ihren Trägerfrequenzen f\ und i*2 beiderseits der Mittenfrequenz und im
allgemeinen auf den Filterflanken liegen. Das Demodulatorausgangssignal
ist in Fig.3a in ausgezogenen
in Linien dargestellt. Die gestrichelte Fortsetzung der
Kurven oberhalb und unterhalb der Nullinie stellt den zeitlichen Verlauf dar, den das Demodulatorausgangssignal
haben würde, wenn der jeweils andere Sender nicht vorhanden wäre. In Fig.3b ist der zeitliche
j5 Verlauf des Ausgangssignals der Schaltung 9, d. h. der
Betrag des Demodulatorausgangssignals Uddargestellt.
Der Spitzenwert up liegt dabei wesentlich oberhalb
eines Schwellwertes u* Die Differenz zwischen dem .Spitzenwert und dem Schwellwert kann zur Dämpfung
des Nutzsignals mittels des Dämpfungsgliedes 7 herangezogen werden.
Aus den F i g. 3a und 3b lassen sich die Verhältnisse bei Nebenempfang leicht ableiten, wenn also nur einer
der beiden Sender mit der Trägerfrequenz f\ oder f2 (Fig. 1) empfangen wird. In diesem Fall entfällt in
F i g. 3a der obere bzw. der untere Kurvenzug, so daß sich das Demodulatorsignal aus der Aufeinanderfolge
jeweils eines ausgezogen dargestellten und eines gestrichelt dargestellten Kurvenzuges oberhalb bzw.
so unterhalb de- Nullinie ergibt Das Ausgangssignal weist
dann bereits Verzerrungen auf, die um so größer 'nd, je
größer die statische Verstimmung, d h. der Frequenzabstand zwischen f\ bzw. /2 und /0 ist Wird diese
Verstimmung gegenüber der Darstellung der Fig.3a
noch vergrößert, dann kann es an der Stelle der größten
Momentanwerte zu Spannungseinbrüchen kommen, so daß die Verzerrungen noch erheblich steigen.
Der zeitliche Verlauf des Betrages der Demodulatorausgangsspannung,
der sich im Ausgang der Schaltung 9 einstellt ergibt sich aus Fig.3b, wenn man eine der
beiden aus durchgezogenen und gestrichelten Teilen zusammengesetzten, sinusförmigen Kurven wegläßt
Man erkennt daß auch der in diesem Fall sich ergebende Spitzenwert u'p wesentlich oberhalb des
Schwellwertes liegt so daß die Dämpfung im Nutzsignal
entsprechend der Differenz zwischen dein Spitzenwert u'p und dem Schwellwert gesteuert werden kann.
F i g. 3c zeigt den zeitlichen Verlauf des Demodula-
torausgangssignals Ud im Falle des Aufrauschens, d. h., wenn kein Sender empfangen wird, dessen Signal vom
Begrenzer 6 begrenzt werden könnte. Da die Bandbreite eines Zwischenfrequenzfilters wesentlich größer sein
muß als das Doppelte des maximalen Frequenzhubes des frequenzmodulierten Signals, was gleichbedeutend
damit ist, die Abweichung der Momentanfrequenz des Rauchsignals von der Mittenfrequenz fO größer sein
kann als der maximale Frequenzhub und da, wie bereits erwähnt, der Begrenzer S die Eingangsamplituden des
Rauschsignals am FM-Demodulator 6 begrenzt, kann das Ausgangssignal des Demodulators in diesem Fall
Werte erreichen, die wesentlich größer sind. Aus F i g. 3d, die für den Fall des Aufrauschens den zeitlichen
Verlauf des Betrages des Demodulatorausgangssignals Ud als Funktion der Zeit zeigt, erkennt man, daß auch in
diesem Fall der Spitzenwert uP größer ist als der
Schwellwert u.,.
Wenn der Momentanwert der Spannung am Demodulatorausgang
Null ist, führen die beiden Transistoren 91 und 92 den gleichen Kollektorstrom und der
s Transistor 94 erzwingt, daß der vom Transistor 93 an die
Diode 97 gelieferte Kollcktorstrom etwa doppelt so groß ist wie der Strom durch den Transistor 91 oder 92.
— Wenn das Demodulatorausgangssignal verschieden von Null ist, wobei z. B. das Basispotential an der Basis
ίο des Emitterfolger 90a positiv ist im Vergleich zum
Basispotential an der Basis von 90b, dann bleibt der Transistor 91 leitend (sein Kollektorstrom wird dabei
größer), während der Transistor 92 gesperrt wird. Der Strom durch den Transistor 93 wird dann genauso groß
ii wie der Strom durch den Transistor 91, weil der
Transistor 94 zusammen mit dem Transistor 93 und dem Stromspiegel 96,- 97 eine Gegenkopplungsschleife
bildet, wodurch erzwungen wird, daß der Strom durch
als Funktion der Zeit bei exakter Abstimmung auf einen empfangswürdigen Sender; in diesem Fall fällt also die
Trägerfrequenz mit der Mittenfrequenz /0 des ZF-FiI-ters bzw. des FM-Demodulators zusammen. In Fig.3f
ist der Betrag der Demoduiatorausgangsspannung dargestellt und es ist erkennbar, daß der Spitzenwert up
niedriger ist als der Schwellwert. Bei einer geringen Verstimmung verschiebt sich das sinusförmige Ausgangssignal
nach oben oder nach unten, was zur Folge hat, daß nach der Betragsbildung die Amplitude der
ersten, dritten, fünften usw. Halbwelle zunimmt oder abrimmt, während die Amplitude der zweiten, vierten,
sechsten usw. Halbwelle sich gegensinnig dazu ändert. Bei einer weiteren Verstimmung erreicht dann der
Spitzenwert der gradzahligen oder der ungradzahligen Halbwellen den Schwellwert, so daß dann die
Dämpfung einsetzt
In F i g. 4 ist eine für die Ausführung in integrierter Schaltungstechnik geeignete Schaltungskonfiguration
dargestellt. Zwei identisch aufgebaute Emitterfolger 90a und 90b, deren Basiselektroden das Demodulatorausgangssignal
zugeführt wird, sind mit ihren Emittern mit den Eingängen eines Differenzverstärkers verbunden.
Der Differenzverstärker enthält die beiden Transistoren 91 und 92, deren Basiselektroden mit den Emitterelektroden
der Transistoren 90a bzw. 906 verbunden sind und deren Emitter- und Kollektorelektroden miteinander
verbunden sind. In die gemeinsame Emitterzuleitung der Transistoren 91 und 92 ist eine Stromquelle 98
geschaltet und in ihre gemeinsame Kollektorzuleitung ein Stromspiegel. Der Stromspiegel besteht aus den
Transistoren 96 und 97, wobei der Transistor 96 mit seinem Kollektor mit den Kollektorelektroden der
Transistoren 91 und 92, mit seinem Emitter mit Masse und mit seiner Basis mit der Basis eines Transistors 97
vom gleichen Leitfähigkeitstyp (npn) verbunden ist Die Emitterelektrode des Transistors 97 liegt an Masse und
seine Kollektoreiektrode ist einerseits mit der Basiselektrode
kurzgeschlossen und andererseits mit der Kollektorelektrode eines Transistors 93 verbunden,
dessen Emitter mit den Emittern der Transistoren 91 und 92 verbunden ist und dessen Basiselektroden Ober
gleich große Widerstände 99 und 99" mit den
Basiselektroden der Transistoren 91 und 82 verbunden ist Der gemeinsame Kollektoranschluß der Transistoren
91 und 92 ist mit der Basis eines weiteren Transistors 94 vom npn-Typ verbunden, dessen Koiieinoreiektrode
mit der Basiselektrode des Transistors 93 und dessen Emitterelektrode über einen Emitterwiderstand R 2 mit
Ul\, I t «I Ul.
gleich groß ist. Infolgedessen muß das Basispotential des Transistors 93 genauso groß sein wie das des
Transistors 91, so daß über dem Widerstand 99' die gesamte Eingangsspannung des Differenzverstärkers,
d. h. die gesamte Demoduiatorausgangsspannung an· liegt. Der einem solchen Spannungsabfall am Widerstand
99' entsprechende Strom muß vom Transistor 94 aufgebracht werden, d. h. der Kollektorstrom des
Transistors 94 entspricht dem Quotienten aus der Demoduiatorausgangsspannung und dem Wert des
Widerstandes 99'. Die gleichen Verhältnisse ergeben sich, wenn die Demoduiatorausgangsspannung ihre
Polarität umkehrt, nur daß dann der Transistor 92 leitend und der Transistor 91 gesperrt wird und der
Kollektorstrom des Transistors 94 über den Widerstand 99 fließt.
Der Kollektorstrom des Transistors 94 ist also dem Betrag der Demoduiatorausgangsspannung proportional.
Es ist grundsätzlich möglich, den Strom durch den Transistor 94 selbst auszuwerten; in bestimmten Fällen
kann es jedoch zweckmäßiger sein, einen weiteren Transistor 95 vom gleichen Leitfähigkeitstyp (npn) zu
verwenden, dessen Basis mit der Basis des Transistors 94 und dessen Emitter über einen gleich großen
Widerstand R 2 mit Masse verbunden ist wie der Transistor 94. Wenn der Kollektorwiderstand R 1 des
Transistors 95 den gleichen Wert hat wie einer der Widerstände 99 bzw. 99', dann ist der Spannungsabfall
am Kollektorwiderstand Rl gleich dem Betrag der Demodulatorausgan gsspannung.
so Im Prinzip arbeitet die beschriebene Schaltung 9 zur Betragsbildung ähnlich wie der Brückengleichrichter bei
der Schaltung nach der DE-OS 26 02 908. Sie hat jedoch verschiedene Vorteile, weil der Spannungsabfall am
Widerstand Ri praktisch genauso groß ist wie der Betrag der Demoduiatorausgangsspannung und nicht
durch die Spannungsfälle Ober den Dioden bzw. den Basisemitterstrecken temperaturabhängig wird. Außerdem
ist es möglich, das Ausgangssignal (im Spannungsabfall am Widerstand R1) potentialmäßig vom Detnodulatorausgang
zu entkoppeln und den Erfordernissen der nachgeschalteten Schaltung anzupassen. Schließlich
kann die Schaltung leicht in integrierter Schaltungstechnik ausgeführt werdea
Der Spannungsabfall am Widerstand R1, dessen vom Kollektor des Transistors 95 abgewandtes Ende an die positive Gleichspannung Lw angeschlossen ist, wird dem Spitzenwertdetektor 10 als Steuersignal zugeführt Der Spitzenwertdetektor 10 enthält einen aus zwei
Der Spannungsabfall am Widerstand R1, dessen vom Kollektor des Transistors 95 abgewandtes Ende an die positive Gleichspannung Lw angeschlossen ist, wird dem Spitzenwertdetektor 10 als Steuersignal zugeführt Der Spitzenwertdetektor 10 enthält einen aus zwei
ρπρ-Transistoren 106 und 107 bestehenden Differenzverstärker.
Die Emitter der Transistoren 106 und 107 sind miteinander und über eine Stromquelle 100 mit
einer positiven Gleichspannung verbunden. Die Basis des Transistors 106 ist mit dem Kollektor des
Transistors 95 verbunden. Der Kollektor des Transistors 106 ist mit dem Kollektor eines npn-Transistors
101 verbunden, G^sen Emitter mit Masse und dessen
Basis mit der Basis eines weiteren npn-Transistors 102 verbunden ist Der Emitter des Transistors 102 ist
ebenfalls mit Masse verbunden, während seine Basis und sein Kollektor kurzgeschlossen sind (der Transistor
arbeitet also als Diode) und mit dem Kollektor des Transistors 107 verbunden sind. Die gemeinsame
Kollektorzuleitung der Transistoren 106 und 101 ist mit der Basis eines npn-Transistors 108 verbunden, dessen
Emitter mit Masse und dessen Kollektor mit der Basis des Transistors 107 verbunden ist. Der Kollektor des
über einen Widerstand 104 mit einem Kondensator 103 verbunden, dessen zweiter Anschluß mit Masse
verbunden ist. Der Verbindungspunkt des Kondensators 103 und des Widerstandes 104 ist über Widerstände 111
und 112 mit dem Abgriff eines aus den Widerständen 105 und 110 bestehenden Spannungsteilers verbunden,
dessen eines Ende mit Masse und dessen anderes Ende mit der Spannung UrH verbunden ist.
Solange der Betrag der Demodulatorausgangsspannung,
der an R 1 anliegt, kleiner ist als der Spannungsabfall am Widerstand 105, ist der Transistor 107 leitend
und der Transistor 106 gesperrt. Infolgedessen fließt durch den Transistor 108 kein Strom und die
Widerstände 104, 111 und 112 sind ebenfalls stromlos.
Der Kondensator 103 ist in diesem Fall voll aufgeladen; an ihm liegt die Gleichspannung Urcr multipliziert mit
dem Spannungsteilerverhältnis des Spannungsteilers 105,110.
Das Spannungstetlerverhältnis ist so gewählt, daß am Widerstand 105 der Schwellwert us (vgl. F i g. 3) abfällt.
Am Kondensator 103 liegt dann also die Spannung Urei—Uf. Der Spannungsabfall am Widerstand 112, der
die Steuerspannung Usr f'~>T das Dämpfungsglied 7
(F i g. 2) bildet, ist dann Null. Wenn die Demodulatorausgangsspannung
und mithin der Spannungsabfall am Widerstand R 1 den Schwellwert U5 übersteigt, wird der
Transistor 106 leitend und übernimmt einen mehr oder minder großen Teil des von der Stromquelle 100
gelieferten Stromes. Sobald der Strom durch den Transistor 106 größer ist als der Strom durch den
Transistor 107, fließt die Differenz in die Basis des Transistors 108 und bewirkt, daß dieser leitend wird,
wodurch die Basis des Transistors 107 der Basis des Transistors 106 potentialmaßig nachgeführt wird und
der Strom durch den Transistor 102 fast genauso groß
wird wie durch den Transistor 101. Der Kondensator 103 wird dann über den Widerstand 104 und die
Koilektoremitterstrecke des Transistors 108 entladen. Je größer die Demodulatorausgangsspannung wird, d. h.
je größer der Betrag ist, um den die Frequenz des Denioduiatoremgangssignals von der Mittenfrequenz
/0 abweicht, um so stärker wird die Entladung des Kondensators 103 und desto größer wird die Steuer-
Usn für die dann gilt Usr = us— \ t/b |. Der
Verlauf der Steuerspannung Usr als Funktion der
momentanen Verstimmung &f (das ist die Differenz
zwischen dem Momentanwert der Frequenz des Eingangssignals des Demodulators und der Mittenfre-
ί quenz) ist in F i g. 5 dargestellt. Man erkennt, daß bis zu
einer Verstimmung ±Afs, die dem Schwellwert u, entspricht und die bei UKW-Empfang etwa bei 125 kHz
liegt, die Steuerspannung den Wert Null hat. Oberhalb dieses Schwellwertes nimmt der Betrag der Steuerspannung
mit der Verstimmung linear zu. Das Dämpfungsglied 7, dem diese Steuerspannung zugeführt wird, muß
dazu so ausgebildet sein, daß mit wachsendem Betrag der Steiierspannung die Dämpfung von einem Minimalwert kontinuierlich ansteigt. Hierbei kann beispielswei-
se die Änderung der Stromverteilung bei einem Differenzverstärker in Abhängigkeit von einem angelegten
Steuersignal ausgenutzt werden.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß der Kondensator 103 «ich entlädt, wenn Her Spitzenwert des Betrages
der Demodulatorausgangsspannung zunimmt, und daß er sich auflädt, wenn der Spitzenwert des Betrages
wieder abnimmt. Infolgedessen muß die Entladezeitkonstante, die im wesentlichen durch den Widerstand 104
bestimmt ist, wesentlich kleiner sein als die Aufladezeit-
:■> konstante, die durch die Widerstände 111, 112 und die
Parallelschaltung der Widerstände 105 und 110 bestimmt ist. Günstige Resultate erhält man bei einer
Entladezeitkonstante von 3 ms und einer Aufladezeitkonstante von 200 ms.
Ein Vorteil der in Fig.4 dargestellten Schaltung
besteht darin, daß die Steuerspannung Usr — und infolgedessen auch die Dämpfung — bei exakter
Abstimmung auf einen Sender genauso groß ist (0 V) wie dann, wenn der Maximalwert der Verstimmung den
Schwellwert Ais (beinahe) erreicht. Dies bedeutet, daß z. B. beim Aufrauschen die Steuerspannung nach einer
Rauschspannungsspitze langsamer abnimmt, als sie abnehmen würde, wenn sie unter den Wert, den sie bei
Erreichen des Schwellwertes u, hat, absinken könnte.
Dies erleichtert die Signalauswertung in einer solchen Empfangssituation.
Ein weiterer Vorteil einer erfindungsgemäßen Störgeräuschdamprungsscnaitung
gegenüber den bisher bekannten Schaltungen besteht darin, daß die Störgeräuschdämpfungsschaltung
schon bei kleineren Antenneneingangsspannungen wirksam wird. Ein anderer Vorteil gegenüber solchen Störgeräuschdämpfungsschaltungen,
bei denen das Rauschen in Abhängigkeit von einer feldstärkeabhängigen Spannung unterdrückt
wird, besteht darin, daß das Rauschen nach der Demodulation ausgewertet wird, so daß der Dämpfungseinsatz
unabhängig vom Pegel der Antenneneingangsspannung ist. Wenn daher bei FM-Empfängern
des gleichen Typs die Verstärkung des Antennensignals bzw. Zwischenfrequenzsignais streut oder wenn derartige
Empfänger einmal mit Antennenverstärker und einmal ohne Antennenverstärker betrieben werden, hat
dies keinen Einfluß auf den Dämpfungseinsatzpunkt der erfindungsgemäßen Störgeräuschdämpfungsschaltung.
Der Aufwand für eine erfindungsgemäße Schaltung ist
vergleichsweise gering, weil lediglich eine Spannung (die Ausgangsspannung des FM-Demodulators) ausgewertet
werden muß.
Hierzu 3 Blatt Zerämunaen
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Störgeräuschen bei einem FM-Empfänger, bei der
das Ausgangssignal eines FM-Demodulators einer Schaltung zur Betragsbildung zugeführt wird, die das
Steuersignal für ein Dämpfungsglied liefert, das oberhalb eines Schwellwertes des Betrages des
Demodulatorausgangssignals die Dämpfung im ι ο
Nutzsignalkanal heraufsetzt, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ausgang des FM-Demodulators (6) und dem Steuereingang des Dämpfungsgliedes (7) eine Schaltung (9, 10) zur
Bildung des Maximalwertes des Betrages des Demodulatorausgangssignals (t/D) eingeschaltet ist,
daß aus dem Maximalwert (Up, u'p) das Steuersignal
(Lfer) für das Dämpfungsglied abgeleitet wird und
daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß sich das Steuersignal oei einer Zunahme des Maximalwertes
mit einer wesentlich kleineren Zeitkonstante ändert als bei einer Abnahme des Maximalwertes.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaltungsteil zur Betragsbildung
ein Spitzenwertgleichrichter mit einer Kondensatoranordnung (103) nachgeschaltet ist,
wobei die Zeitkonstanten für Auf- und Entladung des Kondensators wesentlich voneinander abweichen.
3. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprache, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitkonstante, mit der das Steuersignal (LZs7-) einer
Abnahme des Maximalwertes \Up, u'p) folgt, mindestens
fünfmal, vorzugsweise mindestens zwanzigmal, größer ist als die Zeitkonstaute, mit der das
Steuersignal (Usr) einer Zunahme des Maximalwertes
(up, u'p) folgt
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltungsteil zur Ableitung der Steuerspannung (Ust) aus dem Maximalwert so ausgebildet ist, daß
die Steuerspannung dem Betrage nach nicht wesentlich unter den Wert sinkt, den sie bei
Erreichen des Schwellwertes (up) durch den Maximalwert
annimmt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betragsbildung ein Differenzverstärker vorgesehen ist, der
zwei Transistoren (91,92) enthält, deren Emitter und
Kollektoren miteinander verbunden sind, daß die so Summe der Kollektorströme dieser Transistoren
(96, 97) mit dem gespiegelten Kollektorstrom eines dritten Transistors (93) verglichen wird, dessen
Emitter mit den Emittern der Differenzverstärkertransistoren (91,92) verbunden ist und dessen Basis
über zwei gleich große Widerstände (99,99') mit der Basis je eines der Differenzverstärkertransistoren
sowie mit dem Kollektor eines vierten Transistors (94) vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp verbunden
ist, dessen Basis die Differenz zwischen den Kollektorströmen der zwei Differenzverstärkertransistoren
(91, 92) und dem Kollektorstrom des dritten Transistors (93) zugeführt wird, daß der dritte
Transistor (93) und der vierte Transistor (94) zusammen mit dem Stromspiegel (96, 97) eine
Gegenkopplungsschleife bilden und daß der Kollektorstrom des vierten Transistors (94) oder eines
fünften Transistors (95), der zwischen Basis und Emitter genauso wie der vierte beschaltet ist, als
Ausgangssignal dient
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwertgleichrichter
einen aus einem sechsten und einem siebten Transistor (106,107) bestehenden Differenzverstärker
umfaßt, daß die Kollektorströme des sechsten und siebten Transistors (106,107) einem Stromspiegel
(101, 102) zugeführt sind, wobei der in den Stromspiegel fließende Strom vom Kollektorstrom
des siebten Transistors bestimmt wird, daß mit dem Kollektor des sechsten Transistors (106) die Basis
eines achten Transistors (108) vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp verbunden ist dessen Kollektor
mit der Basis des siebten Transistors (107) verbunden ist und daß die Basis des sechsten
Transistors (106) den Eingang des Spitzenwertdetektors bildet und daß die Basis des siebten
Transistors (107) mit der Kondensatoranordnung (103) verbunden ist
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2909520A DE2909520C3 (de) | 1979-03-10 | 1979-03-10 | Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Störgeräuschen |
| FR8004944A FR2451674A1 (fr) | 1979-03-10 | 1980-03-05 | Circuit pour attenuer des signaux de bruit perturbateurs dans un recepteur fm |
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| GB8007855A GB2045031B (en) | 1979-03-10 | 1980-03-07 | Attenuating spurious signals which would otherwise appear at the output of a signal channel in a fm-receiver |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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